Interner Leitfaden zeigt: Bioland will AfD-Bauern ausschließen
Der ökologische Anbauverband Bioland versucht, Landwirte aus dem Verein zu drängen, die bei der AfD aktiv sind. Das geht aus einem internen Dokument hervor, das Apollo News exklusiv vorliegt.
Der Öko-Anbauverband Bioland schließt offenbar systematisch Mitglieder aus, die sich bei der AfD engagieren. Das geht aus einem internen Dokument hervor, das Apollo News exklusiv vorliegt. Es ist mit „Leitfaden zum Umgang mit der AfD“ betitelt und wurde im Oktober 2024 an hauptamtliche Mitarbeiter des Bioland-Verbands verschickt.
Dem Leitfaden zufolge sollen Personen, „die für die AfD eine Funktion ausüben“, nicht als Mitglieder aufgenommen werden. „Bei Mitgliedern, deren AfD-Funktion (Amt, Kandidatur etc.) bekannt wird, sollen Kündigungsmöglichkeiten geklärt werden. Immer in Absprache mit der Rechtsabteilung“, heißt es weiter.
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Das Dokument stützt die Darstellung des bei Bioland hinausgeworfenen Öko-Landwirts Matthias Kreiß aus Bayern, der politische Gründe hinter der Entscheidung vermutet. Bioland kündigte ihm im Februar kurzfristig den Erzeugervertrag, nachdem er im Januar seine Bürgermeisterkandidatur für die AfD bekannt gemacht hatte (Apollo News berichtete). Nun darf er das Bioland-Logo nicht mehr für die Vermarktung seiner Produkte nutzen.

Der Verband äußerte sich auf Nachfrage von Apollo News nicht – weder zu dem Fall von Matthias Kreiß noch zu dem internen Leitfaden. Damit bleibt auch die Frage unbeantwortet, in wie vielen weiteren Fällen Bioland bisher Landwirten gekündigt hat, die sich für die AfD engagieren.
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Selbst einfache AfD-Mitglieder, die keinerlei Funktion für die Partei ausüben, will Bioland nicht akzeptieren – allerdings ohne diesen politischen Grund für die Ablehnung offen zu kommunizieren. In dem internen Leitfaden heißt es dazu: „Mitglieder der AfD werden als Verbandsmitglieder nicht aufgenommen, falls diese Information vorher bekannt ist. Die Ablehnung muss ohne Begründung erfolgen.“
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Ich kaufe heute schon bewusst Müller Milch Produkte.
Die Kündigung des Spenden-Abos für die DLRG nicht vergessen…
… und den ADAC, Kirchen, Gewerkschaften, Versicherungen etc.pp.
Wir werden noch „richtig reich“. Einfach mal die Daueraufträge durchgehen und allen Schmarotzern kündigen – empfiehlt auch Meister Zwegat (RIP) und Meister Tenhagen. Manchen Luxus können wir uns einfach nicht mehr leisten. Unser aller Dank geht an die Blockparteien.
Das ist die richtige Antwort!
Müller Milch Produkte sehen lecker aus und schmecken richtig gut.
Oft deutlich besser als der Bioland Müll
Geht mir (uns) genau so, bei jedem Wochen Einkauf, Produkte von Müller Milch. Vorher ganz selten!!
Es dauert zwar noch etwas, eventuell sogar etwas länger, aber irgendwann werden Vorstände von Verbänden wie Bioland oder auch DLRG schnelle Füsse haben müssen.
Rechtlich ist das Ganze erst einmal völlig unproblematisch. Ein Verein kann sich auf seine Vertragsfreiheit berufen und grundsätzlich selbst entscheiden, wen er als Mitglied aufnimmt oder ausschließt. Das Grundgesetz schützt in erster Linie die Bürger vor einem übergriffigen Staat und nicht die Bürger vor den Entscheidungen anderer Bürger oder privater Organisationen. Insofern ist es auch legitim, wenn sich ein Verband von Positionen distanzieren möchte, die er als extrem oder menschenfeindlich einordnet.
