Hitzewelle: Was die Klimalobby uns nicht sagt

Von MARVIN WANK | Die Hitzewelle ist eine Folge des angeblich menschengemachten Klimawandels – sagen deutsche Medien. Aber das ist nicht wissenschaftlich, sondern politisch forcierte Ökohysterie.

Es ist heiß. Sehr heiß sogar. Aber als würde das Wetter nicht schon unerträglich genug sein, kriechen die Grünen plötzlich lautstark aus dem Sommerloch hervor. Der menschengemachte Klimawandel sei Schuld an der Hitzewelle, heißt es von Ötzdemir, Hofreiter und Co.

Dass dies überhaupt nicht der Fall ist: unwichtig. Hauptsache jedes irgendwie relevante Ereignis auf die eigene Agenda beziehen. Gerade im Falle der Grünen ist dieses Verhalten jedoch besonders ironisch, beanspruchen diese doch stets die wissenschaftliche Hoheit in Sachen Klima für sich. Wer es wagt zu behaupten, dass der Klimawandel vielleicht nur teilweise menschengemacht sein könnte, wird sofort als „unwissenschaftlich“, „von der Öllobby gekauft“ oder wahrscheinlich „rassistisch/sexistisch/transphob“ gebrandmarkt.

Höchst interessant ist dabei diese Metastudie zweier renomierter Wissenschaftler. Diese haben einen Fragebogen an eine repräsentative Auswahl von Klimawissenschaftler geschickt. Anhand deren Antworten wurden diese in sechs Gruppen eingeteilt. Das Ergebnis: Nur 40% bekannten sich ausdrücklich zum menschengemachten Klimawandel. Es wird in Klimafragen also ein Konsens der Wissenschaftsgemeinschaft vergetäuscht, den es gar nicht gibt.

Doch hat man in den etablierten Medien schon jemals etwas von diesen 60% der Wissenschaflter gehört? Nein, denn Wissenschaftler, die für staatliche Organisationen arbeiten, bekennen sich mich überwältigender Mehrheit zum menschengemachten Klimawandel. Nun ja – wessen Brot ich ess‘, dessen Lied ich sing‘ gilt wohl auch für den Elfenbeinturm der Wissenschaft.

3 Antworten

  1. Timomo sagt:

    Etwas unsachlich und undifferenziert.
    Meinen Information nach ist die unter Wissenschaftlern verbreitetste Meinung, dass es sich bei dem aktuellen Klimawandel um ein Zusammenspiel aus natürlichen Schwankungen und menschengemachter Verstärkung der Schwankungen ist.

    • Miseslebt sagt:

      Es gibt keinen Konsens für den menschlichen Einfluss. Der Konsens besteht nur im IPCC welches eine journalistisch-politische Organisation ist sowie bei deren wissenschaftlichen angestellten. Unter unabhängigen Fachleuten herrscht ein Dissenz aber mehrheitlich bezweifelt man eher den menschlichen Einfluss. Ich verweise mal auf den Heidelberger Apell!

  2. timomo sagt:

    Etwas unsachlich und undifferenziert. Wenn man die Wissenschaftler nach dem aussucht was man hören will, findet man die Bestätigung für seine Meinung. Fakt ist, es herrscht weltweit Uneinigkeit. Was für mich am wahrscheinlichsten erscheint ist ein Zusammenspiel zwischen natürlichen Schwankungen und menschlichen Treibhausabgasen was meinem Wissensstand auch die am meisten verbreitet Meinung ist. Quellen hierfür sind https://www.sueddeutsche.de/wissen/klima-mensch-und-natur-1.3422319
    und
    ein Buch das ich allen Menschen auf der Welt ans Herz legen will:
    Die Erde rechnet ab, Claus-Peter Hutter. Es beschränkt sich nicht nur auf den Klimawandel an sich sondern gibt auch Vorschläge, wie mit den bereits unumkehrbaren Folgen umgegangen werden kann.

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