Die Qual des Wals: Die Deutschen sind alle verrückt geworden
Ein Schamane kommuniziert im Schwimmbad mit dem Wal Timmy. Umweltminister Backhaus hat eine innige Beziehung zu dem Tier aufgebaut. Frauen schicken ihre toten Hunde zum Schutz. Die Psychiatrien in Deutschland haben wohl alle Ausgang. Fangt euch mal!
Vielleicht ist es ein Zeichen des Klimawandels, dass die Sommerloch-Geschichten jetzt schon im Frühling kommen. Der Wal Timmy jedenfalls verschwindet nicht – weder aus der Wismarbucht noch aus den Schlagzeilen. Es hat sich ein regelrechter Wal-Kult entwickelt, bei dem die mit Abstand dümmsten Mechanismen der deutschen Öffentlichkeit bedient werden. Und es ist mittlerweile wirklich unerträglich geworden.
Man muss die Deutschen allgemein für geisteskrank halten, wenn man diese Diskussion verfolgt. Alles dreht und überdreht sich rund um dieses arme Tier, das an der Ostseeküste festhängt. Oder bewusst da ist. Oder auch nicht. Insgesamt weiß niemand so genau, was mit diesem Wal los ist. Einige meinen, er wolle sterben. Andere meinen, er müsse leben. Und viele scheinen eine spirituelle Verbindung zu diesem Wal aufgebaut zu haben.
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Irgendeine Boomer-Silke schreibt in einer entsprechenden Fan-Gruppe auf Facebook, sie vernehme in letzter Zeit „wieder mehr metaphysische Zeichen“ von ihrem toten Hund, dessen Asche sie in der Ostsee verstreut hatte. Sie ist sich deswegen sicher: Ihr Hund passe auf Timmy, den Wal, auf. Angesichts solcher Bekenntnisse muss die Dunkelziffer an ernsten psychischen Erkrankungen in Deutschland bedrückend hoch sein. Andere taufen den Wal „Hope“ – Hoffnung – und schreiben auf Bildern im Netz, dass er die Welt schon besser gemacht hätte. Diese Verehrung hat schon fast etwas vom goldenen Kalb. Nur in unendlich dümmer.
Eine Frau aus Krefeld lässt ihre Familie inklusive der jungen Kinder zurück, um zu Timmy beziehungsweise Hope, dem Wal, zu fahren. Sie weint vor Freude, wenn ein neuer Rettungsversuch ansteht. Eine andere springt von einer Fähre. Sie ist Klimaaktivistin und extra aus München angereist, um den Wal zu besuchen. „Der Wal stirbt nicht, er weint“, ist sie sich ganz sicher. Und ein 69-jähriger Bernhard – nach eigener Auskunft Schamane – hat in einem Lübecker Schwimmbad den Ruf des Wals vernommen und ist zu ihm geeilt, erzählt er der Bild.
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Gegen den mecklenburg-vorpommerschen Umweltminister Backhaus geht derweil eine Flut von Anzeigen wegen unterlassener Hilfeleistung ein. Ja, richtig gelesen – irgendwelche Irren zeigen den Mann an, weil er die Meinung der Experten und Fachleute vertritt, die erklären: Der Wal wolle sterben und habe deshalb flache Gewässer aufgesucht. Diese Fachleute selbst werden von den wildgewordenen deutschen Wal-Muttis übrigens auch mit dem Tode bedroht, wenn sie bei der romantisch-esoterischen Timmy-Folklore mit ihren Experteneinschätzungen stören.
