Zwischenruf zum CSD: Das bewirkt nichts

3 Antworten

  1. Volker sagt:

    Ja. Wer sich CSDs genau anschaut, findet 99,5% ganz normal aussehende Männer und Frauen. Die Medien (Apollo meine sich ausdrücklich nicht) verbreiten aber nur Bilder von den exotischsyen 0,1%. DAS nervt mich mitunter, weil die meisten Menschen Schwule und Lesben in ihrem Umfeld meist nicht wahrnehmen. Diese Menschen „kennen“ Schwule nur aus den Medien. Wenn sich Sohnemann dann outet, dann Denken die Eltern, dass ihr Sohn herum läuft und sind sind Änicht erfreut. Wenn Sohnemann dann schon mal den Freitod wählt, Dank an die Medien.

  2. kasizwo sagt:

    Meiner Meinung nach soll das schon lange nichts mehr bewirken, sondern ist einfach nur eine Gelegenheit, sich zuzudröhnen und in der Öffentlichkeit seine innere Verwahrlosung auszuleben. Wird aber zur wichtigen politischen Aktion erklärt – sonst müsste man ja zugeben, dass man einfach nur Party machen (oder am 1. Mai in Berlin: randalieren plus Party) will und nicht mutig für eine bessere Welt kämpft.
    Es ist aber nicht mutig, sondern vielmehr aggressiv – anderen (u.a. ja auch Kindern) ungefragt seine Sexualität aufzuzwingen – das Entblößen von Geschlechstteilen in der Öffentlichkeit ist illegal und wird normalerweise Exhibitionismus genannt!
    Eine Schwulendemo in Teheran – das ist mutig. Vielleicht auch der Mann, der auf dem letzten Berliner CSD ein T-Shirt mit der Aufschrift „Allah ist schwul“ trug – was ihm Morddrohungen aber auch Zustimmung einbrachte – z. B. von einem Blogger, der anmerkte, angesichts der Sitten in islamischen Ländern (permanenter Griff ans Gemacht, Zelebrieren des männlichen nackten Oberkörpers und Vollverschleierung der Frau) könne man durchaus eine solche Vermutung anstellen…. Witzig, aber man traut sich kaum drüber zu lachen.

  3. Jannik Liss sagt:

    Endlich mal klare Worte! Ich selbst werde des oefteren komisch angeguckt, wenn ich mich bei jemanden oute. Ich mache so was nebenbei, da meine sexuelle Neigung nur wenig Bedeutung fuer mich hat. Schnell ist mir aufgefallen, dass ich nicht komisch angeguckt wurde, weil ich mich geoutet habe, sondern, weil ich mich oeffentlich gegen die Paraden ausspreche und an keine Diskriminierung von LGBTQ’s glaube. Allein der Fakt, dass ich Mitglied der FDP bin und nicht der Linken oder Gruenen bin, ist fuer einige Grund genug, meine Neigung in Frage zu stellen. Die meisten Buerger der westlichen Welt haben nichts gegen das „Anderssein“, sondern nur gegen die Propaganda. Zu gerne wuerde ich mal eine Parade von Heteros sehen. Das ist doch was fuer die Medien!

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