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Rentenreform: Dient das System noch dem Menschen – oder der Mensch schon dem System?

Hurra, die Regierung hat eine Reform hinbekommen! Doch die Pläne der Rentenkommission dienen vor allem den Rentenkassen, nicht den Menschen. Ehrlich wäre etwas anderes.

imago images/Steinach

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Kritiker des Sozialstaates warnen genau davor: vor einem System, das sich am Ende auf Kosten der Menschen selbst erhält. Manche Vorschläge der Rentenkommission laufen jetzt genau darauf hinaus.

Im journalistischen Mainstream herrscht derweil Jubelstimmung: Hurra, die Regierung hat eine Reform hinbekommen! Viele Kollegen überschlagen sich allein deshalb schon vor Begeisterung – und vermeiden einen kritischeren Blick auf die Sache selbst. Ja, die Regierung hat eine Reform hinbekommen, toll – aber das allein ist kein Wert. Der Wert liegt in der Sache. Und die Sache ist deutlich weniger glamourös, als manch ein medialer Jubelperser es erscheinen lässt.

Alle, fast alle, werden in Zukunft geschröpft werden – das ist die Botschaft der 33 Punkte, die die Kommission am Dienstag präsentiert hat. Bis auf die „Bestandsrentner“ – diejenigen, die heute vom System profitieren – werden alle ihren Beitrag leisten. Allein darin darf man schon eine zentrale Ungerechtigkeit erkennen:

Ausgerechnet die Rentnergeneration, die mit ihrer Kinderlosigkeit auch noch einen kollektiv erheblichen Anteil an der Schieflage der Kassen hat, kriegt von den Einschnitten im Rentensystem, die jetzt kommen sollen, nichts mit. Die Rechnung zahlen die Zukunftsrentner – diejenigen, die jetzt arbeiten und es auch noch für einige Jahre tun werden.

Für alle Gegenwartsrentner haben Union und SPD im vergangenen Jahr nochmal einen Geldsegen beschert – mit zusätzlicher Rentenerhöhung und teurer Festsetzung des Rentenniveaus bei 48 Prozent bis 2031. Das kann man den davon profitierenden Menschen durchaus gönnen – man muss aber anerkennen, dass diese Gönnermentalität dann auf Kosten aller anderen finanziert wird.

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Zynisch könnte man sagen: Klar, dass die Rentner- und Vorrentnerparteien SPD und Union ihren Kernwählerschaften, die in oder kurz vor der Rente stehen, nichts zumuten werden. Die Union hat unter Menschen im Alter von 60 Jahren und älter 37 Prozent geholt – deutlich mehr als im Bevölkerungsdurchschnitt, wo man ja insgesamt nur 28,5 Prozent der Stimmen gewann. Gleiches gilt für die SPD, die mit 23 Prozent unter den über 60-Jährigen ebenfalls deutlich besser abschnitt als mit ihren 16 Prozent insgesamt.

Es sind die Rentner, die diese Parteien tragen – und dafür auch effektive Interessenvertretung bekommen haben. Mit über 40 Prozent Anteil an der Gesamtwählerschaft sind sie auch die nach Alter relevanteste Wählergruppe. Das, könnte man zynisch zusammenfassen, ist eben die real existierende Demokratie der Bundesrepublik: eine Gerontokratie, die Herrschaft der Alten. Dass sich viele Alte auch für die Jungen interessieren – die meisten haben ja doch noch Kinder und Kindeskinder – bleibt politisch unbeachtet.

Es sind politische Logiken, die hier durchschlagen – ihnen folgend wird auch das System umgebaut. Die Alten kriegen ihren Abgang aus der Arbeitswelt noch, sehr relativ gesprochen, „vergoldet“, damit sie Union und SPD treu bleiben. Die arbeitenden Menschen hingegen werden vor allem auf ihre Rolle als Beitragszahler reduziert.

Selbstständige werden ab sofort in die gesetzliche Rentenversicherung gedrängt – nicht in ihrem eigenen Sinne, sondern vor allem, um sie als Zahlerstützen für das System zu gewinnen. Minijobs sollen abgeschafft werden. Über sechs Millionen Menschen sollen so ihre Beschäftigungsform verlieren. Angeblich hilft ihnen das. Am Ende soll es aber vor allem dem Rentensystem helfen.

