Ocasio-Cortez: US-Trendsozialistin vergleicht illegale Migranten-Karawane mit aus NS-Deutschland fliehenden Juden

Von MAX ROLAND | NS-Flüchtlinge sind für die politische Linke, die immer mehr von Antisemiten durchsetzt wird, höchstens ein Instrument, um das eigene Open-Borders-Narrativ zu propagieren. Das beweist nun Alexandria Ocasio Cortez, der neue, sozialistische Polit-Star der US-Demokraten. 

Alexandria Ocasio-Cortez: Auf Twitter hat sie sich einen massiven Fauxpas geleistet.

 

Durch die Linke in den USA wird sie gefeiert wie ein Shooting Star: Alexandria Ocasio-Cortez. Die junge Frau aus New York, die sich selbst „demokratische Sozialistin“ nennt, wurde bei den Zwischenwahlen für die Demokraten ins Repräsentantenhaus gewählt. Seitdem polarisiert sie. Sie ist Mitglied der „democratic Socialists of America“, einer Organisation, die u.a. die Verstaatlichung großer, wichtiger Industrien fordert, und die private Eigentümerschaft von Unternehmen verbieten will. „Democratic“ ist da die nette Verpackung für Sozialismus pur, wie wir ihn einst überwunden hatten. Diese junge Dame treibt den massiven Linksruck der Demokraten deutlich voran. Auch abgesehen von ihren Ansichten macht sie immer mal wieder auf sich aufmerksam, zum Beispiel, indem sie das Ziel proklamiert, die „three branches of government“ zu erobern: Und damit Senat, Repräsentantenhaus und Weißes Haus meint. Mit „three branches of government“ sind zwar Legislative, Exekutive und Judikative gemeint – in den USA also der Kongress, das Supreme Court und das Weiße Haus – aber dass Sozialisten die Gewaltenteilung in einem demokratischen Staat nicht verstehen (wollen), überrascht nicht unbedingt.

Ocasio-Cortez twittert auch gerne. Junge, linke Frauen mit einer Vorliebe für Twitter: In Deutschland machen wir damit ja immer gute Erfahrungen, wenn man an Sawsan Chebli denkt. Und tatsächlich sind die Tweets der jungen Sozialistin  aus New York ähnlich geistreich und wohlüberlegt.

Im Bezug auf „the Caravan“, die Horde von illegalen Migranten, die momentan die US-Grenze belagert, hat die gute Alexandria nämlich auch mal getwittert.  „Darum zu bitten, als Flüchtling anerkannt zu werden, ist kein Verbrechen“, schreibt sie. „Es war ja auch keines für jüdische Familien, die aus Deutschland flohen.“

Dass dieser Vergleich völlig unangemessen ist, sollte klar sein. Ich würde Frau Ocasio-Cortez gerne mal empfehlen, einen Aufenthalt in Israel mit einem Besuch von Yad Vashem zu verbinden. Vielleicht lernt sie dann, was der Unterschied zwischen den jüdischen Flüchtlingen und der Migrantenkaravane aus Mittelamerika ist. Andererseits bezeichnet sie ja Israel als einen „Besatzerstaat“ und erfindet angebliche „Massaker“, die die israelische Armee verübt haben soll.  Juden sind ihr höchstens gut genug, um als Argument für illegale Einwanderung instrumentalisiert zu werden.

2 Antworten

  1. krumhardt sagt:

    Die armen Juden müssen aber auch für alles herhalten….
    Aber dass sie in ein karges Land flüchteten, um sich dort mit harter Arbeit eine Heimat aufzubauen und diese dann auch zu verteidigen, geht dann doch zu weit. Dann werden aus den armen Juden im Handumdrehen böse Israelis.

  2. nordseeschwalbe sagt:

    Demokratischer Sozialismus? Was kommt als nächstes – liberale Diktatur? Freiheitliches Gefängnis? Wobei – da gab es doch mal ein Gefängnis, über dessen Eingang was mit Freiheit stand – wie hieß das noch gleich? Mal Heiko Maas fragen…

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