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Özdemir führt haushoch: In einer Gruppe schneidet CDU-Hagel sogar schlechter ab als Markus Frohnmaier

Die CDU könnte in Baden-Württemberg noch hinter die Grünen zurückfallen, zeigt eine neue SWR-Umfrage. Das liegt maßgeblich an Spitzenkandidat Manuel Hagel. In einer Altersgruppe hat er sogar weniger Rückhalt als Markus Frohnmaier von der AfD.

Manuel Hagel und Markus Frohnmaier bei der „Debatte“ im SWR Fernsehen. (Screenshot via ARD Mediathek)

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Gut eine Woche vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg holen die Grünen in Umfragen deutlich auf (Apollo News berichtete). Aktuell liegen sie bei 27 Prozent und damit fast gleichauf mit der CDU, die auf 28 Prozent kommt. Die AfD ist demnach deutlich vom Rennen um Platz eins entfernt und erreicht 18 Prozent. Die schwierige Lage der CDU lässt sich maßgeblich mit dem Spitzenkandidaten erklären.

Manuel Hagel ist noch immer unbekannt und selbst bei denen, die ihn kennen, eher mäßig beliebt. Nur 51 Prozent trauen sich ein Urteil über den 37-Jährigen zu, der in Personalunion Fraktionsvorsitzender und Landesvorsitzender der CDU ist und seit Jahren versucht, seine Fernsehpräsenz im SWR hochzuhalten.

27 Prozent äußerten gegenüber Infratest dimap, mit Hagel weniger oder gar nicht zufrieden zu sein. Dem stehen nur 23 Prozent gegenüber, die (sehr) zufrieden sind. Gegenüber der Erhebung aus dem Januar hat sich die Situation für den Ehinger Landtagsabgeordneten damit sogar noch verschlechtert. Damals kannten ihn zwar weniger Leute – das Verhältnis von Ablehnung und Zustimmung gestaltete sich mit 19 zu 22 Prozent allerdings noch etwas günstiger.

Besonders schlecht kommt Hagel bei den Unter-50-Jährigen an. In diesen Altersgruppen sind sogar weniger als 18 Prozent mit ihm zufrieden. In Großstädten ist die Lage ähnlich. Basis der Zustimmung zur Union bleiben Senioren und der ländliche Raum. Das mag auch mit dem breiten oberschwäbischen Akzent zu tun haben, den Hagel nicht ablegen kann.

Ganz anders Özdemir: Er punktet nicht nur in der Altersgruppe bis 34 und in den großen Stadtkreisen – der Uracher kann die Wählerschaft seiner grünen Partei sogar besser hinter sich scharen als Winfried Kretschmann. Unter den Parteianhängern sind nämlich „nur“ 91 Prozent mit dem Ministerpräsidenten zufrieden. Ganze 95 Prozent stehen dagegen hinter dem neuen Spitzenkandidaten.

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Trotz seines bürgerlichen Images kann Özdemir auch ganz links begeistern. 56 Prozent der Anhänger der Linkspartei, die erstmals in den Landtag einziehen könnte, sind (sehr) zufrieden mit ihm. Der katholische Kretschmann stößt in dieser Gruppe mehrheitlich zu 53 Prozent auf Ablehnung.

Von Zustimmungsquoten über 90 Prozent ist Hagel schon wegen seiner Unbekanntheit weit entfernt. Nur 58 Prozent der CDU-Wähler wollen ihm ein gutes Zeugnis ausstellen. Das sind 92 Prozent derer, die ihn kennen.

Betrachtet man die Ministerpräsidentenkandidaten im direkten Vergleich, überrascht es nach dieser Analyse nicht, dass Özdemir weit vor den anderen liegt. 42 Prozent würden den „anatolischen Schwaben“, wie er sich selbst nennt, wählen, wenn der Regierungschef direkt bestimmt würde. 21 Prozent würden sich für Hagel entscheiden, 11 Prozent für Markus Frohnmaier von der AfD.

