Nackte Feministin stürmt auf Trump zu

Von EVA GOLDERBIET | Beim Weltkriegsgedenken in Paris sind zwei Feministinnen mit nacktem Oberkörper auf Donald Trumps Limousine losgelaufen. Eine konnte aufgehalten werden, die andere konnte das Auto nahezu erreichen.

Zum 100. Jahrestag des Ende des ersten Weltkrieges wurde ein Gedenken daran am Pariser Triumphbogen auf dem Place d´Etoile von führenden Politikern aus 70 Staaten veranstaltet. Als Donald Trump auf den Champs-Elysees mit seiner Limousine unterwegs zur Veranstaltung war, konnten zwei Femen-Aktivistinnen halbnackt zwischen den Sicherheitsbeamten hindurchflutschen. Sie hatten auf ihren Brüsten die Aufschrift „Fake Peace Maker“ und auf ihren Armen war laut Spiegel Online etwas über eine „heuchlerische Parade“ geschrieben. Eine von ihnen konnte von den Wachleuten festgehalten werden, die andere wurde nur einige Meter vor Trumps Limousine gestoppt werden. Die zwei Frauen protestierten damit gegen Donald Trump: anscheinend hielten sie das Erscheinen von Trump auf der Gedenkveranstaltung für Heuchelei.
Darüber, ob dieser Fall wirklich Heuchelei ist, kann man streiten. Ich halte es für richtig, dass Staatsoberhäupter oder auch Mitglieder von einzelnen Parteien sich selber und seine Vorstellungen angemessen repräsentieren. Es ist wichtig, dass man sowohl Katastrophen gedenkt, als auch Erfolgen – wie auch dem Ende eines Weltkrieges. Wenn eine Person zum Beispiel immer an die toten Juden im 2. Weltkrieg gedenkt und immer vor Antisemitismus „warnt“, und dann doch nichts dagegen tut, und antisemitische Vorfälle versucht, zu verdecken, dann ist das Heuchelei. Im dem Fall mit Trump glaube ich nicht an Heuchelei. Wenn Trump zu dieser Veranstaltung nicht erschienen wäre, hätte man ihm womöglich nachgerufen, ihm wäre es egal, dass der 1. Weltkrieg irgendwann endete und danach Friede war.

Feminismus kämpfte ursprünglich für die Gleichberechtigung für Mann und Frau. Heutzutage bevorzugt er Frauen, was Männern gegenüber ungerecht ist. Der Feminismus hat sich in unser alltägliches Leben hineingefressen: durch die Frauenquote kann z.B. ein Mann, obwohl er kompetenter ist, nicht für die Arbeit aufgenommen werden. Die Frau, die weniger kompetent ist, wird ausgewählt. Männer werden vom Feminismus komplett benachteiligt. Der Feminismus hat heutzutage eine ganz neue Dimension erreicht. Es wird sogar behauptet, Jesus sei eine Frau gewesen. Absurder kann man sich das nicht vorstellen.
Wie dem auch sei, was jedoch eine feministische Aktion mit einem Protest gegen Heuchelei (egal ob vorhanden oder nicht) zu tun hat, kann ich beim besten Willen nicht sagen. Wenn man mit nacktem Busen durch die Straßen auf eine Person zurennt, der man Heuchelei vorwirft, dann ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass dieser Protest überhaupt etwas bringen kann. Wenn eine Person wirklich heuchelt, dann ist es ihr egal, dass irgendwelche irren nackten Frauen durch Paris rennen! Durch einen nackten Körper kann eine Frau keinen Richtungswechsel in der Politik einer Person bewirken. So kann nur eine Prostituierte einen Mann dazu bringen, zu ihr zu kommen.

Die „Protestaktion“ der beiden Feministinnen in Paris konnte nur die Augen Anwesender auf sich ziehen, mehr als Aufmerksamkeitserregung war es nicht. Und ich kann versichern: solche Zirkusnummern werden andere Menschen nicht wirklich für den Feminismus begeistern.

„Feminismus existiert nur, um hässliche Frauen in die Gesellschaft zu integrieren“
–Charles Bukowski, amerikanischer Dichter und Schriftsteller.

1 Antwort

  1. nordseeschwalbe sagt:

    Sie wollte dem Trump wahrscheinlich einfach mal gerne ihre Brüste zeigen…
    Aber im Ernst: So lange die sogenannten Frauenrechtlerinnen nicht gegen die zunehmenden Vergewaltigungen und Frauenmorde durch „junge Männer“ auf die Straße gehen, sind sie für mich die größten Heuchler überhaupt.