Trotzdem würde ich mir bei solchen Themen mehr Augenmaß und gesunden Menschenverstand wünschen. Die politische Realität ist oft komplexer als einfache Schubladen oder voreingenommene Einordnungen. Wie rechtsextrem ist die AfD tatsächlich? Und will man wirklich alle ihre Wähler oder Unterstützer pauschal über einen Kamm scheren? Solche Pauschalisierungen tragen am Ende eher zur weiteren gesellschaftlichen Spaltung bei, statt zu einer sachlichen Auseinandersetzung.
Wenn dem so wäre, dürfte ein Vermieter auch bestimmte Mieter von vorneherein ausschließen und ein Arbeitgeber müsste seine Stellenangebote nicht auch für „d“ ausschreiben. Nach meinem Verständnis endet diese Vertragsfreiheit, wenn gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstoßen wird. In Art. 2 ist dort der Anwendungsbereich festgelegt. Und bei Nr. 4 wird aufgeführt: „… die Mitgliedschaft und Mitwirkung in einer Beschäftigten- oder Arbeitgebervereinigung oder einer Vereinigung, deren Mitglieder einer bestimmten Berufsgruppe angehören, einschließlich der Inanspruchnahme der Leistungen solcher Vereinigungen“. Trifft das denn hier nicht zu?
Nein.
Das AGG verbietet Diskriminierung nur wegen bestimmter Merkmale: z. B. ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexuelle Identität. Politische Meinung oder Parteizugehörigkeit gehören nicht dazu.
Der zitierte § 2 Abs. 1 Nr. 4 AGG bedeutet nur, dass auch Berufs- oder Arbeitgebervereinigungen diese geschützten Merkmale nicht diskriminieren dürfen. Er erweitert aber nicht die Liste der geschützten Gründe.
Ein Verein kann sich grundsätzlich auf Vereins- und Vertragsfreiheit berufen und selbst entscheiden, wen er aufnimmt oder ausschließt, solange dabei keine AGG-geschützten Merkmale verletzt werden und die eigene Satzung eingehalten wird.
Art. 3 Abs. 3 GG gilt in erster Linie für den Staat. Das steht ausdrücklich in Art. 1 Abs. 3 GG, der die Grundrechte an die staatliche Gewalt bindet. Zwischen Privatpersonen wirken Grundrechte nur mittelbar über einfache Gesetze. Deshalb gibt es z. B. das AGG, das Diskriminierung im Privatrecht regelt, allerdings nur wegen bestimmter Merkmale wie Herkunft, Geschlecht oder Religion. Politische Meinung oder Parteizugehörigkeit gehören nicht dazu. Vereine können daher grundsätzlich selbst entscheiden, wen sie aufnehmen, solange sie nicht gegen das AGG oder ihre eigene Satzung verstoßen. Beschränken Sie sich bitte auf eine korrekte und sachliche Auseinandersetzung.
Wenn Sie sich schon auf das Gesetz berufen, dann sollten Sie auch den korrekten einschlägigen Paragraphen zitieren, nämlich das Grundgesetz Art. 3 Abs. 3:
„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“
Und hierbei gibt es nichts zu deuten: das gilt für alle und jeden in Deutschland, den Staat, den Bürger und Körperschaften, ohne Ausnahme!
Glänzen Sie hier also bitte nicht mit falschem Halbwissen!
Hier ist tatsächlich zu überprüfen, ob beim Bioland e. V. der Status der Gemeinnützigkeit weiterhin gegeben ist. Gegen Ausgrenzung, Diffamierung und Erpressung unliebsamet Mitglieder muss hier vorgegangen werden. Leider ist hier die früher mit guten Ansätzen versehene ökologische Bewegung im tiefen Moloch der politisierenden Verwahrlosung und gesellschaftlichen Spaltung aufgeschlagen. Die Zeit wird es sowies richten. In naher Zukunft werden keine aufgeblähten Verbände mehr benötigt und vielleicht entwickelt jeder wieder ein gutes Gespür für gute Nahrungsmittel – und kauft eben dort – wo es hergestellt wird.
