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Noch höhere Steuersätze: Mit diesem Konzept folgt die Union ohne Not der SPD in die Neiddebatte

Zwei junge Finanz- und Haushaltsexperten der Union wollen die Einkommensteuer um viele Milliarden senken. Doch ohne Not gehen sie gleich mehrere Schritte auf die SPD zu – und könnten die Steuersätze für Leistungsträger wie Handwerker weiter anheben.

Gut gemeint: Der Bundestagsabgeordnete Yannick Bury fordert gemeinsam mit Florian Dorn Steuerentlastungen in Milliardenhöhe. (IMAGO/Future Image)

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Zwei Unionsabgeordnete haben im Handelsblatt einen Plan zur Reform des Einkommensteuertarifs vorgelegt. Darin sind zwar wesentliche Entlastungen für mittlere Einkommen enthalten. Doch gleichzeitig sollen die Steuersätze für viele Leistungsträger steigen statt sinken. Schon vor dem Eintritt in Verhandlungen geht die Union damit einen großen Schritt auf den Koalitionspartner SPD zu.

Bei der Bewertung jedes Steuertarifs sind nämlich zwei Größen relevant: Zum einen geht es um den Steuerbetrag. Hier entscheidet sich die konkrete Entlastungswirkung in Euro und Cent. Zum anderen muss man auf die Grenzsteuersätze achten. Damit beschreibt man, wie viel von jedem zusätzlich verdienten Euro an den Staat geht – und ob es sich lohnt, (mehr) zu arbeiten.

Diese Wirkung der Grenzsteuersätze berücksichtigen Bury und Dorn jedoch nicht. Will man die Leute zu mehr Arbeit motivieren, sind die von den Unionsabgeordneten vorgesehenen höheren Steuersätze für Besserverdiener gerade das falsche Rezept. Tatsächlich bedient die Anhebung der Steuersätze bei den höchsten Einkommen vor allem eine Neiddebatte. Zur Gegenfinanzierung trägt sie kaum bei.

Konkret sieht das CDU/CSU-Konzept eine Integration des Solidaritätszuschlags in die reguläre Einkommensteuer vor. Damit würde die Sondersteuer, die einst zur Finanzierung der deutschen Einheit gedacht war, dauerhaft erhoben. Im Gegenzug soll der Grundfreibetrag leicht angehoben werden.

Außerdem soll der Tarif so verändert werden, dass effektiv die Steuersätze für Einkommen bis etwa 130.000 Euro sinken und bei höheren Einkommen steigen. Dafür soll eine dritte Progressionszone zwischen dem Spitzensteuersatz von 42 Prozent, der etwas später greifen würde, und einem höheren Reichensteuersatz von 47,5 Prozent geschaffen werden.

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Das wäre zumindest eine Vereinfachung gegenüber dem derzeitigen Tarifdickicht. Aktuell gibt es im Bereich der Spitzensteuersätze nämlich (anders als vom Handelsblatt in seiner Berichterstattung zu dem Reformvorschlag dargestellt) vier Stufen: Erst wird der reguläre Spitzensteuersatz von 42 Prozent ab etwa 70.000 Euro fällig, anschließend sind es in der Gleitzone des Solidaritätszuschlags etwa 47 Prozent.

Bei noch höheren Einkommen sinkt der Grenzsteuersatz nach geltendem Recht inklusive Soli zunächst auf 44,31 Prozent. Den höchsten Anteil am Einkommen verlangt der Staat dann ab circa 270.000 Euro im Jahr: 45 Prozent plus Solidaritätszuschlag, das macht genau 47,475 Prozent. Für Mitglieder der großen Kirchen kommt jeweils noch die einkommensabhängige Kirchensteuer hinzu.

Dieser Höchstsatz soll nach dem Willen der Unionsabgeordneten deutlich früher gelten als bisher, nämlich schon bei 210.000 Euro. Wenigstens der irritierende Effekt, dass teilweise auf niedrigere Einkommen höhere Grenzsteuersätze anfallen, soll laut Bury und Dorn nun entfallen. Stattdessen würden die Steuersätze linear mit zunehmendem Einkommen ansteigen – so wie es auch bei niedrigeren Einkommen üblich ist.

