Frauenmarsch zum Kanzleramt-„Womens March“ done right

(Aktualisiert um 20:42)

(Update: Der Marsch kam nicht zum Kanzleramt durch. Linke Gegendemonstranten haben eine Blockade durchgeführt, die anscheinend von der Polizeiführung geduldet wurde)

Von MAX ROLAND | Um 15:00 ging es los. Die kurdische Exmuslima und Frauenrechtlerin Leyla Bilge, aufgewachsen in Düsseldorf, organisiert einen „Marsch der Frauen“. Vom Hallerschen Tor in Berlin soll es zum Kanzleramt gehen. Es geht gegen sexuelle Gewalt. Etwas gutes, oder? Trotzdem wird von Links gegen die Veranstaltung getrommelt. Aber worum geht es?

Das ehemalige DDR-Propagandaorgan „Neues Deutschland“ nennt es rechten Pseudofeminismus und Rassismus. Leyla Bilge ruft zu einem „Marsch der Frauen“ aufs Kanzleramt auf. „Es reicht, es reicht, es reicht!“ sagt die Frauenrechtlerin im Videoaufruf zum Frauenmarsch. „Es reicht, und es wird Zeit, dass wir auf die Straße gehen und ein Zeichen setzen!“ Frauenmarsch, bei sowas gehts doch um absurde Dinge wie die Hand auf dem Knie oder der Blick in der U-Bahn? Hier nicht. Leyla Bilge organisiert den Marsch explizit gegen Vergewaltigungen und gezielte Frauenmorde. Kultureller Hintergrund: Islamisch. Für die Linken im Land ein rotes Tuch, nicht PC genug. Und dazu noch von einem AfD-Mitglied organisiert. Gegendemos durch Antifa und co. wurden bereits angekündigt, das „Neue Deutschland“ titelt „die Rechten übernehmen die Frauenbewegung“. Scheinheilige Bekundungen: Gewalt gegen Frauen wäre nie Ok, aber die „rassistische“ Instrumentalisierung der Frauenbewegung müsse verhindert werden. Die Rassistin Leyla Bilge, gebürtige Kurdin? Abgesehen davon, Instrumentalisierung der Frauenbewegung? Dieser Marsch ist Feminismus in Reinform, und zwar echter Feminismus, nicht der kleinliche Heul-Aktivismus von Links, der mit Frauenrechten nichts mehr zu tun hat und nur dazu dient, die eigene, regressive Agenda zu pushen. Dieser Feminismus ist der Feminismus, den wir in Deutschland (leider wieder) brauchen, angesichts von Kölner Domplatte 2015,2016, Vergewaltigungen und sieben Ehrenmorden bzw. versuchten Ehrenmorden allein im laufenden Jahr!

Verzweifelt wird versucht, den „Marsch der Frauen“ zu delegitimieren. Die AfD sei doch selbst sexistisch. So sei sie ganz einfach „gegen Frauengleichberechtigung“ (Entweder wurde der Begriff „Gleichberechtigung“ hier politsch so reinterpretiert und entstellt, dass er nichts mehr mit der ursprünglichen Bedeutung zu tun hat, oder es ist eine schliche Lüge), und würde ein „völkisches Familienbild“ pflegen. In einem anderen Artikel, den ich zum Thema gelesen hatte, wurde ernsthaft das Argument vorgebracht, die AfD habe zu wenig Frauen im Bundestag sitzen und wäre deshalb sexistisch. Ganz offensichtlich gefällt den linken, die den Feminismus für sich und ihre kulturmarxistischen Ideale gekapert haben nicht, dass nun wahre Feministen ihre Stimme erheben. Wenn diese Feministen Rechts sind? Egal. Sie kämpfen für das Richtige.

3 Antworten

  1. Julie sagt:

    Das ist ECHTER Feminismus. Natürlich von den Linken blockiert. Was ist bitte rassistischer und sexistischer als eine kurdische Frauenrechtlerin?

    • Max Roland sagt:

      Die Linken sind letztendlich nur feministisch, wenn es ihnen nützt, wenn es in den ideologischen Kurs passt. Weicht eine Frau von ihrem ideologischen Kurs ab, dann wird sie mit allem angegriffen, auch und gerade sexistisch.

  2. Baum123 sagt:

    Eine sehr gute Sache!

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