Treptow-Köpenick
„Bündnis für Demokratie und Toleranz“: Berliner SPD-Bürgermeister paktiert ganz offen mit Linksextremisten
Im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick kämpft ein breites Bündnis gegen Rechts. Ihm gehören auch Linksextremisten an, vor denen der Verfassungsschutz warnt. Doch Bürgermeister Oliver Igel (SPD) hat damit kein Problem: Er ist offizieller Schirmherr.
Von
Der Bürgermeister des Berliner Bezirks Treptow-Köpenick, Oliver Igel, arbeitet im Kampf gegen Rechts mit Linksextremisten zusammen – und macht daraus überhaupt kein Geheimnis. Denn der Sozialdemokrat tritt als offizieller Schirmherr des „Bündnisses für Demokratie und Toleranz Treptow-Köpenick“ auf, an dem mindestens eine Gruppierung beteiligt ist, die vom Berliner Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft und beobachtet wird.
Das Bündnis wurde im Jahr 2000 auf Initiative der Bezirksverordnetenversammlung gegründet. Laut Bezirksamt ist es ein „Zusammenschluss aller relevanten zivilgesellschaftlichen Akteur:innen des Bezirks“. Es wirke „auf die Stärkung der Zivilgesellschaft und der demokratischen Kultur im Bezirk“ hin und „wendet sich entschlossen gegen rechtsextreme Aktivitäten“. Als Kontaktadresse wird auf der Internetseite des Bündnisses das Büro des Bezirksbürgermeisters angegeben sowie die Dienst-Telefonnummer und Dienst-E-Mail-Adresse von Oliver Igel genannt.
Werbung
Zu den Mitgliedern des Anti-Rechts-Bündnisses zählt neben der evangelischen Kirche, den Bezirksfraktionen der CDU, der Linken, den Grünen und der SPD sowie der FDP auch der „Bund der Antifaschisten Treptow“ und der Bezirksverband der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP). Diese Partei wird bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet. Auch im jüngsten Verfassungsschutzbericht des Landes Berlin taucht sie als Beobachtungsobjekt auf und wird dort dem dogmatischen linksextremistischen Spektrum zugeordnet. „Dazu zählen linksextremistische Parteien und diverse Gruppierungen wie kommunistische und trotzkistische Klein- und Kleinstgruppen“, heißt es in dem Bericht, für den Innensenatorin Iris Spranger (SPD) verantwortlich ist. Ihre Verfassungsschutzabteilung warnt vor der „Beteiligung des dogmatischen Spektrums an zum Teil gewalttätigen anti-israelischen Protesten.“ Auf ihrer Internetseite wirbt die DKP Treptow-Köpenick damit, im Bezirk „kommunistisch aktiv“ zu sein.
Der ebenfalls kommunistisch geprägte „Bund der Antifaschisten Treptow“ taucht zwar nicht im Verfassungsschutzbericht auf. Ein angespanntes Verhältnis zur freiheitlichen Demokratie hat er dennoch. Das zeigt dessen jüngste Beteiligung an einer gegen Apollo News gerichteten Bedrohungskampagne („Rechten Medien auf die Tasten treten“), die das Ziel verfolgte, unsere Redaktion aus ihren Räumen in Berlin-Treptow zu vertreiben. Bezirksbürgermeister Oliver Igel, der dem „Bund der Antifaschisten“ Räume im Rathaus zur Verfügung stellt, verteidigte diesen Angriff auf die Pressefreiheit – und macht ihn sich sogar zu eigen.
Werbung
„Es entspricht natürlich unserer wehrhaften Demokratie und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, dass wir uns gegen Medien stellen, die gezielt Desinformation verbreiten, die die Menschenwürde Einzelner herabwürdigen, ganze Bevölkerungsgruppen infrage stellen“, sagte der SPD-Politiker am 16. Oktober in der Bezirksverordnetenversammlung. „Es ist nicht nur nicht zu verurteilen, es ist absolut zu begrüßen, wenn es solche Initiativen gibt.“ (mehr dazu hier).
