LJB startet große Aktion für den Kapitalismus

Von MAX ZIMMER | Die Liberale Jugendbewegung startete vor kurzem ihre erste größer angelegte Kampagne außerhalb des Internets.
Hunderte Plakate, Sticker und Flyer, die mit kurzen Fakten zum Thema Marktwirtschaft aufklären sollen, wurden in den letzten Tagen in ganz Deutschland an viele Teilnehmer verschickt, und werden in naher Zukunft noch mehr Menschen präsent werden.
Die Plakate werden von Schülern in den Schulen angebracht, und bringen die LJB und ihre Botschaft in die Welt.

Hunderte Plakate und Sticker wurden an Mitglieder in ganz Deutschland verschickt

„Der freie Markt ist ein auf Dauer zum scheitern verurteiltes Wirtschaftssystem, es sorgt für soziale Ungleichheit, Armut und Unterdrückung, wir brauchen einen starken Staat, der die zerstörerischen Kräfte des Kapitalismus eindämmt.“
Das ist ein gängiges Bild des “Kapitalismus“, dessen Bedeutung mittlerweile der Definitionsgunst dezidiert antikapitalistischer Intellektueller oder gar Kabarettisten überlassen wird.
Seit der Finanzkrise 2008 – die im Übrigen maßgeblich durch staatliche Subventionen verursacht wurde – verlautbart das Establishment der westlichen Staaten, der “Markt habe versagt“, mit dieser These ging eine Regulierungswelle exakt dessen Apparates einher, der ursprünglich die Krise selbst erschaffen hat.

Auch in den Medien, den Schulen, den Talkshows und Kabarettsendungen unseres Landes gehört gute, alte marxistische Schule wieder zum Standard.
Wir hören, wie der ominöse “Neoliberalismus“ an allem Schuld sei, warum wir den Mindestlohn oder die Mietpreisbremse brauchen, wieso die Reichensteuer eingeführt werden soll und warum Freihandel böse ist (es sei denn natürlich, Donald Trump ist dagegen, in dem Fall sind wir dafür).
Alles, was auch nur im Entferntesten nach Marktwirtschaft, freiem Handel, Eigenverantwortung oder Leistungsprinzip klingt, wird als “asozialer Raubtierkapitalismus“ niedergebrüllt, eine auf ökonomischen Sachlichkeiten basierende Diskussion geschickt umgangen.

In dieser Atmosphäre scheint es für Liberale aussichtslos, ihre Vorstellung freier Menschen und Märkte zu verteidigen.
Aber zur Grundmoral eines echten Liberalen gehört der Kampfgeist.
Daher hat sich die Liberale Jugendbewegung an ein Projekt gemacht mit dem Namen:

“Freiheit für alle: durch Kapitalismus“.
Dazu gehört ein kleines aber prägnantes Informationsplakat mit wenigen einprägsamen Fakten über das kapitalistische Wirtschaftssystem, eigene Sticker sowie Flyer.
Sinn des Projektes ist es, interessierten jungen Menschen das Material zukommen zu lassen, und ihnen damit eine Möglichkeit zu geben, die linke Dominanz in ihren Schulen etwas aufzumischen.
Die LJB will mit diesem Projekt liberale Präsenz zeigen – auf den Straßen und in den Schulen, und den eigenen Anhängern im Kampf für Freiheit beistehen.

Als Liberaler ist es nicht immer einfach, gegen das Meer aus Eltern, Lehrern, Mitschülern, Freunden, Politikern und Journalisten anzuschwimmen, und dem Mainstream zu widersprechen.
Dabei geht es nicht nur um Kapitalismus.
Auch Themen wie Migration, „US-Imperialismus“, Nah-Ost-Konflikt, Klima-Hysterie etc. können für junge Andersdenkende oft ein Minenfeld im Privatleben sein, und das öffentliche Aussprechen einer anderen Sichtweise wird nicht selten zu einem mutigen, aber riskanten Akt.
Wie schnell kann eine Note herabgesetzt werden, oder gar eine Freundschaft kaputt gehen, weil jemand es wagt, Gebrauch von der Meinungsfreiheit zu machen.

Um den Akt des verbalen und intellektuellen Widerstandes der jungen Menschen etwas einfacher zu gestalten, hat die Liberale Jugendbewegung nun diese Projekt gestartet, und bereits nach kurzer Zeit erste Erfolge zu vermelden:
Dutzende Pakete wurden verschickt, das Interesse war massiv.
In den sozialen Medien haben wir überwiegend positive Rückmeldungen unserer Anhänger bekommen, und die ersten LJB-Sticker haben in den deutschen Städten schon so manche extremistische Propaganda überklebt.*
Bald werden auch die Plakate in den Schulen hängen, und hoffentlich eine mehr als notwendige Debatte entfachen:
“Brauchen wir den Kapitalismus?“
Unsere Antwort darauf: Ja!
Und unsere Aktion setzt sich dafür ein.

 

*Die LJB und apollo-news.net distanzieren sich ausdrücklich von jeglicher
Sachbeschädigung und illegaler Plakatierung. Wir wollen nicht, dass Sticker widerrechtlich angebracht werden. 

4 Antworten

  1. Timo Forwelka sagt:

    Wenn Euch mal das Geld ausgeht und Ihr in eine Notsituation kommt, erinnert Ihr Euch hoffentlich an diese Zeilen und übt Demut. Naja mit 20 hab ich auch noch so einen Quatsch wie Ihr hier erzählt. Aber da hatte ich ja von den härten des Lebens keine Ahnung.
    Im übrigen bedeutet Konservatismus immer Rückschritt. Oder in welcher Branche arbeiten mehr Menschen? In der Atom- oder Windkraftindustrie? Ist es nicht wichtiger Arbeitsplätze in zukünftigen Branchen zu entwickeln, als immer wieder Mantrartig mit dem Argument zu kommen, das jede Veränderung Arbeitsplätze kostet?

    • karlchen sagt:

      Häh? Beitrag verstanden…? Scheint mir nicht so! Es geht doch gerade darum, darüber aufzuklären, dass Kapitalismus sozialer ist als Sozialismus…
      im übrigen hat Konservatismus, wie der Name ja schon sagt, etwas mit Bewahren zu tun – wohingegen die sog. „Progressiven“ gerne bewährte Neuerungen abschaffen und zu wahrhaft Steinzeitartigem zurückkehren wollen…

  2. Humml sagt:

    „FREIHEIT !!! … für ALLE !! … so, so!?

  3. moneypenny sagt:

    Tolle Aktion!
    Und absolut notwendige Aufklärungsarbeit. Auf die Resonanz darf man gespannt sein…

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