Werbung:

Werbung:

Vom Atomausstieg zum Gasmangel: Wegen der deutschen Energiepolitik müssen wir uns vor dem Wetter fürchten

Diesen Winter erleben wir, wie abhängig uns die Energiewende-Politik von den Launen der Natur macht. Denn mit der Kernenergie haben wir eine jederzeit verfügbare, witterungsunabhängige Stromquelle aus dem System entfernt und ihre Rolle durch Gas ersetzt, das wir gleichzeitig zum Heizen brauchen.

Heizkraftwerk Tiefstack in Hamburg (IMAGO/Nikito)

Werbung

Deutschland diskutiert wieder Wetterkarten wie in den 1970er-Jahren – nicht aus Langeweile, sondern weil ein Kaltlufteinbruch inzwischen zur makroökonomischen Variable geworden ist. Steuern wir auf einen strengen Winter zu?

Langfristmodelle und synoptische Argumente zeichnen für 2025/26 ein „gekippeltes“ Bild: überwiegend leicht zu mild, aber mit realer Chance auf markante Kälteperioden im Spätwinter. Eine Auswertung der Konstellationen (Polarwirbelschwäche, Russlandblockade, La-Niña-Phase) kommt auf etwa 40 bis 50 Prozent Wahrscheinlichkeit für einen unterkühlten, schneereichen Winter und etwa 20 bis 25 Prozent für einen „Jahrhundertwinter“, also einen extrem kalten, rekordreichen Verlauf. Wichtig ist: Diese 20 bis 25 Prozent sind nicht „Restwahrscheinlichkeit“, sondern ein eigenständiges, ernst zu nehmendes Szenario – vergleichbar mit den Jahrhundertwintern in den 1940er- und 1960er-Jahren. Kein kleines Risiko.

Wie viel Gas verbrauchen wir derzeit?

In einer Gasmangellage zählt nicht der Jahresdurchschnittsverbrauch, sondern der tägliche Nettoabfluss aus dem System: Verbrauch minus Einspeisung aus Importen und heimischer Förderung. Die Bundesnetzagentur beobachtet, dass die Gasspeicher nicht nur Spitzen puffern, sondern den laufenden Verbrauch stützen, und dass durch verbesserte Importmöglichkeiten die Gasspeicher keine so große Rolle mehr spielten. Aber stimmt das? 

Wir sehen uns die Zahlen an und fragen uns zusätzlich, ob die Energiewendepolitik die Abhängigkeit von Erdgas verringert oder vergrößert hat.

Der deutsche Gasverbrauch lag 2024/25 grob bei 850 Terawattstunden (TWh) pro Jahr. Terawattstunden sind Milliarden Kilowattstunden und ein Maß für Energiemengen. Deutschland verbraucht knapp 3.000 TWh an Primärenergie pro Jahr, wovon also ein gutes Viertel aus Erdgas stammt.

Lesen Sie auch:

Das Erdgas ging zu rund 40 Prozent in die Industrie, und etwa ein Drittel wurde für Raumwärme und Haushalte aufgewendet. Dieses Drittel ist stark von der Witterung abhängig. Der Rest, ein knappes Drittel des Gasbedarfs, wurde in der Stromerzeugung und für Sonstiges verbraucht.

Der Tagesdurchschnitt ist beim Gasverbrauch nicht so relevant, denn in der Heizperiode liegt der Verbrauch deutlich über dem Durchschnitt, im Sommer deutlich darunter. An typischen Januartagen werden drei bis vier TWh pro Tag verbraucht, an sehr kalten Tagen darüber, bis zu fünf TWh an den kältesten Tagen im Jahr 2026. Und dabei war der Januar etwas wärmer als der langjährige Durchschnitt.

Die neuen LNG-Terminals an Nord- und Ostsee (Wilhelmshaven 1 und 2, Brunsbüttel, Stade/Mukran) könnten zusammen eine Größenordnung von 40 bis 50 TWh pro Monat ins Gasnetz einspeisen, also im Schnitt etwa 1,3 bis 1,7 TWh pro Tag, abhängig von Auslastung und Logistik. Tatsächlich waren es im gesamten letzten Jahr nur gut 100 TWh.