Oberflächlich betrachtet wäre die Entlastungswirkung dieses Plans durchaus erheblich: Die Abgeordneten schätzen die Einnahmeausfälle auf 25 bis 30 Milliarden Euro. Einer so großen Summe müssten substanzielle Einsparungen oder Steuererhöhungen an anderer Stelle gegenüberstehen. Wegen der Abschaffung des Solis wäre vor allem der Bundeshaushalt von den Mindereinnahmen betroffen. Die Sondersteuer fließt nur an den Bund, die reguläre Einkommensteuer wird zwischen Bund, Ländern und Gemeinden aufgeteilt.

Dorn und Bury schlagen zur Gegenfinanzierung eine Reduzierung der Subventionen für die ihrer Aussage nach „zunehmend staatlich gelenkte Energie- und Wirtschaftspolitik“ vor. „Bisherige Reformvorschläge unterstellen, dass diese Entlastung aber nur mit gleichzeitiger Mehrbelastung bei höheren Einkommen und Betrieben möglich wäre“, behaupten die Autoren aus der Unionsfraktion im Handelsblatt – und schlagen genau das vor.

Die Unionsabgeordneten meinen, dass sich „Arbeit im neuen Steuertarifverlauf wieder spürbar mehr“ lohne. Doch genau das stimmt für viele Hunderttausende Steuerzahler, darunter viele Unternehmer und Handwerker, wegen der höheren Grenzsteuersätze eben gerade nicht. Eigentlich müssten es die Initiatoren besser wissen: Yannick Bury von der CDU Baden-Württemberg und Florian Dorn von der CSU Schwaben sind beide promovierte Ökonomen und haben an renommierten Forschungsinstituten in Freiburg (Walter-Eucken) und München (ifo) gearbeitet.

Und es dürfte noch schlimmer werden: Aufbauend auf dem Unionsvorschlag ist ein weiterer Kompromiss mit den Sozialdemokraten zu erwarten. Sie werden innerhalb der Regierungskoalition darauf bestehen, die Steuersätze noch weiter anzuheben, als von den CDU/CSU-Politikern anvisiert. Die eigene Position der Union müsste als Gegengewicht zum linken Koalitionspartner eigentlich lauten, allen mehr Geld von jeder zusätzlichen Stunde Arbeit zu lassen. Doch der innere Vermittlungsausschuss hat wieder zugeschlagen. „Union pur“ war gestern.

So dürfte Arbeit de facto noch unattraktiver werden. Obwohl Bundeskanzler Merz nicht müde wird, vielen Bundesbürgern Faulheit vorzuwerfen, könnten die Erwerbstätigen weiter demotiviert werden, wenn sie vor allem für den Staat arbeiten sollen. Je höher die Steuersätze, desto mehr lohnt es sich, auf Freizeit statt auf Erwerbsarbeit zu setzen. Dieses Zugeständnis hat die SPD der Union einmal mehr ohne Verhandlung und Gegenleistung abgerungen.

Der finanzpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Fritz Güntzler, hatte im März sogar erklärt, ein Einkommensteuertarif mit einem Spitzensteuersatz von 49 Prozent gehe „in die richtige Richtung“ (Apollo News berichtete). Mit dem alternativen Konzept, das von Thomas Bach stammt, der am DIW in Berlin unter Marcel Fratzscher forscht, würden ab 130.000 Euro nicht nur die Steuersätze angehoben, sondern auch der zu zahlende Steuerbetrag.