Lesen Sie auch:
Anonyme Zahlungen über 3.000 Euro sind ab 2027 verboten – wird so ein generelles Bargeldverbot vorbereitet?
Bargeldzahlungen in der Eurozone werden ab 2027 strengen Regeln unterstellt. Transaktionen ab 3.000 Euro unterliegen rigiden Dokumentationspflichten, während Zahlungen mit einem Wert von mehr als 10.000 Euro vollständig verboten werden. Gleichzeitig wird die Bargeldinfrastruktur zurückgebaut und der digitale Euro forciert.Öffentlich-Rechtliche
„Nicht alles falsch“: BR möchte „Fact-Checking“ selbst gegen wahre Inhalte mit angeblich falscher Themensetzung einsetzen
Der BR-Programmdirektor Information, Thomas Hinrichs, hat angekündigt, dass seine „Fact-Checking-Einheit“ gegen eine vermeintliche Bot-Armee bei den bayerischen Kommunalwahlen vorgehen soll – diese würde zwar nicht unbedingt falsche Inhalte verbreiten, jedoch die Themen setzen.Apollo News fragte daraufhin bei allen Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung nach einer Stellungnahme zu diesen Äußerungen. Von der CDU-Fraktion, der SPD, den Linken, den Grünen, der AfD und der FDP-Gruppe wollte die Redaktion wissen, wie die Politiker die Aussage bewerten. Außerdem wurde gefragt, ob ein Abwahlantrag oder eine Dienstaufsichtsbeschwerde geplant sei.
Lediglich von AfD und FDP erhielten wir eine Antwort. Denis Henkel, der Fraktionsvorsitzende der AfD, teilte mit, dass ihn die Ausdrucksweise des Bezirksbürgermeisters nicht wundere. „Die Äußerungen Igels offenbaren eine totalitäre Gesinnung und ein Verständnis von Pressefreiheit, das an die Zeit der SED-Diktatur erinnert“, sagte er.
Werbung
Die AfD-Fraktion in Treptow-Köpenick fordert den Rücktritt von Oliver Igel und prüft gerade die rechtlichen Möglichkeiten. „Wir setzen uns weiter dafür ein, dass alle Medien in Treptow-Köpenick frei arbeiten können, ohne von linken Möchtegern-Zensoren und Gesinnungswächtern in ihrer Existenz bedroht zu werden“, sagte Henkel. „Als Bezirksbürgermeister und als Beamter ist Igel zur Neutralität und zur Sachlichkeit verpflichtet. Anstatt die Pressefreiheit zu verteidigen, diffamiert er mit seinen Äußerungen Apollo News schamlos, ohne dafür Belege nennen zu können. Damit hat er seine Amtspflichten verletzt.“
Auch die Bezirksverordneten der FDP verurteilten „die Aktion des Bezirksverbandes der Partei Die Linke (…) aufs Schärfste“. Die Solidarisierung des Bezirksbürgermeisters mit einer Kampagne zur Verdrängung eines Mediums halte man für problematisch, die Aussagen seien „nicht als Privatperson“ getätigt worden. Das Bezirksamt müsse sich, erwarten die Freien Demokraten, „von jeder Form der Gewaltrhetorik distanzieren“.
Formelle Schritte plant die FDP zwar nicht, stellt aber in Aussicht, im Wahlkampf 2026 könnte „das Verhalten des Bürgermeisters“ hinterfragt werden. Auch die Führung des Bezirksverbandes der Linken wird von den Bezirksverordneten zu einer Distanzierung aufgefordert. Die Partei solle unter anderem darüber Transparenz herstellen, „welche Maßnahmen konkret geplant waren.“
Werbung
Anmerkung: Die Antwort der FDP-Gruppe erreichte die Redaktion erst nach der Veröffentlichung dieses Artikels. Wir haben die entsprechenden Angaben daher nachträglich ergänzt.
