Einigkeit im Namensstreit

Von MAX ZIMMER | Nach einem jahrzehntelangen Konflikt zwischen Griechenland und Mazedonien über den Landesnamen “Mazedonien“ ist dieser nun beigelegt worden.
Dies sind nicht nur gute Nachrichten für die Beziehungen der beiden Nachbarstaaten, sondern auch für die Nato und EU.
Die Uneinigkeit der beiden Länder stand einer Aufnahme der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien in die Nato und in die EU nämlich für Jahre im Weg.
Am Dienstag jedoch verkündeten die Ministerpräsidenten der beiden Länder, Alexis Tsipras auf griechischer und Zoran Zaev auf mazedonischer Seite ihre Einigung im 27-jährigen Streit, in dem es vor allem darum geht, dass Griechenland ebenfalls mazedonische Gebiete besitzt, und sich sowohl territoriale als auch historische Aspekte auf die eigene Fahne schreibt.
Die Einigung, die unter Aufsicht der UN in einer 6 monatigen Verhandlung erarbeitet wurde sieht nun vor, dass Mazedonien seinem Namen offiziell ein “Nord“ vorstellt.
Damit soll berücksichtigt werden, dass es auch noch das zu Griechenland gehörige, südliche Mazedonien gibt.
Dafür wird Griechenland nun nicht weiter die Aufnahme Mazedoniens, oder viel mehr in Kürze der “Nordmazedonischen Republik“ in EU und Nato blockieren, was einen baldigen Beitritt versprechen könnte.
Dies wiederrum sind katastrophale Nachrichten für Russland, da dies eine weitere Ausdehnung und Vernetzung der Nato auch im Balkan bedeutet, wodurch Russlands Einfluss in Europa weiter zurückgedrängt wird.

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