Auch Katherina Reiche wollte höhere Steuern für Topverdiener Ende März nicht ausschließen. Im Wahlkampf 2025 hatte die SPD mit einem Spitzensteuersatz von 47 Prozent geworben. Die Union dagegen schrieb in ihrem Wahlprogramm: „Die Belastung durch Steuern und andere Abgaben in unserem Land ist zu hoch.“ Und weiter: „Wer mehr leistet, muss sich mehr leisten können.“

Kräftige Steuererhöhungen haben jedoch Tradition in schwarz-roten Bundesregierungen: Als die Union 2005 die Mehrwertsteuer von 16 auf 18 Prozent anheben wollte, einigte man sich mit der SPD schließlich auf 19 Prozent. Damals wurde auch die sogenannte Reichensteuer eingeführt – allerdings griff sie 2005 noch bei einem deutlich höheren Einkommen als nun von Bury und Dorn angepeilt.

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112 Kommentare

  • „Doch ohne Not gehen sie gleich mehrere Schritte auf die SPD zu“
    Also bei der CDU nichts Neues. War zu erwarten.

    • Kann es sein das du einfach einen an der Waffel hast?

      • Nicht nur dort. Die gesamte Person ist eine Zumutung für alle Mitforisten.

    • Du und Evolution sind ein irreführender Zusammenhang.
      Du bist einfach nur in höchstem Maße schwachsinnig.
      Bist wohl Apollos Integrationsbeitrag.

    • Der Sauerländer Pinocchio und der Shrek aus Franken sind der Untergang der Union…….

    • Sicher aus den Ohren.

  • Eine Regierung sollte dem Volk dienen, anstatt es auszuplündern. Dieses Selbstverständnis ist völlig verloren gegangen und deshalb geht es immer weiter bergab und das wird sich mit diesen Parteien auch nicht mehr ändern.

    • „Ein Staatsoberhaupt, welches sein Volk nicht liebt, für selbiges nicht kämpft und sein Wohl nicht im Sinn hat, ist weniger wert als ein Pferdeapfel“.

      Der Alte Fritz hat eben immer recht.

      • Geh‘ schon mal vor, Fredrick, Du weißt ja, wo entlang es zu Indymedia geht. Ich werde Dir aber nicht folgen…

      • Fritz hätte jetzt auf Sanssoucis eine Razzia durch die Göttinger Staatsanwaltschaft zu erwarten, wegen Paragraph 188.

        „Dann ist Fritz Handy weg, hahaha!“

      • Deutschbuch kaufen und üben!

  • Schon Johann Wolfgang Goethe kritisierte seinerzeit den offenbar noch heute begangenen und in den Wissenschaften längst als solchen bezeichneten Anfängerfehler bildlich mit den Worten: „Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zu Rande“. Insofern könnte es gegenwärtig verhängnisvoller nicht sein, fortwährend so zu tun, als ob die Sache dennoch gut ausgeht. Ohne eine Revision dessen, was bereits zu Beginn falsch gemacht worden ist, besteht keine Aussicht darauf, künftig das Richtige zu tun. Allein daran will sich aber aktuell die Bundesregierung erklärtermaßen messen lassen.

  • Einsparungen zwecks Gegenfinanzierung: Bürgergeld für Ausländer streichen, das Entwicklungshilfeministerium auflösen, die Aufrüstung zur Kriegstüchtigkeit einstampfen und die Kriegsfinanzierung der Ukraine ersatzlos streichen.

    GERN GESCHEHEN, nichts zu danken.

    • Alle Vorschläge sind richtig. Ich würde noch die obszön hohe ungerechtfertigten EU-Zahlungen dazunehmen.

      • @Furztroll Frederick
        Pass mal besser auf, wie sie dich verkabeln.
        Deine Verfassung gibt Grund zur Annahme, dass deine Abgase ins Gehirn geleitet werden.

    • … wer durch Krankheit nicht arbeiten kann, soll gut unterstützt und seine Würde geachtet werden … wer aber schlicht keinen Bock hat, soll jede Selbstbestimmung aufgeben müssen und unter kostengünstigsten Bedingungen nur mit dem Nötigsten versorgt werden … Schluss damit, dass die Aufrechten geknechtet werden …

    • Bürgergeld generell streichen, die sollen arbeiten, wie ich das, und viele andere auch, über fünfzig Jahre lang gemacht haben.

