Öffentlich rechtliches Kabarett: Über die Neutralität des Staatsfunks

Von MAX ZIMMER | Sie heißen Max Uthoff, Klaus von Wagner, Volker Pispers, Christoph Sieber, Frank-Markus Barwasser (besser bekannt als Erwin Pelzig), Lisa Fitz oder Urban Priol: Die Kabarettisten im Auftrag des öffentlichen Fernsehens.
Wie aus einer Feder hören sich die Texte der sozialkritischen Komödianten an, sind sie doch überall derselben Ansicht: Egal ob “Kapitalismuskritik“, Amerika-Bashing oder Klimahisterie , es sind meist diesselben Gags nur in anderer Form, aber immer aus derselben linken politischen Ecke.
Man könnte es ja belächeln, wäre es nicht so entlarvend: Das öffentlich Rechtliche hat nämlich einen Bildungsauftrag, und ist ein von allen Bürgern bezahlter, eigentlich objektiver Dienst, der keine politische Propaganda zu machen hat.
Aber egal ob die “Anstalt“, die “Heute Show“, “Mann Sieber!“, “Pelzig hält sich“ oder etwaige andere Kabarettformate, von ZDF bis WDR, scheinen nur ein Publikum zu bedienen: Alt-68er.
Aus politischer Sicht skandalös, aber eigentlich reine Quotenmathematik. Die Generation von 60 bis 75 Jahren schaut eben am meisten politisches Kabarett, und dies ist nun mal die durch Friedensmärsche, antikapitalistische Parolen, Hippie-Kultur und Jugendrebbelion geprägte Geburtsgeneration der Grünen.
Dass da klassisch Linke Themen wie Sozialstaat, Konzernmacht, Lobbyismus, Krieg, Umweltverschmutzung, Ungerechtigkeit und Ungleichheit aus eben jener links-grünen Sichtweise abgearbeitet werden ist klar.
Formate wie die Anstalt, in denen regelmäßig unter dem Deckmantel des Kabarett und der Satire ganz klare politische Stimmungsmache z.B. gegen Friedrich August von Hayek und die Mont Pelerin Society betrieben wird, sind eine Verletzung des angeblich neutralen Bildungsauftrages der Öffentlich-Rechtlichen, da es nicht mal eine Gegendarstellung gibt, die entstandene Eindrücke relativieren würde.
Es ist schlichtweg politischer Aktivismus, der auf den GEZ-finanzierten Kabarettbühnen der Öffentlich-Rechtlichen betrieben wird, und eine ganz klare Agenda abarbeitet:
Mehr Staat, mehr Kontrolle über Bürger, Medien und Wirtschaft, weniger Markt und Privatsphäre und vor allem mehr “Gleichheit“, dem Gott der linken Weltverbesserer.
Die Menschen müssen im Sinne der marxschen Lehre nur immer gleicher werden, dann wird schon alles besser.
Dass hier aber eine Gleichschaltung betrieben wird, das scheint niemanden zu interessieren.
Nicht einmal die sonst so GEZ- und ZDF-kritischen alternativen Medien, die sich regelmäßig für die Beiträge der Anstalt als regelrechte “Aufklärung“ begeistern.
Und auch die an Hetze grenzende “Satire“ der Heute Show und der Sendung Extra 3 über die AfD und Donald Trump ist alles andere als die Erfüllung eines objektiven Bildungsauftrages.
Es ist politische Stimmungsmache, die auf ARD, ZDF, WDR und NDR nichts zu suchen hat.
Genau so wie die Zwangsgebühr an sich obsolet ist, sollte die politische “Satire“ der Öffentlich-Rechtlichen überdacht werden.

1 Antwort

  1. pianoforte sagt:

    Das Peinlichste an diesen Clowns ist, dass sie es tatsächlich für MUTIG halten, Witze über Trump oder die AFD zu machen (ungefähr so mutig wie im Dritten Reich über Juden herzuziehen) – während man sich beispielsweise Scherze über den islamischen Faschismus angeblich aus “Toleranz”-Gründen verkneift, eigentlich nur aber aus reiner Feigheit den Schwanz einzieht.
    Wer will schon wegen ein paar Karikaturen um sein Leben fürchten müssen wie Kurt Westergaard? Das wäre dann doch zuviel Zivilcourage, so mit echter Gefahr und so…
    Und den Zuschauern möchte man den Spruch von Erich Kästner zurufen:
    „Was immer geschieht: Nie dürft ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.