Unter milden Bedingungen (wie bisher in diesem Winter) gleichen diese Importe und das Pipelinegas einen großen Teil des Verbrauchs aus; der tägliche Nettoabfluss aus den Speichern bewegt sich dann grob im Bereich von einigen hundert GWh pro Tag. In der aktuellen Situation wird berichtet, dass die Speicherstände um rund zwei TWh pro Tag sinken, was beim derzeitigen Füllstand von etwa 86 TWh hieße, dass das Gas noch bis Mitte März reicht und Deutschland gerade so noch durch den Winter kommen würde.

Gasbedarf an kalten Wintertagen

Was passiert, wenn Deutschland aus dem aktuellen „grauen Nieselwetter“ in eine sehr kalte Wetterlage mit -10 Grad kippt? Die Lastkurven der Vergangenheit sprechen hier eine klare Sprache. An Durchschnittstagen im Winter (um 0 Grad) liegt der tägliche Gasverbrauch etwa bei drei bis vier TWh. An kalten Tagen mit -5 Grad steigen Raumwärme und Prozesswärme stark an; die Erfahrungswerte aus den Vorjahren deuten auf vier bis fünf TWh pro Tag hin. In strengen Wetterlagen von -10 Grad und darunter – also „Sibirienknopf“ mit Ostlage und Dauerfrost – werden fünf bis sechs TWh pro Tag überschritten, insbesondere wenn gleichzeitig Kraftwerksgas zur Netzstabilisierung benötigt wird. 

Dies ist ein zusätzlicher Stressfaktor für das Erdgasnetz, denn bei sehr strengem Frost können Wind- und Solaranlagen ausfallen: Strenger Frost entsteht in stabilen winterlichen Hochdruckwetterlagen, in denen die Luft steht, statt die Windkraftwerke anzutreiben. Solaranlagen sind dann oft schneebedeckt und liefern wenig bis gar nichts. Da die Wetterabhängigen wenig liefern, steigt der Gasverbrauch auch im Stromsektor, was die Lage spürbar verschärft.

Solche Werte übersteigen die gesicherte Einspeisung aus LNG und verbliebenen Pipelinequellen deutlich. In Kältewellen werden Speicher dann von Reserveorganen zu tragenden Quellen.

Wie lange reichen die Speicher, wenn der Winter streng wird?

Derzeit sind in den deutschen Speichern rund 86 TWh Arbeitsgas eingelagert. Für eine Überschlagsrechnung genügt es, diese Größenordnung mit den Mehrverbräuchen je Temperaturniveau ins Verhältnis zu setzen und die Einspeisung herauszurechnen.

Ohne Gegenmaßnahmen – die es natürlich geben würde – würden die Gasspeicher also bis Mitte März reichen. Bei einem extremen Kälteeinbruch drohen die Gasspeicher aber schon Ende Februar leerzulaufen. Man darf hoffen, dass der Bundesregierung der Ernst der Lage klar ist.

Noch deutlicher wird es, wenn man die energiepolitischen Entscheidungen der vergangenen Jahrzehnte einbezieht. Konkret: 

Was wäre, wenn 17 deutsche Kernkraftwerke noch liefen?

Vor dem Atomausstieg waren in Deutschland Kernkraftwerke mit zusammen rund 20 Gigawatt Leistung installiert, und diese lieferten jährlich rund 170 TWh elektrische Energie ins Netz. Die heute mit Gas erzeugte Strommenge liegt, je nach Jahr und Situation an der Strombörse, bei bis zu 0,25 TWh pro Tag. Hätten wir die Kernkraftwerke noch, könnten sie deutlich über 0,4 TWh pro Tag produzieren. Ein Gasmangel würde nicht oder nur minimal auf den Stromsektor durchschlagen.

Das ist besonders interessant, weil Gaskraftwerke wegen ihres begrenzten Wirkungsgrads etwa doppelt so viel Erdgasenergie verbrauchen, wie sie an Strom liefern. Die Kernenergie konnte daher gerade im Winter den Gasmarkt um rund 0,5 TWh täglich entlasten. 

Die Kernkraftwerke lieferten einen zuverlässigen Sockel der Energieversorgung. Sie liefen im Winter durch, bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit; die Gaskraftwerke halfen dabei, die Spitzenlast abzudecken. Die Deutschen brauchten auch in kalten Wintern nicht um die Versorgung mit Strom und Wärme zu zittern, das System war wetterfest.