Das ist „Solidarität“ von ihrer schlechtesten Sorte: von oben herab verordnete Zwangssolidarität, die am Ende auch nicht Menschen, sondern einem System dient. Die grundlegenden Probleme des umlagefinanzierten Rentensystems löst es natürlich nicht. Sofern man in die Zukunft blicken kann, hat dieses Rentensystem weiter ein Ablaufdatum auf der Stirn.

Das ist einfach Mathematik: Wenn irgendwann, demographischer Wandel sei Dank, zwei Rentner von einem Beitragszahler getragen werden müssen, wird es keine Minijobs mehr geben, die man abschaffen könnte. Und auch keine Selbstständigen, die man noch ins System zwingen könnte. Insofern ist diese Reform vor allem ein Notnagel.

„Kinder kriegen die Leute immer“, meinte Konrad Adenauer in rheinisch-lapidarem Ton bei der Einführung der Umlagefinanzierung. Damals hob man Millionen Menschen in Westdeutschland aus der Altersarmut – Menschen, die in den Umbrüchen der Zwanziger-, Dreißiger- und Vierzigerjahre, zwischen Weltkriegen und Inflation, oft mehrmals alles verloren hatten. Ohne Zweifel ein großes Verdienst.

Das Problem: Die Leute haben keine Kinder mehr bekommen. Sexuelle Revolution, Feminismus und „die Pille“ sei Dank. Alles Entwicklungen, die unsere Gesellschaft freier gemacht haben. Nur war es am Ende die Generation dieser Zeit, die, allgemein gesprochen, zwischen 68er-Mindset und Selbstverwirklichung das Kinderkriegen vergessen hat. Und so ein ordentliches Stück Verantwortung für den Zustand der Rentenkassen trägt.

Es ist ironischerweise genau diese Generation, die jetzt noch die letzten Früchte vom Rentenbaum abschütteln kann. In ihrer Selbstwahrnehmung – und oft auch tatsächlich – ist das nicht unverdient. Es ist nur ironisch und bitter für alle Nachgeborenen. Die müssen sich nun fragen: Ist dieses Rentensystem noch ein System, das für uns da ist – oder ist es nicht umgekehrt? Die Vorschläge der Rentenkommission lesen sich weitgehend genau so: Die Menschen arbeiten für das System. Hier wird aus dem Sozialstaat ein Zwangsmodell, das auch nicht so wirklich sozial ist.

Beispielhaft zeigt sich das an der Abschaffung der Minijobs. Manche Politiker sind tatsächlich dreist genug, diese Maßnahme, die Millionen Menschen betrifft, als Dienst an ebenjenen Menschen zu verkaufen. So tat es Anfang des Jahres der CDU-Arbeitnehmerflügel CDA: „Wer arbeitet, soll abgesichert sein – mit Ansprüchen, Rechten und echter sozialer Teilhabe“, lautete dort die plakative Forderung. In Wahrheit ist das Ziel die Absicherung des Rentensystems.

Ähnlich geht es den Selbstständigen. Die zahlen übrigens oft genug schon viel Geld in die Rentenkassen, nämlich dann, wenn sie als Selbstständige noch Mitarbeiter beschäftigen. Ihnen selbst soll jetzt die Wahlfreiheit genommen werden, die Altersvorsorge privat und damit für sich sicherer zu organisieren. Ist das noch „Solidarität“ – oder ist das zitronenartiges Auspressen? Jedenfalls ein weiteres von viel zu vielen Argumenten dafür, in diesem Land nicht mehr selbstständig zu werden.

Wenn das wenigstens der Preis für eine Reform wäre, die wirklich einem großen Wurf gleichkäme, müsste man das alles nicht anprangern. Doch der große Wurf bleibt aus. Immerhin: Für die junge Generation gibt es jetzt so etwas wie eine Hoffnung auf eine Rente – damit hat kaum jemand gerechnet. Und immerhin gibt es überhaupt mal irgendeine Reform, immerhin fasst mal eine Regierung das Rentensystem an.

Und nicht alles ist schlecht: Die Abschaffung der Rente mit 63 ist überfällig. Der Einstieg in eine Kapitaldeckung der Altersvorsorge auch. Nur das Grundproblem der Umlagerente – das bleibt. Und lässt sich ehrlich gesagt auch durch keine Reform der Welt lösen, denn Kinder lassen sich nicht herbeireformieren.

