Werbung:

Wie die Yen-Intervention der USA Deutschlands Schuldenkrise verschärft

Das hochverschuldete Japan droht zum Zentrum einer neuen Staatsschuldenkrise zu werden. Mit einer drastischen Intervention hat die amerikanische Notenbank die abstürzende Landeswährung Yen gestützt – mit Auswirkungen auf die deutsche Haushaltspolitik.

Gute Freunde: US-Präsident Donald Trump und Japans Premierministerin Sanae Takaichi (IMAGO/Avalon.red)

Werbung

Der globale Finanzmarkt wirkt in diesen Tagen wie ein aufgewühltes Meer, dessen Wellen von einer Küste zur anderen schlagen. Alles hängt mit allem zusammen. Wenn das mit 240 Prozent seiner Wirtschaftsleistung hoch verschuldete Japan versucht, durch höhere Anleihezinsen Finanzkapital anzulocken, um seine abstürzende Landeswährung Yen zu stabilisieren, so schreckt das zunächst die Amerikaner auf.

Der Hintergrund: Der Yen war im Juli auf den niedrigsten Stand seit 1986 abgestürzt. Fast 164 Yen mussten pro US-Dollar aufgewendet werden. Eine solche Abwertung verteuert Importe – und auf die ist Japan vor allem im Energiebereich zwingend angewiesen.

Das etablierte Interventionsschema im Weltwährungssystem: Die Notenbank muss US-Staatsanleihen verkaufen, um Dollar-Liquidität freizusetzen. Diese kann sie anschließend am Devisenmarkt gegen Yen tauschen, um die eigene Währung durch Verknappung zu stabilisieren.

Genau in diesem Fall wäre allerdings ein kleiner Finanztsunami auf die amerikanische Küste zugerollt. Im Zuge milliardenschwerer Verkäufe von US-Staatsanleihen wären in den USA die Zinsen weiter angestiegen. Angesichts des hohen Staatsschuldenstands von 125 Prozent des BIP würde der Schuldendienst der Vereinigten Staaten immer größere Teile des Haushalts binden.

Es ist nachvollziehbar, dass Washington daraufhin entschied, den strategischen Partner Japan an dieser Stelle zu stützen und sich selbst aus der Schusslinie des Anleihemarktes zu nehmen. Die Reaktion folgte schnell: US-Finanzminister Scott Bessent zog eine unmittelbare Brandmauer ein und stimmte sich eng mit seiner japanischen Kollegin Satsuki Katayama ab. Die darauffolgende konzertierte Aktion stellte sich wie folgt dar.

Lesen Sie auch:

Die japanische Notenbank erwarb am Freitag, dem 31. Juli, im Auftrag des Finanzministeriums große Mengen der eigenen Währung durch den Verkauf eigener Devisenbestände, vor allem US-Dollar und Euro. Das japanische Interventionsvolumen lag schätzungsweise bei rund 8,45 Billionen Yen, also etwa 46 Milliarden Euro.

Gemeinsam mit den Amerikanern erreichte das Volumen an einem einzigen Interventionstag etwa 59 Milliarden US-Dollar. Die USA verkauften dabei simultan Euro-Bestände und erwarben im Gegenzug Yen. In der Folge fiel der Euro zeitweise von über 187 auf unter 180 Yen – ein Rückgang von mehr als 4 Prozent, was am Devisenmarkt als Erdrutsch gilt. Der Euro wurde damit zum Kollateralschaden dieser Währungsoperation.

Der Yen wiederum stabilisierte sich im Zuge der Doppelintervention. Der Dollar fiel von 164 auf nur noch 157 Yen – ebenfalls eine Korrektur von rund 4 Prozent. Gegenüber dem Dollar gab der Euro leicht nach. Der Yen konnte sich damit zunächst aus der unmittelbaren Absturzgefahr befreien. Fraglich bleibt jedoch, ob diese Intervention angesichts der strukturellen Schuldenprobleme Japans ausreichen wird.

Doch da der Finanzmarkt wie ein lebender globaler Organismus wirkt, spürten auch die europäischen Märkte dieses Beben. Denn mit der Notintervention geht auch für den deutschen Fiskus ein unmittelbares Problem einher. Japanische Investoren zählen zu den größten ausländischen Anlegern am europäischen Anleihenmarkt. Die Aussicht auf einen stärkeren Yen und ein höheres Zinsniveau in der Heimat könnte Kapital aus Europa und damit auch aus deutschen Staatsanleihen nach Tokio umlenken.

