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„Selbst wenn wir Einzelne von ihnen töten würden“ – Donnernder Applaus für Gewalt gegen AfD bei Mobilisierungsveranstaltung für Gießen

Eine zentrale Rolle bei der Mobilisierung für die Anti-AfD-Proteste in Gießen spielten linke Studenten-Netzwerke, die an Hochschulen neue Mitstreiter rekrutieren. Gewalt gegen vermeintliche Faschisten wird dort öffentlich bejubelt.

Das Reitstalltor auf dem Campus der Universität Göttingen

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In Gießen haben am Wochenende tausende, überwiegend junge Antifa-Aktivisten versucht, die Neugründung der AfD-Jugendorganisation zu verhindern. Dabei kam es zu illegalen Straßenblockaden und massiver Gewalt. Mit etwa 15.000 Teilnehmern war es die wohl größte Blockadeaktion in der Geschichte der Bundesrepublik – gut organisiert und strategisch vorbereitet durch das linke Aktionsbündnis „widersetzen“.

Eine zentrale Rolle bei der Rekrutierung und Mobilisierung spielte im Vorfeld der Proteste die bundesweit aktive Hochschulgruppe „Studis gegen Rechts“. An mehreren deutschen Universitäten veranstalteten deren Mitglieder öffentlich beworbene Aktionskonferenzen. Das Ziel: Möglichst viele Studenten dazu zu animieren, als Teil von „widersetzen“ nach Gießen zu fahren, um die Gründung des neuen AfD-Jugendverbandes zu verhindern.

In Göttingen, einem Schwerpunkt der linksradikalen Szene, fanden diese Konferenzen unter dem Namen „Vollversammlung gegen Faschismus“ im größten Hörsaal der Universität statt. Bei der letzten Versammlung vor den Protesten in Gießen, die am 12. November unter dem Motto „AfD-Jugend stoppen!“ abgehalten wurde, war Apollo News zugegen. Es kam dabei zu einer Reihe gewaltverherrlichender Aussagen, die von der Versammlung mit lautstarkem Beifall bedacht und von uns umfassend dokumentiert wurden.

Die deutlichsten Aussagen fielen dabei in einer Diskussionsrunde zum Thema „Warum widersetzen?!“, an der mit Volkhard Mosler ein nach wie vor politisch aktiver Veteran der 1968er-Bewegung teilnahm. Mosler war gemeinsam mit Rudi Dutschke im Vorstand des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) in Frankfurt am Main. Heute ist er führendes Mitglied von „marx21“, einer trotzkistischen Organisation innerhalb der Linkspartei, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird und 2011 als linksextremistisch eingestuft wurde. Mosler war Mitglied im Kreisvorstand der Linken Frankfurt am Main und kandidierte dort für die Partei bei der Landtagswahl 2008.

Jubelrufe für „Linksterrorismus“

Bei seinen deutlich jüngeren Zuhörern kamen Moslers Ausführungen gut an. So quittierten sie etwa die Bemerkung, dass die NPD im Bundestagswahlkampf 1969 am Antifa-Straßenkampf und – so wörtlich – „Linksterrorismus“ gescheitert sei, mit Jubelrufen und geradezu frenetischem Beifall.

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Damit nicht genug. Im Zusammenhang mit der Forderung, die Arbeiter- und Studentenschaft in einer gemeinsamen, großen und schlagkräftigen revolutionären Massenbewegung zu vereinigen, führte Mosler aus: „Entschlossenheit alleine reicht nicht. Es gibt eine Taktik im alten Faschistenkampf, auf Englisch wird das ‚Squadism‘ genannt, man kann die auch ‚Kommandoaktionen‘ nennen. Das sind kleine, durchorganisierte Antifa-Gruppen, die auf Faschisten Jagd machen“ – weiter kommt Mosler mit seiner Schilderung nicht, denn an dieser Stelle bricht erst heiteres Gelächter, dann affirmativer Jubel und schließlich Applaus aus. Und noch in den Applaus hinein sagt er mit Blick auf die Faschisten-Jagd: „Alles wunderbar, hab‘ überhaupt kein Problem damit“ – unmissverständlicher kann man politische Gewalt wohl kaum gutheißen.

