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65 Jahre nach dem Mauerbau: Die Normalisierung der DDR ist abgeschlossen

Die DDR ein Unrechtsstaat? Streitfrage. Der Sozialismus? Eigentlich eine gute Idee. Die Linke? Demokratischer Partner. 65 Jahre nach dem Mauerbau ist die DDR-Ideologie in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Eine Schande für ein geschichtsbewusstes Land.

Einst geschmäht, jetzt normalisiert: der Ungeist der SED-Diktatur (IMAGO/Zoonar)

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Es war ein relativ milder Februartag in Berlin, der der Todestag von Chris Gueffroy werden sollte. Der junge Mann aus Ost-Berlin wollte frei sein – frei vom DDR-Regime, frei vom Wehrdienst in der NVA, frei, die Welt zu sehen. Der Britzer Verbindungskanal sollte der Weg in die Freiheit sein.

Heute markiert dieser Kanal die kaum bemerkbare Grenze zwischen den Bezirken Neukölln und Treptow-Köpenick, wo sich gerne Stadtangler zusammenfinden. Er wird von einer Autobahn und der Chris-Gueffroy-Brücke überquert, die an die Chris-Gueffroy-Allee anschließt. Damals, 1989, gab es keine Brücke – der Kanal war die unüberwindbare Block- und Zonengrenze. Auf und vor diesem Kanal wurde scharf geschossen.

Auch auf Chris Gueffroy. Er war das letzte Opfer der Mauer, des DDR-Grenzregimes, das mindestens 101 Menschen das Leben kostete. 101 Flüchtlinge, auf die mit Tötungsabsicht geschossen wurde. Deutsche, die von Deutschland nach Deutschland wollten, von Berlin nach Berlin – aus der Unfreiheit in die Freiheit.

Gueffroy wurde von zwei Kugeln getroffen, von denen eine sein Herz traf. Mit 20 Jahren endete sein Leben im Grenzstreifen. Die Grenzsoldaten, die für seinen Tod verantwortlich waren, wurden von ihrem Kommandeur ausgezeichnet und mit Prämien belohnt.

Das war die DDR – das ist die Realität des Sozialismus. Und das ist fast noch gegenwärtig. Die Mauer ist nun schon länger gefallen, als sie überhaupt stand – aber die Opfer dieser Mauer und des Staates, der sie baute, gibt es noch zu Zehn- und Hunderttausenden. Die Stasi ist Geschichte – ihre Zersetzung wirkt sich aber noch heute auf das Leben ihrer Opfer aus.

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Nicht nur daran gemessen ist der Umgang mit Tätern und Trägern des SED-Regimes ein schlechter Witz. Gueffroys Mörder – der Soldat, der die tödlichen Schüsse abgab – wurde 1994 vom Landgericht Berlin zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. 

Diejenigen, die auf die eine oder andere Art hinter solchen Morden standen, haben sich weitgehend unbehelligt ein neues Leben in der Bundesrepublik aufbauen dürfen. Menschen wie Sven Hüber, der einst Politoffizier bei den Grenztruppen war. Einer der Leute, die den Rekruten das ideologische Rüstzeug mitgaben, um den Abzug für den Todesschuss auch wirklich zu drücken. Gewirkt hat Hüber im Grenzregiment 33 in Treptow, zuständig für den Abschnitt, in dem Chris Gueffroy erschossen wurde.

Heute ist Hüber Polizeifunktionär bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und macht aktuell damit von sich reden, die Polizei auf einen De-facto-Putsch gegen eine AfD-Landesregierung vorzubereiten. Diesen heldenhaften Widerstandseifer hat ein Sven Hüber in seinem freiwilligen Dienst bei den Grenztruppen nie entdecken können – wenn die Ostdeutschen aber eine demokratische Entscheidung treffen wollen, die ihm nicht passt, soll notfalls mit Waffengewalt eingegriffen werden. Gelernt ist gelernt.

Seine Gewerkschaft bemüht sich aktiv darum, ihn vor Verweisen auf seine Vergangenheit zu schützen, und trägt gerne die Gerichtskosten, wenn Hüber gegen Journalisten und Autoren prozessiert, die seine Vergangenheit als treuer und verlässlicher Diener des DDR-Grenzregimes zum Thema machen. Man möchte fast von Täterschutz sprechen, aber dann könnte Hüber auf GdP-Kosten wieder klagen. Unstrittig und gerichtlich festgestellt ist, dass Hüber selbst tatsächliche Täter schützte und vor Gericht mit Falschaussagen log, um den Todesschützen im Fall Chris Gueffroy zu decken.

Weiter soll es gar nicht um diesen einzelnen Mann gehen: Er ist nur ein besonders dreistes und schamloses Exemplar, das für ein viel tiefergehendes Problem steht: Aus Opportunität haben wir als Gesellschaft auf eine umfassende Aufarbeitung des DDR-Unrechts und die Ächtung seiner Täter verzichtet. Das zeigt der Fall Chris Gueffroy wieder beispielhaft: Ein Verfahren gegen einen der beteiligten Grenzsoldaten wegen Beihilfe zum Totschlag wurde 2002 als „Bagatellsache“ eingestellt.

Die Tötung eines 20-Jährigen, der sich keines Verbrechens schuldig gemacht hatte, außer frei sein zu wollen, gilt schon 13 Jahre später als „Bagatellsache“ – da muss man schon schlucken. Aber so wird auch insgesamt mit dem DDR-Unrecht umgegangen: Die Bagatellisierung von 40 Jahren Mauer, Stacheldraht und sozialistischer Diktatur ist längst abgeschlossen.

Das Erinnern an die DDR ist eine müde Übung für Geschichtsinteressierte und Betroffene geworden. Und für Politiker eine mehr oder weniger lästige Pflichtübung. Die bürgerlichen und rechten Kräfte versagen beim Erinnern an das sozialistische Unrecht seit Jahren. Die CDU ist zu müde und regiert doch längst selbst mit der SED – und die AfD ergeht sich streckenweise lieber in einer populistischen „Ostalgie“-Folklore, die dann schon mal im Singen der DDR-Hymne gipfelt.

Auch deswegen können Linke rund um die DDR so frei auftrumpfen und ahistorische Verharmlosungen unwidersprochen in die Welt hinausposaunen. Linken-Politiker Bodo Ramelow relativierte den Schießbefehl an der Grenze, der ja angeblich keiner gewesen sei – „Ob der ‚Schießbefehl‘ allerdings als zwingende Todesandrohung im strafrechtlichen Sinne gewertet werden kann, darf mittlerweile bezweifelt werden“, behauptete der ehemalige Ministerpräsident von Thüringen 2009 in einem Interview.

