Der Comedian: Ein Nachruf

12 Antworten

  1. Rank sagt:

    Genauso ist das. Super Beitrag, Danke.

  2. Lee D. Böhm sagt:

    Habe bei Ole Siebrecht, den ich noch aus seinen Leipziger Zeiten kenne, folgenden Kommentar hinterlassen: Witze über Juden gelten (zu recht) ebenfalls als diskriminierend. Wenn aber nun die besten Witze über Juden von den Juden selbst kommen, heisst das, dass sie sich selbst diskriminieren? Oder heisst das schlicht, dass sie kraft ihres (nachgewiesenermaßen) hohen Durchschnitts-IQ zu so etwas wie Selbstironie fähig sind? Beste Grüße und Danke für den wunderbaren Beitrag – auf den ich (wie viele hier) über die Achse des Guten gekommen bin.

  3. ESu sagt:

    Super!

  4. Gert Friederichs sagt:

    Auch von mir Glückwunsch zu der obigen herausragenden Analyse unserer (satirischen) Medienszene.
    Bei dem Beitrag Chebli/Israel stehe ich nicht auf ihrer Seite. Es bleibt unbestritten, dass die Israelis im Pulverfass Nahost eine Demokraktie betreiben, dies aber erst, nachdem sie fast alle früher dort sesshaften Leute mit Militärgewalt vertrieben haben. Das wirkt nach und hat erst Hamas & Co. auf den Plan gerufen. Herr Roland, wir sprechen uns so ca. 2050 wieder, wenn die Reste der Deutschen Raketen auf ihre einstigen, dann muslimischen Gebiete abfeuern.

    • Max Roland sagt:

      Zur Frage Israel-Palästina: Ich habe das in meinem Beitrag als „einfach“ bezeichnet, soweit ich weiß. Natürlich ist es nicht schwarz-weiß. Aber dennoch ist klar, wer hier welche Rolle einnimmt. Die Israelis haben bisher jeden Friedensplan akzeptiert. Den UN-Partition-Plan haben nicht die Juden, sondern die Araber noch am ersten Tag für nichtig erklärt. Es gab außerdem Palästina als Nation erst ab dem Tag, an dem es Israel als Nation gab. Es gibt keine Geschichte der Palästinenser, weil es die vor 1948 de facto nicht gab. Die Araber der Region haben Jordanien und die Palästinensergebiete als ihren Teil des ehemaligen britischen Gebiets bekommen – weit über die Hälfte. Es waren die Araber, die sich ihr Palästina durch Krieg immer wieder verspielt haben.

  5. Thomas Koch sagt:

    Gut geschrieben! Danke!

  6. Falk sagt:

    Echt toller Beitrag Max. Danke dafür. Auch ich bin über die Achse auf diesen Blog aufmerksam geworden. Und ich lese jetzt regelmäßig eure Beiträge.
    Macht weiter so.

  7. Guido Grün sagt:

    Was für ein sprachgewaltiger Kommentar! Was bin ich vor 20 Jahren in ihrem Alter dem linken Mainstream hinterher gedackelt, ohne nachzudenken habe ich alles nachgeplappert was Gesellschaft und Lehrer mir vorgelebt haben. Umso eindrucksvoller ist ihr wortstarker und intelligenter Blog in diesen schrecklich ideologisierten Zeiten,verfasst von so jungen und mutigen Menschen. Meinen allergrößten Respekt und alles Gute für ihr weiteres Wirken!

