Kapitalismus verbieten! Diesmal klappt’s bestimmt

Von MAX ZIMMER | Wie in einem vorausgegangen Artikel von mir bereits beschrieben, ist es die Intention allen staatlichen Handels und Denkens, die Marktwirtschaft und somit das friedliche Zusammenleben der Menschen abzuschaffen, und durch eine interventionistische Planwirtschaft zu ersetzen, in der die Menschen in ein Abhängigkeitsverhältnis zum Staat und seinen Machtpositionen getrieben werden.
Eine der größten Hürden für dieses korporatistische Projekt ist der Kern der Marktwirtschaft, des Kapitalismus, die Freiheit der zwischenmenschlichen Beziehungen, auch Vertragsfreiheit genannt.
Dieser Zustand bzw. vielmehr diese Rechtssituation erlaubt Individuen, ihre Angelegenheiten unter sich auszumachen, und unabhängig von äußeren Zwängen und Regularien ein Geschäft einzugehen.
Die Freiheit der Verträge ist elementar für eine Gesellschaft, die friedlich und ohne staatlichen Machtmissbrauch als Gesellschaft freier Menschen funktionieren will. Sobald dieses Recht, mit seinen Mitmenschen einvernehmlich zu interagieren beschnitten oder gar genommen wird, übertritt ein Staat bzw. eine Gesellschaft eine sensible Grenze.
Dies mag reißerisch klingen, ist jedoch keineswegs an den Haaren herbeigezogen. Es handelt sich um die Grenze zwischen Unabhängigkeit und Knechtschaft, zwischen Business und Zwangsbeziehung, zwischen Freiheit und Planwirtschaft.
Wir sehen die Beschneidung der Vertragsfreiheit in unserer alltäglichen Politik.
Mit dem Mindestlohn wird es nicht mehr dem einzelnen überlassen, wo und zu welchem Lohn er arbeiten will.
Der Staat mischt sich gewaltvoll in die Beziehungen der Menschen ein, gibt den Ton vor und bestimmt, wer was zu zahlen und somit wer welchen Job anzubieten hat.
Auch entstehen durch solche Preissteuerungen und andere Regulierungen weitere “Markt“ Probleme, die der Staat widerrum durch sein Eingreifen verhindern muss.
In der Ökonomie ist hier von einer Interventionsspirale die Rede.
Dies geht im schlimmsten Fall so weit, bis man eine Kreatur geschaffen hat, die eine Mischung aus staatlicher Zentralplanung und wirtschaftlicher Monopolstellung darstellt.
Auch wird die Vertragsfreiheit mit den Quotenforderungen beschnitten, die in der Politik immer wieder die Runde machen. Verbunden mit dem “Gender Wage Gap“ werden hier die Zahlen und Fakten so sehr verdreht, dass der Eindruck entsteht, ein staatliches Handeln sei von Nöten, nur um dann Quoten einzuführen, welche es dem Arbeitgeber defakto verbieten, nach Qualifikation oder persönlichen Präferenzen einzustellen. Vielmehr wird dies zu einer oberflächlichen Geschlechterfrage gemacht, was eigentlich in sich wieder Sexismus ist.
Um zusammenzufassen, soll es durch solche politische Projekte dem Einzelnen untersagt werden, nach eigenem Ermessen zu handeln, und mit seinen Mitmenschen zu interagieren.
Der Staat macht sich die Entscheidungsgewalt des Individuums zu eigen, und entscheidet für ihn.
Ein großer Bruder, wie wir ihn sowohl aus George Orwells “1984“, wie auch aus tatsächlich existierenden sozialistischen Experimenten wie der DDR kennen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.