CDU-Abgeordneter: „schleichender Marsch des Sozialismus“

Von MARVIN WANK | Der CDU-Abgeordnete Dr. Joachim Pfeiffer warnt auf seiner Website vor einer weiteren Aufblähung der „ohnehin schon riesigen Umverteilungsmaschinerie“ und vor „Mikromanagment im Sinne der Planwirtschaft“.

Als konkrete Beispiele nennt der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Fraktion dort sozialistische Rentenreformen sowie eine Verschärfung der „Mietpreisbremse“. In seinem Fazit appelliert er an die künftige Regierung wieder mehr auf „Eigenverantwortung, Freiheit, Markt und Wettbewerb“ zu setzen.

Es ist wahrlich erfrischend, solche Töne aus den Reihen der CDU zu hören, hat sie unter Merkel ihr früheres wirtschaftsnahes Profil doch weitgehend verloren. Hans-Hermann Hoppe hat diesen Wandel innerhalb der Union in meinen Augen sehr treffend beschrieben, als er den Grund für den Niedergang in einer „zunehmenden Sozialdemokratisierung aller anderen Parteien“ sah.

Tatsächlich sind sich SPD und CDU unter der Führung von Angela Merkel inhaltlich erschreckend nahe gekommen, was sich auch im aktuellen Koalitionsvertrag widerspiegelt, der ökonomischen Humbug wie etwa die Verschärfung der beinahe marxistischen „Mietpreisbremse“ sowie eine weitere Erhöhung des Mindestlohns vorsieht. Ludwig Erhard würde sich im Grab rumdrehen.

Man kann also nur hoffen, dass sich Mitglieder wie Dr. Pfeiffer in der CDU wieder durchsetzen. Es wird Zeit, dass diese ihr altes, marktfreundliches Profil zurückerlangt. Zum Wohle von Partei und Land.

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