Von einer Diskussion

1 Antwort

  1. Rolph Martin sagt:

    Auch mir geht / ging die „Ungerechtigkeit“ gegen den Strich. Grundsätzlich stimme ich Ihnen aber in vielen Punkten zu. Der freie Markt ist immer noch besser als jede Regelung durch den Staat. Was mir jedoch immer wieder sauer aufstösst, ist die Tatsache, dass es eben jener Markt ist, der es dem „Nichts“-produzierenden Gewerbe (Juristen, Verwalter, „Geisteswissenschaftler“ wie Software-Entwickler etc. pp.) ermöglicht, das drei-, vierfache eines Stundenlohnes gegenüber einem Handwerker zu erzielen. Zieht man dem Software-Entwickler den Stecker, bleibt genau: Null. Diese Ungerechtigkeit hat ihre Ursache in der Haltung der Bevölkerung: Handwerk ist nichts wert. Diese Meinung wird erschwerend auch von den MSM verbreitet und mit jeder Sendung „Pfusch am Bau“ verdichtet.
    Ich wünsche mir für die Zukunft (was sich allenthalben ja schon abzeichnet), dass die „Nichts“-Produzierenden den gleichen Lohn für einen Handwerker bezahlen müssen, wie sie für ihre eigene Arbeit berechnen. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, da die Masse an die Uni strömt und „irgendwas mit Gender“ studiert…