UN-Abstimmung über Kuba: Nur Israel und USA stimmen noch gegen den Sozialismus

Von ADRIÁN | Die UN verurteilt das Wirtschaftsembargo der USA gegen Kuba. Deutschland und Europa stimmen gegen die USA – und für das sozialistische Regime in der Karibik.

Seit 1960 – zwei Jahre nach der gewaltvollen Machtübernahme durch die Sozialisten in Kuba – gibt es ein Wirtschaftsembargo der USA gegen den Inselstaat.
Zum 27. mal hat nun die UN-Vollversammlung erneut das Embargo verurteilt. 189 zu zwei war das Abstimmungsergebnis, mal wieder hielt nur Israel zur ältesten Demokratie der Welt. Deutschland und Europa gesellen sich erneut zu den Schurkenstaaten dieses Planeten. Die Opfer des Terrorregimes in Kuba sind ihnen egal.
Der Außenminister Kubas, Bruno Rodríguez, setzt noch einen drauf und nennt das Embargo einen „eklatanten, massiven und systematischen Menschenrechtsverstoß“. Es ist geradezu ironisch – so wie wenn Mörder andere des Mordes anklagen.
Mehr Ironie geht nicht? Falsch gedacht! Denn es ist genauso lächerlich, dass Linke jetzt mal wieder plötzlich zu Verfechtern des Freihandels werden. Genau wie vor wenigen Monaten, als Trump der EU mit Strafzöllen drohte. Wenn es gegen Trump und die USA geht, legt man die „Stop TTIP“-Flagge eben kurz beiseite und postet einen Beitrag für Freihandel auf Facebook.
Nikki Haley, die aktuell glücklicherweise noch die US-Botschafterin in der UN ist, legte die Lächerlichkeit der Abstimmung offen. „Zeitverschwendung“ nennt sie das jährliche Ritual der UN, womit sie auch Recht hat. Statt das Regime selbst zu verurteilen, verurteilt man lieber die, die es in ihrem Handeln stören. Freihandel würde die Diktatur in Kuba nur festigen.
Eigentlich sollte einen diese Abstimmung gar nicht mehr verwundern – darauf aufmerksam machen sollte man trotzdem. Die UN ist schon seit Jahrzehnten verloren. Denn Diplomatie funktioniert nicht, wenn die Mehrheit der Beteiligten antidemokratisch ist.

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1 Antwort

  1. karlchen sagt:

    Die UN entwickelt sich so langsam zu einer wirklich gefährlichen Institution…

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