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Und auch die Politik ist natürlich nicht frei von der Wal-Psychose. Die AfD-Landtagsabgeordnete Vanessa Behrendt ist zutiefst betroffen: „Der Wal stirbt nicht einfach. Er verreckt – buchstäblich“, schreibt sie ergriffen auf X. „Bei lebendigem Leib wird er von Möwen zerfressen, zurückgelassen, allein. Immer wieder kommen Boote, um zu sehen, ob er noch lebt. Dann fahren sie weiter – und nehmen ihm jedes Mal ein Stück Hoffnung mit.“
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Nun könnte man die Frage einwerfen, ob ein Wal überhaupt so etwas wie Hoffnung empfinden kann. Und was Frau Behrendt als niedersächsische Abgeordnete eigentlich mit dem Thema zu schaffen hat. Und vor allem, ob das alles nicht irre und irre peinlich ist. Aber nicht nur Mandats-, sondern auch Amtsträger machen sich vor der Kulisse des sterbenden Wals nach Kräften lächerlich. Vor allem Umweltminister Till Backhaus.
„Ich bin schon mit kleinen Walen, mit Delfinen geschwommen“, schildert er in einem Kurzvideo vom Spiegel, ganz von sich selbst und den eigenen Worten ergriffen. „Und wenn man dann im Übrigen ihm, dem Hope – so heißt er bei mir jedenfalls nach wie vor – wenn man ihm in die Augen geschaut hat und auch kommuniziert hat mit ihm, und er auch mir das Gefühl gegeben hat, dass er mich akzeptiert und auch geantwortet hat. Dann muss ich sagen, dann vergisst man das nie in seinem Leben.“
Der Minister kommuniziert also mit Walen. Und der Wal hat ihm gesagt: Ich akzeptiere dich. Alles klar. Früher waren das Gespräche zwischen Zwangsjacken-Trägern, heute ist es der mediale Monolog eines Ministers. Vielleicht kann Herr Backhaus sich auch noch mit dem metaphysisch präsenten Hund absprechen, der laut Facebook-Gruppe auf Timmy aufpasst. Zusammen retten sie den Wal bestimmt.
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Herr Backhaus übernachtet auch beim Wal – ja, im Ernst. Der Minister entschied sich vor wenigen Tagen, die Nacht auf einem Boot direkt beim Wal zu verbringen. Er wolle mit einem Nachtsichtgerät beobachten, was weiter passiere. An Schlaf werde nicht zu denken sein, aber er sei hart im Nehmen, erklärt er. Na dann. Normal ist das jedenfalls alles nicht mehr. Vielleicht hat diese PR-Offensive von Herrn Backhaus auch etwas damit zu tun, dass in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern gewählt wird. Wa(h)lkampf quasi.
Man würde sich mal wünschen, dass Bürger und Politiker die gleiche Energie, die sie aktuell in einen Wal stecken, in Protest gegen Steuererhöhungen oder gegen wirtschaftlichen Abschwung stecken würden. Also halt in tatsächliche Probleme, die uns alle wirklich betreffen. Vor allem ist es ja so: Dieser Wal will einfach sterben. Ich habe zwar nicht mit ihm gesprochen, wie der Schamane oder der Umweltminister es getan haben. Aber ich bin mir da trotzdem sehr sicher. Denn das ist eben der Lauf der Natur. Deswegen muss man ihn in Ruhe sterben lassen. Wer Tierschützer ist, muss dieses Tier vor den völlig wildgewordenen Deutschen schützen.
Also, liebe Leute: Stellt die Medienberichterstattung ein. Hört auf, wie besessen über diesen Wal zu sprechen. Und für manche: Besucht vielleicht mal einen Psychologen. Denn der Wal kommuniziert nicht mit euch. Und würde er es tun, würde er euch wahrscheinlich sagen: Lasst mich in Gottes Namen in Frieden, ihr Geisteskranken! Habt ihr wirklich nichts Besseres zu tun?
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😆 Sehr gut, trifft die Situation ziemlich genau.
HERRLICH! Das Leben schreibt viele lustige Geschichten, besonders die über lustige Menschen.