Unter Frauen ist die Unwucht noch größer: 45 Prozent der weiblichen Wähler tendieren zu Özdemir, nur 16 Prozent zu Hagel und sieben Prozent zu Frohnmaier. Selbst in Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern enteilt Özdemir mit 39 Prozent seinen Konkurrenten. Hagel und Frohnmaier stehen mit 22 Prozent beziehungsweise 13 Prozent nur unwesentlich besser da als landesweit.

Betrachtet man die Präferenzen der Wähler nach Altersgruppen, so liegt Özdemir stets deutlich vorn. Am unbeliebtesten ist er im Bereich zwischen 35 und 49 Jahren. An dieser Stelle kommt Markus Frohnmaier ins Spiel: Mit 17 Prozent Zustimmung in einer fiktiven Direktwahl kann er sich knapp vor Manuel Hagel platzieren, der laut Umfrage auf 16 Prozent käme.

Dass die AfD in den mittleren Altersgruppen am besten abschneidet, ist durchaus typisch. Während ältere Wähler eher zu den altbekannten Parteien tendieren und Jüngere vom Auftreten der Deutschalternativen und ihrer Rezeption abgeschreckt sind, spricht die Partei am ehesten die Sorgen und Probleme an, die von Berufseinsteigern und Familiengründern wahrgenommen werden.

Özdemir schart im Übrigen die Wähler der Grünen zu 96 Prozent hinter sich. CDU-Anhänger würden sich dagegen nur zu 63 Prozent für Hagel entscheiden. 21 Prozent von ihnen würden hingegen für Özdemir stimmen. Frohnmaier erreicht noch weniger AfD-Anhänger: Nur 54 Prozent entschieden sich für ihn, viele wollen keinen der drei als Ministerpräsidenten in der Villa Reitzenstein wissen.

Auch die SPD-Wähler haben mit Özdemir zu 64 Prozent einen klaren Favoriten. Hagel kommt in dieser Gruppe nur auf mickrige neun Prozent. Ob die SPD angesichts dieser Werte noch als hinreichend unterscheidbar wahrgenommen wird, darf bezweifelt werden. Der aussichtsreiche Özdemir und die radikale Linkspartei stellen für viele Wähler attraktivere Optionen dar.

Dass die Sozialdemokraten ihr schlechtestes Ergebnis von 11 Prozent bei der letzten Wahl noch einmal unterbieten, ist angesichts von sieben Prozent in der letzten Umfrage wahrscheinlich. Auch die Linken-Wähler stehen zu 69 Prozent hinter Özdemir.

Nur die Anhänger der FDP sind gespalten. 37 Prozent würden sich für Hagel entscheiden, 28 Prozent für Özdemir. FDP-Spitzenmann Hans-Ulrich Rülke stand nicht zur Wahl. Dabei hat seine Partei 1952 schon einmal mit Reinhold Maier den Ministerpräsidenten des Südweststaats gestellt – obwohl sie nicht die größte Partei war.

Auf so wenig Zustimmung zu kommen und gleichzeitig zu glauben, das Amt des Ministerpräsidenten gepachtet zu haben, könnte jedoch schiefgehen. Das Momentum vor der Landtagswahl ist jetzt klar auf Seiten der regierungsführenden Grünen. Gut möglich, dass sie noch weiter zulegen: Bei der letzten Landtagswahl 2021 erreichten sie 32,6 Prozent, die CDU fuhr einen Negativrekord mit 24,1 Prozent ein.

Gut möglich, dass beide Parteien dieses Mal am Ende noch weiter auseinanderliegen. Umfragen und Projektionen mehr als eine Woche vor der Wahl können nicht als Prognose gelesen werden. Sie geben lediglich Aufschluss über den aktuellen Stand der Meinungsbildung im Wahlvolk – darauf weist auch das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap, das diese Umfrage durchgeführt hat, immer wieder hin.

Trotz eines hohen erwarteten Briefwahlanteils entscheidet sich erst nächste Woche, wie diese Wahl ausgeht, wer die Sitze im Parlament einnehmen darf und wer letztlich genau die Regierung stellt. Dass es wieder auf eine Zusammenarbeit von Union und Grünen hinausläuft, gilt allerdings als ausgemacht. Andere politisch denkbare Konstellationen sind weit von einer Mehrheit entfernt.