Die Folge: Die Nachfrage nach europäischen Anleihen sinkt, und der Abverkauf sorgt für steigende Zinsen auf breiter Front. Rollen die etwa 1,8 Billionen Euro deutscher Staatsschulden auf Bundesebene in den kommenden Jahren über Neuemissionen in die Zukunft, müssten sie zu höheren Zinsen refinanziert werden.

Ein Zinsanstieg um ein Prozent führt mittelfristig zu 18 Milliarden Euro zusätzlicher Zinsausgaben, so die Faustregel für die Bundesschuld. Das kann sich schnell zu einem fiskalischen Fiasko entwickeln. Denn die Staatsausgaben in Deutschland steigen um sechs Prozent, während die Neuverschuldung im kommenden Jahr ebenfalls um etwa 5,5 bis sechs Prozent zunehmen soll.

Finanzminister Lars Klingbeil rechnet im laufenden Jahr mit etwa 30 Milliarden Euro Zinsausgaben, im kommenden Jahr bereits mit 42 Milliarden Euro. Dabei sind mögliche Verwerfungen am Anleihemarkt in dieser Kalkulation noch nicht berücksichtigt.

Das Problem verweist auf ein tief sitzendes Phänomen am weltweiten Anleihenmarkt: den sogenannten Yen-Carry-Trade. Dahinter verbirgt sich ein Mechanismus, der über Jahrzehnte die globale Finanzarchitektur und den internationalen Kreditstrom geprägt hat. Im Zentrum steht die Idee, dass sich Investoren – dazu zählen nicht nur Banken, sondern auch Pensionskassen und Staatsfonds – am japanischen Kapitalmarkt zu extrem niedrigen Zinsen verschulden, um den so erworbenen Kredit anschließend in höher verzinsten Anlagen auf der ganzen Welt zu investieren.

Nicht selten dienen als Sicherheiten die so erworbenen Finanzpapiere, beispielsweise deutsche Staatsanleihen.

Und nun kommt der Yen ins Spiel. Die japanische Währung, die sich seit Jahrzehnten in einem Abwärtskanal gegenüber anderen Leitwährungen befand, lieferte eine zusätzliche Rendite, solange das Kapital nur lange genug investiert werden konnte. Dieser Mechanismus machte Tokio zu einer Drehscheibe für internationalen Kredit, der nicht zuletzt auch zur Ausweitung der chinesischen Immobilienblase beitrug.

Solange die japanischen Zinsen niedrig blieben, der Yen schwach war und weiter abwertete, funktionierte dieses globale Kreditmodell nahezu perfekt. Doch genau hier liegt nun die Achillesferse.

Wenn die Amerikaner, deren Währung weiterhin das Zentrum des globalen Finanzsystems bildet, gemeinsam mit der japanischen Politik entscheiden, den Yen künftig zu stabilisieren und das Zinsniveau in Japan weiter anzuheben, ist dieser Finanzierungskanal, der auch die europäische Politik in den vergangenen Jahren mit ermöglichte, Geschichte.

Kredite, die einst billig aufgenommen wurden, verteuern sich. Investoren müssen ihre Positionen auflösen, Anleihen veräußern und Kapital zurückführen. Der Druck auch auf deutsche Staatsanleihen wird damit weiter zunehmen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Möglicherweise hätte es sich doch ausgezahlt, den amerikanischen Präsidenten nicht als Erzfeind zu betrachten, sondern als einen Handelspartner, der über eine stärkere Position verfügt.

Das Beispiel Japans oder auch die milliardenschwere Swap-Linie, die Argentiniens Javier Milei für kurze Zeit vom amerikanischen Finanzministerium erhielt, um eine Anleihenkrise zu überstehen, zeigt, dass die Vereinigten Staaten durchaus bereit sind, ihre geopolitischen Partner nicht im Regen stehen zu lassen. Deutschland und die Europäische Union aber zählen nicht mehr zu diesem engen Kreis.