Sie müssen das den Gutmenschen verzeihen. Seit diese keine Teddys mehr auf Bahngleise werfen und nicht mehr mit ihren „verantwortungsvollen“ Booster-Impfungen werben können, habe die ein Problem. Eine Ukraine-oder -Regenbogenfahne im Profil reicht einfach zur Selbstdarstellung des öffentlichen Profils nicht mehr aus 😉
„Während es tausende Vergewaltigungen und Messerstechereien gibt, während Kriege auf der Welt herrschen, steigern sich Hunderte, wohl Tausende Menschen in das Schicksal eines Wals hinein. Es ist regelrecht psychotisch.“
Bei aller Empörung: Ist das so? Sehen wir’s doch mal psychologisch: Gerade weil im Alltag und in der Gesellschaft so viel Phänomene deprimieren, frustrieren, ängstigen, verärgern (die allermeisten Bürger in Umfragen mit der Bundesregierung hadern), haben die Leute vielleicht ein Bedürfnis nach etwas emotional Positivem, Herzerwärmendem. Und insgeheim ahnen sie evtl., dass der Wal auch ein Mahner und Symbol für den oft unzureichenden Natur-, Tier-, Meeresschutz ist. Es gibt Schlimmeres als einem Tier das Weiterleben zu wünschen. Man muss deshalb ja nicht den Rest der Welt ausblenden.
Ich empfinde dies alles als pervers
sich medial an uns hervor gespült
an den Leid des Wales sich als mutmaßlich Helfer
noch zu ergötzen.
Das schlimmste an der Geschichte ist ja, dass diese freilaufenden Psychosen auch noch wählen dürfen.. kannst Du Dir nicht ausdenken..
68 er Grützehirn in Action. Zeiten sind das.
Frau Anna Schneider hat es bei WELT am besten formuliert: ,,in Deutschland darf man nicht einmal in Ruhe sterben“.
Es ist einfach Tierquälerei.
Free Timmy! ❤️
Klare Worte – klasse!
Das Gefummel an diesem Tier und das ständige Bedrängen: unerträglich.
Wir Deutschen machen uns wieder einmal zum Gespött der restlichen Welt.
Die Deutschen wollen halt immer bis zum Verrecken die Guten sein….
2 WK Schuldkomplex +68er Hirngrütze. Das haut alles weg.
Danke für diesen Artikel. Leider lesen ihn nicht diejenigen, die es sollten.
Sie würden ihn auch nicht verstehen.
Inzwischen liest man, daß sich die Helfer untereinander nicht mehr grün sind und sich gegenseitig Vorwürfe machen. Das könnte noch einen gewissen Unterhaltungswert im Stil einer Nachmittagssoap bekommen. Und wenn die sich untereinander in den Sozialen Medien und realiter handfest bekriegen, hätte der Wal vielleicht sogar Zeit, seinen Frieden zu finden.
Stimmt
In Brandenburg werden derweil über 2 MILLIONEN Hühner getötet, weil irgendein Test einen Virus angezeigt hat.
In der Massentierhaltung werden täglich Tiere unter unerträglichen Bedingungen gehalten und getötet.
Niemand interessiert sich dafür, Hauptsache das Fleisch ist billig!
Wie kommen Sie darauf, dass das niemanden interessiert? Mich interessiert es seit 50 Jahren und seit 44 Jahren bin ich genau deshalb Vegetarierin und spende regelmäßig an Organisationen, die sich für Verbesserungen der Haltungsbedingungen und Abschaffung der Massentierhaltung einsetzen. Und ich hatte einige Arbeitskollegen, die es genauso praktiziert haben. Aber – immer noch zu wenige wollen etwas ändern, schon gar nicht die, die richtig viel Geld damit verdienen. Die Grünen hatten zwei Landwirtschaftsminister und haben es nicht einmal geschafft, die tierquälerische Kastenhaltung der Muttersauen zu verbieten. Selbst bei dem Antrag, keine europaweiten Lebendtiertransporte bei Extremtemperaturen mehr durchzuführen, haben die Grünen sich enthalten. Die einzige Partei, die dafür gestimmt hat, war die AFD. Und genau deshalb sind die Grünen für mich gestorben. Totalversagen auf ganzer Linie.