Mit 17 Kernkraftwerken im System könnte Deutschland heute fast ganz auf Kohle- und Gaskraftwerke verzichten. Damit verschöbe sich die Gasnachfrage vollständig auf Industrie und Raumwärme; die heute diskutierten Kälteszenarien würden die Speicher zwar immer noch beanspruchen, aber nicht mehr gleichzeitig mit Stromnachfragespitzen kollidieren. 

Mit Kernkraft war das Wetter lediglich ein Störfaktor an der Peripherie der Debatte – relevant für den Heizöl- und Gasverbrauch, aber nicht für die gesamte Wirtschaft. Nach dem Atomausstieg ist Wetter wieder zur Systemgröße geworden, über die Kabinette beraten und Unternehmen Investitionspläne umschreiben.

Damit bekommt die Frage „Alle reden vom Wetter. Wir nicht?“ eine bittere Note: Wir können es uns gerade nicht leisten, nicht über das Wetter zu reden – genau weil wir uns entschieden haben, mit der Kernenergie eine jederzeit verfügbare, witterungsunabhängige Stromquelle aus dem System zu entfernen und ihre Rolle mit einem Brennstoff zu füllen, der in denselben Speicher passt wie unsere Heizenergie.

Werbung

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

95 Kommentare

  • Der Februar wird kalt. Und der Märzwird spannend. Kein Gas mehr – und zweimal Wahlen.

    • Pommer, und ja in Baden-Württemberg will der grüne Cem an die Macht. Das wird tatsächlich interessant.

      • Hier wird nix spannend oder interessant. Der gemeine Wähler ist a) lernresistent bzw. seine Lernkurve bleibt extrem flach und außerdem möchte er b) „richtig“ wählen. Die „etablierten“ Parteien von „unsererDemokratie“ tun außerdem alles dafür, um einerseits die Opposition zu drangsalieren und sei es „nur“ Kandidaten für verfassungsrechtlich bedenklich zu erklären und/oder Plakate abzureißen etc. andererseits auch noch die superlinkste verfassungsfeindlichste Gruppierung „vor“ der Brandmauer und sei es darüber noch hinaus gegen Zahlung von 1 Bio Teuronen Sonder“vermögen“ an dubiose Organisationen für eine realitätsentlehnte Politik etc. ins Boot zu holen. Dieses Land ist erledigt!

      • Ja der Baden-Württemberger…. aus grün schwarz wird schwarz grün .. aber sonst ändert sich nichts. Aus Raider wird Twix…ausser dass wenn der Türke MP wird, Ba Wü etwas näher an Istanbul rückt….ich denke das offizielle Endergebnis der Wahl steht bereits fest .

    • Und die Heizrechnung wird auch für die Wärmepumper richtig hoch ausfallen.

      Was die Meisten nicht wissen:
      die Wärmepumpen brauchen eine Mindest-Betriebstemperatur. Wenn es darunter geht, heizen sie elektrisch nach.
      Man könnte sagen (analog zu Donnie): „Me first!“

      • Was Sie so alles wissen. Meine Wärmepumpe offenbar nicht. Die heizt jetzt im 15. Jahr, ohne dass ein einziges mal der Heizstab „eingesprungen“ ist. Warum? Den habe ich gleich am Anfang deaktiviert. Viessman Vitocal 222. Ostsachsen.

        -46
        • Den Witz haben einige nicht verstanden:
          „… ohne dass ein einziges mal der Heizstab „eingesprungen“ ist. Warum? Den (Heizstab) habe ich gleich am Anfang deaktiviert. „

          4
        • So, jetzt bitte die Minusbewerter mit stichhaltigen Beiträgen. Danke.

          -22
    • @Schwarzer Pommer, Wenn Sie denken das sich bei den Wahlen in RP und BW was ändert, dann träumen Sie. Und nein, bei der deutschen Bevölkerung müssen Wahlen nicht manipuliert werden.
      Bitte dieses Video schauen und teilen.
      https://youtu.be/hFbCmZE5q_8?si=4mXk3Z0BOP5EPnXq

    • Naja, wenn das ganze Land eingefroren ist, geht auch keiner wählen.
      Mittlerweile traue ich dieser desolaten Regierung alles zu, ohne Ausnahmen, ALLES!