Die beiden grün-schwarzen Regierungsparteien führen beide einen Wahlkampf, der darauf ausgelegt ist, dem anderen schon vorsorglich entgegenzukommen. Wen sie innerhalb dieser Konstellation als Ministerpräsidenten sehen wollen, werden die Wähler in der nächsten Woche klarmachen – das Ergebnisse könnte unmissverständlich ausfallen.

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49 Kommentare

  • Baden Württemberg ist verloren 🥳

    • Das sehe ich auch so!
      Leider unbelehrbar.

      • schwaben ist doch der joke an sich. immer wenn man leute aus BW trifft, wundert man sich ueber deren absolute weltfremdheit und totale naivitaet. sie sind wie mondmenschen, aus einer anderen welt. – sie sollten ihren eigenen staat aufmachen. sowas wie die schildbuerger wuerde schon passen.

        • Für einen eigenen Staat wäre ich auch. Können wir uns die Zahlungen an andere Bundesländer und die EU sparen.

          3
    • Warum? Ob die Leute CDU oder Grün wählen macht doch keinen wirklichen Unterschied. Aber in BW ist der AfD Wähleranteil der alten Bundesländer am Grössten. Das macht Hoffnung.

      • Stimmt. Aber wie zum Henker kommt man heute auf die Idee, schwarz oder grün zu wählen ?

        • Mich darfst das nicht fragen. Es sind vor allem über 70 Jährige die Schwarz Grün wählen. In 10 Jahren siehts anders aus.

          2
      • Wenn ich eine Torte in 100 Stücke schneide und ich bekomme das größte Stück davon, dann ist es trotzdem viel zu klein.

        • Das größte Stück könnte doch größer als 50 % der Torte sein…

          0
    • Ganz Buntland ist verloren.

    • Schwaben und Badenser scheinen vollkommen übergeschnappt zu sein. So viele Zwangsjacken und Gummizellen gibt es leider nicht…

      • Ja eben. Deswegen halte ich diese „Umfragen“ auch für getürkt. Da sollen die Grünenden hoch und die Union runter manipuliert werden.

        • Da haben sie sicherlich zum Teil recht, aber am GROSSEN und GANZEN ändert sich auch durch diese TÜRKEREI nichts, das wird die Wahl bestätigen. Da können sie sicher sein.

          0
    • Die Deutschen sind Selbstmörder!!
      Das steht fest.
      Egal, was sie machen, sie machen es richtig – und zwar bis zum Untergang.
      Ganz egal, ob unter Kaiser, Führer, SED oder Woke, sie machen es richtig, oder gar nicht.
      Da kann einem nur angst und bange werden.
      Nicht zu retten, dieses komische Volk.

      • So scheint es in der Tat zu sein…..GRAUENHAFT.

  • Özdemir gibt sich zwar aktuell eher bürgerlich, allerdings habe ich ihn in der Vergangenheit nicht als Vertreter bürgerlicher Freiheiten wahrgenommen, somdern mehr als einen Politiker, der den Menschen in den verschiedensten Bereichen enge
    Vorschriften machen möchte. Es erstaunt einen immer wieder, wie schnell das in Vergessenheit gerät.

    • Grün ist und bleibt grün, ganz gleich wie die „sich geben“. Wer als erwachsener Mensch und sich als mündigen Bürger bezeichnender Musterdemokrat nicht begreift was es heißt GRÜN zu wählen, der ist wahrlich nicht mehr zu retten.

    • Man sollte sich noch mal mit seiner Bonusmeilen-Affäre beschäftigen und seinen hasserfüllten Ausfällen gegen die AfD, die er als angebliche „Faschisten“ diffamierte, nur weil sie gegen eine staatliche Einmischung in die Verhaftung des Journalisten Yücel plädierte, der in der taz den unsäglichen Satz formulierte „Der baldige Abgang der Deutschen ist Völkersterben von seiner schönsten Seite.“

  • Hagel ist doch nur die Galionsfigur der CDU.
    Ich glaube nicht, dass es bei den unter 50-jährigen es um die Person Hagel geht. Vielmehr hat diese Altersgruppe noch genug Hirn und Verstand, die Politik der CDU zu analysieren und kommt zum Ergebnis, dass von der CDU keine Änderungen und Erfolge zu erwarten sind.
    Schade nur, dass die konservativen Wähler sich nicht trauen, die einzige konservative Alternative zu wählen.
    Die können doch nicht alle nur ARD und ZDF schauen?

