41% der Juden erlebten muslimischen Antisemitismus – 54% wollen, dass Muslime stärker toleriert werden

Von EVA GOLDERBIET | Antisemitismus steigt in Europa drastisch, sagen 89% der Juden in der EU laut einer neuen EU-Antisemitismus-Studie. Schockierend. Woher kommt der Antisemitismus?

Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) hat 16.395 Juden aus 12 EU-Ländern, darunter auch um die 1000 aus Deutschland zum Thema Antisemitismus befragt. Das Ergebnis: ganze 89% aller befragten Juden sehen Antisemitismus als ein großes Problem in Europa an. Darunter 95% der französischen und 85% der deutschen Juden. Ebenso schockierende Prozentzahlen stehen bei den Ja-Antworten auf die Frage, ob der Befragte selber in letzter Zeit antisemitische Erfahrungen gemacht hatte. Interessant an der ganzen Sache ist, dass Juden komplett andere Angaben als die Polizei dazu machen, woher der Antisemitismus vorwiegend kommt. Ein ebenso großer Anteil der Juden in Deutschland gab an, dass er Antisemitismus von muslimischer Seite kenne. Als man Juden danach gefragt hatte, ob sie auch Antisemitismus aus dem linken oder rechten Spektrum erlebt hätten, gaben lediglich 20% an, dass sie Antisemitismus von rechts kennen würden und nur etwas weniger, 16%, von links. Die Polizei ordnet jedoch antisemitische Vorfälle prinzipiell erstmal als rechts ein. Laut Polizei gingen nur lächerliche 5% der antisemitischen Straftaten von Muslimen aus. Lügen die Juden?

Nein. Antisemitismus von muslimischer Seite ist selbstverständlich besonders häufig, da es im rückständigen Koran sehr viele antisemitische Aussagen gibt. Ein Moslem, der korantreu ist, hält sich natürlich daran. Was ist dann mit den Zahlen der Polizei? Wurde vergessen, diverse Straftaten einzutragen? Vielleicht. Das wäre ein abscheuliches Armutszeugnis für die so „sorgfältige“ Arbeit der Polizei. Manipuliert? Vielleicht. Wieso? Für einen verstärkten Aufruf zum „Kampf gegen rechts“? Vielleicht. Aber niemand weiß es.

Aber mich als Jüdin stört zusätzlich etwas ganz anderes: 41% der Vorfälle wurden laut den Juden von Muslimen verübt. 54%, also darunter auch viele derjenigen, die Antisemitismus aus der muslimischen Szene kennen, behaupten, man müsse Muslime mehr tolerieren, da man es noch zu wenig tue. Welche Muslime tolerieren? Und was denn konkret? Etwa diejenigen, die eben diesen Juden Leid zufügen durch Beleidigungen, Sachbeschädigungen, ja sogar durch gewalttätige Angriffe oder Morde? Diese wollen etwa die Juden schützen? Diejenigen, die gewaltbereit sind, keine Lust haben, sich in die moderne Gesellschaft zu integrieren, die schon polizeibekannt sind? Moslems NOCH MEHR tolerieren? Geht`s noch? So ganz nach dem linken Motto: „Wir als multikulturelle Gesellschaft müssen Toleranz und Akzeptanz auch denen gegenüber zeigen, die straffällig aufgefallen. Sie sind alle traumatisiert und bekümmert, sie haben kein sicheres Zuhause und sie leben ihre Religion aus. Sie können nichts dafür!“
Ich persönlich habe nichts gegen Muslime, sie sind ebenso einfach nur glaubende Menschen, wie die Juden, aber ich habe definitiv etwas gegen Leute, die, um ihre Religion voll und ganz auszuleben, gewalttätig gegenüber anderen werden.

Liebe Leute! Schützt doch lieber die Muslime in Not, die in ihren zertrümmerten Heimatländern leiden! Schützt doch jene Muslime, die versuchen, sich in der europäischen Kultur zurecht zu finden! Aber dass in Deutschland Muslime ernsthaft diskriminiert würden, bzw. sogar noch mehr toleriert werden müssten ist aberwitzig! Diese Situation zeigt, dass es leider viele Juden gibt, die sehr paradox denken: einerseits hatten sie Erfahrungen mit muslimischem Antisemitismus, und andererseits sagen sie, man solle diese Leute noch mehr „tolerieren“ und schützen, da diese dermaßen „missverstanden“ werden. Wahrscheinlich hat die verstärkte linke Propaganda der letzten Jahre sogar Juden dazu gebracht, nicht mehr klar denken zu können. Das finde ich besonders schockierend. Denn so werden sich die Juden nicht einmal anständig gegen Unrecht wehren können!

Die Autorin ist Jüdin und 14 Jahre alt. 

1 Antwort

  1. Als einer der Mitgründer der JAfD kann ich diesen Beitrag nur begrüßen. Wie die Autorin zu recht schreibt, sind auch die deutsche Juden von Mainstream-Propaganda erwischt worden. Aber das ist keine Entschuldigung, jeder ist selbst für sich verantwortlich! Besonders wenn man als Mitläufer das Recht des Unrechts unterstützt.

    Ich habe selbst unter der kommunistischen Diktatur „gelebt“ und hätte es nie für möglich gehalten, daß Deutsche im Allgemeinen und besonders jüdische Deutsche, die mehrheitlich aus der UdSSR stammen, solche beispiellose freiwillige Unterwerfung dem Islam gegenüber zeigen würden.
    Daß die professionelle Juden (der ZdJ, Gemeinderäte etc.) mit der „Willkommens-Politik“ kollaborieren, kann ich noch nachvollziehen: wes Brot ich ess, des Lied ich sing. Aber daß die „einfache“ Juden nicht rebellieren und die jüdischen Apparatschiks aus ihren Ämtern jagen, kann ich nicht verstehen. Sie sollen doch wissen, was jetzt in Frankreich und Schweden (Malmö) los ist. Demnächst auch in München und Frankfurt.