    • Wichtig wäre ein Frühling ohne Merz!

    • …und es wird sich wieder nichts ändern weil es der Deutsche eben nicht will.

    • Da werde ich mir Häuser aussuchen, wo Licht brennt und da werde ich mich Einquartieren!

    • Bei einem Füllstand von 20 Prozent MUSS die reGIERung kraft Gesetzes den Gasnotstand ausrufen UND RATIONIEREN. Das trifft dann zuerst STAHL, CHEMIE, GLAS….etc….was natürlich dann auch die Arbeitslosenzahlen hochtreibt.

      Dabei könnte man das Problem dadurch entschärfen, dass man North Stream öffnet, die intakte Röhre. Das soll aber aus ideologischen Gründen nicht passieren. Lieber lässt man den Michel verrecken.

      Im Anschluss EXPLODIEREN dann auch die Lebensmittel- und sonstigen Konsumpreise, was wiederum der Michel dann bezahlen darf.

      Wie lange wird der Michel sich das noch bieten lassen ?

      Nach den aktuellen Daten sind die restlichen 20 Prozent Füllmenge mit Zwangsrationierung in 18 Tagen erreicht.

    • Alles nur, weil Habeck nicht mehr Minister ist. Da wäre das nicht passiert. Frau Reiche ist eine unfähige Lobbyistin und kann es einfach nicht.
      P.S. Wir werden trotzdem nicht erfrieren.

  • Wir waren mal ein Land ohne Energieprobleme und ohne Bildungsnotstand. Die Straßen waren sicher und im Freibad konnten sich die Kinder unbesorgt vergnügen. Dank der Politik der Altparteien hat sich dieses Land leider zum kranken Mann Europas entwickelt.

    125
    • Diese bösartige Politik war und ist nur möglich, weil die große Mehrheit der Wähler sie unterstützt. Das übersehen sie.

      • Die Deutschen sind seit dem Dreißigjährigen Krieg Spezialisten drin, sich im Schildbürger-Style völlig unnötige Katastrophen liebevoll selbst zu basteln. Da haben die Nachbarn schon immer gestaunt.

      • Und die meisten Wähler lernen leider nichts dazu

      • Sie scheinen nicht zu wissen, wie die Wahlen tatsächlich funktionieren. Schade.

      • Wähler wie er selbst. Konsumenten wie er selbst. Leute die jeden Tag ihres Lebens an dieser Situation heute mitgewerkelt haben.

        -11
      • Alter weißer Mann ist nur ein(1) Wähler! Wir alle sollten helfen diese bösartige Politik unters Volk zu bringen!

    • Im April 2000 trat Mojib Latif, damals Meteorologe am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie, mit einer Vorhersage an die Öffentlichkeit, die heute wie eine kühne Fehlkalkulation wirkt.
      In einem Gespräch mit dem Magazin Spiegel zeichnete er ein Bild der klimatischen Zukunft Deutschlands.
      In dem Artikel mit dem Titel „Winter ade. Nie wieder Schnee?“ legte sich Latif fest: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagte der Wissenschaftler voraus.
      Schweigender Experte
      Auch heute bekleidet Mojib Latif einflussreiche Positionen. Er ist Seniorprofessor an der Universität Kiel und seit 2022 Präsident der Akademie der Wissenschaften in Hamburg. Seine Stimme hat Gewicht in der klimapolitischen Debatte.
      https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/klimaforscher-prophezeite-vor-20-jahren-nie-wieder-schnee-heute-reagiert-er-nicht-mehr-auf-anfragen-li.10016726

    • Ja, und warum tut ihr nichts dagegen? (Bin kein Deutscher)

    • Der Islam und/oder der Sozialismus übernimmt fliesend. Wir wissen ja wie es in solchen Ländern ist. Scheisse halt.