Ahistorischer, verharmlosender Schwachsinn – Ramelow wird trotzdem als Kopf der „demokratischen Mitte“ gefeiert und darf im Bundestagspräsidium sitzen. Seine Partei gilt als „demokratischer Partner“, mit dem im September aller Voraussicht nach in mehreren ostdeutschen Bundesländern eine Regierung gebildet werden wird – Mauermorde sind Vergangenheit, heute ist die Brandmauer eben wichtiger.

Die DDR gilt längst als „kommode Diktatur“. Der Sozialismus ist entweder hip oder maximal noch „eine gute Idee, die leider nicht funktioniert“. Dass der Sozialismus schon in der Theorie Quatsch und in der Praxis sowieso und eigentlich zwangsläufig mörderisch ist, sagt heute kaum noch jemand. Gregor Gysi, der den parteipolitischen Sozialismus über die Wendezeit gerettet und die SED einfach umetikettiert hat, darf als Alterspräsident im Bundestag über eine Stunde über die positiven Seiten der DDR referieren. Diese Rolle bekommt er vorher per Geschäftsordnung zugeschustert, damit die AfD sie nicht bekommt.

Überhaupt regiert man lieber mit der Linken, die seit Jahrzehnten einen Eiertanz um ihr SED-Erbe aufführt. Ihr wird von CDU, SPD und Co. zur Macht verholfen. Der Sozialismus wird aus Machtkalkül verharmlost und normalisiert. Und die ehemalige Staatspartei ist ein Wahlschlager bei jungen Menschen.

Nordkorea oder Kuba sind heute einfach zu weit weg. Vielleicht sollte man die Wohlstandssozialisten aus den Berliner Szene-Kiezen mal auf eine verpflichtende Bildungsreise dorthin schicken. Dann sollte man sie daran erinnern, dass es 1989 im Prenzlauer Berg genauso aussah wie in Havanna. Und die Konservativen, die sich der Linken andienen, sollten sich erinnern, dass es mit Sozialisten keinen „demokratischen Konsens“ gibt – spätestens dann, wenn diese Sozialisten herrschen.

Das DDR-Unrecht wird mittlerweile aktiv missverstanden. Heute werden Sozialismus und Schießbefehl, Marx und Mauer getrennt, als gäbe es da etwas zu trennen. Dass Ersteres immer Bedingung und Grundlage für Letzteres war, wird heute fast planmäßig vergessen. Der Schießbefehl war die tragende Säule des deutschen Sozialismus – und der Marxismus war die Grundlage für die brutale Teilung Deutschlands und Berlins.

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326 Kommentare

  • Die DDR Führung sitzt jetzt im Westen und macht uns das Leben schwer.
    Der 2 + 4 Vertrag war nicht so clever.

    96
    • „zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt. “

      Bewährung?
      Wie denn, die Grenze gibts nicht mehr!

      Aber der alte Mann, der als Jugendlicher(!) im Kz-Büro die Kasse verwaltet hat wurde wegen zigtausendfacher Beihilfe zum Mord verurteilt.
      Hat der Mann sich in den +60 Jahren(?) nicht bewährt?

      Die deutsche Rechtspflege ist für normal denkende Menschen einfach nicht mehr nachvollziehbar …

      74
      • Mielke-Prozess…..

        11
      • Deutsche Rechtspflege gibt es nicht.
        Nur Links wird gepflegt und gehätschelt…

        5
    • Einen 2+4 Vertrag, wo die Belange des Volkes der DDR nachweislich KEINE Rolle spielte.

      Vor allem wurden nach dem 18.03.1990 per copy und paste sofort die Demokratiebestrebungen (u.a. runder Tisch) abgeschafft und die Parteienkratie gem. Muster der BRD übernommen.

      Der Todesstoß der Demokratie erfolgte am 23.08.1990 mit der bedingungslosen Unterwerfung, als die Volkskammer beschloss NUR den Weg des Beitritts der DDR (NICHT Einigung NICHT Wiedervereinigung) zu gehen. (vergleichbar, eine Eingliederung einer Kolonie)

      https://www.youtube.com/watch?v=M_QLfN7psVI

      auch sehenswert trotz ÖRR-Etikett „die entsorgte Republik“
      https://www.youtube.com/watch?v=gqLghDX9U6s

      angeblich kein Anschluss, Staatsoberhaupt das sich selbst als „Konkursverwalter“ betitelte, Verweigerung einer Verfassung…usw.

      20
      • Ich denke, wir haben genug DDR integriert.

        27
        • Wir haben uns in die ddr integriert. Und viele sind noch stolz darauf.

          36
      • Der 2+4-Vertrag verbietet Munitionstransporte wie in Leipzig.

        14
        • Flughafencode: LEJ – Vorfall ist erschwindelt.

          11
        • Wo in welchem Artikel steht das???

          8
        • Die Stationierung von Natotruppen in Ostdeutschland auch.

          Und da wundert man sich, dass die Russen Probleme mit der Nato Osterweiterung hatten. Ohne diese hätten wir den Ukrainekrieg nicht, denke ich.

          -5
      • Klugscheißer-Modus: Es gab kein „Volk der DDR“, es gab die Bevölkerung der „DDR“, die der eingeperrte Teil des DEUTSCHEN VOLKES war.

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      • Es war ein Beitritt nach Art. 23 GG, und das wurde von den entsprechenden Parteien, die sich zur letzten Volkskammerwahl 1990 stellten, von Anfang an offen gesagt, und auch die West-CDU hat da nichts verschwiegen. Das konnte man vor der Wahl wissen, wenn man wollte. Das ist eben das Schlimme an der Demokratie: Erst darf ich frei wählen, und dann bin ich auch noch verantwortlich für das, was ich wähle. Die Alternative damals war neben der SED mit dem windigen Gysi auch Lafontaine. Der wollte sich sein Arbeiter- und Bauernparadies, das man sich so gemütlich vom Westen aus, mit einem Glas edlen Weines in der Hand, anschauen konnte, nicht kaputt machen lassen. Das hier schreibt ein ehemaliger Ostdeutscher.

        12
        • Voll auf die 12. Danke!

          9
        • @Hunne: Waren Sie damals schon wahlberechtigt? Wenn ja, haben Sie sich die Wahlprogramme mal durchgelesen? Da stand alles drin, was ein mündiger Wähler wissen musste.

          0
        • Das war eine astreine Annektion. Gefragt wurde im Osten niemand!

          -1
      • Es ist ausreichend „DDR“ übernommen worden – durch das Ampelmännchen. Leider kam dann noch außerplanmäßig IM Erika etc. hinzu.

