Robert Habeck klingt klug – solange man nicht länger als eine Sekunde drüber nachdenkt
Robert Habeck ist wieder bei Caren Miosga! Der Ex-Vizekanzler und gottgleicher Hoffnungsträger eines ganzen Milieus stellt wieder Gedankenfassaden auf. Die wirken auch echt klug – wenn man nicht länger als eine Sekunde darüber nachdenkt.
Manchmal weiß man erst, was man an etwas hatte, wenn es nicht mehr da ist. Auf Robert Habeck trifft das ausdrücklich nicht zu. Und doch: Wenn man die etwas gepresste, von pseudoklugen Gedanken getragene Stimme Habecks vernimmt, kommt fast so ein Gefühl des Nachhausekommens auf.
Erinnern auch Sie sich noch, wie weite Teile Deutschlands – na gut, 13 Prozent vielleicht – diesem Mann an den Lippen hingen, als sei er irgendetwas zwischen Immanuel Kant und Jesus von Nazareth? Habeck spricht und erklärt so toll, macht Politik mit Gefühl – so oder so ähnlich haben Sie vielleicht noch eine Frau mittleren Alters aus Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis im Ohr, die immer so von Habeck geschwärmt hat.
So klug, so weltbewegend waren seine Gedanken, deren Entwicklung und Durchdenken man oft auch live beim Sprechen beobachten konnte, oft gar nicht. Habeck hatte nur die Fähigkeit, banalste Gedankengänge so getragen auszusprechen, dass man in Hamburg-Eppendorf, Bremen-Schwachhausen oder Berlin-Prenzlauer Berg ganz beeindruckt war. Und im Studio von Caren Miosga, wo das Ganze ja zuletzt, im Wahlkampf 2025, eine fast erotisierende Wirkung hatte.
Robert Habeck ist jetzt am Nordpol, und darauf ist er sehr stolz. Das merkt man daran, dass er es im Gespräch mit Caren Miosga schätzungsweise zweihundertmal erwähnt. Er beschäftigt sich dort, am Polarkreis, mit den großen Fragen: Klimawandel und Sicherheitspolitik. Habeck ist eben der Mann für die ganz dicken Bretter. Der Mann für die großen Linien der Politik, die er jetzt in Ruhe und ganz intellektuell nachzeichnet.
Er habe „Abstand“ zur Politik gesucht, deswegen schaue er jetzt „vom Nordpol von außen drauf“. Habecks Erkenntnis: Die Probleme, die die deutsche Politik prägen, sind gar nicht singulär. Nein! Es gibt sie in anderen europäischen Ländern auch. „Es wäre ein Irrtum zu glauben, es wäre nur regional zu erklären, was gerade in den westlichen Demokratien passiert“, stellt Habeck bedeutungsschwanger fest.
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„Es ist uns nicht gelungen, am Ende Lösungen zu finden, die groß genug sind für das Problem“, sagt er etwa über das Scheitern der Ampel-Koalition. Das wirkt sehr intellektuell – solange man nicht eine Sekunde darüber nachdenkt, was das eigentlich konkret heißen soll. Besser nicht nachfragen, damit das Potemkinsche Dorf von Habecks Intellektualität nicht umkippt. Oder auch: „Das ist nicht monokausal“, während er über die Krise der liberalen Demokratie faselt. „Warum die liberalen, offenen Demokratien so zu zerreißen drohen (…) – das liegt nicht an den einzelnen politischen Themen“.
Da hat er recht. Wie er auch mit der Feststellung recht hätte, dass der Himmel blau und Wasser nass ist. Nur hat er damit noch immer nichts gesagt und keinen wirklichen Gedanken formuliert. Sei es drum. Robert Habeck weiß aufgrund seiner Klugheit auch, was die Menschen wurmt und warum sie wählen, wie sie wählen. Und das weiß er natürlich besser als diese Menschen selbst.
So erklärt er den Zustrom zur AfD und die Flucht der Wähler vor den etablierten Parteien der „Mitte“ mit „der sozialen Frage“. Die Menschen würden nicht wegen Migrationsproblemen die AfD wählen. Denn: Die Regierung behaupte ja, das Migrationsproblem gelöst zu haben – „und die AfD hat all time high“, sagt Habeck.