    • Und da gab es die ganze EU Scheisse nicht. Da habe ich als Junggeselle ca. 25% Abzüge gehabt. Alle Kassenleistungen , wie Brillen, Kuren, Massagen und volle Zahnärztiche Leistungen bekommen! Dazu noch die Zusage des Staates auf 100% Rente! Und als die Volksverräter an die Macht kamen, ging alles im Schuss ins Tal. Das Schlimmste hierbei war, die vergeigte Revolution von 1989 und anschliessend noch der Mist mit Merkel! Das war der Anfang der neuen SED und der Untergang Deutschlands!

    • Völliger Quark aus der trüben Nostalgiebrille. Das Rumgeheule alter Leute über die mythische Zeit von Damals nützt uns gar nichts weil es erfunden ist. Immer die Schuld bei den Altparteien zu suchen macht das umso deutlicher was für Lebensbummelanten immer noch hier rumhängen.

      -27
      • Wer die Vergangenheit nicht kennt oder nicht kennen will kann auch die Gegenwart und erst nicht Zukunft gestalten oder verbessern. Übrigens wenn sich Erwachsene unterhalten,sollten sich Kinder raushalten.

  • Der Amtseid ist in Artikel 56 des Grundgesetzes festgelegt und lautet:

    „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

    Dies noch einmal zur Erinnerung und Überprüfung der Leistung der sich momentan im Amt befindlichen Personen.

    Wer also Gerechtigkeit gegenüber Bäumen üben möchte, ist dann gegenüber den hier im Land lebenden Menschen zur Selbigen laut Amtseid, verpflichtet!!! Einseitig pro Klima sagt der Eid nicht aus.

    • In diesem Land der besten Demokratie aller Zeiten hält sich nicht einmal mehr das Verfassungsgericht an das GG und die Kartell Politiker absolut gar nicht!
      Wie kann es sonst sein, das das VG Vielehen und Kinderehen absegnet??? Ist laut GG in Deutschland verboten!
      Auch den Granzschutz haben deutsche Politiker selbst verhindert, also ihren Eid gebrochen! Sie gehören allesamt vor Gericht!

  • Wer kann sich noch an Stadtgas erinnern?
    Örtliches Aufkommen deckte örtlichen Bedarf. Kein LNG vom anderen Ende der Welt…
    Allerdings brauchte man Kohle.
    Aber: Ideologien machen keine Bude warm, man kann sie nicht fressen und von A nach B kommt man damit auch nicht.
    Hin, wie her: Bedankt euch bei denen, die ihr gewählt habt.

  • Schön! Vollumfänglicher Artikel, der unsere „Energie-Kybernetik“ als Kreislauf mit Zu- und Abfluss „Verbrauch minus Einspeisung“ transparent nachvollziehbar darstellt.

    „Diesen Winter erleben wir, wie abhängig uns die Energiewende-Politik von den Launen der Natur macht.“

    Eine „dimensionale“ Ergänzung dazu: ..von den Launen der Natur UND der Börse…

    Und als K-Komplexität: ..von den Launen der Polit-Schauspieler…

    Und im Sinne des Sozialismus: Alles ist von Allem abhängig und nichts mehr kalkulierbar und damit degeneriert unsere Ratio zum reinen Gefühlsurteil.

    Aber aber…
    Katarina Schulze-GRÜN: „Die Erde brennt“
    3. Dezember 2023 https://exxpress.at/politik/gruene-meint-bei-minus-5-grad-und-halbem-meter-schnee-die-erde-brennt/

  • „Eine Auswertung der Konstellationen (Polarwirbelschwäche, Russlandblockade, La-Niña-Phase) kommt auf etwa 40 bis 50 Prozent Wahrscheinlichkeit für einen unterkühlten, schneereichen Winter und etwa 20 bis 25 Prozent für einen „Jahrhundertwinter“, also einen extrem kalten, rekordreichen Verlauf.“

    Das erinnert stark an Astrologie. Ich kann, ohne aus dem Fenster zu schauen oder sonstige Daten, Prognosen mit ähnlicher Genauigkeit erstellen, einfach aus dem Bauch heraus. Auch die bekannten Bauernregeln dürften ähnlich „präzise“ sein. Wir sollten uns damit abfinden, dass wir das Wetter nicht über 3-4 Tage hinaus vorhersagen können.