    • Die Dauerpropaganda des polit-medialen Komplexes in Verbindung mit Hass & Hetze in Dauerschleife verfehlen ihre Wirkung nicht. Viele Menschen sind damit offenbar total überfordert und sehen vor lauter „rechtsextremen“ Bäumen den Wald nicht mehr.

  • Herr Hagel ist für ein weiter so–er hat sich komplett von der AfD distanziert.

    Ich denke, es könnte dieses Mal eine Abrechnung mit der CDU geben–weil links eben nicht vorbei ist und dann eh alles egal ist.

    Mal gespannt, ob es auch einmal eine Frage gibt–ob die CDU bereit für die AfD wäre, wenn der AfD juristisch keine rechtsextreme Richtung nachgewiesen werden könnte und die AfD auf dem Boden der Verfassung agiert.

    • Und deshalb werden die auf Grün umschwenken.
      Eben unbelehrbar.

    • Das ist doch heute bestätigt worden

  • Ist doch egal, ob Grün, Schwarz oder Rot – alle machen linke Politik.

    • Globalistische Politik, im linken Kleidchen verpackt.

  • Vielleicht nur Propaganda, um mehr CDU-Wähler zu motivieren.

  • Die einzig positive Nachricht:
    Es wird die SPD komplett zerlegen… So wie in Bayern – Splitterpartei zwischen 3 und 6%.
    Wäre gut, wenn es FDP und BSW auch noch unter 5% schaffen.

  • Ok, wir sehen es ein, Baden-Württemberg ist endgültig verloren.

    Viel Spass im Ländle!

  • „Ich habe nie Wehr- oder Zivildienst geleistet. Die deutsche Staatsbürgerschaft habe ich 1981 unter anderem deshalb angenommen, um nicht in der Türkei Wehrdienst leisten zu müssen. Auch in Deutschland bin ich nie gemustert worden“

    Wehrübung als Minister: Im April 2023 tauschte der damalige Bundeslandwirtschaftsminister seinen Anzug gegen Flecktarn und absolvierte eine viertägige Wehrübung bei den Feldjägern (Militärpolizei) in Hannover.
    Dienstgrad: Während dieser Übung war er befristet im Dienstgrad eines Oberleutnants der Reserve.

    • Ein wahrer Garde Offizier! Der Sieg ist gesichert. Bei dem Personal kriegt und kein Feind klein.

  • Wunderbar, der Mann war ja schon der erfolgreichste Landwirtschaftsminister aller Zeiten, da geht es bestimmt auch mit BaWü steil bergauf?

  • Die CDU könnte auch den MP mit der AFD stellen und gute Politik für BW machen. Stattdessen wird man als Juniorpartner mit den Grünen alles ruinieren

  • Es geht halt so weiter wie gehabt.
    Statt einem Lehrer dann ein Kindergärtner als Minischderbräsidend. Ist genauso schlimm.
    Der Herr Hagel ist halt eine blasse Figur, und wenn man die aktuelle grüne Politik ok findet, kann man gleich das Original wählen.
    Den Stuttgartern und der Auto- und Zuliefererindustrie geht es halt anscheinend noch nicht schlecht genug. Nun denn, dann wählt halt euern Untergang. Mein Arbeitsplatz kann nicht mehr verloren gehen.

    • Die Grünwähler arbeiten wohl kaum bei der Industrie. Vermutlich direkt oder indirekt beim Staat. Oder sie gehören zu den sonstigen Staatsgeld-Empfängern. Aber auch denen geht das Geld aus, wenn die Wirtschaft kollabiert und der Staat pleite ist.

      • Staatsdienst kommt hin. Vor allem Freiburg, Karlsruhe und der Norden von Stuttgart.