    • Als ob Deutschlandhassern wie dir einer danken würde? Du kannst froh sein, dass die Regierung so gutmütig, tolerant und „links“ ist.

      -44
      • Nimm deine Pillen und leg dich wieder hin #Atlas

        • Das ist nicht Atlas. Das ist der Boooomer-Punk

          3
        • Der Fie Mö sieht wieder überall den bösen Atlas!

          -7
        • Du hast paranoide Wahnvorstellungen aber ich soll „Pillen“ nehmen?
          Ich glaube eher du hast Erfahrung mit Medikamentation.

          -31
      • Willkommen in der Rechten Blase.

        -33
        • Es ist nicht mal die Rechte Blase! Es ist die linke Blase. Alle Beschwerden über den Status Quo hier kommen von linken Argumentationen. Keiner dieser Schwachmaten hat jemals mit einem Rechten auch nur drei Sätze geredet.

          -16
  • 1975 – 1989 betrug der Spitzensteuersatz sogar 56% !

    • Und war AB WELCHEM EINKOMMEN zu bezahlen ? Einen Soli gab es damals auch nicht und die Kirchensteuer war ebenfalls noch nicht so obszön hoch.

      • Der Spitzensteuersatz 56% griff bei Ledigen ab einem zu versteuernden Einkommen (zvE) von 130.000 DM (!) und bei Zusammenveranlagung von Ehegatten (Splitting) ab einem zvE von 260.000 DM.

      • Am Kirchensteuersatz hat sich nichts geändert.

    • Aber die Lohnnebenkosten waren deutlich geringer!

      • Die Lohnnebenkosten haben mit der persönlichen Steuersatz nichts zu tun.

  • The Road to Serfdom, immer wieder lesenswert.

  • Ein Steuersatz welcher nahe an die 50% heranreicht wirkt absolut leistungshemmend, auch wenn er erst für vermeintlich „höhere“ Einkommen angewandt wird.

  • Wieviel bleibt vom zuletzt verdienten Euro übrig. Man verdient auf der halben Stelle 2.500 € und soll auf Vollzeit gehen: 5.000. Wie hoch ist der Steuerabzug zwischen 2.501 und 5.000 € im Vergleich für 2.500 €?
    Bei 30.000 € im Jahr, Stkl.IV zahlt man rund 2.400 LSt und bei 60.000 € sind es 9.800 €. Man zahlt also statt 2×2.400= 4.800 ganze 9.800.
    Zwischen 30.000 und 60.000 zahlt man also 5.000,- € „zu viel“. Das dürfte ein Monatslohn brutto sein!
    Und diesen Effekt einer „kalten Progression“ verspürt man auch beim Abzug der Sozialabgaben, der aber nur linear ist. Der Steuertarif hat eine „steiler werdende“ Steigung mit wachsendem Einkommen in seiner Kurve.

    • Der Steuertarif steigt in Schritten von 14% Eingangssteuersatz ab dem ersten Euro über dem Grundfreibetrag = Existenzminmum (12.200 Ledige/ 24.400 Ehegatten bei Zusammenveranlagung) bis zum Spitzensteuersatz 42% und danach dem Reichensteuersatz 45%.
      Bürgergeld mit allen Zusatz-
      leistungen ist zu 100% steuerfrei, während die Arbeitenden aus dem Grundfreibetrag nur eine Steuerersparnis von 14% dessen haben.

  • Seit Jahrtausenden übertragen Gesellschaften ihre Eigenverantwortung an vermeintlich wohlwollende Eliten, z.B. Gurus, Kirchen, Staat, Politiker, … und beklagen anschließend wie Kleinkinder, wenn der Weihnachtsmann (wohlwollende Elite) eigennützig handelt, z.B. falsche Rezepte bedient.

    Die Sehnsucht nach einer wohlwollenden Elite ist die Ursache und nicht die Folge, wenn beklagt wird, warum die Elite die Sehnsucht nicht erfüllt, z.B. falsche Rezepte bedient.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann die Sehnsucht nach einem Weihnachtsmann nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    • Vernunft setzt Verstand voraus.
      Nur wer versteht handelt vernünftig.