    • ..nun ja, das ist halt die Sprache der Wissenschaft ausgedrückt als kummulierte Wahrscheinlichkeiten von Einflussgrößen und Fehlerfortpflanzung. Die Naturgesetze sind ja eigentlich nur Distributionen oder Verallgemeinerungen. Selbst das Ohmsche Gesetz U = R * I gilt linear nur in einem sehr beschränkten Material- und Temperaturbereich und modelliert die Wirklichkeit. Ja, ja, was ist schon Wirklichkeit… (mir ist kalt. Dann mach dir warme Gedanken… darf man heute schon nicht mehr sagen: Sexist und so…)

      Ich verstehe Sie, ABER…
      ..da will man irgendwann nur noch mit der Faust auf den Tisch hauen. Als ich einmal einem Fachbereichskollegen, Matte-Prof., Schläge angedroht habe ob seiner Anmaßung, mußte ich folgend im Büßergewand zur Institutsleitung. Meine kindliche Reue(der hat aber angefangen…) 😉 half mir da raus.

  • Ob das Gas diesen Winter noch ausreicht ist mittlerweile schon irrelevant. Wir kämen mit 5-10% oder 0% aus diesem Winter und das kann man im Sommer nicht/kaum bis 90% auffüllen, womit im nächsten Winter die Not noch größer ist. In vielen Wirtschaftsblogs oder Interviews mit Experten sieht man jetzt ganz klar, dass Stuttgart zum Detroit Deutschlands wird. Und die Chemie Industrie von Mannheim/Frankfurt geht den Weg der Kohle/Stahlindustrie im Ruhrpott. Endstation ist dann Ende Gelände. 🫣😣

  • Ich bin am Ende mit meinen Gedanken über diese Regierung.

    • Bei mir ist Gefahr im Verzug, denn ich muss jeden Tag mehr trinken um diesen ganzen Mist noch aushalten zu können!

  • Zu meiner Kindheit war immer ein Kellerraum mit Koks (schwarze Farbe).gefüllt. Da hieß es im Sommer: „Mutter der Mann mit dem Koks ist da“! Der Winter konnte kommen, egal wie kalt er war. Heute wird auch viel Koks (weiße Farbe) verbraucht. Was das bewirkt sieht man in unserem Land. Wir sollen wieder umsteigen auf Koks (schwarze Farbe).

  • Und unsere europäischen Freunde sind auch über die von Deutschland verursachten hohen Gaspreise begeistert. Laut Frau Dröge kopiert ja die ganze Welt jnsere Energiewende.😎

  • Wir hatten doch mal sone Gas Pipeline. Wo ist die eigentlich?

  • Sterben dann alle Eichhörnchen wenn der Gasspeicher weiter sinkt?

    -29
  • Ich heize doch mit meiner Wärmepumpe
    mit grünen Strom
    also was juckt mich das.

    -32
    • Und der Strom bei Dunkelflaute kommt genau woher?

      • Der Rossini wird antworten: Aus der Steckdose. Und wenn es keinen Strom mehr gibt, funktioniert auch die Wärmepumpe nicht bzw. die können sogar “ platzen“.

        • Mir platzt höchsten der Kragen wenn wir nicht bald diese Inkompetenten Verantwortungsträger in die Wüste schicken
          die und sich einen Unsinn täglich verkaufen

          -8
      • Das ist doch bloß provokant. „Herr Rossi“ weiß genau, dass er ein Looser ist und einer (neuerlichen) Looser-Regierung weiter den Boden bereitet. Freuen wir uns, dass wir es besser wissen. Deshalb: AN-Daumenhoch-Kommentatoren ins Parlament, AN-Daumenhoch-Kommentatoren als Kanzler!!

      • Ja natürlich aus der Steckdose wo denn sonst

  • Und wo soll das benötigte Uran herkommen? Frankreich ist massiv auf den Import von angereichertem Uran aus Rußland angewiesen, das von den Sanktionen ausgenommen ist. Am besten, Deutschland würde wieder in die Kohleförderung einsteigen. Die Braunkohlevorräte reichen noch für 150 Jahre, und man kann auch Gas daraus herstellen. Bis dahin gibt es vielleicht bessere Alternativen.

    • Es gibt auch Öl noch für mehrere 100 Jahre. Jetzt wo Venezuela uns ebenfalls problemlos versorgen könnte.