Es bräuchte schon eine gewisse Ehrlichkeit, die selbst Friedrich Merz mal gefunden hat: Als er meinte, die gesetzliche Rente werde in Zukunft „nur eine Säule“ der Alterssicherung sein. Der Mumm, diese Wahrheit nochmal auszusprechen, ist auf dem Reformweg mit der SPD offenbar mal wieder verloren gegangen. Jetzt redet Merz lieber von „die Rente bleibt sicher“. Er weiß, dass dem nicht so ist.

Wer die Wohlfahrt der Menschen und nicht die Wohlfahrt des Wohlfahrtssystems im Blick hat, wird aber nicht darum herumkommen: Alterssicherung wird eine Frage der individuellen Vorsorge werden. Dazu sollte man die Menschen befähigen und unterstützen, vor allem aber ermutigen. Das wäre ehrlich und fair. Nur an dieser und jener Stellschraube zu drehen, dem System auf die eine oder andere Art eine Atempause zu verschaffen, verschiebt das Kernproblem nur. Und es gaukelt den Bürgern auch Sicherheit vor, die es nicht gibt. Ehrlich wäre es, die Systemfrage zu stellen – und den Menschen dabei zu helfen, eigene Antworten zu finden.

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42 Kommentare

  • Bitte bei AN auch bedenken dass die Mehrzahl der Boomer bereits mit 16j -17j Jahren Systemeinzahler war. Heutzutage starten viele der jungen Menschen ihre Ausbildung rund 5 bis 7j später. Fangen da also erst an ins System einzuzahlen. Soviel an Ehrlichkeit sollte man auch den Boomern zukommen lassen.

  • Das ist ein guter Artikel, der richtige Frage stellt.

    Schaut man sich an, was uns wieder einmal als Reformen verkauft werden soll, wird schnell klar, das der Mensch hier nur noch das System tragen -NEIN lediglich noch Weile verlängern- soll.

    Auch die Politik weis ganz genau was hier schief läuft und wo das ganze Steuergeld und die Beiträge von Versicherten veruntreut werden.

    Nehmen wir nur die Defizite der Krankenversicherungen. Natürlich mag unser ehemals vorbildliches Krankensystem auch durch frühere „Reformen“ bereits kaput gewirtschaftet worden sein. DAS ist aber nicht der Grund für die Defizite. Der Liegt zum Großteil einfach darin, das aus den Beiträgen der Versicherten, Millionen „unversicherte“ mit finanziert werden!

    Die Politik will dies lediglich nicht ändern, sondern greift lieber noch eine Weile bei denen noch tiefer in die Taschen, die bereits horrende Beiträge entrichten. Die Politik erkauft sich auf diese Weise lieber Zeit bis zum totalen Zusammenbruch.

    Bei der Rente das gleiche Spiel!

  • Da blickt doch niemand mehr durch. Vor kurzem noch wurde medienwirksam der Mindestlohn für Geringverdiener angehoben. Im nächsten Schritt wird das ganz mini-Job Konzept abgebügelt. Auch, dass Arbeiter nun für die Fehler aus der Politik geradestehen sollen, wird in dem neuen Papier natürlich nicht erwähnt. Wer nichts einzahlt ist der Gewinner. Wer sich krumm macht, kriegt noch eins übergezogen. Supererfolg, Herr Merz. Dass Sie da nicht selbst drauf gekommen sind (wie Sie ja selbst bei der PK heute Morgen sagten). Damit ist die Front also klar, und das Resultat ebenso: „Demokratische Mitte“ 0 – AfD 1.

  • „Ausgerechnet die Rentnergeneration, die mit ihrer Kinderlosigkeit auch noch einen kollektiv erheblichen Anteil an der Schieflage der Kassen hat, “

    Moment mal!
    Ich habe für mich selber eingezahlt, ordentlich.
    Ich habe keine Kosten durch Kinder erzeugt, wie Kindergarten, Schule, immer mehr Beamte zur Verwaltung, Gesundheitssystem, Uni, mitversicherte Ehefrau, …
    Ob die in die Welt gesetzten Kinder jemals arbeiten, weiss man nicht.