        13
        • Es wurde mehr DDR übernommen als den naiven Wessis bewußt ist. Beispielsweise galten die Kitas zu DDR-Zeiten noch bei Konservativen von CDU/CSU/FDP als abschreckendes Beispiel für sozialistische Erziehung, womit der staatliche Einfluß in die Familien zementiert wurde, während Kitas mittlerweile bei allen Altparteien zum Mainstream geworden sind und massiv gefördert werden.

          2
      • Die Ossis haben es längst erkannt, die Wessis erkennen es nicht, dumm schauen sie ÖRR und glauben all die Lügen.

        26
        • @ZackBumm

          Schauen Sie zum Beispiel nach Brandenburg, wer sich dort so niedergelassen hat.

          Und auf jeder Karte klar ersichtlich, die Städte mit Uni.

          Es sind eben NICHT die vielen Ossis die die Linke wählen, es sind vor allem Studenten oder Zugewanderte, die sich im Speckgürtel breit gemacht haben.

          19
        • Gilt das denn auch für die vielen Ossis die die Linke wählen?

          12
        • Jawohl den Tagesguck – jeden Tag die Grütze.
          Wenn die Tabletten nicht so stark sind geht noch Journal der Geblendeten..

          9
      • Das war ja damals sowieso alles rechtswidrig, da de jure noch immer das Deutsche Reich existierte, aber der feindliche anglo-amerikanische Komplex Deutschland vernichten wollte.

        7
    • Honecker hat bis zu seinem Tod in Chile gelebt…

      -3
      • Und? Ehren-Chilene seit Allende.

        7
    • Herr Oberstudien. Mach Dir mal Gedanken, warum in dem Vertag eine 4 steht und wer von 1945 bis 1990 für die Geschicke des geteilten Deutschlands verantwortlich war.

      -6
    • Studienrat KopfvollDraht.

      😉

      10
    • Der Mauerfall hat uns viele Menschen bescherrt, die uns von den Diktatoren der DDR berichten konnten und jetzt stehen sie für etwas ein, das der Westen durch Dummheit nicht verstehen will! In Deutschland regiert Korruption und Geldgier wie einst in einer DDR

      8
    • die DDR hinkte technisch noch sehr sehr weit der modernen ueberwachungsaera der EU hinterher.

      wie haetten die sich gefreut ueber :

      **Das eigene Auto spioniert künftig für BND und Verfassungsschutz**

      Moderne Autos sammeln zahlreiche Daten – von der Zahl der Gurtstraffungen über den Tankfüllstand bis zu den Zündzyklen. Die Informationen werden oft an die Hersteller gesendet, die sie künftig auch mit Verfassungsschutz und BND teilen müssen. Ein Dilemma.

      kombiniert mit car2x ist sekundengenaue ueberwachung eines jeden garantiert.

      ohne paywall : https://archive.ph/Tdfoc

      0
    • Keiner brauch euch DDRler.

      Heult leise!

      -6
      • Nur, wenn solche wie Sie endlich aufhören, Stasi-SED zu wählen und den kreischenden Lippenstift knieend anzugeiern.

        9
  • Wann immer ich eine der vielen DDR-Rückschauen (Dokumentationen will ich das nicht nennen) auf einem der unzähligen TV-Sender anklicke, wird das, was da berichtet wird so als „Ach, es war doch nicht alles sooo schlimm. Man fand sich ja zurecht und arrangierte sich!“ erklärt. Alles ist so knuffig, auch ein klein wenig schrullig aber am Ende irgendwie doch ganz gemütlich dargestellt.
    WENN doch mal eine echte Doku zum DDR-Regime gesendet wird ist das 1. äußerst selten und 2. Nachts um halb 1.

    67
    • Es gibt eine sehr gute 90-minütige MDR-Doku vom 28.2.2022 (leider nicht in der Mediathek, nur noch auf Youtube): https://www.youtube.com/watch?v=YvcLgYcfIyU&t=3s

      8
      • MDR ist ÖRR, also Lüge.

        18
      • Vielleicht wirst Du eher erhellt, wenn Du ältere Ossis befragt?

        5
    • Ich bin über die Feigheit der MEISTEN DDR-Bürger heute noch entsetzt. Entweder sie stifteten über Prag oder warteten ab, ob uns die Stasi-SED am 9. Oktober in Leipzig zusammenschießen würde.

      1990 gab es dann Massenaustritte aus der Stasi-SED (die vorher für 2,3 Millionen Opportunisten und 110%ige Genossen karriere-nützlich war. Auch solche wie der jetzige GdP-Funktionär und Politoffizier der Grenztruppen Hüber.

      Dieses ganze Gesindel der Stasi-SED setzte sich überall fest wie Ungeziefer. Und sitzt heute noch überall im ÖDie oder verhöhnt aus obszön hoher Pension diejenigen, die im Stasi-Knast gefoltert wurden.

      Die heutigen Granden der mehrmals umbenannten Stasi-SED verhöhnen auch heute die Opfer des SED-Regimes tagtäglich aufs Neue, gewissenlos, skrupellos, schamlos. Am Jahrestag des Mauerbaus feixen sie in aller Öffentlichkeit über die Verbrechen ihrer Partei und streben nach erneuter Machtergreifung.

      Ich werde JEDEN SED-Kommunisten immer abgrundtief verachten und verabscheuen, auch die heutigen.

      53
      • Naja, zum Weggehen gehört auch Mut. Alle Brücken hinter sich abbrechen und völlig neu anfangen, ohne zu wissen, wie es mit Deutschland weitergeht (das war damals alles andere als klar, die 2+4-Verhandlungen liefen noch), erfordert Courage. Da steht man ganz allein da, nimmt sein Leben in die eigenen Hände und kann auch schlimm scheitern. Machen wir uns doch nichts vor: Die grosse Masse der Zuhausegebliebenen hat tapfer hinter der Gardine hervorgelugt und abgewartet, wie sich alles entwickelt. Es waren nicht 17 Millionen auf der Strasse.

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        • Nein, anfangs waren wir sehr wenige. Und die wurden auch noch von den Hobby-Stasis denunziert.

          Als wir (knapp 70.000) am 9. Oktober 1989 in Leipzig trotz bereitstehender, voll aufmunitionierter, NVA dann doch nicht zusammengeschossen wurden, wurden es mehr.

          Nach dem Mauerfall am 9. November wurden ganz viele ganz mutig.