Seine Schlussfolgerung: „Entweder, die AfD wird gewählt, weil zu viele Menschen aus Syrien und der Ukraine kommen – dann ist es aber nicht schlüssig, wenn die nicht mehr kommen, dass dann die AfD so stark ist.“ Deswegen sei „die soziale Frage“ der Hintergrund der politischen Entwicklungen.
Dass das Migrationsproblem aber gelöst ist – davon kann keine Rede sein. Selbst wenn man die Politik der Bundesregierung in Sachen Migration goutiert: All diejenigen, die davor illegal oder unerwünscht in unser Land gekommen sind, sind ja noch hier. Das Problem ist alles andere als gelöst und im Alltag sichtbar und spürbar.
Eine typische Gedankenfassade Robert Habecks also, hinter der nichts ist – und die bei geringstem Nachdenken umfällt. Ja, fünf Sekunden Nachdenken über das Thema Migration hätten das verhindern können – aber Robert Habeck will hier nicht außerhalb seiner politischen Komfortzone nachdenken. Angesprochen auf seinen Parteifreund Cem Özdemir und dessen vereinzelte Kritik an Migrationsproblemen und der grünen Bullerbü-Haltung diesbezüglich bleibt Habeck kühl: Die Grünen stünden eben für Toleranz und offene Türen für alle, drückt er aus. Das sei auch wichtig.
Und wenn Ihnen kriminelle Roma-Clans oder Bettelmafias in Ihrer Stadt auf die Nerven gehen, wenn Sie sich von Bürgergeld-Syrern, die von Ihren Steuern an einem nicht enden wollenden Wochenende leben, irritiert und ausgenommen fühlen, wenn Ihnen Ihre Innenstadt, in der Sie vielleicht schon aufgewachsen sind, zunehmend fremd erscheint – dann seien Sie beruhigt: Es ist die soziale Frage, die Sie in Wahrheit quält. Irgendwas mit Industriejobs und der Transformation in eine Dienstleistungsgesellschaft. Mit Migration hat das alles gar nichts zu tun. So klug, der Herr Habeck! Bitte nicht zu viel über seine Klugheit nachdenken – sonst stürzen die Gedankenfassaden kläglich zusammen.
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Man muss Habeck nicht hassen, um ihn nicht zu mögen.
Aber es hilft ungemein.
Ersetzen Sie Habeck durch Trump und/oder Israel, und stets ist es richtig.
Heute Abend werde ich für dich beten, mein Sohn.
„Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen“.
„Aber der Kaiser hat ja nichts an…“ rief ein Kind im Märchen „Des Kaisers neue Kleider“ von Hans-Christian Andersen.
Märchen erleben wir doch schon seit geraumer Zeit – oder?
Huch, und er geht ausgerechnet nach Dänemark ins Exil….
Kann er nicht besser vom Mond aus „draufschauen“ …
Man munkelt, die Redaktion hatte vorsorglich Miosga’s Vitalzeichen live getrackt
Zwei Ersatzschlüpper sollen wohl auch bereitgelegt worden sein.
🤣🤣👍
A propos Industriearbeitsplätze: Dank Hebecks Bemühungen fallen die immer mehr weg, Die Industrie hört halt auf zu produzieren weil Industrie nun mal energieintensiv ist und er dafür gesorgt hat, dass das unbezahlbar ist, da hört man eben auf zu produzieren oder geht ins Ausland, bevor man noch insolvent wird.
Nicht nur Habeck und seine Grünen haben dafür gesorgt. Das auf gar keinen Fall vergessen Liebe Landsleute. Frau Merkel hat die Atommeiler ausgeschaltet ohne Sinn und Verstand und ohne eine Lösung.
Frau Merkel hat uns die Flüchtlinge beschert die uns jetzt über einem Jahrzehnt noch immer das Mark aus dem Geldbeutel saugen! SPD und Linke haben dazu geklatscht und die Entwicklung befeuert!
ALLE Altparteien sind schuldig in jeder Hinsicht !!!
