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Ein Land, das Ausländer über Einwanderung entscheiden lässt, entmachtet sich selbst

Eine Apollo News-Recherche zeigt, dass in vielen deutschen Ausländerbehörden Ausländer über Aufenthaltsrechte, teilweise sogar über Einbürgerungen entscheiden. Ein Land, das eine solche Praxis in hoheitsrechtlichen Belangen zulässt, nimmt sich selbst nicht ernst.

Auch im Berliner Landesamt für Einwanderung sind Ausländer mit aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten betraut (IMAGO/Jürgen Ritter)

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Apollo News hat in einer Exklusiv-Recherche herausgefunden, dass in vielen Ausländerbehörden die weitverbreitete Praxis herrscht, Ausländer in aufenthaltsrechtlichen Angelegenheiten über andere Ausländer entscheiden zu lassen. Allein in Hamburg sind 13 EU-Ausländer und 24 Drittstaatsangehörige tätig, von denen wiederum 14 Sachbearbeiter nicht einmal eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis haben. In der Münchener Servicestelle Zuwanderung und Einbürgerung sind ganze 19 Prozent der Beschäftigten keine Deutschen.

Nicht nur das Ausmaß dieser Praxis überraschte. Auch die Selbstverständlichkeit, mit der viele Behörden ihr Vorgehen gegenüber Apollo News unter Verweis auf bestehende Gesetzeslücken rechtfertigten und darauf verwiesen, dass nur die persönliche und fachliche Qualifikation des Mitarbeiters relevante Einstellungskriterien seien, überraschte. Dass die Möglichkeit eines Interessenkonflikts vielerorts nicht einmal in Erwägung gezogen wird und keinerlei Einschränkungen für diese Mitarbeiter gelten, verblüffte zusätzlich.

Eine aktuelle Recherche der Jungen Freiheit (JF) belegt derweil eindrucksvoll, dass die Zweifel an der Loyalität ausländischer Mitarbeiter, die mit hoheitsrechtlichen Aufgaben des deutschen Staates betraut werden, berechtigt sein können. Demnach soll ein im Dortmunder Migrationsamt tätiger Afghane in mindestens 24 Fällen Reiseausweise und Aufenthaltstitel manipuliert haben, „um anderen Personen aus Afghanistan Einreisen zu ermöglichen“ (Apollo News berichtete).

Der Vorgang bestätigt das offensichtliche Missbrauchspotenzial, das weder in der gegenwärtigen Rechtslage noch in der alltäglichen Arbeitspraxis der jeweiligen Behörden angemessen reflektiert wird. Diese offensichtliche Fehleinschätzung ist nicht nur in vielerlei Hinsicht fahrlässig, sondern auch Ausdruck einer migrationspolitischen Bräsigkeit, die die gesellschaftliche Gewichtung und den hochpolitischen Charakter dieser Thematik nicht wahrhaben will.

Zugleich weist das Vorgehen der Behörden darauf hin, dass sie aufgrund der schieren Zahl entsprechender Anträge offenbar darauf angewiesen sind, Personen einzustellen, die, schon intuitiv betrachtet, hierfür nicht geeignet sind. In der Praxis hat dies sehr wahrscheinlich die Konsequenz, dass Bewerber nicht einmal ansatzweise in dem Umfang, der für die mit der Aufgabe verbundene Verantwortung notwendig wäre, geprüft werden können und letztlich jeder eingestellt wird, der in der Lage ist, gewöhnliche Verwaltungsakte zu bewältigen.

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Aufgrund der Vielzahl der Anträge wäre es umso wichtiger, die Verfahren sorgfältiger und auch restriktiver zu bearbeiten. Dass diese von Personen durchgeführt werden sollten, die fachlich über jeden Zweifel erhaben sind, steht daher außer Frage. In Wirklichkeit passiert jedoch vermutlich genau das Gegenteil. Entsprechende Sorgfalt ist angesichts der Zahlen auch kaum noch organisierbar. Allein die Anzahl der Personen, die einen Antrag auf einen Aufenthaltstitel gestellt haben, hat sich von 411.000 Ende 2020 auf 953.000 Ende 2025 mehr als verdoppelt.

