Gender Pay Gap bei Google: Männer verdienen weniger

Von MARVIN WANK | In den USA haben Mitarbeiter des Internetriesen Alphabets, zu dem unter anderem Google und YouTube gehört, eine Sammelklage gegen ihren Arbeitgeber eingereicht. Der Grund: angeblich ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen. Daraufhin hat Alphabet eine interne Untersuchung in die Wege geleitet. Diese ist zu einem durchaus überraschenden Ergebnis gekommen: Die Kläger hatten Recht.

In der Tat wurden Männer und Frauen für die gleiche Arbeit ungleich bezahlt – allerdings zu Gunsten der Frauen. Deshalb sah sich Google nun genötigt, das Gehalt der männlichen Mitarbeiter anzupassen. Die Reaktion der Medien darauf: Empörung.

Selbsternannte Kritiker (https://t3n.de/news/google-gehalt-maenner-verdienen-weniger-frauen-1148461/) weisen darauf hin, dass es Gehaltsunterschiede ja „nur“ innerhalb der gleichen Position gibt. Insgesamt wären die meisten Führungskräfte immer noch Männer, Frauen hätten wesentlich schlechtere Aufstiegschancen. Beweise? Fehlanzeige!

Die gesamte Google-Affäre entlarvt Prinzipienlosigkeit der Linken mit beeindruckender Präzision. Sobald eine Tatsache nicht ins Weltbild passt, werden die grundlegendsten Überzeugungen über Bord geworfen. Wo sind jetzt eigentlich die ganzen Leute, die sonst so vehement „gleichen Lohn für gleiche Arbeit“ fordern?

2 Antworten

  1. Martin Landner sagt:

    Es gibt doch viel schlimmere Beispiele. Wären Linke zum Beispiel tatsächlich gegen Rassismus oder Antisemitismus, müssten sie ja gegen Hamas & IS demonstrieren. Wären Linke tatsächlich gegen Frauenfeindlichkeit, dann würden sie doch nicht Rotherham und Köln vertuschen.

    In Wirklichkeit sind Linke einfach nur antiwestlich. Solange ein Amerikaner einen schwarzen Smoothie trinkt, springen sie im Dreieck. Aber wenn bei Bataclan 100 Leute getötet werden, da wird sofort abgelenkt.

  2. karlchen sagt:

    Verrückt und verlogen, das Ganze

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