Freund werden
Freund von Apollo News werden
Und die SPD fragt sich ernsthaft, warum die Arbeitnehmerschaft angewidert nicht mehr SPD wählt.
Glaube das ist denen egal. Sie regieren doch trotzdem.
Bester Bürgermeister ever … wem die Scham abhanden kommt, steht kurz vor der Verblödung.
Dieser Igel ist schon mindestens zwei Schritte weiter…
Diese Gestalt erklärt den Begriff „linker Vogel“ sehr exemplarisch.
Der „Genosse“ ist Baujahr 1978, Berliner und war zum Mauerfall bereits 12 Jahre alt.
In seinen Internet-Selbstdarstellungen, auch bei Wiki, findet sich nichts zu Kindheit und Elternhaus.
WO und WAS haben seine Erzeuger zu ddrzeiten denn geschafft?
DAS macht mich als „gelernter ddrbürger“ und polit. Häftling im Stasiknast Cottbus außerordentlich mißtrauisch.
WARUM wird Kindheit und Elternhaus nicht auch wie bei anderen, erwähnt?
Merz sollte sich mal überlegen, mit wem er da koaliert. Daß die konservativen Wähler ihm davon laufen, ist doch nicht verwunderlich.
Ich bin so vielen Menschen dankbar, dass sie mir jeden Tag zeigen, wie ich niemals werden will.
Wenn Sie sie machen lassen, werden die Ihnen auch zeigen, wie Sie zu sein haben.
Man soll nicht nach dem Aussehen gehen…. Aber! Meine Vorurteile werden alle wahr.
Habe ich auch gedacht, sofort beim Ansehen.
Da die DKP Bestandteil „unserer wehrhaften Demokratie“ ist, wird sie sicherlich nur versehentlich noch, oder aus langjähriger Gewohnheit, oder weil es noch niemand gemerkt hat, vom VS beobachtet.
Sie kann auch nicht mehr wie früher DDR-finanziert sein, denn die DDR gibt’s ja nicht mehr.
Deshalb wird sie durch ‚Demokratie leben‘ querfinanziert. Nur so ein Gedanke aus dem Bereich, alles ist möglich.
„Bündnis für Demokratie und Toleranz“ auf Berlinerisch: Man kuschelt mit der Szene, die zuverlässig die Wochenend-Einsatzpläne der Polizei füllt – und verkauft es als Zivilgesellschaft. Die SPD nennt das Dialog, de facto ist es die Salonfähigkeit des Linksextremismus. Wer Kritiker als „undemokratisch“ abstempelt und Extremisten umarmt, verwechselt Toleranz mit Stammespflege.
Bravo!
Na ja – „Zivilgesellschaft“ kommt von Antonio Gramski – und bedeutet „kommunistische Gesellschaft“.
Ich sehe schon, Sie lesen auch Danisch. Brav, weitermachen.
Bei Apollo verkommen die Worte „Linksextremismus“, „Linksextremisten“ und „linksextremistisch“ zu genau denselben unbedeutenden Begrifflichkeiten wie beim ÖRR die Worte „Rechtsextremismus“, „Rechtsextremisten“ und „rechtsextremistisch“.
Wenn auf der einen Seite des politischen Spektrums plötzlich alles extremistisch genannt wird, dann ist nichts mehr extremistisch.
Und wenn der tatsächliche Extremismus nicht mehr gezielt genannt werden kann, kann er unbeschwert gedeihen.
mir tut die SPD mittlerweile sogar ein wenig leid. Es ist die stolze Partei von Gustav Heinemann, Willi Brandt u. Helmut Schmidt und verspielt gerade jegliche Sympathie bei ihrer originärer Anhängerschaft, die Arbeitnehmer!
Meinen Sie Willi Brandt oder den Deserteur und Deutschlandhasser Frahm?
Jeder hat eine 2. Chance verdient.
Manche Berliner Politiker waren auch nicht von Anfang an SPD, haben sich aber im Laufe klar von der SED abgegrenzt. Nenne nur Kurt Schuhmacher und Ernst Reuter.