          13
        • @Yossarian: So ist es immer. Ein paar Mutige lehnen sich zum Fenster hinaus und riskieren so einiges. Die grosse Masse der Leute versteckt sich und wartet ab. Wenn es schiefgeht, sind sie es nicht gewesen. Wenn es klappt, profitieren sie. Das Schicksal der paar Mutigen ist ihnen jedenfalls scheißegal. Deshalb ziehe ich es vor, zynisch zu sein. Ich habe nur mein eines Leben und bin nur mir und meiner Familie etwas schuldig. Wenn mir mein Leben halbwegs gelingt, und das tat es bisher, dann hat auch die Gesellschaft etwas davon. Aber ich halte meinen Kopf nicht für andere hin.

          2
      • Das ist den einschreitenden Russen zu verdanken das da nicht geschossen wurde. Grosscousin von mir sass in einem solchen LKW… AK im Anschlag und 3×30 Schuss… deswegen hab ich heute derer zwei… man weiss ja nicht was noch so kommt…

        -1
    • „Das war dann mal weg“ ist auch so’ne Rührseligkeit.

      11
  • Wenn man sich anschaut was Regierungsparteien sich heutzutage anmaßen, könnte man denken die BRD wird 37 Jahre nach Mauerfall zur DDR gemacht.

    61
    • Dann haben wir, wenn wir zur DDR werden aber auch in jedem Dorf einen Bäcker, einen Friseur, eine Fleischer, einen Betrieb für jedes Handwerk, einen Kindergarten, eine Schule, mehrere Gaststätten, einen funktionierenden Nahverkehr, mit dem man überall zu jeder Zeit hinkommt, einen Einkaufladen, Tourismus im Inland.

      -22
      • „Dann haben wir, wenn wir zur DDR werden aber auch in jedem Dorf einen Bäcker, einen Friseur, eine Fleischer, einen Betrieb für jedes Handwerk, einen Kindergarten, eine Schule, mehrere Gaststätten, einen funktionierenden Nahverkehr, mit dem man überall zu jeder Zeit hinkommt, einen Einkaufladen, Tourismus im Inland.“

        Was hat das mit der DDR als Unrechtsstaat zu tun? Nichts?
        In meinem Heimatdorf sah es exakt so aus, und das liegt im Westen.

        19
      • Ja, ich erinnere mich gut. Und wir hatten zusätzlich in Sichtweite das Grenz-Sperrgebiet mit Laufhunden und Minenstreifen, der später, als humanitäre Maßnahme, durch Selbstschussanlagen ersetzt wurde. Geplant war eine noch viel humanere „Grenze 2000“, aber dazu kam es dann leider nicht mehr.

        9
        • @Norbert1: Mitte der 80er Jahre, und nur auf internationalen Druck hin. Und die Signaldrähte und schiessenden Posten waren nicht besser.

          6
        • Na dann weißt Du ja auch, wann die Selbstschussanlagen wieder abgebaut wurden, oder?

          -6
      • Verlogene Ostzonen-Nostalgie der 1989er Feiglinge oder DDR-Systemlinge.

        23
        • Wo kommst Du eigentlich her? Ossi bist Du nicht. KI?

          -8
      • Wie es in Deutschland in der ehemaligen DDR seit spätestens 1992 es nicht mehr gibt.

        -7
      • Tourismus im Inland! 🤣😂🤣

        13
        • Kam die ausgewiesene Küchenhilfe, die seit 1998 im Bundestag sitzt, nicht aus der DDR?
          Wurde der Urlaub im Inland von Staats wegen nicht deshalb organisiert, damit der mies entlohnte Arbeitssklave, von dessen Arbeitskraft die Politbonzen Devisen kauften und in Saus und Braus lebten, im größten Freiluftknast der Welt nicht aufmuckte?
          Unser Bundestag heute ist voll von den politischen Nullperformern, die nach 1990 weich gefallen sind und in aller Ruhe das alte Parteivermögen in Sicherheit bringen konnten. Bis 1990 gab es im Bundestag der Bundesrepublik keine Kommunisten (außer ein paar versprengte Grüne). In den Jahren nach 1990 wurde sogar eine Bundeskanzlerin.
          Und: sie werden heute noch gewählt und zählen mittlerweile zur demokratischen Parteienlandschaft, obwohl im Parteiprogramm steht, dass sie einen Systemwechsel anstreben.

          9
        • Die Küchenhilfe kann gerne nach Nordkorea oder China abhauen, auch nach Russland….. Hauptsache sie belästigt uns nicht mehr!

          2
        • Ja, damals in der DDR musste man als Beamter sogar noch den Urlaub vom eigenem Volk organisieren.
          Etwas, was man heutzutage von unseren westdeutschen Küchenhilfen nicht erwarten kann.

          -7
        • In der DDR konnte man schlecht im Ausland Urlaub machen, deshalb haben fast alle DDR-Bürger ihren Urlaub in der DDR verteilt gemacht.
          Der Urlaub wurde sogar von Staatswegen organisiert.

          -11
      • Immer noch plumpe SED-Propaganda.

        7
      • „….werden aber auch in jedem Dorf einen Bäcker, einen Friseur, eine Fleischer, einen Betrieb für jedes Handwerk haben….

        Und einen Hofnarren namens „keine Kennung“

        9
        • Troll.

          -7
      • Sie haben nie in der DDR gelebt, sonst würden Sie nicht solchen Unsinn schreiben.
        Handwerker zu bekommen war Glücksache (außer man konnte in D-Mark zahlen). Beim Fleischer gab es oft außer wenigen Sorten Wurst nur gähnende Leere zu bewundern. Der Nahverkehr war alles andere als zuverlässig.

        0
      • Da sind sie, die Trollminuskommentare. Aber es ist doch so. Wie kann man die DDR mit den Wessi No border no nations und Deutschland verrecke Pseudolinken vergleichen?

        Ihr kennt doch das Leben in der DDR gar nicht.

        -9
        • Idiot!

          Ich bin 1960 geboren, in Berlin-Köpenick. Aufgewachsen in der Ostzone. Erster Ärger mit der Stasi mit 14.

          1979 einberufen zur NVA.

          1988 für 10 Monate Stasi-Knast wegen einer deutlichen Bemerkung nach einem Union-Spiel gegen den Stasi-BFC. Danach in der DDR-Opposition.
          ___________________________

          So, Norbert – und jetzt quatschen Sie mich nie wieder plump an, schon gar nicht mit Ihrem kommunistischen Genossen-Geduze. Ich habe Narben und Gründe, JEDEN Stasi-SEDler abgrundtief zu verabscheuen und zu verachten.

