Deutschland und der 6. Juni – nicht länger lernfähig

5 Antworten

  1. Johannes Ruckelshausen sagt:

    Wie ein obiger Kommentator schon schrieb:
    „Gut und böse sind dabei längst nicht so einseitig verteilt, wie es immer dargestellt wird. “
    Ich empfehle mal ein Buch, das mir als Jugendlicher erheblich geholfen hat, die Zeit des Nationalen Sozialismus zu verstehen und empfehle es auch dem obigen Autor:

    Sebastian Haffner
    „Anmerkungen zu Hitler“

    Ein kleines Buch, gut zu lesen.

    Sebastian Haffner betrachtete den WK2 und die Verbrechen der Nationalen Sozialisten getrennt voneiander.
    Desweiteren räumt er mit dem Vorurteil auf, dass Nationale Sozialisten „Rechts“ waren.
    Ein Augenöffner für mich und selbst mein Vater (WK2-Soldat) hat dieses Buch verschlungen.

    Viel Erfolg für eure Seite, ihr seit auf einem guten Weg. (Der kein leichter sein wird)

  2. Raubtierkapitalist sagt:

    Danke, West-Alliierte! 🙂

  3. Rudolf Sauer sagt:

    Ich habe mich viel mit dem 2. Weltkrieg befasst.

    Gut und böse sind dabei längst nicht so einseitig verteilt, wie es immer dargestellt wird.

    Siehe das Buch „Zwanzig Profile, scharf geschnitten“ von Wilhelm
    Arntz.

    Alle leitenden Staatsmänner des 2. Weltkriegs waren höchst zweifelhafte Gestalten.

  4. Thomas Jacobs sagt:

    Danke für den hervorragenden Kommentar! Europa soll, selbst unter einer einst konservativen Kanzlerin, wieder nach dem Takt eines deutschen Nationalismus tanzen: Dem eines Ökonationalismus, der außerhalb Deutschlands in Europa oft nur Kopfschütteln, Unverständnis und Widerwillen erzeugt. Das mögen am wenigsten diejenigen erkennen, die den Ökologismus zur neuen, die Welt umspannenden, profanen Ersatzreligion machen möchten, mit Deutschland als Muster und Vorreiterl! „Am Deutschen Wesen soll (wieder einmal) die Welt genesen!“ Der nationale Größenwahn ist damals wie heute derselbe und typisch deutsch: „Wer die Welt retten will, muss in Europa beginnen!“ las ich auf einem deutschen Europawahlplakat der Grünen in Bonn mit einer überlegen lächelnden Ska Keller als Kandidatin darauf. „Das Heil der Welt kommt“ offensichtlich diesmal von den Deutschen und nicht „von den Juden“, wie es im Neuen Testament heißt, und zwar von den Grünen, die die Welt, von Deutschland ausgehend, über Europa in ihrem Sinne missionieren und retten wollen. Ist das nur dümmliche Naivität historisch und ethisch Ungebildeter oder schon Caesarenwahn?? Und wie steht die Mutter der Nation, die Kanzlerin, dazu? In fast prophetisch-grüner Weise sagte sie vor ca. drei Jahren öffentlich, dass Deutschland berufen sei mit seiner Politik in der Welt eine besondere Rolle zu spielen! – Nichts Neues also unter der Sonne!! – Deutschland als Lehr- und Zuchtmeister! Mein Vater, den man noch als Achtzehnjährigen in den Krieg zwang, der daher als Konservativer jedem Nationalismus abhold war, dreht sich sicher zur Zeit öfters im Grabe herum!

  1. 6. Juni 2019

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