Im gleichen Zeitraum hat sich die Anzahl an Personen mit befristetem Aufenthaltstitel von 2,6 Millionen auf 4,3 Millionen um 67 Prozent erhöht. Angesichts dieser Zahlen scheint man sich in Politik und Verwaltung trotz der viel beschworenen Migrationswende mit den Verhältnissen längst arrangiert zu haben, sodass man derart sensible Verfahren gleich die Ausländer selbst abwickeln lässt. Dies lässt nicht nur auf offenbar fehlenden politischen Willen schließen, sondern hat auch auf künftige Einbürgerungen unmittelbaren Einfluss.

Nach geltendem Einbürgerungsrecht hat ein Ausländer grundsätzlich Anspruch auf Einbürgerung, wenn er seit mindestens fünf Jahren rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat. Zwar muss hierfür ein unbefristeter Aufenthaltstitel vorliegen, dies gilt jedoch nur für den Zeitpunkt der Antragstellung. Die Apollo News-Recherche zeigt zudem, dass Ausländer teilweise sogar in Einbürgerungsbehörden eingesetzt werden, was die Angelegenheit noch brisanter macht.

Vor diesem Hintergrund müsste die Politik selbstverständlich darauf bestehen, die Erteilung von Aufenthaltstiteln und Staatsbürgerschaften als hoheitsrechtliche Befugnis zu verstehen, die gemäß Grundgesetz nur Personen, die „in einem öffentlich-rechtlichen Dienst- und Treueverhältnis“ zum deutschen Staat und seinem Staatsvolk stehen, also Beamten, obliegen darf. Eine solche Regelung für unnötig oder gar für diskriminierend zu halten, was erwartungsgemäß die Einschätzung von SPD, Grünen und Linkspartei sein dürfte, läuft notwendigerweise darauf hinaus, die Bedeutung der Entscheidung über Aufenthalt und Einbürgerung geringzuschätzen.

Mögliche Einwände der Linken leugnen nicht nur, dass die Interessen von deutschen Staatsbürgern und Ausländern verschieden sind. Ihnen liegt auch die eigentümliche Annahme zugrunde, dass Ausländer keine besondere kulturelle und politische Verbundenheit zu ihrem Herkunftsland haben würden und sich damit vorbehaltlos und ohne längerfristigen Prozess in das Einwanderungsland integrieren würden. Daran glauben erwartungsgemäß jedoch nur Personen, die ideologisch mit dem Nationalstaat längst abgeschlossen haben und erwarten, dass Einwanderer genauso denken.

Einer Person aufgrund ihrer Staatsbürgerschaft rechtlich zu verweigern, über den Aufenthaltsstatus und den Einbürgerungsantrag zu entscheiden, ist zudem weder verfassungsfeindlich noch rassistisch. Es entspricht dem Wesen des Beamtentums, Personen nach ihrer politischen wie persönlichen Eignung mit hoheitsrechtlichen Aufgaben zu betrauen. Dass dieser Grundsatz für Lehrer gelten soll, nicht jedoch für Personen, die über die Erteilung von Aufenthaltstiteln und Staatsbürgerschaften entscheiden, ergibt keinen Sinn.

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28 Kommentare

  • Stimmt alles!
    Ich habe mich mal vertraulich mit einem Afghanen unterhalten, der als Dolmetscher im Ausländeramt tätig war.
    Er erzählte, dass er generell so übersetzte, dass alle immer politisch verfolgt seien, auch wenn diese nur angaben, einfach im Westen besser leben zu wollen.
    Alle bekamen einen Aufenthalt genehmigt. 🧟🧟🧟

  • Man macht hier den Bock zum Gärtner. Gewollter Kontrollverlust. Wieso lässt man nicht gleich die K.I. die Aufgaben übernehmen? Es geht doch ej nur noch um die Abwicklung des Landes.

  • Danke für Ihre Recherche.

    Es ist unglaublich, was sich hier als Praxis eingebürgert hat.