          10
  • Gewerkschaft der Polizei (GdP).
    Kann es sein dass es auch bei der Polizei und auch bei der, für polizeiliche Ermittlungen auftraggebenden Staatsanwaltschaft (fast immer Bundesländer) einiges Auszumisten gibt?

    50
    • „Sven Hüber, der einst Politoffizier bei den Grenztruppen war“
      Er ist Vorsitzender des Hauptpersonalrates der Bundespolizei und Duzfreund von Faeser. Die 6 Jahre als Politoffizier wurden 2023 beim 40. Dienstjubiläum, welches im Innenministerium groß gefeiert wurde, mitgerechnet, warum auch immer. Auch für diesen „Dienst“ wurde er also geehrt. Dies sagt alles zur Einstellung hier im Land.

      40
    • Man braucht sich ja nur die damalige Intrige gegen den Leiter der Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen, Dr. Hubertus Knabe, anzuschauen. Er war der Linkspartei offensichtlich wegen seiner investigativen Arbeit z.B. zu den „verschwundenen“ SED-Milliarden zu unbequem und wurde auf Initiative des linken Berliner Kultursenators Lederer in Zusammenarbeit mit der CDU-Kulturstaatministerin Grütters aus dem Amt gedrängt. Wegen absurder Vorwürfe, angeblich Mitarbeiterinnen „sexuell belästigt“, zu haben, die erfahrungsgemäß schwer zu widerlegen sind und die deshalb auch schon die Stasi gerne über unliebsame Bürger verbreitet hat.

      7
    • Ein Augiasstall, neben anderen kommunistisch verseuchten Augiasställen.

      7
  • Einen menschlichen Kommunismus oder einen demokratischen Sozialismus gibt es ebenso wenig wie einen vegetarischen Schlachthof 🍖

    45
    • Deswegen gibt es doch unsere soziale Marktwirtschaft, in der alle über Marx rumheulen dürfen, sobald in ihrem System etwas fundamental nicht funktioniert.

      -25
      • IM oder OibE?

        19
      • Ja, Du funktionierst nicht…

        3
  • Ganz zum Schluss kommt doch noch der Fakt, wer die Kommunisten in der vereinten BRD wieder salonfähig gemacht hat und das schon nach wenigen Jahren. Und wer mit ihnen koaliert bzw. demnächst mit Sicherheit koalieren wird.

    44
    • @ Freier Sachse:
      „Ganz zum Schluss kommt doch noch der Fakt, wer die Kommunisten in der vereinten BRD wieder salonfähig gemacht hat und das schon nach wenigen Jahren. Und wer mit ihnen koaliert bzw. demnächst mit Sicherheit koalieren wird.“

      die CDU !

      12
      • Das stimmt nicht. Die SPD begann schon 1994 im Osten überall mit der Stasi-SED die enge Zusammenarbeit und Koalitionen.

        14
        • Die SPD begann schon viel früher, mit der SED zusammenzuarbeiten. Beispielsweise soll ein gewisser Juso namens Olaf S. gern gesehener Gast in der DDR gewesen sein.

          13
    • Die Arbeiterverräter der SPD und die Grüninnen mit ihren kommunistischen und NSDAP-Wurzeln.

      29
    • Die Westdeutschen die sich am Mauerfall bereichert haben und die CDU vor Merkel?

      -21
      • Wir haben uns am Mauerfall bereichert? Blechen durften wir, Monat für Monat!, Jahr für Jahr!

        21
        • „Sie haben als Wessi ganze Firmen und eigentlich alle Industriebetriebe nach dem Mauerfall für 1 Mark mit allem Eigentum erworben und alles privat verkauft.“

          Ja, an den Schrotthändler. Aber das war nur ein kleiner Teil. Das meiste musste wegen Umweltauflagen kostenträchtig Sonderentsorgt werden.
          Deshalb auch der Preis von einer obligatorischen Mark. Ansonsten würde der Schrott dort immer noch rumstehen. Ein bisschen Farbe hilft halt nicht.

          20
        • @keine Kennung

          Ihre „Firmen“ sind über die Wupper gegangen weil sie pleite waren und schon Jahre vor dem Mauerfall nur noch mit westdeutschen Mrd.-Krediten künstlich am Leben gehalten wurden!

          Und von den zugegeben schmutzigen Geschäften der Treuhand hat der einfache Wessi auch nichts gehabt, der durfte lediglich für den „Wiederaufbau“ mit seine Rentenkasse teilen. Oder hatten die DDR etwa Vermögen mit der die Renten der alten Ostdeutschen seinerzeit bezahlt worden wären?

          So einseitig war das mit der „Plünderung“ durch Westdeutsche eben nicht!!

          20
        • Von der „Goldgrube“ im Osten merkt man aber nicht sehr viel.
          Konjunkturschwach wie eh und jeh, hängt der Osten am Tropf des Westens.
          Warum ist das so? Muss das sein?
          Im Osten wurden 2 Billionen DM investiert, manche Berechnung geht von 5 Billionen aus. Das entspricht in etwa unserem Euro-Schuldenuhrstand.
          Man kann sagen, mit dem Osten ist unser Haushalt abgestürzt u. hat sich seither auch nicht mehr berappelt.
          Das Gejammer über die, wieviele eigentlich, SED-Millionen, über die Jahre wurden „Milliarden“ draus, genannt „Volksvermögen“ ist ein Witz.

          15
        • Das war das „Treuhand-Geschäft“.

          -16
        • @East/West
          Sie sind ein Westhasser und ein Osthetzer.
          Ihre „tausenden Eingefallenen“ zogen von Ost nach West und überschwemmten den westl. Arbeitsmarkt – übrigens noch heute.
          Die Ossis haben es trotz Milliarden-Subventionen aus dem Westen nicht fertiggebracht aus Ruinen aufzuerstehen. Der „Marshallplan“ für den Osten ist im Sozialismus verpufft. Die schöne, bequeme Staatsabhängigkeit prägt die „ehemals“ russ. Enklave noch heute. Erst die nach der „Wende“ Geborenen, – die nicht direkt Indoktrinierten, machen sich auf, eine blühende Landschaft zu erarbeiten. Die Selbstständigkeit ist immer risikobehaftet, aber diesen Mut wollte das alte DDR-Volk partout nicht aufbringen. Lieber hat man sich im Hass auf den Westen gesuhlt und schwärmt noch heute von der guten alten DDR. Auch das ist eine Schande für Deutschland!

          4
        • @ZackBumm, mir, einem Ossi, hat 1995 ein Westberliner erklärt, dass der Mauerfall für viele Firmen im Westen eine Goldgrube ist. Also, für wem blechen Sie?

