US-Sozialistin fordert 70% Steuersatz für “Reiche“

Von MAX ZIMMER | Die demokratische Kongressabgeordnete und aktueller Shooting Star des linken Parteiflügels, Alexandria Ocasio-Cortez, fordert in einem Interview mit CNN-Reporter Anderson Cooper einen Steuersatz von 70% für Millionäre.
Auf die These des Reporters, dass diese Position selbst unter den Demokraten eine Radikale sei, räumt Ocasio-Cortez ein, sie verstehe sich auch als “radikal“ und beruft sich dabei auf die früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln und Franklin D. Roosevelt, die ebenfalls “radikale Reformen“ umgesetzt hätten.

Dass nun eine Frau als potenzielle Erbin der Parteiführung in Frage kommt, die sich unverblümt als Sozialistin bezeichnet und eine Agenda verfolgt, die mit Enteignungsmaßnahmen gleichzusetzen wäre, ganz zu schweigen davon, dass sie sich zu eben jener Radikalität bekennt, ist ein alarmierendes Zeichen des Verfalls der demokratischen Partei. Die Partei, die einst Männer wie John F. Kennedy hervorbrachte und ein Teil des Amerikas war, das als leuchtende Fackel der Freiheit in der Welt stand, wird nun von einem zerstörerischen Establishment mit Frontpersonen wie Hillary Clinton oder Elizabeth Warren angeführt und in der Basis von irren Gender- und Multikulti-Ideologien zersetzt, die sich mehr um das Geschlecht, die Hautfarbe und die Religion eines*r/drittes Geschlecht Abgeordnete(n) statt um dessen Kompetenz und Inhalte schert.
Kollektivistische Hardliner, die sich selbst mit sozialistischen Idealen identifizieren, bewegen die Parteijugend.
Von klassischen amerikanischen Werten wie individueller Freiheit, Leistungsprinzip, Minimalstaat und möglichst wenig Einmischung der Politik in das Leben und Wirtschaften der Menschen ist wenig übrig, lieber kämpft man für die Verstaatlichung von Betrieben, Enteignungen von erfolgreichen Menschen und die Regulierung der Sprache aus Rücksichtnahme auf gendergerechte Formulierungen.
Während Partei Koryphäen wie Kennedy einst auf Prinzipien wie “im Zweifel für die Freiheit“ bestanden, und sich gegen die Beschneidung des verfassungsmäßigen Rechts auf Waffenbesitz aussprachen, stehen die Demokraten heute an vorderster Front, wenn instrumentalisierte Jugendliche eine ideologisch triefende Kampagne gegen Bürgerrechte auffahren.

Diese Partei verkörpert das Gegenteil dessen, was sich die Gründerväter der USA für ihre neugewonnene Nation erträumten.
Wenn es 1776 hieß “give me liberty or give me death“, dann war damit sicher nicht gemeint “give me free college, free healthcare and free housing and let my neighbors pay for it“.
Wenn man das Amerika des Jahres 2019 betrachtet kann man vielleicht nachvollziehen, wieso George Washington und Thomas Jefferson strikte Gegner einer Parteiendemokratie waren.

2 Antworten

  1. Jematt sagt:

    Ich glaube dieser Artikel verfehlt gänzlich den Punkt den Ocasio-Cortez vermitteln zu versucht. Es geht ihr nicht darum „Freie“ Krankenversicherung und „freien“ Universitätszugang zu erzielen, sondern diese über das Budget des Bundeshauhalts zu finanzieren. Hierfür hat sie bereits des Öfteren erläutert woher das Geld kommen soll, wie etwa aus der Reduktion des Verteidigungsetats (welcher 2017 15% der Staatsausgaben ausmachte) sowie der von Ihnen angesprochenen Sptizensteuersatz auf Mehrverdiener deren Einkommen über 10Mio.$ liegt. Ihnen ist hoffentlich klar, dass wir hier von dem oberen Ende der Einkommensverteilung mit einem Anteil von weit unter 0,1% sprechen. Die von Ihnen aufegührte Begriff „Reich“ würde in den USA laut Statistischem Bundesamt bereits bei einem Haushaltseinkommen von 155.000$ anfangen, also die obersten 10% ansprechen. Mir ist klar, dass Sie in Ihrem Artikel bewusst übertreiben, dennoch sollten Sie faktisch einwandfrei bleiben.

  2. jurassicworld? sagt:

    Diese Frau erinnert mich irgendwie an einen Veloziraptor.