US Botschaft eröffnet in Jerusalem- Massenproteste erwartet

Von MAX ZIMMER | Am Montag soll in Jerusalem die neu dort hin verlegte US Botschaft eröffnet werden.
Nachdem US Präsident Donald Trump bereits im März angekündigt hatte, das erste mal in der Geschichte die Botschaft aus Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, kündigte er an, dass dies Anfang Mai der Fall sein wird.
Die Eröffnung fällt mit dem 70. Jahrestag Israels zusammen, welcher tags darauf statt finden wird.

In Folge dessen erwartet die israelische Armee Massenproteste seitens der Palästinenser, vor allem im Gaza Streifen.
In der Vergangenheit waren bereits vergleichsweise kleinere Unruhen oft ausgeartet, und mündeteten in Gewalthandlungen der Demonstranten gegen israelische Soldaten, welche in der Regel mit Gummie- oder Reizgasgeschossen oder auch (seltener, nur bei Grenznäherung) scharfer Munition antworteten.

Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Grenztruppen um zwei Infanteriebrigaden verstärkt, vor allem da mit dem Versuch Hamas naher Terrororganisationen zu rechnen ist, durch einen Ansturm auf Grenzposten auf israelisches Territorium zu gelangen, wie dies in der Vergangenheit schon der Fall war.
So zum Beispiel bei den jüngsten Ausschreitungen im April, bei denen Demonstranten Reifen verbrannten, um den Grenzsoldaten die Sicht zu versperren.
Anschließend wurde versucht, mit Zivilsten als menschliches Schutzschild an die Grenze zu gelangen.

Dass von diesen Menschen eine Gefahr für Israel und israelische Zivilisten ausgeht ist nicht zu bestreiten.
Die zum überwältigenden Teil radikalisierten, jungen Männer, die nicht zuletzt durch Hakenkreuzsymbole auf Palästinenser Flaggen auffallen, geht es um nicht weniger als das Bekämpfen und Töten der verhassten Israelis.
Hierbei wird zwischen Soldaten und Zivilisten kein Unterschied gemacht, da unterscheidet sich die Hamas nicht von anderen Terrororganisationen.
Die radikal islamischen “Aktivisten“ glauben beinahe ausnahmslos an den erzkonservativen Scharia Islam, den die Hamas predigt, und sind von einem antijüdischen Hass indoktriniert. Dass immer wieder sogenannte “Terror Tunnel“ der Hamas aus dem Gaza Streifen nach Israel gegraben werden ist mindestens genau so besorgniserregend wie die Tatsache, dass “Mein Kampf“ in Palästina ein Bestseller ist.
Wenn man sich so manche Sachen vor Augen führt, sollte man doch das allgemein Israel kritische- oder sollte ich sagen feindliche- Narrativ, welches nicht nur in Medien und intellektuellen Kreisen, sondern auch bei einer überwältigenden Mehrheit der UN Botschafter vorherrscht hinterfragen.

Sind es vielleicht gar nicht die “bösen israelischen Besatzer“, die einen Holocaust 2.0 an den Palästinensern vollführen, sondern sind es nicht viel mehr die arabischen Nationalisten und islamistischen Dschihadisten auf palästinensischer Seite, die den realen, wirklich existenten Holocaust an den Juden als ein unvollkommenes Meisterwerk betrachten, dessen Vollendung sie nur zu gerne selbst begehen würden?
Auf jeden Fall gilt es ein anderes, der Wahrheit näher rückendes Bild dieses Konfliktes zu zeichnen, als es unsere Medienlandschaft vermag.

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