    Ganz sicher belasten aber Millionen Nichteinzahler mit zahlreichen Kindern das ganze System!
    Bevor man die deutschen Rentner schlecht macht, sollte man auch daran denken!

    • „auch noch einen kollektiv erheblichen Anteil an der Schieflage der Kassen hat, “

      Die Schieflage in den Kassen entsteht hauptsächlich dadurch, dass die DAFÜR eingezahlten Beträge einfach für andere Zecke geplündert werden.
      Z.B. Klingbeil gerade erst wieder 2 Milliarden aus der Krankenkasse. Aus der Rentenkasse sind es inzwischen 1Billion. Wenn ich SO mit meinem Geld umgehen würde, würde ich wahrscheinlich verhungern.

      • Jo, wenn die so mit ihrem Geld umgehen würden, würden die auch verhungern.

        Deswegen gehen sie mit unserem Geld so um.

    • Sie hassen die weißen Boomer und geben es selbst sogar zu.
      Noch nicht mitbekommen?

    • Dann soll die Rentenkasse meine eingezahlten Rentenbeiträge ausbezahlen,dann will ich nix mehr von denen….

      • Noch so einer, der das Umlagesystem nicht versteht. Es gibt übrigens keine ‚Rentenkasse‘, die Ihnen irgendetwas ausbezahlen könnte.

        • Noch so einer, der meint, er hätte das Maul aufzureißen, weil er nicht sinnerfassend lesen kann.

          0
  • ‚„Kinder kriegen die Leute immer“, meinte Konrad Adenauer in rheinisch-lapidarem Ton bei der Einführung der Umlagefinanzierung.‘

    Oft wiederholt, aber vollkommen unbelegt, diese Aussage.

  • „… die Pläne der Rentenkommission dienen vor allem den Rentenkassen“, in die dann wieder kräftig gegriffen wird.
    Ob nun euer Geld gleich zum Fenster hinaus geworfen wird, oder dazu erst in eine Kippermulde gelegt wird – der Endeffekt ist der Gleiche.
    Beispiel: Wer glaubt, dass die Kfz.-Steuer dem Erhalt des Straßennetzes dient, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
    Und ganz genau so ist es mit allen Abgaben und Sozialkassen.

  • Wenn durchgeführt, würden uns diese Reformen in den Stand von vor Gerhard Schröders Reformen zurück versetzen und damit auch alle Probleme wiederbeleben. Die hohe Arbeitslosigkeit, die explodierenden Sozialkosten und die mangelnde Flexibilität.
    Die deutschen Sozialversicherungen machen den Faktor Arbeit im internationalen Vergleich zu teuer.
    Teilweise fängt man das durch die Leiharbeiter auf, die maximale Unsicherheit bei geringen Löhnen erdulden, damit ihre festangestellten, gewerkschaftlich organisierten Kollegen mit dem Allerwertesten weich gebettet sind.
    Solange dieses grundsätzliche Problem der hohen Kosten deutscher Sozialversicherungen nicht angefasst wird, und selbst Gerhard Schröder hat das mit den Minijobs nur teilweise getan, solange bleiben auch alle daraus folgenden Probleme bestehen, insbesondere die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit des Standort Deutschland.

    • @Philoket
      Die SV Abgaben waren schon vor 30 Jahren genauso hoch wie heute. Das Thema mit angeblich zu hohen Kosten, dürfte sich damit wohl erledigt haben. Über 30 Jahre lang wurden SV Beiträge nicht erhöht. Man stelle sich vor, die heute in Rente Gehenden u. Arbeitgeber, hätten lediglich 20-25% SV-Beiträge abgeführt. Undenkbar, sonst hätten unsere Eltern schon keine Rente mehr bekommen.

      • Deutsche haben auch im Vergleich zum Brutto relativ wenig Vermögen, Eigentum, Vorsorge, usw. Deutschland ist und war ein Billiglohnland.

        • Richtig, im Vergleich zum Brutto, die Bruttogehälter, Stichwort „Arbeitgeberbrutto“, sind nämlich durchaus hoch nur was netto davon übrig bleibt, ist ein Witz, Nettobilliglohnland wäre passender.

          3
  • Mann kann nicht andauernd Gelder zweckentfremden und verschleudern und sich dann wundern, das es für den eigentlichen Zweck nicht ausreicht!

