BioNTech hat im zweiten Quartal 2024 einen erheblichen Verlust von 807,8 Millionen Euro verzeichnet, mehr als viermal so hoch wie im Vorjahr. Im ersten Halbjahr 2024 betrug der Nettoverlust 1,12 Milliarden Euro, während im Vorjahr noch ein Gewinn von 311,8 Millionen Euro erzielt wurde.
Am 20. März 2020 gab das Bundesgesundheitsministerium den „Hinweis“ an den Corona-Krisenstab des RKI, nichts Fachliches zu Ausgangssperren zu sagen. Dabei hatte das Gremium die Maßnahmen zwei Tage zuvor evaluiert und „die Befürchtung negativer Konsequenzen“ geäußert.
Impfstoffe werden normalerweise über einen Zeitraum von bis zu 15 Jahren entwickelt und in klinischen Studien auf Wirksamkeit und Nebenwirkungen getestet. Doch derartige Studien wollte die Europäische Arzneimittelbehörde laut RKI-Files für die Covid-Impfstoffe einfach umgehen.
Wie die RKI-Leaks offenbaren, wurden intern kritische Stimmen in den finalen Protokollen ausgeblendet. Befürchtungen, dass zwischen der Maßnahmenpolitik und dem Pandemiegeschehen kein Zusammenhang besteht, wurden ignoriert. Stattdessen wurde eine weitgehende Unterstützung der Regierungslinie suggeriert.
Wie aus den geleakten E-Mails zwischen dem RKI und dem Bundesgesundheitsministerium hervorgeht wurden Entscheidungen zu Quarantäneregelungen rein aus politischen Beweggründen heraus getroffen. „Sie beruhen nicht primär auf Basis von Bewertung der wissenschaftlichen Evidenz durch das RKI.“
Die RKI-Files offenbaren, dass selbst das RKI davon überrascht war, wie drastisch die Politik gegen Ungeimpfte und die Bevölkerung insgesamt vorgegangen ist. In einem Sitzungsprotokoll vom 27. Oktober heißt es: „Zwangsmaßnahmen in Erwägung zu ziehen, ist bemerkenswert“.
Neue Mailverläufe zwischen Gesundheitsministerium und RKI enthüllen, wie die Wissenschaft zum Instrument der Politik wurde - und welches zynische Verhältnis zur Wahrheit man in der Corona-Führungsriege hatte.
Für Gesundheitsminister Lauterbach war „Long Covid der wichtigste Grund für die Impfung von Kindern“. Vom RKI wollte er 2022 daher eine passende Risikobewertung, die in Absprache mit dem Ministerium verschärft wurde.
RKI-Chef Lothar Wieler vermutete schon wenige Monate nach dem Impfstart, dass die Corona-Impfung keinen langfristigen Infektions- und Übertragungsschutz bieten. Er ging davon aus, dass „die Übertragung trotz Impfung wieder“ zunimmt. Die Politik hielt jedoch an ihrer einseitigen und tatsachenwidrigen Argumentation fest.
„Das Infektionsgeschehen rührt von den Ungeimpften her - daran gibt es überhaupt keinen Zweifel“, sagte Olaf Scholz als designierter Kanzler 2021. Damals wusste das RKI schon, dass das Gegenteil richtig war. Äußerte Scholz bewusst eine infame Lüge? Das Bundespresseamt schweigt.