  • „Man darf hoffen, dass der Bundesregierung der Ernst der Lage klar ist….“
    Hoffen wir lieber nicht, wir werden enttäuscht. Aber auch den meisten Bürgern ist der Ernst der Lage nicht klar. Es geht nicht nur um warme Wohnungen, auch die Industrie wird zusammenbrechen. Krankenhäuser funktionieren nicht, Pflegeheime sind kalt und ohne Strom, warmes Wasser und Essen. Busse und Bahnen fahren nicht, E-Autos auch nicht und auch für Verbrenner wird es brenzlig. Der Bäcker hat zu und Bier gibt es auch nicht. Und kein Smartphon… Und dazu darf dann nicht mal Salz gestreut werden, wie in Berlin. Das Szenario ist nicht auszudenken.
    Wir wissen, das ist das Ziel – und Schuld ist eben das Wetter, so kann man „Dummheit und Unvermögen“ gut erklären.

    • Ich ( in Spanien an der Küste lebend, Gasheizung + Kaminofen, der mit Holz beheizt wird) , bin wirklich gespannt, wie es mit der Energieversorgung in D weitergehen wird. Ein knackiger Winter wie jetzt war in dieser Energiepolitik wegen der Erwärmung des Klimas ja nicht eingeplant. Alles Gute und toi toi toi.

      • Mit Holz heizen? So kommt die Wiederbewaldung Spaniens aber nicht weiter. Sie sollten eigentlich nach Deutschland zurückkehren, um energiesolidarisch zu sein.
        Und überhaupt: Um mitreden zu können.

    • Hoffen heisst: nicht wissen. Und wer nichts weiss, muss glauben, was man ihm erzählt. Und zum glauben geht man am besten in die Kirche. Und die beste Kirche zum beten ist aktuell diejenige vom Wettergott! Die Experten für den Wettergott sind Schamanen. Und deren Nachfolger wiederum erklären uns dann morgen in den Abendnachrichten, warum das, was sie uns gestern fest vorhergesagt haben, heute dann doch nicht eingetroffen ist. 🤡🫣😅

  • Wenn ich den Artikel in Realität auseinander nehme kommen hier sehr viele sowieso aus dem staunen nichtmehr raus aber ist auch egal.
    In diesem Sinne
    >> Atomkraftwerke ja

  • Reiche sagt,keine Bange. Sie wird’s schon wissen,das Cleverle. ( Ironie aus)

    • Reiche arbeitet zu wenig.

  • Je knapper das Gas, desto höher der Marktpreis und damit anteilig die Steuern und Abgaben. Gewinne, Gewinne, Gewinne für Alle. Ausser für den Kunden natürlich. Das Publikum glotzt und macht weiter wie gehabt.

  • Nein! Fürchten müssen wir uns vor „Politikern“ die ganz vorsätzlich unser Land verraten, verkaufen und willentlich zerstören.

  • Energiewende ohne das Wetter gemacht …. kann sich nur der Lobbyist ausdenken …

  • Warum die Deutschen wieder mal Europa in den Abgrund versucht zu stürzen soll sich eben zum wiederholten Male ereignen.
    Schlimmer aber ist das Zuschauen der Deutschen bzw. das Einwilligen derselben und nicht millionenfach zu demonstrieren.
    Btw. bin ich kein Deutscher, aber ich sehe was dort schon wieder passiert.

  • Ach, macht nix die Deutschen hocken brav zu Hause während der Staat systematisch Angst Propaganda aufrecht erhält und das Volk ausraubt.

  • Es muss zuerst alles zusammenbrechen und selbst dann wird der dumme Michl
    für CDUCSUGRÜNESPDLINKE gerne leiden.

  • wo lebt der autor? hier ist es nachts minus 10 grad, tagsüber heute minus 7…es ist schon lange ar***kalt…

  • Bin mal gespannt wenn uns bald das Gas ausgeht. Weil die Politiker alle Warnungen von Experten ignoriert haben.
    Ob sich das auf den Wahl Ausgang bemerkbar macht.
    Aber die ÖRR verseuchten Gehirne werden weiterhin den Untergang Deutschlands mit ihrer Stimme vorran treiben.

Werbung