  • „Eigentlich müssten es die Initiatoren besser wissen: Yannick Bury von der CDU Baden-Württemberg und Florian Dorn von der CSU Schwaben sind beide promovierte Ökonomen und haben an renommierten Forschungsinstituten in Freiburg (Walter-Eucken) und München (ifo) gearbeitet.“ Sie können es nicht besser wissen, denn sie haben noch nie in ihrem Leben in Wirrtschaftsbetrieben gearbeitet, die im Wettbewerb stehen.

    • „Es braucht Menschen im Bundestag, die wieder wissen, was ihre Entscheidungen vor Ort bewirken!“ – Dies ist ein zentrales Zitat aus dem Bundestagswahlkampf 2024/25 der FREIE WÄHLER

      • Theorie ohne praktische Erfahrung ist wertlos.

    • Hab mir auch grad die Vita der beiden angeschaut. Paßt.

      • Lern erst einmal Deutsch!

      • Nee. Nur das Eine:
        „Booooooo…“
        Legen Sie mal ne andere Platte auf. Sie langweilen …

  • Es gibt in Deutschland allein 21,5 Millionen Rentner, die allergrößte Gruppe der Leistungsbezieher. Es gibt um die 40 Millionen in der Privatwirtschaft Erwerbstätige in Deutschland. Es müssen also weniger als jeweils zwei Erwerbstätige einen Rentner teilen. Das geht nicht ohne Steueranhebungen, denn die Rentenkassen werden allein seit 1957 bezuschusst, da dieses Umverteilungs- und Schneeballsystem monetär nicht funktioniert.

    -45
    • Dass die jeweiligen Bundesregierungen andererseits die Rentenkasse – also das Eigentum der Versicherten!!- schamlos und skrupellos ausplünderten, sollte nicht unter den Tisch fallen.

      • Und Sie sind ein sehr, sehr intelligenter Zeitgenosse…

      • Offensichtlich sind Sie ein unwissendes und schlecht erzogenes jungkommunistisches Jüngelchen.

        Schon Blüm plünderte die Rentenkasse für die Kosten der deutschen Einheit schamlos aus. Und er war nicht der einzige. Auch Merkel, Schröder und Scholz raubten viele Milliarden.

        Abgesehen davon spricht Ihre pöbelnde plumpe Duzerei dafür, dass Sie ein völlig stil- und ahnungsloser Juso aus der Türmer-SA sind.

      • Du solltest mal wieder zum Arzt, deine Medikamentation stimmt nicht.

      • … doch, es ist, wie Yossarian sagt: immer wieder wird Geld für versicherungsfremde Leistungen aus der Rentenkasse entnommen … und mäßigen Sie sich in Ihrer Ausdrucksweise .., und bitte versuchen Sie auch mal zu denken … auch ansatzweise wäre es bereits ein großer Fortschritt …

    • Dann schauen sie sich erst einmal an wie viele versicherungsfremden Leistungen aus der Rentenkasse entnommen werden, bevor sie so etwas behaupten. Dann ziehen Sie noch die Steuern ab, welche auch die Rentner zahlen und dann werden Sie erleben, dass für den Staat noch ein dickes Plus bleibt.

      • Lotti, die Türmer-Jusos rüsten neben der Stasi-SED hier bei ApolloNews derzeit heftig auf 🤣

      • Das stimmt nicht. Die Versteuerung der Rente ist ein oxymoronischer Papierzirkus und ändert nichts daran, dass der Rentner Leitungsbezieher ist der eben keine Steuer erwirtschaftet. Die „Leistungsfremden Leistungen“ liegen pro Jahr um die 100 Milliarden Euro, was eben von der 120 Milliarden Bezuschussung aufgehoben wird. Warum also mich anlügen, wenn die Zahlen alle verfügbar sind und du dir offensichtlich nicht mal die Mühe machst dein eigenes Gewafe zu belegen?

