E-Busse funktionieren nicht richtig: Flixbus stellt Pilotprojekt ein

Von Jan Schneider | Das private Bus- und Reiseunternehmen Flixbus hat den probeweise stattgefundenen Einsatz von E-Bussen auf der Strecke zwischen Mannheim und Frankfurt aufgrund wiederholter technischer Probleme beendet. Das teilte ein Sprecher des Unternehmens mit. Flixbus hatte Fernbusse eines chinesischen Herstellers eingesetzt und denkt nun über andere ,,umweltfreundliche“ Alternativen nach. Nachdem die Bundesregierung 2013 das staatliche Monopol auf dem Fernbusmarkt gelockert hat, hat sich Flixbus schnell als Marktführer kristallisiert. Nun scheint das Unternehmen auch auf den Umweltzug aufzuspringen, was prompt zu einem Misserfolg wurde.

Dass Elektromobilität zum Schutze der Umwelt nicht gerade die beste Alternative ist, darüber haben wir hier bereits zur Genüge geschrieben. Nun aber hat der E-Wahn auch private Busunternehmen erreicht. Gerade nach dem unüberlegten Abschalten der Atomkraftwerke wird sich das Setzen auf E-Mobilität als ein riesiger Fehler herausstellen. Davon abgesehen ist die Technologie einfach nicht konkurrenzfähig. Flixbus ist dafür nur ein weiteres Beispiel, man muss kein Nostradamus sein um das zu erkennen. Die dramatische Mehrheit der Bundesbürger erkennt das und kauft trotz massiver Propaganda und Subventionen einfach keine Elektroautos.

5 Antworten

  1. Daniela Decker sagt:

    Ein eMotor ist schon was feines, er erzeugt auf natürlichem (physikalischem) Wege eine Rotationsbewegung, während ein Verbrennungsmotor eine Auf- und Abbewegung der Zylinder erzeugt, die dann in eine Drehbewegung umgeleitet werden muss.

    Aber dass man zum Antrieb eines eAutos zentnerweises Akkus mit sich rumführen muss, Akkus bestehend aus seltenen Ressourcen und giftigem Sondermüll, Akkus mit einer Lebensdauer von 500 Ladezyklen, Akkus mit permanentem Leistungsverlust (schaut euch nur den Batteriestatus eures iPhones an, wenn es 2 Jahre alt ist), Akkus, deren Austausch fast so teuer ist wie das gesamte Neufahrzeug, Akkus, die den Wiederverkaufspreis ihrer eAutos nach 1 Jahr in die Bedeutungslosigkeit treiben, Akkus, deren Ladezeiten im Stundenbereich liegen und deren öffentliche Ladestationen aus über 70 unterschiedlichen, nicht kompatiblen Systemen bestehen, ist Irrsinn.

    • Konrad Kugler sagt:

      Das ist schon eine gute Zusammenfassung,
      Müß man die Akkus nicht mieten?

      Hat schon jemand nachgedacht, warum Jürgen Trittin der größte Umweltschädiger ist?

  2. Joachim Bühler sagt:

    30 000,- ? Das stimmt so nicht. Den aktuellen VW-UP mit offiziell 260 km Reichweite bekommt man nagelneu, dank Rabatten und der üppigen Förderung, für 17 000,-. In der Praxis ist dies ein sehr brauchbares und extrem günstig zu fahrendes (Zweit-) Fahrzeug für den Nahbereich. Klar, es muss einem schon bewusst sein, dass das günstige Fahren großteils der Tatsache geschuldet ist, dass die Regierung den E-Auto-Absatz erzwingen will. Man zahlt keine Steuer, parkt kostenlos und die 47 Milliarden „Straßenbenutzungssteuer“ (=Mineralölsteuer) werden von den Verbrennerfahrern bezahlt. Das wird nicht so bleiben…

  3. robert spieß sagt:

    Elektrisch fährt man auf der Kirmes !

    • Sebastian Laubinger sagt:

      Den Spruch muss ich mir merken. Der ist richtig, richtig gut! Danke schoen!

      Was E-Fahrzeuge angeht: Na ja, wundert das jemanden, das kaum welche gekauft werden? Die sind sehr teuer. Selbst die Kleinsten kosten um die 30.000 Euro. Ich bin wahrlich kein Niedrigverdiener, aber ich kann mir so ein Auto schlicht und einfach nicht leisten (meiner Derzeitiger, ein gebrauchter Benziner, hat mich 11.000 gekostet, und das war meine absolute Schmerzgrenze).

      Von den weiteren Gruenden mal ganz abgesehen, die dagegen sprechen, braucht man gar nicht zu reden…