          -2
        • Warum sollte man einen Flamer von der AntiFA mit einem einzelnen Kommentar ernst nehmen?

          -10
        • Zu Tausenden sind die Wessis bei uns eingefallen, haben Schrottautos verkauft, „handgemalte“ Glückwunschkarten und ähnlichen Schrott. Versicherungsvertreter haben sich goldene Nasen verdient, lukrative Posten wurden von Wessis übernommen, Grundstücksbesitzer enteignet, auch lukrative Betriebe wurden durch die Treuhand kaputtgemacht und und und…Ihr habt Millionen Steuerzahler geschenkt bekommen.

          -6
        • Sie haben als Wessi ganze Firmen und eigentlich alle Industriebetriebe nach dem Mauerfall für 1 Mark mit allem Eigentum erworben und alles privat verkauft. Dadurch wurde die Industrie und die gesamte Volkswirtschaft desr DDR lahmgelegt.

          -10
      • Unverschämte Geschichtsfälschung!

        15
  • Hervorragender Artikel und sehr notwendig. Danke!

    28
  • Ich bin im Jahr des Mauerbaus geboren und bin im Prenzlauerberg aufgewachsen. Ja, es sah so aus wie in Havanna, und es gab keine Bäume, die Schatten spendeten, und das bausubstanzielle Elend etwas hätten verdecken können in den Straßen, in denen ich damals wohnte (Winsstraße und Marienburger Straße). Die Balkone in der Wins hatte man einfach abgeschlagen, statt sie zu sanieren. Überall waren noch die Einschüsse von den Kalaschnikows beim Häuserkampf der Roten Armee um Berlin zu sehen. Fast alle Ladengeschäfte waren verrammelt und die Fensterläden heruntergelassen. Ich konnte mir als Kind gar nicht vorstellen, dass dahinter mal Geschäfte waren, ich kannte es ja nicht anders. In der Marienburger hatte ich Klo auf halber Treppe, dass ich mir mit zwei anderen Mietparteien teilen musste. Ein Bad hatte ich natürlich nicht, nur einen Ausguss in der Küche. So wohnte man damals im Prenzlauerberg 1985!
    Danke für Ihren Artikel, Herr Roland!

    26
    • Ich habe das noch ein Jahr vor dem Mauerfall in Ostberlin gesehen, nachdem ich aus Neugier mal in eine Parallelstraße zur Straße Unter den Linden gegangen bin. Da sah es aus wie kurz nach dem Krieg. An den Fassaden bröckelte der Putz und die Balkone waren abgefallen oder abgetragen und dazu die kaputten Dachrinnen und Fallrohre, einfach trostlos.

      6
  • Nö, kapitalistische Marktwirtschaft hatten wir bis 1989. Von da an immer weniger!

    29
    • Die „unsichtbare Hand“ ist eine berühmte Metapher des schottischen Ökonomen Adam Smith. Sie besagt, dass Menschen, die im freien Markt aus purem Eigennutz handeln, wie von einer unsichtbaren Hand gelenkt das Wohl der gesamten Gesellschaft fördern, obwohl dies gar nicht ihr ursprüngliches Ziel war.

      17
  • Danke für diesen hervorragenden Beitrag!

    12
  • NEIN!
    Bei mir nicht! Niemals!

    27
  • Super Artikel. Treffender kan man es nicht ausdrücken.

    9
  • „Die Stasi ist Geschichte – ihre Zersetzung wirkt sich aber noch heute auf das Leben ihrer Opfer aus.“

    Ich glaube, wenn hier jeder seine eigenen Erfahrungen aufschreiben würde, könnt ihr einen mindestens 3-bändigen Bestseller draus machen.

    ABER: Die Stasi ist leider NICHT Geschichte, sondern immer noch überall!

    21
  • der Text gehört so, 1 zu 1 ,mehrfach am Tag zu den Zeiten 16.00, 18.00, 19.00, 20.00 22.00 und in der Nachtschleife in allem wichtigen TV Programmen vorgetragen von einer Person mit ruhiger Stimme vorgetragen. Damit faktisch JEDER im Land mitbekommt, was abgeht derzeit.
    Und keiner sagen kann, er hötte nix gewusst.

    34
    • Wer wollte denn raus, die Wessis oder die Ossis?

      25
      • @keine Kennung
        Nö, meine Mutter war -gemeinsam mit meinem Vater- nur so „blöde“ eine Familie der Monate bei sich aufzunehmen bis die eine eigene Wohnung hatten. Ich bin froh das die Deinen Stuss nicht mehr lesen müssen.

        19
      • Deine Mutter.

        -28
        • Plump, moslemisch und doof, diese Replik.

          10
    • Die Mauer war dazu da, den Zustrom von Einwanderern in die SBZ bzw. „DDR“ abzuwehren. Zur Not mit Todesschüssen von den Wachtürmen aus und mit Schäferhunden an Laufanlagen. Die Hunde und die Minenfelder aus humanitären Gründen auf der Rückseite des antifaschistischen Schutzwalls.

      18
      • Genau, der ganze Westen wollte in die Ostzone… /zyn.

        18
        • @ZackBumm: Sie haben recht. Die Politkaste in der DDR hat selbst entschieden, wen sie reinlässt. Aber es gab doch so manche Verquickung. Die DDR-Oberen sahen die RAF als Stachel im Fleisch des Klassenfeindes, unterstützten sie und boten ihr Schutz, wenn sie der Gewalt abschwor, denn sonst wäre die Verbindung allzu offensichtlich zutage getreten. Die Linke im Westen sah in der DDR das bessere Deutschland (so gut, dass sie dort hätte leben wollen, nun auch wieder nicht, aber für die Ostdeutschen doch allemal gut genug und jedenfalls erhaltenswert). Und ich gehe davon aus, dass jede Seite vieles von der anderen Seite wusste, billigte und insgeheim davon profitierte. Da war keine Seite besser als die andere.

          5
        • Ein paar kamen doch. Die Familie Kasner mit Klein-Angela zum Beispiel, oder so mancher RAF-Terroristen-Rentner. Segnungen aus dem Westen.

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        • Segnungen aus dem Westen?
          Steine These. Die DDR-Führung hatte die RAFdoch selbst eingeladen und massiv gefördert!. Dixie „Segnung“ ist wohl eher nach dem Kanpf gegen den Klassenfeind ins gelobte sozialistische Reich heimgekehrt!

          7
    • Die „DDR“ war ein mörderischer und freiheitsloser Unrechtsstaat, eine blutige DIKTATUR der Stasi-SED.

      Das werden auch solche Geschichtsfälscher wie Sie, die ganz offensichtlich privilegierte Systemlinge waren, nicht wegwischen.

