Albanien strebt gen West

Von MAX ZIMMER | Die albanische Verteidigungsministerin Otta Xhaçka hat sich bei einem Treffen in Washington mit dem US-Vizepräsident Mike Pence für eine US-Militärbasis in Albanien und eine Vertiefung der albanisch-atlantischen Beziehungen ausgesprochen.
„Ich denke, wir müssen eine starke Botschaft aussenden: dass der Westbalkan eine nach Westen gerichtete Region ist und dass wir dieselben Prinzipien und Werte teilen und schützen müssen“, so Xhaçka beim Treffen im Pentagon.
Xhaçka weiter: „Wir glauben, dass die Zeit für einen Fußabdruck der Vereinigten Staaten in Albanien reif sein könnte. Die Anwesenheit der Vereinigten Staaten oder der NATO wäre ein sehr deutlicher Beweis dafür, dass die Region von ihren Verbündeten nicht vergessen wird“.

Seit dem Jugoslawien Krieg, in dem die Albaner unter anderem gegen die Serben kämpften, unterstützen die USA bzw. der Westen die albanische Unabhängigkeit.
Nach den Verbrechen, die die serbische Armee an muslimischen Kosovo-Albanern begangen hat, entstand eine tiefe Kluft zwischen den beiden Ländern, die bis heute andauert.
Zudem ist Serbien ein Land, welches noch stark unter russischem Einfluss steht.
Daher wird von albanischer Seite auch ein Erstarken Russlands kritisch gesehen.

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