Die Taliban als politische Kraft anerkennen

Von AIR TUERKIS | Der afghanische Präsident Ashraf Ghani will Frieden mit den Taliban schließen und sie als politische Gruppe anerkennen. Bitte was? Die Taliban? Wir erinnern uns: 2001 tötete die, mit den Taliban verbündete und von deren Territorien aus operierende, Al-Qaida fast 3000 amerikanische Zivilisten. Seitdem ermordeten sie 100e Zivilisten und verübten IS-artige Anschläge. Sie streben nach einem radikal-islamischen Kalifat. Und die will man als „politische Gruppe“ anerkennen und mit ihnen verhandeln?

„Mit Terroristen ist nicht zu verhandeln“ sagte Helmut Schmidt, der mit dieser Devise die RAF besiegte, einst. Und wie Recht er damit hatte! Terroristen und Islamisten sind Menschenfeinde, denen kein ziviles Opfer zuviel erscheint. Doch die Verlockung mit Faschisten und Terroristen falsche Verträge einzugehen ist verlockend und dieser Verlockung wird zunehmend erlegen. Nach Obama, dessen außenpolitische Leitmaxime die Chamberlainsche Appeasementpolitik zu sein schien, liegt der nahe Osten in Trümmern und der Iran baut mit unserer Unterstützung Atomwaffen. Beendet die Politik der Feigheit, der falschen Deals und der großen Worte. Wir brauchen, um die aktuellen Probleme lösen zu können, einen Reagan, einen Schmidt, einen Kennedy und vielleicht sogar einen Trump!

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