      15
  • KNDS Ammo Italy S.p.A. zeichnet sich durch seine technische Kompetenz bei der Herstellung von Präzisions- und Hochleistungsmunition aus. Das Unternehmen ist bekannt für die Zuverlässigkeit seiner Produkte für Land-, See- und Luftstreitkräfte. Sein Know-how in der Herstellung komplexer Munition, wie z. B. programmierbare Multimode-Munition mit vorgeformten Hochleistungs-Splittergeschossen, verschafft ihm einen Vorsprung vor bestimmten Wettbewerbern. Es profitiert auch von den Innovationen, die es durch seine kontinuierlichen Investitionen in den Bereichen Elektronik, Chemie und Zielballistik sowie durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen führenden Entwicklern und Herstellern von Waffensystemen erzeugt

    3
    • Deutsch-Französische Munitionsfabrik.

      -12
      • Du meinst die Weihnachtskugeln aus Lauscha?🤣

        9
    • und es hat Boooom gemacht

      Hier die Videoaufnahme von dem Vorfall:
      https://t.me/anna_news/94033

      -13
      • Die Korrespondentin von Anna News hat den ersten Platz bei den Schießwettbewerben belegt.

        Kriegskorrespondenten belegen seit vier Jahren in Folge vordere Plätze bei den Wettbewerben um den „Pokal der Kriegskorrespondenten“ des Konzerns „Kalashnikov“.

        Diesmal traten die Teilnehmer in Duellschießübungen mit 5,45-mm-Maschinenpistolen vom Typ AK-12 (Modell 2023) und 9-mm-Pistolen vom Typ Lebedew (PLK) an.

        Der erste Platz ging an unsere Korrespondentin, der zweite Platz an einen Mitarbeiter von TASS, und der dritte Platz an einen Vertreter von „Izvestia“.

        Wir gratulieren unseren Kollegen zum Sieg!
        https://t.me/anna_news/94026

        -13
        • @Yossarian
          Richtig!
          Und irgendwo muss dieser Denunziantengeist ja herkommen.
          Wir im Westen hatten ihn jedenfalls nicht.
          Ich habe den direkten Vergleich. Wir haben Mitarbeiter aus West und Ost. Wer denunziert am laufenden Band seine Kollegen? Die Wessis sind es nicht. Das ist fast wie eine Sucht. Es werden solange Andeutungen gemacht, bis man darauf eingeht und genauer nachfragt, und dann sind die Schleusen aber offen und die „Missetaten“ der Kollegen sprudeln aus den Ossis nur so raus.
          Ich schwöre bei Gott, sowas kannten wir im Westen nicht. Ein Denunziant im Betrieb war für immer unten durch. Der wurde geächtet und ausgegrenzt, kein Schwein wollte mehr was mit ihm zu tun haben.
          Ich habe es oft erlebt, dass sich die Behauptungen, im Osten hätte es einen großen Zusammenhalt unter den Leuten gegeben, genau umgekehrt verhalten. „Nach oben buckeln und nach unten treten“ ist keine westdeutsche Erfindung.

          9
        • Einmal Sowjet-Knecht, immer Sowjet-Knecht.

          Wieviele Nachbarn, Kollegen und Freunde haben Sie eigentlich bei der Stasi denunziert?

          3
  • In der „DDR“ gab es Bautzen etc. Hubertus Knabe weiß mehr.
    Die letzte Hinrichtung in der DDR fand am 26. Juni 1981 statt. Hingerichtet wurde der MfS-Hauptmann Werner Teske, dem vorgeworfen wurde, mit geheimen Unterlagen in den Westen fliehen zu wollen. Er wurde in Leipzig durch einen Nahschuss in den Hinterkopf getötet.
    Auch nach dem Volksaufstand vom 17. Juni 1953 wurden Todesurteile vollstreckt. Fünf Menschen wurden durch sowjetische Instanzen zum Tode verurteilt und hingerichtet; zwei weitere Todesurteile verhängten DDR-Gerichte. Die beiden DDR-Verurteilten Erna Dorn und Ernst Jennrich wurden anschließend in Dresden mit der Guillotine hingerichtet.

    Es gab in der DDR einen § 213 StGB-DDR. „Ungesetzlicher Grenzübertritt“, auch „Republikflucht“ genannt.

    Stimmt das etwa alles nicht?

    15
    • Stimmt schon.

      Aber „In der „DDR“ gab es Bautzen“

      Und in der BRD sitzen Rentner seit Jahren ein, wurden und werden Ärzte weggesperrt, Richter entlassen, Journalisten Konten gekündigt…

      Stimmt das etwa alles nicht?

      6
  • Interessante und gute Beiträge.
    @Keine Kennung, teils verständlich, teils wirr, das ist aber definitiv zuviel. Was willst du damit erreichen ?

    Denke, es wird nicht zielführend sein, in Richtung Ost oder West zu zielen. Es wird vermutlich das Versagen von uns allen sein. Spaltung wird am Ende den größten Schaden anrichten. Oder ist genau das das Ziel einiger Protagonisten ? Wer weiß.

    15
    • Warum schreibt Ihr Redakteur solche Hetzkomnentare?

      8
    • Nachrichtendienst. Jede Reaktion des Feindes ist eine Information.

      -17
    • Wirr ist für dich das was du nicht weißt.

      -15
      • Er meinte sicher auch noch „wirr“ sondern zutreffend „Schwachsinnig“, wollte Dir gegenüber aber höflich bleiben.

        8
  • Bei intensiver Beschäftigung mit der sog. „Vorgeschichte des Ukraine-Krieges“, auf die die offenbar in der SBZ geborenen und sozialisierten Russlandversteher stets verweisen, wenn es um neue Verbrechen Russlands in der Ukraine geht, veränderte sich langsam mein Blick auf die DDR-Grenzverbrechen.
    Auch diese Morde sind Russland – das ja in der Sowjetunion den Ton und die Richtung befahl – zuzurechnen!
    Berlin 1953, Budapest 1956, Mauerbau 1961, Prag 1968 u. v. m. bis hin zu Krim-Annexion 2014 und Ukraine-Angriff am 24.2.2022 sind Ausdruck russischer, imperialistischer, brutaler Menschenverachtung.
    Die „DDR“-Einwohner mauerten sich selbst ein und arrangierten sich mit ihrem Los. Sie bewachten ihr eigenes Gefängnis. Höchst sehenswert dazu die MDR-Doku vom 28.2.2022: https://www.youtube.com/watch?v=YvcLgYcfIyU&t=3s.
    Darin erfährt u. a.: 1988 waren in der DDR 6,4 Millionen Menschen Mitglieder der „Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft“. 6,4 Millionen von 17 Millionen Einwohnern.