  • Die Frauen wählen links.
    Das wussten die Linken schon in der Weimaer Republik, als man ihnen das Wahlrecht zuschob.

  • Müßen alle Betriebe zu machen, bevor die Schwaben merken, daß man mit den Grünen nur verlieren kann?

  • Nun, die dümmsten Kälber wählen ihre Schlachter selber …

  • M. Hagel kann einem leid tun. Er wird den Winkelzügen der Parteioberen geopfert. Aber dass ein Versager wie der ehemalige Bundesagrarminister so gut abschneidet, grenzt wirklich an polit. Selbstmord !!

  • 27% für die Grünen – und das in dieser Zeit. Die Badenser und Würtemberger haben echt den Schuss nicht gehört. Soviel Ignoranz gehört bestraft.

    • Wir haben in Baden Würtemberg aber auch den höchsten AfD Wähleranteil der alten Bundesländer.

  • Isch Over !
    Stockholm Syndrom !
    Gestern standen wir am Abgrund , nach der Wahl sind wir einen Schritt weiter !

  • Falls die Umfrage stimmt, dann muss man wohl vermuten, dass die BW-Wähler gerne noch mehr Niedergang, Arbeitslosigkeit, geldgierige Politiker, Klimalügen, CO2-Märchensteuer, Migranten, steigende Mieten und galoppierende Inflation haben möchten. Respekt!

  • Bis jetzt habe ich die Schwaben immer für kluge besonnene Menschen gehalten.
    War wohl ein Irrtum.

  • Ich fände es super wenn die verlogene CDU in BW und Rheinland-Pfalz richtige Klatschen bekommt. Vielleicht kommt dann ein Umdenken, wenn nicht ….. auch egal!

  • Eine Kugel Eis für die dummen Wähler.

  • „Von Zustimmungsquoten über 90 Prozent ist Hagel schon wegen seiner Unbekanntheit weit entfernt. Nur 58 Prozent der CDU-Wähler wollen ihm ein gutes Zeugnis ausstellen. Das sind 92 Prozent derer, die ihn kennen.“

    Das ist doch alles vollkommen irrelevant. Allein schon die Tatsache, dass sich manch einer deshalb zu den Grünen hingezogen fühlt zeigt, dass nicht wenige Wähler in diesem Land wie auch in der übrigen BRD geisteskrank sein MÜSSEN.

    Dabei ist es eh egal, ob die Leute schwarz oder grün wählen, denn am Ende bekommen sie schwarz UND grün.

    So ist das halt, wenn das Denken zur Glückssache mutiert.

  • Ein nicht unerheblicher Anteil der Wähler scheint satt u. wohlstandsverblödet.

    Ich mutmaße, dass es sich in nicht wenigen Fällen um vorgeblich gebildete Besserverdiener handelt, die es mit ideologischem Gehorsam (oder aus ideologischer Überzeugung) u. hinreichendem Opportunismus zu einem gefälligen Wohlleben geschafft haben. Selbständiges Denken ist für solche Karrieren nur von Nachteil, die Bildung ist weniger Talent als Beharrlichkeit geschuldet u. in vielen Fällen eng begrenzt und rein formal.

    Manche folgen aus Überzeugung quasireligiösen, überwertigen Narrativen und nutzen diese zur gruppenmoralischen Selbstüberhöhung. Andere wollen ihre Besitzstände verteidigen.

    Die Realität bleibt gerade bei Wählen von rot-grünen Parteien völlig außen vor. Die CDU lebt einzig von der Historie und Unverbesserlichen, die immer noch eine solide-konservative Partei annehmen.

    Der Hagel mag manchen auch als professioneller Politverkäufer im Erscheinungsbild eines glatten Versicherungsvertreters erscheinen.

  • Seit dem heutigen Urteil ist doch eindeutig, daß dieser Mann bewusst lügt. Bei den Geistes Blitzen, wie Bambus als Bienen freundlich oder Warnwesten für Hühner und der letzte Ausflug zur Schöpfungsgeschichte sagt mir alles über diesen Demagogen. Wird für die Wähler ein harter Aufschlag. Da die Industrie so toll floriert.

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