Der Einwand greift rechtlich und sachlich zu kurz. Die Gemeinnützigkeit eines Vereins hängt nicht davon ab, ob er sich politisch positioniert oder Werte vertritt, sondern davon, ob er gemeinnützige Zwecke verfolgt und diese auch praktisch umsetzt. Ein Verband darf sich sehr wohl von Positionen oder Mitgliedern distanzieren, die er als unvereinbar mit seinen Grundsätzen betrachtet. Das ist Teil seiner Selbstbestimmung und keineswegs automatisch „Ausgrenzung“ oder „Erpressung“.
Die ökologische Bewegung pauschal als „politisch verwahrlost“ zu bezeichnen, trägt im Übrigen selbst wenig zu einer sachlichen Debatte bei. Unterschiedliche Positionen lassen sich besser durch Argumente klären als durch pauschale Abwertung.
So ist das. Wer sich so verhält, handelt alles andere als gemeinnützig und hat deshalb auch keinen Anspruch auf die damit zusammenhängenden Vorteile.
Dazu hat Udo Vetter kommentiert wenn man das Parteiprogramm von AsD und CDU nebeneinanderlegt doch erheblich Übereibstimmungen bestehen!Ergo müsste auch die CDU mindestens ein Verdachtsfall sein!
Gegen „kauft nicht bei..“ hilft „kauft nichts von Bioland!“.
Bioland boykottieren. Basta!
Unser sauteurer Luxus-Bioladen geht mir eh schon auf den Geist. Neuerdings kosten Papiertüten für Obst und Gemüse 8 Cent. An der Kasse werden die Tüten dann drei mal abgestempelt, damit man sie beim nächsten Einkauf wiederbenutzen kann.
Bei allem was recht ist, aber so langsam grenzt es an Wahnsinn.
Ab sofort sind Bioland Produkte bei mir gestrichen.
Es gibt genug Alternativen !
Man muss nicht bei “ Ihr habt mitgemacht “ einkaufen !
-> Neuer Verein: Deutschland Bio
Schneider
„Nach 37 Jahren schließe ich meine Manufaktur“ – Helga (68) verkauft ihre letzten Schafmotiv-Tragetaschen zum Sonderpreis. Ihre beliebtesten Schaf-Taschen gehen in den Ruhestand.
In einem kleinen Atelier in Süddeutschland nähte und entwarf Helga Lambrecht fast vier Jahrzehnte lang außergewöhnliche Stoffstücke – handgefertigte Taschen, Kissen und Accessoires, jede mit einem Augenzwinkern und viel Liebe zum Detail. Jetzt beendet die 68-jährige Designerin ihre Arbeit – und verabschiedet sich mit einem ihrer größten Erfolge: der Schafmotiv-Tragetasche mit dem charakteristischen Schafmotiv. Warum diese besonderen Taschen gerade zum Lieblingsbegleiter für Markt, Stadtbummel und Alltag werden? Weil dies die letzte Kollektion ist, die Helga jemals anfertigen wird.
Also kein Bioland mehr…
Und am besten auch keine Supermärkte wie Tegut, die mit denen zusammenarbeiten.
War da nicht auch mal was mit Alnatura (Bio-Hirse)?
Altnatura kaufe ich gezielt nicht mehr genauso wie Milram.
Mit geht’s genauso,, kann man darauf verzichten!
Danke, Claudia!
Du hast mir die Suche nach der Alnatura – Hirse erspart. Die Firma boykottiere ich seit damals konsequent. Und kommt eben noch Bioland dazu…
LG Chris
Bio-Bauern sind einem ziemlichen Druck unterlegen. Wir kaufen nicht mehr bio, es reicht konventionell ohne Glyphosat. Die arbeiten wirklich hart und die Kosten müssen auch bezahlt werden. Dieser Bauer ist nicht unbedingt billiger als ein Bio-Bauer, aber das Gemüse ist gut. Die arbeiten sich alle an der AfD ab, anstatt zu fordern, dass endlich die selbstgeschaffenen Probleme wie der wirtschaftliche Absturz Dlands zu bearbeiten. Wer soll dann das teuere Bio-Zeug kaufen?