        -29
        • … um das mal klarzustellen: der Rentner bezieht Leistungen, die er über Jahrzehnte mit Beiträgen gegenfinanziert hat … wenn der Generationenvertrag zu wackeln beginnt, dann weil die ReGIERungen versicherungsfremde Leistungen entnahmen und Nichtbeitragszahler partizipieren …

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        • Dann beträgt der Zuschuss per Saldo also nur noch 20 Milliarden. Warum die Aufregung. Das ist locker verkraftbar und die Renten könnten sogar noch erhöht werden. Super.

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        • @Anna J.
          „der Rentner bezieht Leistungen, die er über Jahrzehnte mit Beiträgen gegenfinanziert hat“
          Das ist falsch!
          Ein Rentner bezieht Leistungen die von anderen erwirtschaftet werden. Er hat nur einen Anspruch erworben. Die Höhe des Anspruches steht in keinem direkten Zusammenhang zu der Einzahlungsmenge.
          Wenn jeder Rentner seine Rente gegenfinanziert hätte, gabe es keine Probleme.

          Es waren auch genau die Leute, die jetzt in Rente sind, die Schuld am Einbrechen der Geburtenrate haben. Die haben das System zerstört von dem sie jetzt leben wollen/müssen. Die haben auch über Jahrzente immer für eine „weiter so“ und gegen echte Reformen gestimmt.
          Es ist in der Tat nicht so, das die heutigen Renter unschuldige Opfer sind. Die waren und sind vor allem Täter. Wobei sie auch einen Teil ihrer eigenen Kohorte zu Opfern gemacht haben. Primär sind aber die Folgegenerationen ihre Opfer.

          -1
        • Du bist schon ohne Hirn auf die Welt gekommen.

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        • Du hast diesen Artikel vom Focus selbst nicht gelesen, denn es steht da nichts drin was die von mir genannten Zahlen widerlegt. Im Gegenteil will die FDP dieses Argument verwenden um die Renten ansich als zu teuer zu kritisieren. Die letzten beiden Punkte beantworten den ganzen Artikel. Aber lieber schnell etwas gegoogelt was der eigenen Fantasie entspricht als sich mit der Realität auseinanderzusetzen.

          Lügen ist eben schwerer wenn man dumm ist.

          -9
    • Aber nicht vergessen, dass jeder Rentner während seines Erwerbslebens ebenfalls Rentner ernährt hat. Dieses Geld doch bitte anrechnen auf ‚die zwei Erwerbstätigen, die einen Rentner teilen‘. Hätte er das in Gold anlegen dürfen, stünde er heute gut da. Jedenfalls besser, als die Rentenkassen.

    • Sie haben das Geld vom Rentner vergessen! Der hat auch eingezahlt und hat in den 50zigern noch keine altrentner versorgt!

    • Zeitverschwendung bei Diesen _User.
      Hab eher Mitleid, statt Aufregung.
      Ist wahrscheinlich ein Stasiopfer.

      • Du hast Wahnvorstellungen.

        • Ich dagegen habe Blähungen.
          *FFFFUUUUUUUUUUUUUUURRRRRRRRRRRRRRRRRZZZZZ*
          Da fällt dir nichts mehr ein.

          -4
    • Die Rentner haben allerdings eingezahlt und! Zahlen auf die bereits versteuerte Rente nochmal Steuern .Ich glaube du bezahlst gar nix. Richtig?

      • Aha. Schwarze Haare. Zusammen mit der Pöbelei und der proletenhaften Duzerei ergibt das ein (Stadt)-Bild.

      • Nein, so wie der argumentelos brüllt, hat er noch nie gearbeitet und lebt auf Kosten der Fleißigen.

      • *FFFUUUUUUUURRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRZZZ*

    • Neuer Nick oder neuer Agitator im Stasi-SED-Hetz-Kommando „Atlas/Rothermund&Co“??