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

74 Kommentare

  • Solche Interventionen haben den selben Effekt wie das Bauen einer Sandburg am Strand bei Ebbe.
    Sicher können da beeindruckende Gebilde entstehen die den ersten Flutwellen auch durchaus widerstehen, langfristig setzt sich das Meer durch, sprich die zu Grunde liegenden Fundamentalitäten ebnen die Burg ein und alles ist wie vorher.
    Die Intervention ist relativ klein im Verhältnis zu den Schuldenbergen die sowohl Japan als auch die USA angehäuft haben, und diese Schuldenberge sind sozusagen „das Meer“.

    49
    • Sehr schönes Beispiel. Genau so ist es.

      13
    • Ja, langfristig sind wir alle tot. Aber kurzfristig erhöht es die Handlungsoptionen für die USA und Japan und verringert selbige in der EU.

      9
      • Ja. Wobei: Wenn Uschis Spielraum gegen Null geht, ist das zu begrüßen.

        15
        • Mehr Scheiße bauen geht immer.

          8
      • Sehr gut! Alles was die EU näher zur Auflösung, zum Zusammenbruch bringt, ist willkommen!

        5
  • Im Endeffekt wird der europäische Bürger wieder ein bisschen enteignet,

    43
    • Wie man sein Hab und Gut aus dem Fiat-Geldsystem herauszieht und in Sachwerte umschichtet, scheint für die meisten immer noch höhere Mystik zu sein.

      6
  • Das Finanzsystem kommt immer mehr ins Rutschen. Ziel = Neue Währung (wie auch immer, Gold o.ä.). Das ist auch der Grund, warum in der Politik Geld in vorhandenen Währungen heute keine Rolle mehr spielt. (sie rechnen inzwischen schon mit Billionen EUR !!!, totale Entwertung)
    Man erinnere sich noch an den ehemaligen Finanzminister Schäuble, der mit spitzem Bleistift stolz auf die „schwarze null“ war. Da war die CDU noch i.O.
    Heute geht alles den Bach runter, weil die Welt weiß, dass es über kurz oder lang ein neues Welt Finanz System geben muss.

    36
    • Die schwarze Null: Mit vielen Milliarden wurde die EU stabilisiert, im Inland war kein Geld für den Erhalt der Infrastruktur da, das Ergebnis sehen wir heute. Danke CDU.

      32
    • Genau, schwarze Null, aber die Infrastruktur zerbröselt. Genial.

      13
    • Was soll denn das „neue Finanzsystem“ sein?

      0
      • Schlechte Regierungen setzen einfach ein neues Papiergeldsystem auf, dass ohne Änderung der Politik noch schneller verreckt. Nach dem WKII einigte man sich auf den Dollar, der mit Gold gedeckt war und alle anderen Währungen standen in einem Umtauschverhältnis zum Dollar. Daneben gäbe es im wesentlichen die Möglichkeit einer nationalen Goldwährung oder Bitcoin.

        3
    • Schäuble: Merkelförderer und Bonn-Berlin-Verschieber. NICHTS an dem ist/war „i.O.“

      6
    • Krasser Gag. Wirklich lustig.
      Schäuble und ein guter Finanzminister. xD

      -16
  • Die weltweite Staatsverschuldung aller Länder zusammen beläuft sich auf über 100 Billionen US-Dollar (entspricht mehr als 95 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung). Die größten Anteile daran tragen die Vereinigten Staaten, Japan und China. Bezieht man noch die privaten Schulden mit ein, so türmt sich der weltweite Schuldenberg auf 300 Billionen Euro auf. Deutschland wird zum Ende der Legislaturperiode 3,5 Billionen Euro Staatsschulden haben. Der Schuldendienst nimmt der künftigen Bundesregierung jegliche Handlungsfähigkeit. Wenn das Vertrauen in die Schuldentilgung dann auch noch verloren geht oder wenn Hedgefonds selbst einen Finanzkollaps erleiden, zieht es die Bankenwelt mithinein. Die Frage ist nicht ob, sondern wann die nächste Finanzkrise kommt!

    19
  • Darum wäre Haushaltsdisziplin für Deutschland und die anderen europäischen Länder wichtig gewesen.