  • Nun, der „Sündenfall“ war die Einführung des sog. „Nachhaltigkeitsfaktors“ in die Rentenversicherung im Jahre 2004.

    Damit war die Abkehr von der Lebensstandardrente zugunsten der Beitragsstabilität vollzogen mit dem Effekt, daß zwar die Beiträge für Arbeitgeber wie -nehmer stabil blieben, aber die Rentenhöhe sukzessive abgeschmolzen wurde,

    Die als Ergänzung gedachte „Riester-Rente“ war nur für die Versicherungsgesellschaften ein Geschäft, nicht für die Versicherungsnehmer.

    Und infolge der seit jahren stagnierenden Produktivität sind nunmehr noch nicht einmal mehr die Beiträge stabil zu halten; während sie steigen werden, wird über den Umweg des späteren Renteneintritssalters eine massive Reduktion der tatsächlichen Rentenhöhe erfolgen.

    Und wie 2004 werden auch jetzt diejenigen, die das „verbrochen“ haben bereits lange im Ruhestand sein, wenn die Auswirkungen spürbar werden.

  • Kapitaldeckung ist keine Lösung da das Geld auch nicht sicher ist. Einzig eine Steuergedeckte Grundsicherung ist staatlicherseits sinnvoll. Alles andere muss Eigenverantwortung sein.

  • Wenn Ruhestand nicht von der Lebensleistung abhängt, sondern von Einzahlungen, ist das System das Diktat. -Natürlich wie einst begründet in dem System, paritätische Verpflichtung und Genuss.-

  • Das System ist das System in allen Bereichen! Nichts geschieht zum Wohle der deutschen Bevölkerung. Kein Zufall. System!

  • ALLES, was die Regierung in der letzten Zeit versucht uns als REFORMEN unterzujubeln, sind nur Verschlechterungen für die NORMALEN Bürger. Sie selbst sind von NICHTS betroffen und werden das Ende ihrer „Reformen“ noch nicht einmal mehr erleben. Im Elend lebt bis dahin nur der Steuerzahler von denen es immer weniger gibt und der für immer mehr aufkommen soll. Der Gelder werden für den vorgesehenen Zweck geplündert und das – für ALLE- sichtbare Übel wird mit keinem Wort erwähnt! Die AfD muss unbedingt an die Regierung m zu retten, was noch zu retten ist!

  • Mein Gefühl sagt mir, das in dieser Legislatur nichts beschlossen wird, was den Namen verdient. Unsere Politikdarsteller werden ängstlich auf die Wahlen in Sachsen_Anhalt und MeckPom schielen und sich danach unter Schuldzuweisungen verkriechen. – Leider geht dadurch unser schönes Land kaputt !

  • Arbeite seit 46 Jahren und habe 1 Kind? Bin ich ein Schmarotzer?

    • Sie sind, wofür Sie sich halten. Der einzige Mensch, dessen Bild von Ihnen Sie interessieren sollte, sind Sie selbst.

    • Sie bieten keinen moralischen Mehrwert im Gegensatz zu den Ukrainern, Afghanen, Syrer, Araber, Afrikaner im Bürgergeld.

      Kurz gesagt, sie sind nichts Wert und die Regierung spuckt auf sie

      • Achja, mit viel Glück dürfen Sie im nächsten Krieg gegen Russland ihr Leben opfern für die bunten Goldstücke (während diese sich schön im bezahlten Bett ausruhen)

        Dann hatte ihr Leben wenigsten einen moralischen Wert

        • Ihre Kommentare haben jedenfalls keinerlei Wert, weder moralisch noch sonst irgendwie.

          -6
  • @ Max Roland
    Mit gönnen, oder auf Kosten anderer hat das nichts zu tun, Herr Roland. Solche Aussagen ärgern mich immer wieder. Dem heutigen Rentner, nach 45 und mehr Arbeitsjahren nur 48% Rente zu zahlen, ist eine Frechheit. Die Durchschnittsrente von Männern beträgt ca. 1200€, die von Frauen 800€, brutto! Inflation, hohe Energiepreise etc., tun ihres dazu, dass man kaum existieren kann. Ich finde es sehr zynisch, diese magere Rentenerhöhung als Geschenk zu bezeichnen. Denn heutige Rentner haben schwer gearbeitet und ganz nebenbei bemerkt, von ihren oft kümmerlichen Gehältern, vor 30 Jahren genau so hohe SV Abgaben gezahlt, wie die arbeitende Bevölkerung heute. Ein Staat, der über 30 Jahre lang SV Beiträge nicht erhöht, schafft das System selber ab. Meine Eltern / /Arbeitgeber zahlten knapp 25% SV. Wir schon über 4O%. Vielleicht denken sie mal drüber nach?

