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Toxische Beziehung in Baden-Württemberg: Die CDU unterwirft sich den Grünen

Konfliktscheu, blass und ohne Führungsstärke: Die CDU hat sich in Baden-Württemberg den Grünen unterworfen. Nach diesem schwachen Wahlkampf ist die Niederlage verdient.

In Baden-Württemberg zeigen die Grünen (Cem Özdemir, links) der CDU (Manuel Hagel, rechts), wo es langgeht. (IMAGO/Chris Emil Janßen)

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Für die Christdemokraten ist die Landtagswahl in Baden-Württemberg ein Schock. Monatelang lag die CDU in den Umfragen vorne. Dass ihr jugendlich-frisch wirkender Spitzenkandidat Manuel Hagel den amtsmüden Grünen Winfried Kretschmann beerben wird, galt als ausgemacht. Also setzten sie auf einen Wahlkampf, der diesen Namen nicht verdient hat: Es war kein Kampf, weder um Inhalte noch um Personen, sondern ein merkelhaftes Einlullen der Wähler, bei dem die CDU keinen Konflikt mit den Grünen wagte – aus Angst davor, zwischen Schwarz und Grün schwankende Wähler zu verschrecken. Doch das ging schief. Denn davon profitierte nicht Hagel, sondern Cem Özdemir.

Das mit Abstand wichtigste Thema im wohlstandsverwöhnten Südwesten der Republik ist der längst spürbare und sich bald weiter beschleunigende industrielle Niedergang. Er ist das Resultat fundamentaler politischer Fehlentscheidungen, die wiederum das Ergebnis der christdemokratischen Unterwerfung unter die ideologische Herrschaft der Grünen sind: Atomausstieg, Verbrennerverbot und eine auf Verzicht und Beschränkung setzende Klimapolitik.

Als industrieferne Lehrerzimmerpartei schafften es die Grünen, ihre esoterischen Ideen vom Leben nach dem Rhythmus der Natur zur bestimmenden Linie deutscher Regierungspolitik zu machen. Dieser Siegeszug ging von Baden-Württemberg aus. Es war der drohende Wahlerfolg Winfried Kretschmanns, der Angela Merkel 2011 dazu brachte, ihre vernunftgeleitete Energiepolitik den irrationalen Ängsten der Anti-Atom-Hysteriker zu opfern. Es ging schief. Kretschmann gewann trotzdem.

Doch obwohl inzwischen selbst einigen Grünen-Anhängern klar geworden ist, dass der 2023 vollendete Atomausstieg gerade für den windarmen Südwesten ein schwerer Fehler war und weite Teile der CDU-Basis in Baden-Württemberg ihn sowieso schon immer für falsch hielten, traute sich Spitzenkandidat Manuel Hagel nicht, dieses Thema auch nur vorsichtig zu berühren. Er wollte es sich nicht mit dem künftigen Koalitionspartner verscherzen – und vor allem wollte er dessen Anhängerschaft nicht erschrecken. Damit überließ er dieses für Baden-Württembergs Schicksal sehr wichtige Feld, fundamentale Kritik an der antinuklearen Energiewende zu üben, der AfD.

Die Wahlkampfstrategen in der Stuttgarter CDU-Zentrale zielten offenbar vor allem auf Wähler ab, die sie durch den als konservativ auftretenden Kretschmann an die Grünen verloren hatten und nun zurückgewinnen wollten. Um konservative Wähler, die von der CDU zur AfD gewechselt sind, kümmerten sich die Christdemokraten hingegen kaum.

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Das zeigte sich auch beim Wahlkampfthema Autoindustrie. Ganze Landstriche sind in Baden-Württemberg von der Fahrzeugherstellung abhängig. Es ist das Mutterland des modernen Verbrennungsmotors, den Carl Benz (Baden) und Gottlieb Daimler (Württemberg) revolutionierten. Selbstverständlich ist es möglich, dass auch beim Siegeszug des Elektromotors geschäftstüchtige Tüftler aus dem Südwesten eine Rolle spielen. Doch das gelingt nur, wenn die Rahmenbedingungen dafür stimmen – und keine planwirtschaftlichen Vorgaben aus Brüssel und Berlin das vorzeitige Aus einer Erfolgstechnologie erzwingen.

