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Parteienfilz: Die SPD ist mit ihrer Doppelmoral der beste Wahlkämpfer der AfD

Solange die SPD ein Hort der Heuchelei und des Klüngel ist, profitiert die AfD von jeder linken Kritik. Wähler bemerken den Doppelstandard und wollen ihn gerne abwählen. Die Sozialdemokratie macht sich mit ihrem Verhalten zum besten Wahlkämpfer der AfD.

Die SPD-Bundesministerin Reem Alabali Radovan steht wegen des Vorwurfs des Parteienfilzes in der Kritik. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Es gibt viele hochkomplexe Fragen, mit denen sich Menschen auseinandersetzen können. Die einen finden ihren Endgegner in der Quantenphysik, die anderen verzweifeln an dem Philosophen Hegel. Manche opfern Jahrzehnte ihres Lebens auf der Suche nach der Antwort auf ein mathematisches Rätsel oder investieren ihren ganzen Gehirnschmalz in die Entwicklung neuer Medikamente.

Deutsche Sozialdemokraten haben einen anderen, mindestens genauso herausfordernden Endgegner. Dieser manifestiert sich in der Frage: „Wie bekommen wir die AfD wieder klein?“ Seit dreizehn Jahren rauchen die Köpfe der SPD-Politiker, und niemand kann behaupten, dass nicht vieles versucht wurde. Die Landesgrenzen wurden geöffnet, um eine siebenstellige Zahl von Menschen aus Afrika und dem arabischen Kulturkreis aufzunehmen.

Merkwürdigerweise stärkte das die AfD nur. Steuererhöhungen und die Einführung der CO₂-Abgabe sollten dann das Ruder herumreißen, aber aus irgendeinem Grund flohen immer mehr SPD-Anhänger zur alternativen Partei. Auch die Coronamaßnahmen brachten keine Wende. Undank ist der Welten Lohn!

Da die reale Politik den eigenen Wählerschwund nicht verhindern konnte, wurde und wird auf dem Gebiet der Rhetorik alles probiert. Die Warnungen vor einem Niedergang Deutschlands, sollte die AfD jemals an die Macht gelangen, erfreuten sich in sozialdemokratischen Kreisen einer immer höheren Frequenz. Fatalerweise kam das bei den Wählern eher als unglaubwürdig rüber, immerhin konnten sie stets dabei zusehen, wie die mahnende Partei selbst den Niedergang einleitete.

Eine Oppositionspartei kann in der Wählergunst damit durchkommen, eine Regierung für etwas zu kritisieren, was sie vielleicht selbst an der Macht nicht anders machen würde. Eine Regierungspartei jedoch, die vor einer oppositionellen Kraft warnt, den Inhalt der Warnung aber selbst fabriziert, hat bereits verloren. Doppelmoral und Heuchelei fallen einem gerne auf die Füße, Glashäuser zerbrechen schnell.

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So verhält es sich auch mit den Skandalisierungsversuchen des AfD-Vorhabens, in Sachsen-Anhalt im Falle einer erfolgreichen Landtagswahl Personalwechsel in der Verwaltung durchzuführen. Der SPD-Innenminister in Thüringen, Georg Maier, sieht darin einen geplanten „Staatsstreich“. Die deutsche Sozialdemokratie interpretiert Parteienfilz also als Umsturzversuch.

Parteienfilz, der so alt und so normal ist wie die Parteien selbst. Meinem Großvater, der CDU-Mitglied war, erzählten die Genossen im Ruhrgebiet, dass er schon Schuldirektor werden könne, dafür aber natürlich das Parteibuch wechseln müsse. Im von der CSU durchsetzten Bayern wird es andersherum gewesen sein und, in etwas geringerer Ausprägung, auch heute noch so sein. Überall dort, wo Parteien siegen, tun sie naturgemäß alles dafür, die Verwaltungspositionen mit ihresgleichen zu besetzen.

Ganz aktuell stehen die Sozialdemokraten wieder einmal höchstpersönlich im Verdacht, den Beweis zu erbringen, dass die großzügige Versorgung der Eigenen keine Ausnahme, sondern die Regel ist. Die Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan steht in der Kritik, weil sie den Posten des Büroleiters ihrem unterqualifizierten Parteifreund Azfar K. zugeschustert haben soll. Auch bei der Besetzung anderer Positionen ist von einer „frisierten Ausschreibung“ die Rede, „Zustände wie in einer Bananenrepublik“ herrschten in dem Ministerium. Auf Welt-Anfrage wies das Ministerium alle Vorwürfe zurück, die Kritik habe keine Grundlage.