Eier. Es geht um Eier, nicht um Hühnerfleisch.
Die meisten haben kein mehr Geld für Luxushähnchen! Die zahlen die Krankenkasse für die Nicht-Aktiven und Glückssucher!
Darauf ein Chicken Masala!
Gibts auch Chicken Vindaloo? Schmeckt mir besser 🫣
Das habe ich vor längerer Zeit mal bei einem Urlaub auf Zypern in einem indischen Restaurant gegessen. Bei der Bestellung meinte der Kellner, es sei aber sehr scharf. „Kein Problem“, sagte ich. Ich mag nämlich scharfes Essen, gerne auch sehr scharf. Aber damit hatte ich nicht gerechnet. Ich merkte, daß der Kellner mich beobachtete. Er wollte wohl wissen, wie der einfältige deutsche Tourist damit fertig würde. Beim Essen trieb es mir die Tränen in die Augen, das Feuer fachte aus meinem Rachen über die Zunge aus meinem Mund. Aber ich wollte mir vor dem Kellner keine Blöße geben. Ich weiß nicht mehr, wieviel Bier ich dazu bestellt habe. Aber ich habe es geschafft. Schweißgebadet zahlte ich die Rechnung. Der Kellner muß bemerkt haben, daß ich völlig fertig war. Was er gedacht hat, weiß ich nicht. Er lächelte nur milde, ob nun aus Mitleid oder Schadenfreude. Das war meine erste und einzige Begegnung mit Chicken Vindaloo.
Punktlandung. Kompliment.
Das große Walspektakel. Man fragt sich, ob es nicht als Ablenkungsmanöver dient, nein, nicht wegen der alarmierenden Kriminalstatistik, die eine weitere Zunahme realer Vergewaltigungsfälle ausweist, sondern so allgemein: Andauernde wirtschaftliche Rezession, steigende Energiesystemkosten, zunehmender Abbau von Industriearbeitsplätzen und Abwanderung von Stahl, Chemie, Pharma ins Ausland, Stagnation der Produktivität, aber vor allem: KEINE politischen Reformen, sondern gegenseitige Blockade der verschiedenen Selbstbereicherungsnetzwerke Politik-Verwaltung-NGO-Medien-Kulturinstitutionen.
Die Walomanie ist lediglich die Projektionsfläche der Ohnmacht gegenüber der Realität. Nein, es gibt keine Erlösung und Erleuchtung! Es kommen auch nicht die Aliens zur Hilfe, weil der Wal um Hilfe ruft!
„Es kommen auch nicht die Aliens zur Hilfe, weil der Wal um Hilfe ruft!“
Ach, so n paar echte Aliens würden sich doch gut machen
Walbetrug?
Gleich die Fussball-WM; alles wird gut. Und die Metropreise sind dort auch schon so hoch; Empörung!
Das Thema wird dann wahrscheinlich nahtlos in die WM übergehen, wo dann auch wieder keine auf die wichtigen Dinge guckt. Hauptsache Musiala spielt mit Kimmich im Teamhotel Tischtennis…
Am deutschen Wesen soll der Wal genesen, wenn schon nicht die Welt, dann wenigstens der Timmy.
@Max Roland Danke, danke, danke für diesen Artikel. Er trifft genau meine Meinung zu diesem Spektakel. Ich denke, dass dieser ganze Zirkus eher eine furchtbare Qual für das Tier ist.
Super Kommentar! 💯
Nächste Woche ist Wal-Purgisnacht. Bin mal gespannt, was dann los ist.
„Es gibt viele Arten von Wahnsinn, aber nur eine Art von gesundem Menschenverstand.“ (Sprichwort aus dem Volksmund).
Ich kann nicht anders, ich mach mir auch Gedanken über den Wal.