Ein Beitrag, erster Klasse!!!! Super formuliert und gespickt mit Satire ohne Ende. Es macht richtig Freude, so etwas zu lesen!!!!
Stimmt genau! Ein typischer Max Roland Artikel. 👍
Ich dachte er treibt jetzt in Dänemark sein Unwesen?
Das Land ist vom Nordpol 3.816 Kilometer entfernt.
Der macht jetzt auf Immobilien und erntet die Früchte seiner aggressiven, kulturzerstörenden Einwanderungspolitik.
„Intellektuelle Fassade – nichts dahinter“. Ist das nicht bei den allermeisten Promis so?
So weit würde ich nicht gehen wollen, das wäre ungerecht gegen einen – im Vergleich zu Habeck – eminenten Großdenker wie D. Bohlen.
Er kann eben nur Kinderbücher kritzeln.
Kommt er deswegen so gut bei Frauen an?
Ich konnte ihm noch nie länger als einen Satz zuhören.
Wenn man der Meinung ist, dass wir wg Klima demnächst alle verbrennen werden ist’s doch nur konsequent sich an den Nordpol abzusetzen. Es müsste natürlich geprüft werden, ob die dort nötigen Heizanlagen auch den Habeckvorschriften genügen.
Niemals sollte er meinen Weg kreuzen.
Schland hat keine größere Geistesgröße hervorgebracht als den im Exil lebenden KinderInnenbuchautor, Nationalökonomen und Philosophen Dr. Robert Habeck.
Wir Schländer können stolz auf ihn sein!
„Nichts lässt uns so sehr nach Klugheit aussehen wie das Schweigen über Dinge, von denen wir keine Ahnung haben.“ – Frei nach Jean de La Bruyère
Hätte Habeck das beherzigt, würde er vielleicht immer noch für klug gehalten werden. Allerdings weiß inzwischen jeder (abgesehen von Caren Miosga), daß er seine komplette Ahnungslosigkeit nur hübsch verpackt hat. Und würde er aussehen wie Philipp Amthor, hätte ihm das auch niemand durchgehen lassen.
Wer Habeck toll findet, denkt auch keine Sekunde über das nach, was er sagt. Selbst wenn die deutsche Industrie wegen der Energiewende den Bach runter geht, ficht das einen Habeck-Fan nicht an. Weil es um das gute GEFÜHL geht, nicht um Fakten.
Wenigstens konnte Frau Miosga mal wieder verträumt gucken und mit Herzklopfen auf dem Stuhl rumrutschen.
Ich empfehle euch sein Buch „Ruf der Wölfe“ zu lesen. Es sagt einiges über seine Intelligenz aus, und zeigt welches geistes Kind er ist.
Held der linken Versager.
Nee, nee, lasst ihn mal machen. Besser kann er sich ja nicht zur Kenntlichkeit entstellt. Allerdings kann ich nicht verstehen, warum es Typen, die es voll versemmelt haben, immer wieder in die Öffentlichkeit zieht. Da gehört schon eine überreichliche Portion Narzissmus dazu.
Redet klug und handelt dumm, zumindest ist sein Handeln für das Volk desaströs.
Manche würden von einer Luftpumpe reden.
Ohne Bild hätte mir der Artikel besser gefallen
Er ist ein gefährlicher Blender. Was die CDU in einer Partei ist, ist er in einer Person. Die vielen empörten Bürger, denen gerade Windräder vor die Nase gesetzt werden, sollten sich fragen, wer fast alle demokratischen Schutz- und Mitsprachegesetze ausgehebelt hat.
Von solchen Typen wie ihm gibt es leider zu viele in der deutschen Politik. Geschichtenerzähler, Verführer, Hochstapler, die finanzielle Desaster hinterlassen und leider, leider niemals dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Die Medienmeute hat ihn auf Händen getragen und zum Messias verklärt, anstatt „hardtalk “ zu führen und seine ökonomische Ignoranz gepaart mit irrer Ideologie und Vetternwirtschaft zu entlarven. Dieser Mann hat sich schuldig gemacht und sollte auf der Anklagebank sitzen und nicht im ÖRR seine wirren Gedanken weiterhin ausbreiten können.