Nachdem die Beifallsbekundungen abgeebbt waren, setzte er unmittelbar fort: „Aber wir werden letztlich auch mit diesen Mitteln die Faschisten nicht zurückdrängen. Ich glaube, selbst wenn wir Einzelne von ihnen töten würden, es würde keinen Unterschied machen. Deshalb denken wir, es geht darum, eine Massenbewegung aufzubauen, die breit und entschlossen sein muss. Das ist die Lehre, die wir aus ’33 ziehen müssen.“

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Im weiteren Verlauf der „Vollversammlung gegen Faschismus“ stellte Mosler den heutigen Kampf gegen die AfD in eine Traditionslinie mit der 1968er Studentenrevolte und dem „Straßenkampf“ gegen die NPD in den 1960er und 1970er Jahren. Schnell wurde dabei deutlich, dass er und ein großer Teil der „Studis gegen Rechts“ Gewalt in der politischen Auseinandersetzung gutheißen, solange sie die aus ihrer Sicht Richtigen trifft. Auf einem der im Hörsaal angebrachten Transparente war etwa der Spruch „Faschismus mit allen Mitteln bekämpfen!“ zu lesen.

Aufbau einer revolutionären Massenbewegung

Mosler rekurrierte auch immer wieder auf die traumatische Niederlage, die die damals gespaltene politische Linke im Jahr 1933 erlitten habe. Vor diesem Hintergrund plädierte er für eine vereinigte und entschlossene linke Bewegung, die auch die Arbeiterschaft „in den Kampf einbeziehen“ müsse. Passend zu seinen Ausführungen im Rahmen der „Vollversammlung“ schreibt das Bundesamt für Verfassungsschutz über die Zielsetzung trotzkistischer Vereinigungen wie „marx21“: „Offen oder verdeckt versuchen sie, Aktionsbündnisse, Kampagnen und Organisationen mit eigenen Kadern zu infiltrieren. Diese Strukturen sollen unter ihre Kontrolle gebracht oder zumindest ein Kern an trotzkistischen Kadern darin verankert werden. Ziel jener als Entrismus bezeichneten Unterwanderungsstrategie ist es, die schon organisierten Bündnisse und Bewegungen für den Aufbau einer revolutionären Massenbewegung zu instrumentalisieren.“

Abgesehen von seinen gewaltverherrlichenden Aussagen bezeichnete Mosler den neuen AfD-Jugendverband als die „Zukunft des Faschismus“ und in expliziter Analogie zur nationalsozialistischen Machtergreifung als „Schlüssel zum Aufbau einer SA“. Für die Proteste in Gießen müsse das Hauptziel daher darin bestehen, die „Grundsteinlegung für paramilitärische Einheiten“ in der AfD zu verhindern, so Mosler.

Universität zieht keine Konsequenzen

Von Apollo News mit den Vorfällen in den Hochschulräumen konfrontiert, bestätigte die Universität Göttingen vor zwei Wochen, dass „im Vorfeld und während der Veranstaltung (…) Verstöße gegen unsere Überlassungsbedingungen (…) und die Richtlinie zur Registrierung als studentische Vereinigung“ aufgetreten sind, die man „in den kommenden Tagen mit der Hochschulgruppe besprechen“ wolle. Hinsichtlich möglicher Sanktionen für die „Studis gegen Rechts“ erklärte ein Sprecher der Hochschule gegenüber Apollo News, dass „diese Verstöße auch zur Löschung der Registrierung der Hochschulgruppe führen“ können. Außerdem werde man die Hochschulgruppe bis zu dem angekündigten Gespräch vorläufig „von der Nutzung universitärer Räumlichkeiten“ ausschließen.

Auf die spätere Nachfrage, wann das Gespräch mit den „Studis gegen Rechts“ stattfinden solle und von welchen Kriterien man die Entscheidung abhängig machen wolle, ob die Registrierung der Hochschulgruppe gelöscht oder beibehalten werde, wollte die Universität sich nicht äußern. Da trotz der Ankündigung der Hochschule – soweit nachvollziehbar – bisher keine einzige Veranstaltung der „Studis gegen Rechts“ ausgefallen ist, diese auch weiterhin in den Räumlichkeiten der Universität stattfinden und die Gruppe nach wie vor im Hochschulgruppenverzeichnis des Allgemeinen Studierendenausschusses verzeichnet ist, kann aber davon ausgegangen werden, dass man sich gegen eine Löschung der Registrierung entschieden hat.