  • „Ein Land, das eine solche Praxis in hoheitsrechtlichen Belangen zulässt, nimmt sich selbst nicht ernst.“
    Ich würde eher sagen: „…nimmt sich selbst das Leben“.

  • 70% der schon länger hier Lebenden hätte kaum anders über diese Bescheide entschieden.

    Ich stelle fest: Es wurde (leider) nicht genug geimpft.

  • Dass das so läuft wundert mich überhaupt nicht, dazu weiß ich zu genau wie die Abläufe sind.

  • Sind unsere Politiker von CDU, Grünen und SPD eigentlich komplett durchgeknallt?

    • Stasi Akte von Merkel öffnen und man wüsste Bescheid

    • Ab heute verändert sich unser Land. Zuerst in ST. Und nach den Wahlen im April gibt es eine Neuwahl des Bundestages.
      https://cna343.wordpress.com

      • Dein Sektenlink ist unterste Schublade!

      • @ Thoerau12
        Widerlicher Sektenlink !

  • Übrigens, den Staatsbürger Ausweis – so ein gelber Din A 4 Lappen – erhält man vorzugsweise im Ausländeramt wie ein Reichsbürger selbst erlebt hat.

    • War schon klar dass du Trottel mit Reichsbürgerzeug ankommst.

      • Haha, kannst außer Weinen noch was anderes?

  • Doch, das ergibt einen Sinn. Und es herrscht auch kein Kontrollverlust. Sie wissen genau, was sie tun. Umvolkung im Sinne des „UN replacement Migration“, (Ersatzmigration).
    Einfach mal lesen.

  • RUSTAG anwenden und Remigration kann millionenfach losgehen ohne Probleme.

  • Wenn man jemanden in China oder Afrika oder in Japan nach seiner Meinung über Deutschland und die Deutschen fragen würde, dann würde er erstmal anfangen zu kichern und dann würden noch weitere Passanten anfangen zu kichern usw.

  • Es ist einfach gruselig. Ich hoffe, das nach der Bundestagswahl alle Verantwortlichen beamtenrechtlich und auch strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden. Das ist Volksverrat auf übelstem Niveau !

  • Das ist das Gleiche, wie Ausländer mit Integrationsaufgaben zu beauftragen. Jemand mit türkisch-arabisch-asiatischen Wurzeln legt im Zweifel den Schwerpunkt auf Integration ins soziale Netz! Man macht es den Nutznießern viel zu leicht!

  • Dieses Land ist doch von der Grün-Linken noch nie an- und ernstgenommen worden. Das ganz Schlimme ist, dass auch SPD und sogar CDU das mittlerweile mitmachen, spätestens seit Merkel Gröhe das Fähnchen weggenommen hat. Alle in der SPD waren früher Patrioten, auch Willy Brandt, von der CDU zu schweigen. Da brauchen sie sich doch über den Erfolg der AfD nicht zu wundern!! Das ist alles Merkels Erbe und das Erbe ihrer feigen und bis zur Selbstaufgabe anpassungshündelnden Parteimitglieder.

  • Dieses Land wird mit der größten Vollmeise in die Geschichtsbücher eingehen – irgendwo in Asien, wenn hier der Islam das Ruder übernommen hat.

  • Das ist wie ein drogenabhängiger Arzt in einer Entzugsklinik, wundert mich in diesem linksgrün versifften Staatsapparat aber nicht.

    • Linksfaschisten sind am Werke und bauen alles um. Jagt sie endlich ford.

  • Bernd Baumann AfD hat heute gesagt, dass die NSDAP Nachfolgeparteien SPD und CDU für Anfang 2027 Neuwahlen planen.

  • Alle Einbürgerungen von Nicht-EU-Ausländern seit 2015 überprüfen und ggf. Paß einziehen. KEINE Pässe an Syrer, AFG oder andere Moslems!

  • Wieder ein dummer Wutbürgerartikel der so tut als wäre es 2015-16 und das Problem nicht ansprechen will.

    Ich erinnere auch daran, dass Apollo immer gegen ein homogenes Deutschland agitiert.

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