So ein Verhalten hat nichts mit einem Staatsstreich zu tun, es ist bei nüchterner Betrachtung noch nicht einmal besonders problematisch. Ist es nicht sogar das Verhalten, das man als Wähler erwartet und einfordert? Ich als Wähler gleich welcher Partei möchte doch, dass die von mir gewählte Partei im Falle einer Regierungsbeteiligung eben nicht das Personal der Vorgängerregierung übernimmt. Wozu wählen, wenn sich an den alles beeinflussenden Stellen nichts ändert? Warum rechts wählen, um linke Verwaltungen weiter durchzufüttern? Warum links wählen, um rechte Verwaltungen an der Macht zu halten?

Die AfD kann sich ob solcher begrenzt klugen Kritiker freuen. Wenig hilft ihr so zuverlässig wie die durchschaubare und heuchlerische Kritik der politischen Gegner. Gerade die SPD tut sich als ihr bester Anwalt hervor. Sie hat der Alternative für Deutschland Millionen Wähler zugetrieben. Sie macht mit ihrem hysterischen Aktionismus einen brutal effektiven Wahlkampf für die Partei. Wenn Sozialdemokraten die Rechten schwächen wollen, kann man ihnen nur empfehlen: nicht regieren, nicht reden.

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40 Kommentare

  • Man sollte jeden Monat den besten Wahlkämpfer der AfD wählen.
    Denke mal diesen Monat sollte es Esken werden. Obwohl Merz und Klingbeil auch ganz ganz oben sind.

    • Das wäre ja so wie beim Roulette, nur auf eine Zahl zu setzen.
      Ich bleibe da lieber bei schwarz oder rot, also fifty fifty.
      AfD oder SED 2.0.

      -13
      • Falls das nicht jeder verstanden haben sollte:
        Die besten Wahlkämpfer für die AfD befinden sich in dieser oder außerhalb dieser.

  • 1972 erklärte mir mein Vater was Parteienfilz ist anhand der SPD. Der Cousin meiner Mutter wollte eine Hausmeisterstelle. War kein Problem, wenn er in die SPD eintritt. Ohne Eintritt: Problem.

  • Aber gegenüber der AFD den Moralapostel raushängen. Filz und Postengeschacher gibt es in der SPD genauso lange, wie es die Partei gibt. Ob AWO oder Paritätischer Wohlfahrtsverband, ob NGO‘s oder Stiftungen, die SPD versorgt die Genossen.

  • Wie kann man so eine Rapperin zur Ministerin machen? Das ist alles nur noch krank.

    • Die SPD ist schon seit einiger Zeit am Geiste erkrankt.

    • 👍👌

  • Azfar Khan (SPD)
    Koordinierungsstelle Anti-Rassismus der Stadt Frankfurt,
    Sprecher der AG Migration und Vielfalt der SPD Frankfurt.

  • Migrantenversorgung.

  • Für das, was die SPD liefert, ist sie mir ihren rund about 13 % immer noch zu hoch angesehen.

  • Meinen Dank an den neuen Chefkommentator Benedikt Brechtken.
    AfD hin- oder her: Ich frage mich inzwischen, ob die so treffend beschriebenen Zustände (ich bleibe bescheiden mit-) seit der Wiedervereinigung innerhalb der als heute bekannten Kartellparteien, anders gewesen sind. Es ist einzig der AfD zu verdanken, dass nun der ganze Schwindel, mit welchem wir hinter die Fichte geführt wurden, auffliegt. Das wird wohl auch der Grund sein, warum das Kartell so angepixxt ist. Es wird den selbsternannten Altparteien die Maske vom Gesicht gerissen. Und was wir darunter erkennen, ist in der Tat ein Augenöffner. Was wir erkennen ist eine Reaktion wie sie häufig bei unfähigen Blendern auftritt, die Leistung zeigen müssen. Und was sonst ist aus der SPD und „Kollegen“ geworden?

  • Die SPD, die einmal für soziale Errungenschaften gekämpft hat, zerstört nun selbst in kürzester Zeit alles Soziale.
    SPD steht nun für asozial.

  • Die SPD die keine Auskunft zur ddvg und oder der Cavete Global Limited in Hongkong gibt. Köstlich.

  • Die SPD vertritt ihr Kernklientel nicht mehr, indem unsagbar schlechtes Personal nach oben gespült wurde. Wer das Original will, wählt gleich Linkspartei oder Grüne.

    • Auch Linke und Grüne vertreten in keinster (!) Weise das einstmalige Kernklientel der SPD.

      Diese Menschen suchen Zuflucht bei der AfD.

      Zu recht.

      Niemand will gerade die „kleinen“ Leute in diesem Land mit neuen Nachbarn aus aller Herren Länder überfluten.

      Diese Parteien sorgen für eine geradezu unmenschliche Konkurrenz innerhalb der „unteren“ Schichten.