      • Wenn man in seiner wirklich verdummten Blase im Internet lebt und dort seine narzisstische Versorgung kriegt, die Seiten wie Apollo gerne solchen Leuten anbieten um selbst Geld zu machen, dann vergisst man eben, dass die absolute Mehrheit der Deutschen nicht so denkt und nicht so verlottert lebt wie die Leute die bei Apollo rumschimpfen dürfen.

        • Aus welchen hehren Motiven sind Sie dann hier?

          5
  • „Ohne Not“ macht die Union ALLES !

    Der Lars ist doch so sensibel und wird vielleicht sonst böse. Man hat dazugelernt bei CDU und will Schmerzen bereits im Vorfeld vermeiden.
    Ähnlich wie bei der Konditionierung von Hunden…

  • So vertreibt man Leistungserbringer. Ihr müßt bald wieder einen Zaun bauen.

  • Experten! Danke, reicht mir schon!

    • … übersetzt stehen „Experten“ für Lobbyisten und „Lobbyismus“ für Korruption …

  • „Ein Staatsoberhaupt, welches sein Volk nicht liebt, für selbiges nicht kämpft und sein Wohl nicht im Sinn hat, ist weniger wert als ein Pferdeapfel“.

    Sagt mein Idol, der Alte Fritz…

    • „Das falsche Zitat wird häufig als Meme oder Bildtext auf Plattformen wie Facebook geteilt, um Kritik an aktuellen politischen Entscheidungsträgern zu äußern.“

  • Ich bin für die Verstaatlichung aller. Denn den allermeisten wäre ein Sklavendasein doch das genehmste- keine(!) Verantwortung mehr und vor allem dazu Sicherheit(!).

  • Einkommenssteuer: Nehmt doch jedem Bürger ALLES weg, ihr widerlichen RAUBRITTER des Politadels. Und gebt dem Pöbbel ein Taschengeldchen.

    • Der AfD Pöbel ist halt links und hasst die natürliche Ordnung der Natur die Aristokratie hevorbringt.

      Sind die Tabletten jetzt alle ? Frage für viele hier im Chat

      • Du verstehst ja nicht mal was ein „Chat“ ist aber hats dann viel „Meinung“.

        -23
    • Wird passieren, die 90 Milliarden für die Ukraine sind freigegeben zur Zahlung und wer wird die Hauptlast tragen?

    • Komm, ist Schichtablösung – ich mach hier weiter Genosse

    • Zeitverschwendung bei Diesen _User.
      Hab eher Mitleid, statt Aufregung.
      Ist wahrscheinlich ein Stasiopfer.

      -24
      • Ihr verschwendet am meisten hier eure und unsere Zeit!

      • So, wie Sie ein Täter der Stasi-SED sind.

        Ist heute wieder Übungstag der Stasi-Antifa-AgitProp-Bande?

      • Meine Tabletten habe ich genommen aber es kommt immer noch flüssig und ihr linken Retner seid schuld.

  • Schon spannend zu beobachten wie das Niveau im Kommentarbereich immer weiter absinkt. Macht wirklich keinen Spass mehr hier zu lesen.

  • Zwei junge Finanz- und Haushalt- sexperten, dann ist ja alles klar.

  • Legt die arbeit nieder und wartet was passiert! Wird keine Steuer erzielt, wovon wollen diese Politiker dann noch Kassieren? Die Steuern, die von Sozialhilfe gezahlt wird, reicht nicht zum Überleben dieser Politiker!

  • Warum so defensiv? Die Union führt die Regierung unter Kanzler Merz an, doch das neue Steuerkonzept von Bury und Dorn liest sich wie eine reine Liebeserklärung an den Juniorpartner SPD.

    Anstatt die eigene Richtlinienkompetenz zu nutzen, um Leistungsträger endlich massiv zu entlasten, plant man die nächste „Reichensteuer“ von 47,5 %. Damit werden Handwerker und Fachkräfte zur Melkkuh einer Koalition, die ihre bürgerlichen Werte längst für den bloßen Machterhalt geopfert hat.