    9
    • Haushaltsdisziplin wäre gut gewesen, es ist aber wichtig zu verstehen, dass auch das nur die Zeit bis zum Zusammenbruch verlängert. In unserem Papiergeldsystem kommt das Geld durch Verschuldung in die Welt. Wenn ein paar Leute Kredite für z.B. 100 Mio aufnehmen zu 5% Zinsen, dann braucht es schon im ersten Jahr 105 Mio. Wo sollen die 5 Mio herkommen? Es geht auf Dauer nur, dass sich wieder jemand für mindestens 5 Mio verschuldet. Das Geld reicht nie.
      Solange die Schulden investiert und die Investitionen erfolgreich sind, funktioniert das lange. Aber wenn das Geld für Konsum ausgegeben wird, geht es rasch aufs Ende zu. Es gibt verschiedenste Erkläransätze dazu zu lesen oder als Video anzusehen. Inklusive wissenschaftlicher Abschlussarbeiten. Nutzen sie das Internet.

      6
  • „Finanzminister Lars Klingbeil rechnet im laufenden Jahr mit etwa 30 Milliarden Euro Zinsausgaben, im kommenden Jahr bereits mit 42 Milliarden Euro.“

    Die Verlierer stehen fest (Bevölkerung, Infrastruktur, …). Wer aber sind die Gewinner? Banken? Deren Großaktionäre? Was muss man tun um auf die Gewinnerseite zu wechseln?

    5
    • Gold, Silber, Aktien von Unternehmen, die Rohstoffe fördern. Auch der breite Markt in den USA läuft wesentlich besser als in der EUDSSR.
      Nur: wenn die Sozialisten sich durchsetzen, nützt das alles wenig, weil sie enteignet werden. Sie können natürlich Gold und Aktien auch im Ausland halten, dann müßten Sie aber bereit sein, das Land zu verlassen.

      9
  • So rettet ihr eure Ersparnisse: Verkauft alle europäische Vermögenswerte. Kauft 2/3 US-Aktien und 1/3 Gold. Wenn das Verhältnis sich ändert, führt ein Rebalancing durch. Haltet außerdem physisches Gold (1 Gramm-Einheiten) und alte Silbermünzen um nach der kommenden Geldentwertung im Alltag durchzukommen.

    15
    • Sehe ich ähnlich. wobei ich den Schwerpunkt auf Rohstoffwerte lege und Silber zusätzlich zu Gold halte.

      5
      • Einverstanden – und Energiewerte sollte man man haben, dann kann einem das Preisschild an der Tankstelle egal sein.

        3
        • Energiewerte zähle ich dazu. Leider habe ich aber nicht soviel, dass es reicht, die miese Politik auszugleichen. Aber die haben sich auch sehr gut entwickelt.

          2
  • Deutschland und die EU haben sich selbsverschuldet abgeschossen. Anstatt die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu stärken, verteuert man seine Energie künstlich, erfindet massenweise Bürokratiemonster, füttert Migranten aller Herren Länder durch und pumpt Milliarden in die Kassen ukrainischer Oligarchen. Die Wand nähert sich und man gibt Vollgas.

    65
  • „Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh“ 💸

    6
    • Aber sie verstehen es nicht. Und die, die es verstehen, wissen auch Vorteile daraus zu ziehen. Ich hatte erst Freitagabend wieder so ein Gespräche: „verstehe ich nicht, verstehe ich nicht, verstehe ich nicht“. Selbst deutsche Dipl.-Ings verstehen es nicht, weil das Wissen über Finanzen und Wirtschaft nicht da ist. In Deutschland extrem.

      2
  • Die gesamte Welt ist finanziell in Schieflage. Das passiert automatisch durch das Geldsystem. Wenn man ein ungedecktes und daher beliebig vermehrbares Geld hat, wird es immer mehr. Je weniger Wachstum man hat, desto schneller erreicht man das Ende. Das ist eine rein mathematische Gesetzmäßigkeit.
    Auf lange Sicht braucht es ein solides Geld. Aber solange man das nicht hat, sondern die Regierungen das Geld kontrollieren, kann man diesen schlechten Zustand nur besser oder schlechter managen. Wir sind richtig gut im schlechten managen. Man muss ja nur in der Geschichte schauen, wer wie oft und wie drastisch seine Währung in den Orkus getreten hat,

    6
  • Japan hat eine Preissteigerung auf Energieprodukte von ca. 77%. Die USA haben bewußt den Euro abgestoßen, denn neues Geld in Umlauf bringen, hätte die nächsten Probleme geschaffen – Klartext, der Euro wird geopfert. Hat ja auch funktioniert – Dollar / Yen etwas stabilisiert und Euro auf Talfahrt.