      • Auch in Frankreich sind die Sozialisten keine Arbeiterpartei mehr.
        Das ist jetzt das RN von Le Pen.

  • Wie konnte es geschehen, dass eine einstmals große und stolze Volkspartei so herunterkommen konnte wie die SPD?
    Eine Partei die einstmals Mehrheiten gewann und ihr Ohr am Leben der „kleinen“ Leute hatte?

    Wie konnte aus dieser gutmütigen alten Tante ein Verein werden, der das eigene Volk und das eigene Land so dermaßen hasst?

    Was ist nur geschehen?

    • Unter anderem, weil die mittlerweile zu viele Ausländer in ihren Reihen haben, u.a. siehe Bild. Logisch, dass diese Politik fuer ihre eigenen “ Leute“ machen.
      So auch bei der cdu…..

  • Warum nur muss ich immer an trotzige Kinder denken, wenn ich die Gestalten der Altparteien sehe…

  • Viel schlimmer als einen unterqualifizierten Büroleiter einzustellen finde ich
    177 Millionen in Richtung Gaza zu schicken. Das ist eine nennenswerte Summe.

  • Nun, wie brachte das Frl. Neubauer dieses Sozialisten-Credo doch so unnachahmlich ins Wort:

    Besser eine Doppelmoral als gar keine!

    • Die Indianer sagten dazu : Mit gespaltener Zunge sprechen…

  • Die Sozialdemokraten sind wichtig.
    D ist ein Sozialstaat.
    So steht’s im GG.

    -23
  • Welche Kompetenz hat dieser weiblich gelesene Mensch? Frau? Migrantin? Muslima?

  • Nun, vielleicht zur Erinnerung:

    Es gibt zwei Arten von Sozialisten: Die „Straßensozialisten“ und die „Bonzensozialisten“.

    #1: „Straßensozialisten“ sind Zeitgenossen, die durch das „Sozialistenvirus“ entweder nur massiv verblödet sind, oder deren EEG bereits an der Nullinie angekommen ist. Sie werden gebraucht, damit die „Bonzensozialisten“ mit der „sozialistischen Kampagnenfähigkeit“ auf der Straße den Rechtsstaat erpressen zu können. Mobilisiert werden die „Straßen-“ von der „Bonzensozialisten“ mit inhaltsleeren Begriffen wie „soziale Gerechtigkeit“, „Umverteilung“, „Besitz ist Raub“ etc.

    #2: „Bonzensozialisten“ „halten“ sich die „Straßensozialisten“ als Kläffer und Wadelbeißer, um ihre privatpersönlichen Vorstellungen von „sozialer Gerechtigkeit“, „Umverteilung“ und „Eigentum“ durchzusetzen: „Sozial gerecht“ ist die „Umverteilung“, durch die „Eigentum“ in den abgrundtiefen Bonzenbörsen landet. Und ganz besonders verächtlich daran ist, daß diese Bonzenparasiten damit sogar ihre eigene Gefolgschaft betrügen, indem sie diese für ihren persönlichen Wohlstand, Besitzstand und Profit auf die Straße jagen.

    Sozialismus ist die verächtlichste Lüge der Menschheitsgeschichte, weil sie die Menschen so lange mit ihren falschen Versprechen dumm macht, bis diese für ihre eigenen Interessen so blind und taub sind, daß sie sich für das gepflegte Wohlleben ihrer Bonzen benutzen und dann wie Abfall wegwerfen lassen.

  • moslem morast.

    • Die Frau ist Katholik

      • Nun, die Frau ist wirklich chaldäisch-katholische Christin.

        • Scheint die Foristen mit Schaum vorm Mund nicht zu interessieren.

          1
      • Katholink?

      • Taqyya

  • Die können alle NIX. Aber wenn es um Klüngel, Postengeschiebe und Bereicherung geht haben wir es mit Spitzenkräfte zu tun.

  • „Die SPD-Bundesministerin Reem Alabali Radovan „Ich kann den Namen zwar nicht aussprechen ,aber ich weiss, dass sie eine Kandidatin für das nächste bunte Kanzleramt sein könnte ,oder der Chem oder wie der heisst, Wenn das nicht klappen sollte, warten ja noch eine bestimmte Anzahl von Studien Abbrechern auf den Posten..😂🤣😂🤬

  • Sozialisten waren, sind und werden es immer sein, korrupt bis ins Mark.

    Dieser schmierige, islamistisch unterwanderte rote Haufen gehört endlich unter die 5%-Marke.

  • Wenn ich mir diese Vögel angucke, dann spüre ich: Deutschland wurde zum Plündern freigegeben.

  • Ich finde die ganze SPD nur noch zum kotzen. Vor allem diese Politiker mit Migrationshintergrund. Die größten Heuler die es gibt.

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