Das haben selbst die Grünen in Baden-Württemberg verstanden; sie sind beim Verbrennerverbot gespalten und nicht auf der Linie der Gesamtpartei. Doch gerade deshalb hätte die CDU dieses Thema offensiv und aggressiv spielen müssen. Manuel Hagel hätte Cem Özdemir vor sich hertreiben und einen innerparteilichen Konflikt zwischen Landes- und Bundes-Grünen anstacheln können. Er hat es nicht einmal versucht. Auch dies wahrscheinlich weniger aus Überzeugung, sondern aus der gescheiterten strategischen Überlegung heraus, man müsse den Grünen die Wähler der linken Mitte wegnehmen, weil man dort mehr gewinnen könne als bei der AfD.

Weil CDU-Spitzenkandidat Hagel die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Koalitionspartner scheute, blieb nur die Persönlichkeit als Wahlargument. Doch dabei konnte er sich nicht gegen den Charismatiker Özdemir behaupten. Hagel blieb blass und strahlte wenig Führungsstärke aus, während der Grüne Özdemir sich als überparteilicher Landesvater inszenierte.

Dass Hagel ihm schließlich am Wahlabend voreilig zum Sieg gratulierte, obwohl am Ende nur ein Minivorsprung von einem halben Prozentpunkt und ein Patt bei den Parlamentssitzen herauskam, zeigt, wie devot sich die CDU in Baden-Württemberg den Grünen unterwirft. Sie hat ihren Führungsanspruch aufgegeben und ist bereit, einige Schmerzen zu ertragen, solange noch ein paar Ministerämter für sie herausspringen. Dieses grün-schwarze Bündnis ist eine toxische Beziehung.

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65 Kommentare

  • Die CDU wird mit der jetzigen Führungsriege den gleichen Weg gehen wie die FDP. Weshalb sollte ich als Leistungserbringer mit drei Kindern und dem Wunsch nach einem eigenen Häuschen, guter Bildung für meine Kinder und einen sicheren Arbeitsplatz die CDU wählen? Wer linke Politik will, braucht nicht den Umweg über die Union gehen und gleich die Linke wählen.

    • In einer Gesellschaft, in der immer weniger Privatangestellte immer mehr Staatsangestellte (Studenten, Beamten, Bürgergeldempfänger, NGOs, etc) durchfüttern, werden sie durch Wahlen keine Änderung weg vom Nanny Staat erreichen.
      Ich denke Argentinien ist das absolut beste Beispiel dafür, wie lange es dauern kann, bis eine Gesellschaft so weit am Boden liegt, dass sie bereit ist, den Schalter umzulegen.

      • Also ich finde, die beiden grün linken Vereine haben sich gegenseitig verdient 🙂 – das ist mittlerweile zum Brüllen komisch…

      • Sie wollen also weder Polizei, noch Bundeswehr, noch Finanzämter ?
        Und die meisten Mitarbeiter im öffentlichen Dienst sind Tarifangestellte.
        Die hunderttausende ausreisepflichtigen Ausländer, die hier immer noch durchgefüttert werden, interessieren Sie auch nicht. Schlafen Sie weiter.

    • Damit wird es mit den Wünschen leider auch nichts

    • Stimmt so nicht.
      Viele halten die CDU immer noch für rechts-konservativ
      wie Michael Sonnemann

      • Merseburger:
        Lesen bildet! Wer hat behauptet, dass die CDU noch konservativ ist?
        Wäre es so, dann würde sie eine Koalition mit der AFD bilden und der grüne Spuk wäre vorbei.
        Da sie aber mittlerweile die sechste sozialistische Partei in Deutschland ist, wird dies nicht passieren. Die konservative Rest-DNA der CDU ist nur noch in mikroskopischen Spuren vorhanden.

        • „mit der AFD eine rechts-konservative Regierung bilden“
          Zitat deines Posts
          Wenn also eine sozialistische Partei (CDU)
          mit der AFD regieren würde, wie kann es dann
          eine rechts-konservative Regierung sein ?
          Ich wette du bist ehemaliger CDU Wähler und
          wunderst dich, dass nicht mehr „alles wie früher“ ist.

          8
  • Nun, die CDU hätte eigentlich vier brauchbare Optionen:
    #1: Koalition mit der AfD.
    #2: Minderheitsregierung mit wechselnden Mehrheiten.
    #3: Koalition mit den Grünen und dabei bis an/über die grüne Schmerzgrenze verhandeln.
    #4: Neuwahlen, wenn keine Regierungsbildung möglich ist.