    • Das, was in Sozialhilfe versandet, innerhalb und ausserhalb D, und in der Ukraine verpuffen, und in die Klima-Morgana, das sind hunderte von Milliarden Euro, mit entgangenen Zinsen eher Billionen. Die Rentner werden seit Jahrzehnten als nützliche Idioten herangezogen, und andersrum, liessen sie sich von der SPD kaufen, mit irrealen Versprechen. Nicht zu vergessen die CDU, „die Renten sind sicher“. Die kennen Norbert Blüm wahrscheinlich garnicht mehr. Kurz- wir haben es versemmelt. Leute wie Mannhardt könnten uns den Spiegel vorhalten. Wir haben versagt, und die Rechnung auflaufen lassen. Die nächsten Entscheidungen müssen von Mannhardt’s Generation getroffen werden. Wir können es einfach nicht, mit wenigen Ausnahmen.

      • Die „Mannhardt-Generation“ wird noch ganz andere Dinge ausbaden müssen! Das Rententhema dürfte bald von akademischer Natur sein, wenn es in den 30ern darum geht, das nächste Jahr erleben zu dürfen. Und zum victim blaming: „WIR“ haben schon mal gar nicht versagt!

      • @Hackbarth Schleuser
        Das verkündete N. Blüm 1986 im Wahlkampf, richtig. Da konnte niemand ahnen, dass 1989 Deutschland wieder ein Land werden würde. Alle, die hier nie einbezahlt hatten, wurden mit aufgefangen. Auch das, darf man nicht vergessen. Von da an bedienten sich die Parteien ganz ungeniert aus der GRV. Das tun sie heute noch und zahlen einen Großteil dessen nicht zurück. Von daher denke ich nicht, dass die Menschen schuld sind an dem, was Regierungen ‚verbocken‘. Abwählen kann der Bürger sie in Deutschland leider nicht.

  • Speziell bei dem Rentenpaket fehlt mir ein wichtiges Wort: Verantwortung. Wenn der Staat dann also unser Geld in die Hand nimmt und anlegt, was passiert, wenn die Kasse crasht? Irgendwie kommt da bei mir kein Vertrauen auf. Wer hält den Daumen auf den Fond? Wo wird er gelagert, fliessen die Erträge in den laufenden Staatshaushalt, aus dem ja jetzt schon unter Schulden die Renten gezahlt werden? Fragen über Fragen, und eines ist klar: Diesem Laden traue ich nicht weiter, als ich spucken kann. Speziell was Finanzen angeht.

  • Was soll sich ändern? Es bleibt wie es ist, jene die noch arbeiten werden auch weiterhin jene mit durchschleppen die keine Lust auf Arbeit haben und ungefragt und ohne Einladung in unser Land kommen.

  • Sorry, aber dieser Artikel grenzt an Themaverfehlung.

    Kein Wort zum aufgeblähten Beamtenapparat, der überbordenden Steuergeldverschwendung, NGO-Finanzierung, der desaströsen Deindustriealisierung und Arbeitsplatzvernichtung, Alimentierung von Nicht-Beitragszahlern aus dem Ausland und der unverantwortlichen Schulden- und Haushaltspolitik der aktuellen und der vergangenen Regierungen.

    Schuld haben nicht wir, die Bürger, sondern die Politik.

    Stattdessen solches Gesäusel:
    „Nur war es am Ende die Generation dieser Zeit, die, allgemein gesprochen, zwischen 68er-Mindset und Selbstverwirklichung das Kinderkriegen vergessen hat.“

    Dass in Deutschland eine familienfeinliche Politik gemacht wird und sich viele Menschen hierzulande Kinder gar nicht mehr leisten können, wird im Beitrag nicht erwähnt.