    5
    • Der Literpreis für Benzin in Japan ist z.Zt. umgerechnet ca. 0,99 €. Auch da lassen wir uns von niemandem übertreffen. Der Lars in seiner unermesslichen Weisheit wird es schon zu unserem Besten verwenden. Wir sind bloß zu dumm das zu verstehen.

      7
  • EILMELDUNG: China greift jetzt auch Pharmabranche an. Pfizer und AstraZeneca warnen vor tektonischer Verschiebung.

    -7
    • Unsere Pillen werden schon lange in China und in Indien gedreht. Bayer (die ehemalige Apotheke der Welt) und Hoechst sind längst perdu.

      13
  • Das ist nur das Amuse gueule dwr uns bevorstehenden währungspolitischen Rochaden, die endlich Xhina auf das zurechtstutzen muss was es wirklich ist.
    Da dies mindestens 10 bis 15 Jahre zu spät kommt, wird es massive globale konjunkturelle Auswirkungen haben.

    Bleibt nur zu hoffen das am Ende Japan, USA, und ggf Europa und Indien als Sieger hervorgehen….

    10
    • Das Hoffen vieler Deutscher auf den Untergang Amerikas habe ich nie verstanden.

      5
      • Das ist zum einen die sozialistische Grundhaltung in Europa, die mit Neid einhergeht, und zum anderen speziell In Deutschland der verlorene Krieg. Die USA kamen zwar als Befreier, aber eben auch als Sieger. Das verträgt nicht jeder.

        5
      • Früher waren die USA für uns ein wohlwollender Hegemon, heute zeigen sie auch uns, dass sie die Welt ausnutzen, um an ihr „free lunch“ zu kommen. Der Glenn Diesen Podcast mit vielen auch US amerikanischen kritischen Stimmen lohnt sich. Mal reinhören!

        4
        • Di USA sind weiterhin ein wohlwollender Hegemon, nur wir verhalten uns nicht entsprechend. sie haben es uns klar gesagt:

          1. Westliche Werte hochhalten, insb. Meinungsfreiheit! Keine Zensur – Voraussetzung dafür, dass US-Firmen und Amerikaner mit uns arbeiten können.

          2. Migranten rauswerfen und Grenzen schließen – Voraussetzung um das eigene Land zu retten.

          3. Klimalüge als solche benennen und wieder alle Energieformen berücksichtigen – Voraussetzung dafür, dass man in Deutschland investieren kann.

          7
  • fragen wir doch einmal unseren Antifa Finanzminister, der hat bestimmt Fachwissen dazu.

    27
  • Sonderschulden sind gefragt.
    Vertraut unserer Regierung bitte!
    Das meine ich wirklich so.

    -38
    • Man nennt diese Schulden aber doch SonderVERMÖGEN.

      6
    • Das haben die braunen Sozialisten auch schon gesagt. Rotgrüne Sozialisten sind zwar weniger brutal, aber finanziell in meinen Augen nicht vertrauenswürdiger.

      13
      • Susanne Finke-Röpke

        Meine Antwort an Sie wurde zensiert. Ich probiere es noch einmal anders: sie sind jetzt nur deswegen noch etwas zurückhaltender, weil sie noch nicht vollends an der Macht sind. Sobald das so weit ist, wird die Mechanik der Ereignisse uns wieder die volle Gewalt bescheren.

        2
    • Da kann man sehen, wie verrückt das ist
      Klingbeil macht das schon
      Sind sie volljährig?

      5
  • Japan ist weit vor China (! DER Gegner, außer wenn man die Welt in eine Plandemie stürzt), UK und dann BELGIEN (selbst maximal verschuldet, aber 4.-größter US-Gläubiger!) der oberste US-Finanzier. Wenn die Japaner nicht mehr können – oder die Chinesen nicht mehr wollen – haben wir den Über-CRASH. Kommt.