    Aber sie wir die schlechteste Option wählen:
    #5: Koalition mit den Grünen bei weitestgehender Unterwerfung unter grüne Ziele.

    • Hätte Herr Hagel den Mumm, könnte er das sicher alles in Erwägung ziehen – wird er aber nicht, die CDU hat sich vor der Wahl bereits auf einen Koalitionspartner festgelegt. Keiner der CDU-Wähler soll später sagen, er habe das alles nicht ahnen können!

      • Selbst bei übermenschlichem Mumm muß ein Parteienkandidat machen, was andere für ihn in heiterer oder ängstlicher Stimmung ausgedacht haben.
        Mir kommt es so vor, als hätte sich ein psychisch verzweifelter Haufen zur Wahl gestellt und von mindestens genauso gehandicapten woken wählen lassen.

  • Das Erstaunliche ist in der Tat, dass die über die vielen Generationen hinweg ererbten Kompetenzen vor allem in Baden-Württemberg offenbar nichts mehr zählen; sogar dann, wenn schon der Urgroßvater ein Industriearbeiter gewesen und damit das Wesentliche für die heutige Demokratie, den Wohlstand sowie für das Projekt der Moderne überhaupt erst geschaffen worden ist. Stattdessen setzt dort eine Partei wie Bündnis 90/Die Grünen den Ton mit ihren von vermeintlichen Intellektuellen geäußerten Wünschen nach Weltverbesserung. Gerade Manuel Hagel, der aus der Stadt Ehingen gebürtig ist, die am Ausgang des Schmiechtals liegt, das mit dem Aachtal und dem Blautal eine bereits früh industrialisierte Region bildet, hätte deshalb nicht in Vergessenheit geraten lassen dürfen, welch „rotes Fädele“, wie der Historiker Uwe Schmidt in Anlehnung an Johann Wolfgang von Goethe formuliert, in Wirklichkeit das Land durchzieht und sich alles in nichts auflöst, sobald auch nur versucht wird, es herauszuwinden.

    • Nur zur Erinnerung: Als die damalige Kanzlerkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Annalena Baerbock, im Juli 2021 das im Schmiechtal gelegene Allmendinger Werk der Schwenk Zement GmbH & Co. KG besuchte, hätte die Verachtung angesichts der dort seit mehr als einem Jahrhundert erbrachten Leistungen nicht größer sein können. Ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, was den Stolz eines Industriearbeiters stets ausmacht, kündigte sie allen Ernstes an, künftig die klügsten Köpfe zu versammeln und ließ dadurch die Belegschaft wie dumme Jungen dastehen. Schon daran wird mehr als augenfällig sichtbar, dass gegenwärtig auch Cem Özdemir im Amt des baden-württembergischen Ministerpräsidenten letzten Endes nichts damit anzufangen weiß, woher die wirtschaftliche Stärke rührt, die unabdingbar für Freiheit ist.

      • Übrigens: Die beiden renommierten Soziologen Horst Kern und Michael Schumann kritisierten bereits vor über vier Jahrzehnten: „Allein Teile der Grünen verweigern dem Industriesektor jede Zustimmung und plädieren für Entindustriealisierung“ (in: GMH 1/1985: 28). Es ist daher nichts Neues, wenn die Mitarbeiter in den Betrieben zuvörderst in Baden-Württemberg nichts anderes zu erwarten haben als den Verlust ihrer materiellen Existenz. Insbesondere Cem Özdemir wird als parlamentarisch in den kommenden Wochen noch zu wählender Ministerpräsident voraussichtlich auf diese Weise allen das Leben bis zur Unmöglichkeit erschweren.

  • Eigentlich ein günstiger Zeitpunkt, die Brandmauer zu Fall zu bringen.

    • Dazu fehlen dieser Partei die sprichwörtlichen „Eier“…….

    • das würde die Union in Stücke reißen.

      Zu viele Optionen auf einmal, die man da hätte. Man könnte die ganzen Strömungen in der Partei nicht mehr ruhig stellen. Viel zu anstregend. Der Laden läßt sich leichter und straffer führen, wenn man einen gemeinsamen erklärten Feind hat.

      Es hat schon seine Gründe, warum sich die Partei die Brandmauer selbst auferlegt hat, und der Parteivorstand daran festhält.