„Die Jungschen sollten sich mit Wertungen über Andere zurückhalten, so sie die Zeiten nicht erlebt und/oder deshalb ihren „Mut“ unter den damaligen Verhältnissen nicht beweisen konnten. Im Nachhinein zu verurteilen zeugt von wenig Einfühlungsvermögen und geschichtlichem Wissen“
Korrektur:
Oliver Igel ist bei der SPD aber kein Sozialdemokrat.
Ich weiß gar nicht ob es bei der SPD in Berlin noch aktive Sozialdemokraten gibt. Herr Buschkowsky ist ja schon in Rente.
demokratie ist für manche eine auslegungssache.
Bei dem Foto handelt es sich um Oliver Igel!? Sorry, hatte grad einen Lachflash!
„Den ekel- und hasserfüllten Kopf auf die Brust senken.“
(F. K.)
„Ekel! Ekel! Ekel!“
(F. N.)
Und der VS schweigt!?
Die Demonstranten gegen Stadtbild, waren das Alles auch Leute, die ihren Müll regelmäßig aus dem Fenster werfen?
Bezirksbürgermeister Oliver Igel ist ein Profi! Er regiert mit dem einzigen AfD-Stadtrat in ganz Berlin! Das fällt nicht einmal dem Apollo-News-Team und noch nicht einmal der AfD-Fraktion Treptow-Köpenick auf!
— Regiert wird u.a. über das Bezirksamtsporttal:
https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/
Die BVV ist dort auf einer schönen bebilderten PDF-Datei als Organigramm zu sehen. — Wo aber sind die BVV-Fraktionen und die einzelnen Bezirksverordneten mit Kontaktdaten zu finden?
Im Hamburger Menü (Hauptnavigation) ganz rechts finde ich sie derzeit nicht!
Offenbar muss man derzeit erst über das BVV-Büro nachfragen!
Ein direkter Kontakt zwischen Bürger und Parteien und gewählten Abgeordneten ist damit enorm erschwert! Das Rathaus Köpenick funktioniert damit nach einem zentralistischen Muster mit politischer Bündnisorganisation Tür an Tür!
Ich halte das für verfassungswidrig, im Sinne der Landesverfassung von Berlin!
Wer wählt eigentlich so was?
Welche Medien meint er da? ARD, ZDF?
Na ja, lange, lange Zeit überlegt:
am ende bleibt mir keine andere Wahl:
im September lautet das Motto „Nüchtern blau wählen“.
Demokratie umd Toleranz ist genau das,was Denen fehlt.
Dieser Igel wurde 2023 als Bezirksbürgermeister bei der Wahl-Wiederholung abgewählt. Doch unter Hinweis auf seinen Arbeitsvertrag – der für die gesamte Wahlperiode nach der ersten ungültigen Wahl gelte – räumt er seinen Stuhl nicht. So geht Demokratie in der SPD.
Die SPD wird immer imwählbarer
Die Intoleranten rufen auf zur Toleranz. Kann man das für Voll nehmen ?
Anfrage der AFD Fraktion Abgeordnetenhaus Berlin
zu den Linken und Linksextremen Drohungen gegen Apollo news
short
AFD Hauptstadtfraktion fragt nach
https://www.youtube.com/watch?v=gH3xVLRfAuQ
Da sichert sich doch nur jemand bereits seinen Job in einer der „Zivilgesellschaften“, was nur ein neues Namenskonstrukt für staatlich finanzierte NGO´s ist.
Ihm und vielen anderen wird immer mehr bewusst, dass ihre hochdotierten Posten nicht mehr lange währen und pudern nun ihre zukünftigen Finanziers.
In anderen Ländern nennt man es Korruption bei uns ist es „UnsereDemokratie“.
Es gäbe heute viele Linksradikale in der SPD, hatte Maaßen attestiert.
Volltreffer!
Und wieder schaut der VS on die falsche Richtung.