    8
    • Jetzt bezahlst du gerne Steuern für den Russen-Mord.
      So billig bist du.

      -13
      • Unter „Genossen“ duzt man sich wohl. Ich hingegen verbitte mir das von Ihnen.
        Widerlegen Sie meine Aussagen. Argumentieren Sie. Ad rem, nicht ad personam.
        Und zeigen Sie Ihr Gesicht. Ich schreibe hier unter meinem Klarnamen. Mit offenem Visier.

        14
        • Sie verlangen von einem Stasi-Spitzel den Klarnamen? Das wird nichts!

          15
        • Das waren nicht deine Aussagen, Genosse. Das war Copy+Paste Spam von dir.
          Du hast wohl die Richtlinien deiner BRD-AntiFA nicht gelesen, weil du nicht lesen kannst?

          -11
      • Warum sind Sie immer noch nicht Freiwilliger der Roten Armee? Untauglich? Ausgemustert?

        7
        • Die nehmen keine Diversen😉

          7
      • Russen-Mord???

        5
    • „SBZ“-Bot

      -14
      • Ganz ruhig, kleiner Flötenschlumpf😉

        9
  • Die kommunistische Einheitspartei ist auch knapp 40 Jahre nach dem Mauerfall an der Macht.

    7
  • Die Bezeichnung der DDR als „Unrechtsstaat“ ist in Politik, Geschichtswissenschaft und Rechtslehre umstritten und besitzt keine feste juristische Legaldefinition, sondern ist als Kampfbegriff zu werten. Im normalen Zivil-, Alltags- oder Verkehrsrecht der DDR wurde nach festen gesetzlichen Regeln verfahren und nicht jede staatliche Handlung war reines Willkürunrecht.

    -9
    • Der Begriff Unrechtsstaat ist für Systemlinge und Nutznießer natürlich falsch und es gibt leider viel immer noch nicht gesühntes Unrecht da die neue Führung weiter davon profitiert ,wo offensichtlich du zu den glücklichen zählst.

      11
    • Geschwätz linker westlicher Salonkommunisten. Wer den Stasi-Knast erleben musste, hält Ihre Definition für widerlichen Vertuschungsversuch!

      4
    • Eine Dämonisierung ist satanistisch. Wie die Freimaurerloge Church Of Satan aus New York der USA mit Regenbogenfahnen und deshalb in Russland verboten ist.

      -20
  • Die Transformation zur oder ein Revival der DDR ist doch unverkennbar im In- und Ausland.

    eine Brandmauer
    eine totale Kontrolle und Überwachung von Daten, Vermögen, Bewegungen, Äußerungen
    einige Stellen wo man „Erkenntnisse“ melden kann/soll
    einige Methoden die nun zeitgemäß angepasst worden um o.g. umzusetzen
    ein Verhindern der „Republikflucht“ ob nun per Passgesetz oder Wegzugsbesteuerung
    ein Berufsverbot durch die Hintertür für Systemkritiker oder AfD Sympathisanten

    usw.

    Und vieles wurde ermöglicht, schon nach dem Beitritt der DDR von einer CDU, die eben opportun einen Wahlerfolg brauchte 1990 und absichtlich blind war und eine SED in den Bundestag einlud, dem Volk eine Demokratie verweigerte und eben auch „Schläfer“/Anhänger des Regime unterwandern lies, würden manche hinweisen.

    Auch damals schon sich der Kritik einer z.B. Bärbel Bohley verweigerte.

    37
  • Es ist halt sehr einfach die DDR auf die Mauertoten zu reduzieren. Dann muss sich niemand mit Missständen und Vorzügen des Systems auseinander setzen.
    Das ist die gleiche Bequemlichkeit wie nach 1945

    1
    • Reduzieren ist das Stichwort, Mikrobe…

      10
    • Entweder Systemling oder „Null Ahnung“ .Gib dich nicht auf, les Kritiker zum System.

      10
    • Pseudo-philosophisches Salonkommunisten- Gequatsche.

      6
  • Deutschland und seine Aufarbeitung der Geschichte. Ein Tabu. Wie nach 1945 so auch nach dem Ende der DDR 1990. Wir Vertuschen, Verheimlichen, Schweigen, Lügen und Schauen weg. Viele ehemalige Angehörige der SS, SA und NSDAP Mitglieder konnten unbesorgt weiterleben. Als Richter, Lehrer, Bürgermeister, selbst in politischen Ämtern. Wir wissen es. Nur Reden wollen wir nicht darüber. Und nach einem Mitglied der NSDAP, Herbert-von Karajan, benennen wir auch noch eine Straße. Mitten in Berlin. Salonfähig machen nenne ich das. Und der Rest der Politik bedient sich daran, wenn es von Nutzen ist. H.Kohl, G.Schröder, A.Merkel und O. Scholz machten es auch. Ehemalige Stasi Mitarbeiter wurden gebraucht und hofiert. Wie Matthias Warnig. Ein ehemaliger Major der Stasi. Putins engster Vertrauter. Man brauchte ihn. Da stellt man keine Fragen. Da wird Geschwiegen. Wir nehmen es so hin. So war es immer, so wird es bleiben. Deutsche Geschichte aufarbeiten? Nein, dass wollen wir nicht.

    15
    • BRD..

      -13
  • honecker;“überholen ohne einzuholen“,na bitte hat doch geklapt.

    30
  • „65 Jahre nach dem Mauerbau: Die Normalisierung der DDR ist abgeschlossen“

    Deshalb ist auch fast jeder Entscheidungsträger in der ehemaligen DDR aus Westdeutschland (BRD) und war nie SED-Mitglied.

    -17
    • Und nur wenigste Enrscheidungsträger im Westen sind aus der DDR, mit ihrer persönlichen Vergangenheit.

      Die Westdeutschen spielen sich wie SED-linge auf, die jeden der NSDAP aus dem Amt geworfen haben, im Gegensatz zu den Gründern und der gesamten Struktur der BRD während der deutschen Teilung, die von Amerikanern, Franzosen, Engländer und Sowjets in Jalta auf der Krim entschieden wurde.

      Laut diesem Artikel für Meinungsmache sind Amerikaner, Briten, Franzosen und Russen Marxisten.
      Das nenne ich guten Journalismus.

      -13
      • Jaja…..und Pickeldi ging mit Frederik nach Hause. Nun schlaf schön weiter…

        10
      • Sehr skurrile Geschichtsfälschung!

        6

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