  • Was wurde uns in den Nachwendejahren von den „Besserwissenden“ nachgerufen: „Mit uns hätten sie das nicht machen können“. Und jetzt haben sie den Sargdeckel für Freiheit, Demokratie, wirtschaftliche Prosperität und Energieversorgung selbst gezimmert. Ich denke, seit den 2000er Jahren hat nicht der Zeh-Oh Zwei Gehalt das Klima verändert sondern die Bildung hat sich in Luft aufgelöst und dadurch jeden ideologischen Nonsens bis zum sogenannten „Kipppunkt“ in den Köpfen erhitzt. Deshalb werden die Akteure später wieder vor dem Herrn und ihren Nachkommen sagen „Ich hab das doch gar nicht gewusst“.

  • Die CDU hat schon lange verlernt, für eigene Positionen einzustehen und ordnet sich immer wieder brav unter.

    Dabei stehen nach außen durchaus hochgewachsene Männer wie Friedrich Merz oder in Baden Württemberg Manuel Hagel. Aber bei der CDU gilt eine neue Maßeinheit: Körpergröße ersetzt Rückgrat.

    Statt klare Kante zu zeigen, knickt die CDU zuverlässig ein – mal vor der SPD, mal vor den Grünen. Man könnte fast meinen, das sei inzwischen ihre besondere politische Begabung: GROSS auftreten, aber klein beigeben. Eine Partei, die sich ständig unterordnet, verliert am Ende nicht nur ihr Profil, sondern auch ihren Respekt

    • Die CDU hat keine Positionen. Die glauben es reicht zu behaupten Mitte zu sein.

  • Der Satz „Erst das Land, dann die Partei, dann die Person“ ist ein bekanntes politisches Credo, das dem ehemaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Erwin Teufel (CDU) zugeschrieben wird.

    Das habe ich so oft gehört, dass ich davon ausgehe, dass man sich gerne darauf beruft.

    Aber was heißt „das Land“ überhaupt?

    Heißt das „die (für das Land guten) politischen Inhalte“?

    Also eigentlich: Erst die Inhalte, dann die Partei, dann die Person?

    Wenn die CDU nicht zumindest Sondierungen mit der AfD vornimmt, dann ist das nur Schall und Rauch.

    • Herr Hagel hat sich ja medienwirksam „versprochen“: „Erst kommt die Partei … ähm, dass Land …“

  • Ich wäre dafür die Landesregierungen alle abzuschaffen. Es kostet Zig Milliarden und ist mittlerweile völlig unnötig, denn die „Checks and Blances“ sind hier aufgehoben. Es ist ein Abnickverein der Bundesregierung ohne eigenes Profil. Es kann weg. Für einzelne Länderthemen, wie z.B. die Schulen/Universitäten/ Wissenschaft, kann man ja einen eigenen Minister im jeweiligen Bundesland anstellen. Aber ein Ministerpräsident mit Landesregierung ist unnötig.

  • Die CDU unterwirft sich nicht, sie kuschelt!

  • Na, das kann ja was werden, wenn es jetzt schon so los geht ….

  • Die CDU ist verloren.. sie wird und muss untergehen.. für einen Neuanfang in Deutschland.

  • Die Grünen brauchen die CDU zum Machterhalt, aber die CDU braucht die Grünen nicht. Wann steht aus dieser Riege mal einer auf und haut auf den Tisch?

  • Wenn Hagel sein Fell retten will, sollte er nicht mit den Grünen koalieren, sondern Größe zeigen und einen kompletten Neuanfang wagen, auch wenn das der CDU-Obrigkeit nicht passt.
    Ansonsten bleibt er weichgespült.

    • Das gibt Ärger mit Pinocchio

  • Wenn die CDU noch einen Funken Selbstachtung im Leib hätte, würde sie die Koalition mit den Grünen verweigern und mit der AFD eine rechts-konservative Regierung bilden, für die eigene CDU-Seele und zum Wohl des Volkes.
    Das wird aber vermutlich nicht geschehen, denn die CDU ist sozialistisch zerfressen und entkernt bis ins Mark.

    • schon mal von der Brandmauer gehört ?
      WEIL die CDU Selbstachtung hat,
      kommt für sie nur eine linksgrüne Koalition
      in Frage.
      Wie können Sie die CDU als „rechts-konservativ“
      bezeichnen ???