  8. DasLinkeParadox sagt:

    Ich war jung als politische Comedians noch Kabarettisten und Comedians allgemein als Humoristen oder Komödianten betitelt wurde. Aber das nur am Rande: ein Fremdwort ist sinnvoll wenn es keine native Entsprechung gibt oder das Fremdwort den Sachverhalt weit eindeutiger darstellt. Ansonsten bin ich gegen eine übermässige Übernahme/Ersetzung nativer Begriffe speziell durch Anglizismen. Dafür sollten wir Behriffe aus anderen Sprachen mehr Raum verschaffen, für die es im deutschen kaum sinnige Begriffe gibt, bspw. das jiddische CUZPE, womit ne spezielle, orwelleske, inhärente Dreistigkeit gemeint ist, bspw. für einen Elternmöder mildernde Umstände zu fordern, weil er schliesslich Waise sei… Diese Chuzpe erleben wir heute allenthalben, wenn die wahren Fakenewser uns der Fakenews bezichtigen, oder mit Nazimethoden der „Antifaschismus“ „verteidigt wird…..
    Das chinesische BAIZOU trifft im Kern unser „Gutmensch“ wortwörtlich wohl linke, weisse Naivlinge. … Leider sollten wir auch ein paar arabische Begriffe kennen und öfter verwenden: Taqiyya, Kuffar, Dhimi, Hidschra, Tahharusch… denn sie stellen klar we tief bestimmte Dinge mit ihrem Ursprung zusammenhängen, indem wir sie unnötig eindeutschen, hierfür deutsche Begriffe erfinden, lösen wir sie unnötig von ihrem uniquem Kontext und schmälern Ursache und Wirkung-Erkenntnis.

    Wir hatten eine Mnege hervorragender Kabarettisten und Humoristen seit der Nachkriegszeit: Loriot, Hildebrandt, Polt, das ganze Scheibenwischer-Team, Harrald Schmidt, Helge Schneider… selbst vor wenigen Jahren noch lachte selbst Links-Deutschland noch bei Ralf Husman/Stromberg. Man stelle sich nur Stromberg als Wiederholung im heutigen GEZ vor! Oder die Monthy Pythons…. Borat/Brüno…Ein solches Dauerfeuerwerk an un-PC… wäre „unzumutbar“, die Schneeflöckchen würden mit Empörungswellen und Ausstrahlungsverboten den GEZ-Palästen den Krieg ansagen, statt nur die Hütten von CharlieHebdo oder TrueFruits anzuzünden.

    Keine Ahnung, wie sich obige Kollegen heute verhalten würden. Würden auch sie einknicken und sich als billige Sprechpuppen der Propagandaindustrie unterwerfen? Ausser vielleicht Uwe Steimle sind heute diejeniegen die sich UN-PC trauen entweder alle mundtot oder mittlerweile zwangs-assimiliert.

    Ich begrüsse übrigens die Witz-Polizei und andere extreme Übertreibungen die sie sich leisten. Halb-Erwachten können exakt solche Überspitzungen wahrhaft klar machen wohin die Reise geht. MIt gemässigter, aber Dauer-Propaganda bleiben sie länger eingelullt! MIt Übertreibungen demaskieren sie sich in breiteren Schichten!
    Also liebe Auf-Rechte, behaltet A) euren passiven Humor und B) sollten aktiv humoristische Talente ihre Fähigkeiten weiter kultivieren und trainieren. Witze / humoristische Entlarvungen sind eine verdammt starke Waffe, insbesondere wenn sie wirklich (humoristisch) zünden sind.

    Ein Witz kann nur in einer Hinsicht falsch sein – indem er nicht witzig ist. Also gehört Mario Barth vor den internationalen Witze-Gerichtshof!
    Das Böhmermann moralisch bankrott ist, steht wohl ausser Frage, aber er versteht (verstand zumindest – ich boykottiere GEZ&Co konsequent, weiss also nix aktuelles) sein Handwerk! Zumindest das muss ihm lassen!

  9. Ich bin durch Zufall (über Achgut) auf dieses Blog gestoßen und bin als „alter weißer Mann“ beeindruckt über die Sprachmächtigkeit der Beiträge! Man kann sich bildlich die feminisierten sitzpinkelnden Beta-Männchen der Latte-Fraktion vorstellen. Ihr bringt es auf den Punkt: Während die zur Faust geballten „Händchen“ an dürren Ärmchen ein witziges Bild darstellen, sind dieselben Händchen sehr ernst zu nehmen, wenn sie ihre Propaganda in ihre Macs hacken. Macht weiter so!

  10. Peter Müller sagt:

    Lieber Herr Roland, CHAPEAU für diesen Text! Sie sprechen mir (und vielen Anderen nehme ich an) aus der Seele. Danke, weiter so! Und alles Gute für Sie und den Blog!

  1. 18. April 2019

    […] Max Roland, 18, ist Abiturient .Dieser Beitrag erschien zuerst auf Apollo-news. […]