    -7
    • Das droht nur, wenn die USA schlecht handeln, denn sie haben eine eigene Währung. Das Problem unter den Demokraten war, dass die den gleichen Scheiß gemacht haben, wie die Europäer: kein Wachstum, diktatorische Regelungen. Unter Trump wird sehr viel in den USA investiert. Das ist derzeit wieder der freie Westen, wo man etwas aufbauen kann.

      6
  • Larsi wird es richten! 🤣🤣🤣🤣🤣

    11
  • Es wäre schön gewesen, wenn der Autor hier noch auf die sog. collateralized FIMA repo facility eingegangen wäre, einer Institution bei der die japanische Zentralbank (wie auch andere) sich gegen Anbieten von US Treasuries den Gegenwert von bis zu 60 Mrd USD über Nacht leihen kann, mit den USD dann JPY ankauft, die dann natürlich ggüb. USD im Wert steigen und anschließend das Ganze wieder zurückdreht. Da jetzt aber der JPY in Bezug auf den USD gestiegen ist, müssen sie weniger JPY verkaufen, um die gleiche Summe an USD zu erhalten, die sie dann der FIMA wieder zurückgeben und im Umkehrschluss ihre verpfändeten US Treasuries wieder erhalten. Und alle sind glücklich. Bis auf die Europäer, da Bessent und die BoJ den EUR ja wirklich verkauft haben.

    0
  • So ist das halt, wenn sich ein Land Deppen als Regierende leistet. Ein Bundeskanzler, der diplomatisch nichts drauf hat, ein Finanzminister, der denkt, Schulden sind Investitionen, ein Verteidigungsminister der denkt er ist Napoleon, ein Innenminister, der Handlungsunfähig ist, u.s.w. und so fort. Und dazu eine v d.Leyen, die auf einen Präsident Trump und Präsident Putin arrogant herab schaut, selbst aber keinen Fuß auf den Boden bekommt. Diese europäischen, theoretischen Total Versager kapieren einfach nicht, dass Politik täglich im normalen Leben ausgehandelt wird und dass alles mit allem zusammenhängt. Und das wird uns zum Verhängnis werden, garantiert!

    11
    • Ich gehe davon aus, dass die nicht alle blöd sind, sondern das es geplant ist.

      3
  • Man sollte von Stephen Mitford Goodson Bücher lesen, um zu verstehen wer die Menschheit versklavt. Dann sind diese Ereignisse glasklar.

    0
  • Herrn Kolbes Ausführungen klingen sachkundig und plausibel, aber als Laie kann ich das weder beurteilen noch kann ich viel damit anfangen.

    Ein Glück für Deutschland, dass ich nicht Finanzministet bin.

    2
    • Ein Pech für Deutschland, dass sehr viele sich nie diese finanzwirtschaftliche Kompetenz aneignen. Und nie war es leichter als heute.

      0
  • Und um von Typen wie Donald Trump samt seinem leibeigenen Zentralbankchef nicht sbhängig zu sein, ist das beste Rezept …???
    Wenig Schulden oder rückläufige.
    Aber die Geschichte ist noch nicht fertig erzählt. Zu der Misere mit den höheren Zinsen kommen noch die Hyänen der Finanzindustrie. Ein Herr Soros, Philanthrop genannt, brachte die Bsnk von England seinerzeit zum Kippen. Und – wurde selbst so reich, dass er mit seinem Geld heute die ganze Welt tyrannisiert.

    6
    • Nicht ganz korrekt, Soros, man mag von ihm halten was man will, hatte einfach erkannt, dass der Pfund-Kurs zu den kontinentalen Währungen durch die ökonomische Realität der englischen Wirtschaft nicht gedeckt war und entsprechend spekuliert. Er wurde reich, GB mußte aus dem europäischen Währungssystem ausscheiden. Irgendwann setzt sich eben die Realität durch. Das wird in Bezug auf die gegenwärtigen Schuldenorgien auch geschehen. Merz, Klingbeil usw. sind dann längst weg.

      5
      • Zustimmung. Soros ist ein Arschloch, aber nicht wegen der erfolgreichen Spekulation. Das war alleine Schuld der Briten.