    • Oder sie verweigert die Koalition mit den Grünen und lassen sie eine Minderheitsregierung bilden .
      So kann sie ohne koslitionszwang das Beste für baden-württemberg versuchen zu erreichen . So oder so werden sie die AfD brauchen wenn es wirklich um die Menschen und das Land geht .
      Man muss ja am Ende nicht mit der AfD Stimmen aber kann sich enthalten bei gewissen Dingen .
      30%sind eben keine Mehrheit liebe Grünlinge 😊😁😜

      • das wird nie passieren

    • Dazu bedarf es rechts-konservative CDUler. Diese sind allerdings sehr, sehr rar!

    • Die CDU/CSU hat keine Seele. Es geht nur um Postenmaximierung und Bankkonten der Posteninhaber auf die das Steuergeld der Wahlbetrogenen und Gehirn gewaschenen fließen kann. Darüber hinaus wird der Geldzufluss für die Zeit danach über Lobby-Arschkriecherei vorbereitet.

  • Nicht deer Wähler, sondern die Grünen Stimmzettelzähler machen das Ergebnis !

  • Hätte, hätte….Die CDU hat immer noch gute Optionen, wenn sie es schafft die Schlüsselressorts Wirtschaft und Finanzen an sich zu ziehen. Es ist wohl richtig, dass Manuel Hagel ein schwacher Politiker ist, aber das ist Cem Özdemir genauso. Wir werden es schon während den folgenden Verhandlungen sehen dass der Cem zwischen seinen linken Parteikollegen und der CDU zerrieben wird. Özdemir wurde von Kretsche ins Amt gehoben,alleine wird sich schnell zeigen wie wenig Punch er wirklich hat IMHO

  • Ich schäme mich dort zu leben…… Änderungen unter Vorbehalt….

  • Adenauer und Kohl hätten sich niemals dem linksgrünen Ungeist unterworfen!

    CDU – kann weg

  • Özdemir hat mit Hagel ein leichtes Spiel, der wird genauso seinem Meister fügen wie Merz.

  • Özdemir, ist schon, nachdem er wochenlang Kreide gefressen hat, wieder obenauf. Man achte auf seinen Zeigefinger, der sagt wo es lang geht. Interessant ist, dass die Grünen ohne CDU eigentlich nicht regieren können. Die mickrigen 5 Prozent der Sozen reichen nicht und mit der AFD können sie nicht. Also hat die CDU eine sehr starke Position in den Verhandlungen. Merkt das da keiner?

    • Nein.

  • Ach, die CDU! Stünde da nur noch ein winziges Fünkchen Selbstachtung im Brustkorb, könnte sie die grünen Kuschelkoalitionäre links liegen lassen, der AfD die Hand schütteln und endlich wieder eine „rechts-konservative“ Regierung basteln. Für die eigene Seele, das Wohl des Volkes und ein bisschen nostalgischen Heldenmut aus alten Parteitagen.

    Ok. Genug geträumt. In der Politik geht es nicht um Moral, Selbstachtung oder feine Prinzipien. Das ist alles Dekoration für Träumer. Wirklich wichtig sind Macht, Geld und die Kunst, das Volk für seine Zwecke auszunutzen. Wer glaubt, er könne noch nach demokratischer Romantik spielen, bekommt höchstens ein paar Wahlplakate voller Heuchelei und darf dann weiter von Tugend träumen, während andere die Spielfiguren und Konten bewegen.

  • Das einvernehmliche sado-maso Arrangement, das wir von diesen Parteien ja bereits kennen, wird nun auf die Spitze getrieben.

  • Die CDU unterwirft sich allen, um die Macht zu bekommen/erhalten. Wer mit allen ins Bett geht verliert an Vertrauen im Umfeld. Selbst für Kommunisten und Sozialisten ist man sich nicht zu schade, wer will so eine Partei mit gutem Gewissen wählen?

  • Ich habe gelesen, dass der Hagel seinen Rücktritt angeboten hat. Aber der CDU-Landesvorstand in BW hat den Rücktritt abgelehnt.
    Puh, da bin ich aber mal erleichtert!
    Einer muss doch schließlich dem Cem seine Aktenmappe hinterhertragen.

  • Zitat: „Als industrieferne Lehrerzimmerpartei schafften es die Grünen, ihre esoterischen Ideen vom Leben nach dem Rhythmus der Natur zur bestimmenden Linie deutscher Regierungspolitik zu machen.“

    Der Autor scheint schon länger kein repräsentatives Lehrerzimmer von innen gesehen zu haben.

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