Hat er sich verirrt- wegen was?
Sucht er wegen Erkrankung einen Platz zum Sterben?
Hat er wie ein sterbender Elefant einen entstehenden „Elefantenfriedhof“ aufgesucht— wobei da Deutschland, der bisherige „Elefant“ in Europa am Dahinsiechen erahnt wird?
Oder:
Es gab mal ein Buch , in dem beschrieben wurde, dass Wale durch das Sonar von U-Booten irregeleitet werden.
Ist er irregeleitet worden und in Untiefen geraten durch derzeit sehr aktiven U-Bootverkehr?
Oder -was ganz anderes– könnte es eine erschöpfte „Walfrau“ sein, die ihr Kind gebären will ? Und Ruhe haben wollte?
Oder ist es ein altersschwacher Wal, der Ruhe wollte?
Egal, welcher reale oder phantstische Grund– in seinem Leid wird anscheinend der Wal dazu benutzt, Politik zu machen, Sympathien bei Bürgern für bestimmte NGOs hervorzurufen— der Wal wird anscheinend instrumentalisiert.
Armes bedauernswertes Lebewesen.
„Alles was als geeignet erscheint von unserer desaströsen Unfähigkeit abzulenken, kann gleichzeitig dazu genutzt werden, Gesetze ohne Parlamentsbeschluss durchzusetzen, liebe Mittäterinnen und Mittäter.“
Hast Du Dir mal Gedanken gemacht, warum es bei mir mit vielen Windrädern keine 2 km entfernt keine Störche mehr gibt und analog dazu in der Nordsee sich Wale verirren? Was ist anders? Klimawandel oder Windmühlen?
es gibt doch noch menschen, die denken können. macht hoffnung. ulkiger weise kommunizieren wale sehr tieffrequent und weitreichend, genau wie off/onshore windkraft anlagen.
bildlich ausgedrückt kann willy vor der lauter radio nicht einmal mehr seine kumpels erreichen und hat starke beeinträchtigung im ortungssinn.
erzählen sie das mal dem grünen dummvolk, welches ihn zu tode pflegen will.
oder dem, der mit dem wal schwimmt..
gebt dem armen vieh den gnaden schuss und lasst ne riesen grillparty am strand steigen..
verdammtes idiotenpack!!
schade um die störche..
Das ist eine brillante Beschreibung des „Wal-Films“.
Irgendwie musste ich sofort an einen meiner Lieblingsfilme denken:
„Einer flog über das Kuckucksnest“
Enne Besuch em Zoo, Oh oh oh oh, näh wie isse dat schöön…
Die Empathie für ein Lebewesen (von denen übrigens Millionen jede Sekunde auf der Erde und ohne Live-Übertragung in ähnlich missliche Lagen geraten = Natur) kann ich nachvollziehen. Die Hysterie und den Medien-Hype jedoch nicht. Guter Kommentar, Herr Roland. – Sie erwähnen die Aufklärung. Ich glaube, den Vorwurf, den man sich als ungläubig vor diesem Phänomen Stehender machen kann ist, dass wir uns der Illusion hingegeben hatten, dass die Aufklärung, die von einigen wenigen erkämpft wurde, von größeren Bevölkerungsanteilen verinnerlicht werden würde. Dem ist nicht so. Das Mittelalter ist nach wie vor präsent – nur der technologische Komfort ist modern.
Das ist Tierquälerei. Nichts anderes!
Erlöst den Wal endlich!
Hat Iglo schon ein Angebot gemacht?
Wo ist Käpt’n Ahab?
Der heißt jetzt Backhaus und ist vegan🥑
Liegt auf dem Grunde des Pazifiks, falls nicht gefressen.
