Maoistische Schlägertruppe: der “Jugendwiderstand“ löst sich auf

Von MAX ZIMMER | Die maoistische Organisation “Jugendwiderstand“ hat auf ihrer Facebook-Seite und ihrer Internetseite ihre eigene Auflösung bekannt gegeben.

Dort heißt es, man hätte seinen “Zweck erfüllt“, wobei es sich dabei um das Wiedererstarken der maoistischen Ideologie in der deutschen Linken handelt.

Der Jugendwiderstand wurde vom Verfassungsschutz als gewaltbereite und linksextremistische Gruppierung eingestuft, und setzt sich laut eigenen Angaben für eine “revolutionäre, antiimperialistische Jugend“ ein. 

Die Bewegung unterscheidet sich von anderen linksextremen Gruppen vor allem innerhalb der Antifa-Szene dadurch, dass sie sich antisemitisch und antizionistisch positioniert, und gegen die sogenannten “Antideutschen“ wettert, die sich als pro-israelisch und pro-amerikanisch betrachten.

Auch physische Gewalt gilt innerhalb der Bewegung als legitimes Mittel, so wurden mehrere Körperverletzungen und Angriffe auf politische Gegner durch Anhänger des “JW“ (wie sich der Jugendwiderstand auch nennt) verzeichnet. Vor allem in Neuköln, wo der JW am aktivsten ist, kam es zu solchen Attacken.

Entstanden ist der Jugendwiderstand aus dem Umfeld der Revolutionären Aktionszellen, die ebenfalls in Berlin entsanden und hauptsächlich dort aktiv waren, und zwischen 2009 und 2011 mehrere Bombenanschläge, Mord- und Terrordrohungen verübt haben.

2 Antworten

  1. karlchen sagt:

    Die Auflösung ist gut, der Grund weniger…

  2. Michael sagt:

    Wurde auch Zeit.
    Rote Schlägerbanden hatten wir in Deutschland genug.
    Jetzt gilt es aber noch unsere Demokratie von der Antifa zu befreien.