    Mit einer gesunden, vernünftigen Politik bräuchten wir diese Diskussionen gar nicht erst führen, und eine Rentenreform in diesem unzumutbaren Umfang wäre auch überflüssig.

    Armes G7-Deutschland.

  • Wer will in diesem kaputten, dummgeführten und kriegslüsternen Land noch Kinder kriegen? Nicht viele, wie die Geburtenraten zeigen. Was das für die Rentenentwicklung bedeutet, brauche ich niemandem zu erklären. Von wegen „die Rente bleibt sicher“.
    Journalisten, die ob dieser „Rentenreform“ da in Begeisterung und Jubelstimmung verfallen, haben ihren Job verfehlt.

  • Hier irren Sie sich, Herr Roland.

    Nicht den Rentenkassen dient die Reform.
    Nein sie dient den Bürgergeldempfänger, den Einwanderern ins Sozialsystem, den Ukraienern, Syrer, Afghanen, Araber, Afrikaner usw
    All die, die es sich schön im Bürgergeld bequem machen auf Kosten der angestellten Arbeiter.
    Sie dient den Beamten deren die Frühverrentung weiterhin sicher ist, bei gleichzeitig überdurchschnittlichen Pensionen

    Und sie dient dem Staat, der all diese Gruppen über die Arbeiter erhebt.
    Wir bezahlen dafür, daß es diese Gruppe keine Einschnitte erleiden müssen.

    Der Staat verachtet den Arbeiter und vergöttert die Goldstücke, Ukrainer, Flüchtlinge.

    Und an die Pensionen will er nicht ran, sind die Beamten treue Wähler „unserer Demokratie Parteien)

  • Ein System was Lebensleistung UND Zwangsabgaben gesetzlich aufzwingt, diente NIE dem Menschen.

    Umlage ist bewusst betrügerisches Verschieben auf andere Menschen in der Zukunft.
    Schon in den 1980er war das Schneeballsystem bankrott, dann kam mit dem Beitritt der DDR, der Kollaps, der nur noch durch Steuergeldauspressung dies System speist.

    Mit mehr als 17.000 Mrd. implizite Verschuldung (versteckte Verschuldung) haben vergangene ReGIERungen über Jahrzehnte Versprechungen (hier Rente) gemacht, die NIE einzuhalten sind.

    Bei einem BIP von ca. 4.000 Mrd. braucht es mehr als 4 Jahre, um all die ReGIERungslügen auszugleichen, was aber NUR auf dem Papier realisierbar ist.

    Wenn die ca. 45M Erwerbstätige von heut auf morgen sich weigern, dann ist binnen 30 Tage der Ofen aus und die Berliner Blase kann schon mal im Ausland Asyl suchen.

    Doch leider der untertänige Michel, lässt sich Jahrzehnte veralbern und auspressen.

  • Viele Boomer haben aufgrund der Kurzschuljahre mit 14 – 15 Jahren ihre Ausbildung begonnen, da wechseln viele Linke und Grüne gerade von der Montessori Grundschule zur Hauptschule um dann, nach abgebrochenem Studium mit 27 Jahren im Parlament zu landen.

  • Aus der Rentenkasse wurde die Wiedervereinigung bezahlt und das kostet immer noch zig Milliarden € , oder aber die Migration, usw. es handelt sich um Versicherungsfremde – Leistungen , so läuft es auch mit den Krankenkassen … eigentlich müssten diese Verantwortlichen dafür in den Knast !!
    Deshalb wollen diese Altparteien die AfD um jeden Preis von der Macht fern halten , denn wenn die AfD hinter diese verbrecherische Kulissen der Altparteien schauen kann , dann wäre das tatsächlich eine Option !! Darum auch das Nazigeschrei und darum wollte auch der Kripobeamte In der SPD im BT die Vernichtung der Akten !!
    Es ist dringend erforderlich , dass die Wähler endlich eine Wende herbei führen , indem Sie mit mindestens 51 % die AfD wählen !! Ansonsten laufen diese Verbrechen genau so weiter !! Selbst die Kommunisten wollen in diesem Schweigekartell mit machen und die Arbeiter damit wieder einmal verraten ; genau wie bei der Rentenkürzung auf 48% !!

  • Der Mensch dient schon immer dem System. Bei zunehmenden Verteilungskämpfen, fällt die nun nur mehr auf.

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