Meine Meinung: man sollte Frau Dr. Gulland einfliegen, die schwer leidende Wale bereits medikamentös euthanasiert hat und genau das tun. Dann ist Ruhe und der Wal hat seinen Frieden. Er hat viel zu lange in flachem Wasser gelegen, es wäre ungewöhnlich, wenn er davon keine inneren Schäden durch sein Gewicht erlitten hätte. Anzunehmen, wer würde schnell sterben, war ein schwerer Trugschluss, das muss man rückwirkend sagen. Einschläfern und gut ist.
Hab das nachgelesen: Dann isser aber Sondermüll.
Man bräuchte extrem viel Mittel. Es dürften keine Fische und Möven an ihm knabbern.
Bolzenschuß ist auch nicht sicher, man könnte ihn nur verletzen statt töten.
Bliebe nur noch die Sprengladung in Hirnnähe. Aber was dann passierte, kann sich keiner ausmalen. Es käme zu einer Massenhysterie.
Meineswissens hat es sich die Bundesregierung zur Aufgabe gemacht, das Problem zu lösen. Merz hat es jedenfalls versprochen …
Es scheint wie bei den Elefanten zu sein. Er hat einen Ort zum Sterben gesucht und gefunden. Allein, die Deutschen lassen ihn nicht.
Unfug. Ein Wal der stirbt, geht unter. Andernfalls gäbe es jedes Jahr abertausende tote Tiere am Strand.
Das trifft nur zu, wenn er mitten im Atlantik seinen Löffel abgibt, und in großer Tiefe auf den Grund sinkt. Sackt er in flacheren Gewässern ab, reicht Druck und niedrige Temperaturen nicht aus, um ihn auf dem Meeresboden zu halten. Sobald der Kadaver zuviel Faulgas entwickelt, steigt er auf, und wird an die Küste gespült. Egal ob am Meeresboden, oder an der Küste. Für Aasfresser ist so ein Kadaver ein Fest für mehrere Wochen. Selbst in der Tiefsee in großen Tiefen kümmert sich irgendein kleines Getier um die Entsorgung. Vor Jahren wurde mal in einer Reportage gezeigt, was mit so einen riesigen Kadaver am Meeresboden passiert.
Hat sich schon jemand die Filmrechte gesichert?
Und wir wollen das Klima retten? Urkomisch. Wir kriegen ja nicht mal einen Wal aus einer misslichen Lage heraus. Da fragt man sich nur noch, wie die Norweger eigentlich ihre Wale auf den Tisch bekommen. Auch wenn der Wal dem Tode geweiht ist, so würde er noch seinen Zweck auf dem Meeresgrund erfüllen. In tiefen Gewässern, wo andere Organismen äusserst wenig Nahrung finden. Selbst das scheint man nicht auf die Reihe zu bekommen. Man führt deutsche Bürokratie als Grund an….. Aber den Wal dort nun verenden zu lassen, vor den Augen von Tausenden Laien Tierschützern, das ist wirklich das letzte.
… selbsternannte „Tierschützer“. Von denen hat doch noch keiner einen Wal gesehen. Und jetzt auch nur den Rücken. Über so viel Hysterie kann ich nur lachen. Gibt Wichtigeres …
Nein. Denn genau das ist der Trugschluss der Epoche Aufklärung: Der Verstand würde zur Vernunft führen. Verhalten wird jedoch überwiegend von Gefühlen gesteuert und nicht vom Verstand.
Zitat: „Es gibt keine empirischen Beweise dafür, dass mehr Wissen oder Intelligenz oder Reflexivität … Werte / -Nutzen-Diskrepanzen auflösen könnte.“
Quelle: Keith E. Stanovich, Myside Bias
So, wie die Endlosschleife mit dem Hinweis zum Myside Bias keine Überzeugungen ändert, bleiben sie auch bei einem Wal. Denn Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann einen Trugschluss (z.B. diesen) nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.
Lass es einfach. Die Platte hängt.
Danke, Herr Roland👍🏻, ich habe Tränen gelacht über dieses Psychogramm der Fühligen.
Seltsamer Humor.