Die Leute aus dem Staatsapparat, Verwaltung etc. In Stuttgart haben über 50 Prozent Grüne am Sonntag gewählt. Mercedes schließt jetzt dort Werke, die Einnahmen der Stadt sind über 750 Mio Euro gesunken. Porsche Gewinn minus 98 Prozent Körperschaftssteuerinus 90 Prozent usw. Und die Leute wählen weiter die Metzger.
Ein Verstoß gegen das Grundgesetz. Hier sollte der Verfassungsschutz tätig werden und nicht bei der AfD Zeit und Ressourcen verschwenden. Die Verfassungsfeinde kommen heute von links daher.
Die neu zu gründende Bauerngenossenschaft wird zukünftig unter
AAfD
firmieren; steht für AgrarAlternative für Deutschland.
Damit kommt Bioland bei mir zunächst auf meine persönliche Sanktionsliste bis zur Klärung dieses Sachverhaltes. Ich unterstütze Tyrannen nicht, auch dann nicht, wenn sie sich selbst für Wohltäter halten.
„Unsere“ Demokratie im „besten Deutschland aller Zeiten“….
Menschen entwickeln sich in Phasen – auch in der Landwirtschaft. Nach der Pubertät folgt die Konformität. Quelle: Ich-Entwicklung
In der Konformität bestimmt das Gefühl Zughörigkeit den Selbstwert. Dazu wird kontinuierlich die in- und out-group als ‚wir‘ und ‚die Anderen‘ definiert.
Auch bei den Bauern wird sortiert, wer dazu gehören darf und wer nicht, weil der persönliche Selbstwert davon abhängt.
Die aktuelle Epoche Aufklärung kann die Verknüpfung von Zugehörigkeit und Selbstwert nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.
Genau genommen vertritt Bioland ja selbst „rechtsextreme“ Positionen, wenn der Schutz der Heimat mit ALLEM was dazugehört oberste Priorität hat! Mal drüber nachdenken Bioland!
Der Schutz der Heimat ist nicht rechtsextrem. sondern das Natürlichste vom Natürlichsten.
Auf die linksgrünen Markierungsstempel ist GESCHISSEN.
Ja Bioland ist ein Verein und natürlich im Lobbyregister im Bundestag
– Klar keine weiteren Fragen.
Ich meide in Zukunft Bioland e.V. überlebe auch ohne diesen Verein.
Der Widerstand gegen dieses Deutschland wächst in der EU. Das zeigt sich schon bei der Kernkraft. Der Sonderweg D bleibt ein Einzelfall. Nicht nur bei der Kernkraft. Downfall Germany. RIP. Die Rettung liegt in der Wahlkabine.
Bald lohnt sich im best GER ever für echte Demokraten eine App, mit grünen Häkchen und roten Kreuzen bei Milram, Bioland, Rossmann…das wäre dann der „bewusste Konsum“, der ständig gefordert wird.
…welch Vielfalt ohne Ausgrenzung! Da wäre es an der Zeit, mal einen neuen, offenen Verband zu gründen, der unpolitische Bio-Produkte anbietet, für Konsumenten, nicht für Nationale-Front-Genossen.
Hat es nicht 1933 verhgleichbare Schriften gegeben, im Umgang mit …Jungen mit D statt NG?
Der Begriff BIO ist komplett von den Grünen Kommunisten besetzt.
Die Bürger sollten reagieren und auf ideologisch vermarkte Lebensmittel verzichten. Bio bedeutet nicht automatisch Umweltschutz, sondern oft das Gegenteil. Dreht den Grünen den Geldhahn und die Zustimmung ab.
Man sollte die Frage stellen, wieviel antidemokratischer und totalitärer Sozialismus in den Spitzen von Bioland (noch – oder wieder???) steckt.
Zur Erinnerung: Baldur Springman und andere Ökos der Frühzeit waren überzeugte Nationalsozialisten…