Der Kapitalismus ist Schuld

Von MANUEL FREUND | „Der Kapitalismus ist kein Naturgesetz“ – eine These, die man oft im Zusammenhang mit der Antifa oder ähnlichen Gruppierungen hört. Tatsächlich muss ich diesem Zitat recht geben. Ein Funktionierender Kapitalismus, der uns Menschen schnell und effizient weiter bringt und trotzdem menschenwürdig ist, braucht einige wenige Regelungen. Anarcho-Kapitalismus führt zwangsweise dazu, dass viele Menschen nicht mehr die Mittel dazu haben, überhaupt zu überleben. Mit entsprechenden minimalen Regelungen ist es allerdings ein System, das funktioniert. In kapitalistischen Ländern findet Fortschritt statt, hier wird die Wirtschaft immer stärker. Sozialistische Länder hingegen kommen nach spätestens 50 Jahren komplett herunter. Dies zeigten nicht nur viele historische Versuche, einen kommunistischen Staat aufzubauen, sondern auch das aktuelle Geschehen in der Welt.

Anscheinend haben selbst die Kommunisten verstanden: Kapitalismus funktioniert. Denn erst kürzlich gab die Gruppierung „Ende Gelände“ ein hartes Statement von sich. Erst einmal, was ist Ende Gelände überhaupt? Die Großaktion wird vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft. Immer wieder fiel die Gruppe dadurch auf, dass sie ihre Ziele mit Gewalt durchsetzen wollen. Durch die enge Zusammenarbeit von Ende Gelände und Fridays for Future erhielt die Gruppierung in letzter Zeit immer mehr Medienpräsenz, so z.B. bei den gewaltsamen Protesten beim Tagebau Garzweiler. 

Nun zum Statement; auf Twitter postete der offizielle Account von Ende Gelände Folgendes: „Erst destabilisieren wir euch den Sektor, dann nehmen wir euch den Kapitalismus! Die Klimabewegung bleibt Investitionsrisiko. Aufstehen für mehr Unsicherheit im Markt!“

Wenn dir jetzt das Blut in den Adern gefriert, dann glaube mir, es ging mir genau so. Dieses Post offenbart die glasklare Absicht der links-anarchistischen Szene. Die Gruppierung setzt sich nicht für das Wohl der Menschen ein. Den Mitgliedern ist genau bewusst, dass Kapitalismus ein  im Gegensatz zum Sozialismus  funktionierendes System ist. Genau deswegen wollen sie bewusst durch Vandalismus und teilweise sogar körperliche Gewalt den Umschwung erzwingen. Durch Zerstörung von Infrastruktur und anderen für die Wirtschaft wichtigen Objekten will die Gruppierung den Markt unsicher machen und somit die Investitionsbereitschaft senken. Der eigentlich prima funktionierende Markt soll so unsicher gemacht werden. Die Regierung soll zu mehr grünem Sozialismus gezwungen werden. Aber wenn der Schuss nach hinten losgeht und der Vandalismus Deutschland so hart schwächt, dass Arbeitsplätze verloren gehen und die Wirtschaftskraft sinkt, dann ist sicherlich wieder der Kapitalismus Schuld. Ende Gelände für die Logik. 

In Frankreich setzten sich kürzlich mehrere Menschen unangemeldet auf die Straße und verketteten sich mit dem Zweck das Verkehrsnetz und alles, was an dieses gebunden ist, zu behindern. Das ist eine Straftat und kann für einige Unternehmen oder Privatpersonen größere finanzielle Schäden bedeuten, aber genau das wollten die Demonstranten auch. Die Aufgabe des Staates ist, dieses Verbrechen möglichst schnell zu beseitigen, um Sicherheit und Ordnung wieder herzustellen. Die Polizei (ein wichtiges Organ des Staates) hat genau diese Aufgabe erfüllt. Da es ohne Hilfsmittel nicht möglich war, die Protestierenden schnell auseinander zu ziehen und somit die Straße schnellstmöglich zu räumen, setzten die Polizisten Tränengas ein. Greta Thunberg postete Videoaufnahmen der Aktion und behauptete: „Heute wurden in Paris friedliche französische Klimaaktivisten und Schulstreiker mit Tränengas besprüht.“ Liebe Greta, sich mit zig Leuten auf die Straße setzen und diese damit blockieren ist eine Straftat -und das zurecht -, also was ist eigentlich dein Problem?

Man könnte fast meinen, die deutsche Polizei könnte sich eine Scheibe von den französischen Kollegen abschneiden. Klimaaktivisten können gerne demonstrieren, wenn es ihnen so viel Spaß macht, aber Straftaten begehen, die  schwere Schäden verursachen können und sich dann auch noch über die entsprechenden polizeilichen Konsequenzen beschweren, ist Dreistigkeit auf einem anderen Level.

4 Antworten

  1. baghira sagt:

    Stimme dem Text 100% zu. Und erfreue mich am süßen Kapitalisten auf dem Bild!

  2. karlchen sagt:

    Erschreckend. Diese Fanatiker wollen einfach nur alles kaputt machen. Ginge es ihnen wirklich um die Unwelt, könnten sie keinen Sozialismus anstreben.
    Manchmal frage ich mich ja auch, ob nicht am Ende die vielen Waldbrände auch schon auf deren Konto gehen…

  1. 7. Juli 2019

    […] • Weiterlesen • […]

  2. 7. Juli 2019

    […] über Der Kapitalismus ist Schuld — Apollo News […]