    Das ist keine Gestaltung, das ist bloße Verwaltung des linken Status Quo. Wer Union wählt, bekommt SPD-Politik mit schwarzem Anstrich!

  • Achtung ! Wutgefahr !
    2025 gab die Regierung für „Flucht und Migration“ und Bürgergeld insgesamt
    82.500.000.000 € aus. Davon entfielen auf Ausländer inkl. Ukrainer mit Bürgergeld 60.000.000.000 € (73 %). Deutsche im Bürgergeld erhielten 22.000.000.000 € (27 %).
    Diese Zahlen sind ein Skandal. Wir Steuerzahler/Beitragszahler werden während unseres Berufslebens für immer höhere Steuern und Beiträge ausgequetscht wie Zitronen. Bei der Krankenversicherung gibt es trotzdem weniger Leistung. Bei der Rente kündigt dieser Kanzler ein „Basisniveau“ an. Wenn wir alt oder krank oder beides sind, dann speist man uns mit Almosen ab.
    Für Ausländer, die nichts in die Kassen einzahlen, werden locker 60.000.000.000 € spendiert. Mit diesem Geld könnten wir, die das alles mühevoll erarbeitet haben, eine auskömmliche Rente und gute medizinische Versorgung zu angemessenen Beiträgen erhalten. Und dann auch noch Milliarden für Ukraine-Krieg, gescheiterte Energiewende und unsinnige Entwicklungshilfe. 🤮

    • Es muss doch mittlerweile auch für viele Apologetenden (m/w/d) finanziell eng werden. Warum wachen die nicht auf in ihrem linksgrünen Kadavergehorrrrsam?

  • Haben die ihr Studium beendet?

  • Immer das Wort Neiddebatte .
    Dann brauch ich nicht den ganzen Bericht lesen .
    Da weiß ich schon auswendig was drinnen steht.
    Ich nenne es Gerechtigkeit.
    Und aus der anderen perspektive Gierdebatte.
    Lieber Herr Böttger. Verdienen sie mehr als 210 000,-
    Dann gehören Sie zu denen ,die das nicht schmerzt.
    Denke aber eher Nein.

    -19
    • Hier wird über 130000€ Jahreseinkommen gesprochen. Wenn erst einmal eine solche Entscheidung getroffen ist, bleibt der Betrag, egal welche Inflationsrate wir haben stehen und dann gehören wieder sehr schnell kleine Angestellte zu den Spitzenverdienern.
      Es muss endlich Schluss sein damit, immer neue Steuern einzutreiben. Der Staat muss endlich seine Politik so ausrichten, dass er mit dem Geld auskommt. Das ist meines Erachtens auch möglich. Solange die Steuerzahler sich aber nicht wehren, wird er immer mehr ausgenommen, denn die Politik ist bequem, faul und nimmt immer den einfachsten Weg.
      Mir geht es hier um das Prinzip, welches endlich gebrochen werden muss.

    • Dass die Arbeitsscheuen und die Faulen die Fleißigen ausplündern UND beschimpfen, ist in Ihrer Welt also „Gerechtigkeit“. Interessant.

      • Leider gehörst du zu den Faulen Ausbeutern!

        • Nein, DU!!

          1
    • Wenn ich arbeite und dafür 6000€ bekomme und ein Migrant hängt ab und kriegt 1000€ … von meinen 6000€… dann bevorzuge ich Remigration und die vollen 6 für mich (von Stadtbild und PKS mal ganz abgesehen). Ist auch nicht ungerecht.

      Und DAS ist im wesentlichen der Punkt, auf den es zur Zeit hinausläuft.

  • Es gibt hunderte Artikel, die über den Niedergang der EU Industrie berichten. Das ist Fakt. Punkt. Keine Industrie = keine Arbeitsplätze = keine Steuern = kein Konsum = BIP Minimum …

    WAS IST, WENN DER NIEDERGANG GEPLANT IST: aus dem Nichts entsteht das Wunder, die Rettung, das Licht am Ende des Tunnels:

    Die Vereinigten Staaten von Europa !

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