        3
    • Ja, was Soros angeht. Weniger Schulden funktioniert aber nicht in einem Papiergeldsystem. Dann bricht alles zusammen. Lesen Sie sich mal ein. Damit die Inflation verdaubar ist, braucht man Wirtschaftswachstum. Die USA bekommen es hin, wir nicht. Das ist der wesentliche Unterschied.

      5
      • Die USA haben zwei Vorteile: einen riesigen freien Binnenmarkt mit dynamischen wagemutigen Unternehmern (keine bloßen Verwalter wie die hiesigen Manager) und das Petrodollar-System, das derzeit von BRICS angegriffen wird und das Trump militärisch mit seinem Angriff auf den Iran verteidigt. Wenn das nicht klappt, sieht es düster aus für die hochverschuldeten USA. Wenn auch nicht so düster wie für uns.

        5
        • Sehe ich auch so. Allerdings ist es ein zweischneidiges Schwert, die Weltleitwährung zu haben: einerseits kann und muss man Geld drucken, um die Welt damit zu versorgen und kann selbst billig einkaufen, andererseits geht dabei die eigene Industrie in die Knie und die eigenen Leute verlieren die gutbezahlten Jobs.
          Derzeit wird in den USA investiert und es werden alle möglichen Fabriken gebaut. Die Trump-Regierung hat die Zeichen der Zeit als erste erkannt und handelt logisch.
          Ohne Weltleitwährung leidet vor allem der überzogene Konsum. Das sehe ich für die USA aber positiv, weil die Menschen dann wieder ernsthafter werden müssen, wenn sie gut leben wollen.

          0
  • Eine nicht ausreichend goldgedeckte Währung wie der Yen ist keine stabile Währung. Japans Industrie stürzt massiv ab.
    Japan ist im freien Flug nach unten.
    Europa stürzt ebenfalls ab.
    Auch der EURO in seiner derzeitigen Konstellation ist keine Währung, sondern ein einziges Schulden-Konstrukt. Der EURO ist nichts wert. Kein Land der EU erfüllt die Maastricht-Kriterien. Die Blase muss Platzen! Wohl dem, welcher echtes Gold und damit echtes Geld besitzt.
    Renten,Kapitallebensversicherungen, Riester und Bausparkassen werden null Wert erreichen und völlig zusammenbrechen. Und die Schwachmaten unter dem fetten Klingbeil empfehlen mit diesem Geld ohne Wert eine kapitalgedeckte Rente .
    Sind die irre?

    0
  • „Möglicherweise hätte es sich doch ausgezahlt, den amerikanischen Präsidenten nicht als Erzfeind zu betrachten, sondern als einen Handelspartner, der über eine stärkere Position verfügt.“

    Eure täglichen Gags sind echt gut.

    -29
    • Du hasst die USA und liebst Russland?
      Warum?

      9
      • Wegen den Pädophilen.

        -6
        • Diese Pedoscheiße gibt es leider überall. In einem freieren System breitet sich so etwas naturgemäß auch stärker aus und es wird offener berichtet. Aber deswegen sollte man die Freiheit nicht einschränken. Das ist ein Thema für Polizei und Psychiatrie.

          0
        • Freimaurerei, also organisierter Kindesmissbrauch, ist in den USA ein Aushängeschild der „Demokratie“, jedoch in Russland so weit es geht verboten.

          -5
    • Da ihr es nicht wissen könnt, weil es nicht öffentlich ist, ich es aber organisiert habe.
      Die Bundeskanzlerschaft von Friedrich Merz wurde durch Donald Trump ermöglicht.

      -19
      • Die Kreise um Trump haben die AfD empfohlen, nicht die CDU.

        3
      • Kalter Kaffee, lange bekannt. Obama hat Merkel protegiert.

        3
      • Nehmen sie nicht so viel Drogen linke Verschwörungstheorien entstehen meist, wenn man zu viel Koks nascht

        2
        • Hier die Telefonnummer, Loser.
          +1 202-456-7041

          0
        • xD, der Gag war gut AntiFA.

          -2
        • Sie können gerne beim Weißen Haus in Washington D.O.C. anrufen und sich über mich informieren.
          Dieser Regierungssitz weiß jederzeit meine Kennungen (Nicknames) im Internet.

          -4
      • … und daher weiß.

        -13

Werbung