Und das, obwohl in Berlin die Freie Universität (FU) und die Humboldt-Universität (HU) in der Woche der Göttinger „Vollversammlung“ Veranstaltungen der „Studis gegen Rechts“ in universitären Räumlichkeiten untersagt hatten. Auch in Berlin ging es dabei um Veranstaltungen, die zu den geplanten Protestaktionen gegen die neue AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ mobilisieren wollten. Auf Anfrage der TAZ sprach die HU davon, für die entsprechenden Veranstaltungen „nie Räume zugesagt“ zu haben. Die FU begründete ihre Absage damit, dass die „Studis gegen Rechts“ bei der Raumanmeldung falsche Angaben gemacht hätten und etwa „nicht angegeben“ hätten, „dass es sich um eine Veranstaltung handelt, die sich explizit gegen eine politische Partei richtet“. Eine solche Veranstaltung verstoße aus Sicht der FU gegen die „parteipolitische Neutralität einer Hochschule“.

In Göttingen konnte man sich zu diesen Konsequenzen dem Anschein nach nicht durchringen. Nach den einschlägigen Richtlinien der Universität Göttingen soll die Registrierung von Hochschulgruppen dann gelöscht werden, wenn „die Registrierung auf Grund des Verhaltens der Vereinigung für die Universität unzumutbar ist.“ Dass die Universität die Registrierung der „Studis gegen Rechts“ nach Prüfung der Vorfälle nicht gelöscht hat, lässt daher nur den Schluss zu, dass sie ganz offensichtlich kein Problem mit dem offen gewaltverherrlichenden Gebaren und der parteipolitischen Agitation der „Studis gegen Rechts“ hat.

Plakat für die „Vollversammlung gegen Faschismus“ der „Studis gegen Rechts“ an der Universität Göttingen
Flyer der „Studis gegen Rechts“ mit dem Aufruf, sich der AfD-Jugend zu „widersetzen“

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168 Kommentare

  • …und Das sollen mal die zukünftigen „Akademiker“ sein oder werden? Mir wird Himmelangst um dieseses, unseren Land!

    412
    • Da kann einem wirklich Angst und Bange werden.

      190
    • Keine Bange, das werden die nie!

      • Doch schon. Was meinen Sie, wieso die Leererzimmer selbst verwunschener Elfenbeinturmgymnasien in der tiefsten bayerischen Provinz inzwischen wie die Komintern anmuten. Und warum solche Leerkörpernd:nnen dementsprechend im Unterricht auftreten – ja eben.

        Der Karren steckt viel tiefer im Dreck, als es Leuten fern der Produktion klar sein mag.

        • Dann muß der Souverän dafür sorgen, daß sich das ändert. Vom Schreiben alleine passiert nix!

          4
    • Jede Menge Akademiker waren auch in der dunklen Zeit mit von der Partie

    • Schauen Sie auf die Kulturrevolution in China. Das ist das beste Beispiel dafür, wofür diese Gruppierungen kämpfen. Einschließlich des für ihren Wahn notwendigen Massenmordes

    • Wenn ihr alle so Angst habt dann wehrt euch endlich verdammt nochmal!

      Mit Wahlen ist das nicht mehr hinzugekommen!

      • Und wie wehrt man sich gegen all die Verleumdungen, der Gewalt, gegen die Mordaufrufe gegen uns? Mit Gewalt? Mit Waffen? Als friedliebender Christ ist das alles schwer möglich für mich. Eventuell hilft uns wieder das Ausland, die uns befreien, wie damals vom Nationalsozialismus?

        • Ach ja! Die Anderen sollen es richten? … Was für ein Bullshit! Etwas verwirrt nehme ich an.

          -10
    • Ne, ne, keine Bange, immer richtig kontextualisieren:
      Je kleiner der Kreis: Eine selbstverstärkende Versammlung „schreit“ immer und die wollen alle später mal mit sauberem pol. Führungszeugnis Geld verdienen.
      Wo? Der „Staat“ platzt aus allen Nähten, Beamte, öffentlicher Dienst, (GO)NGOs… also
      Und DER da hat schon lange Moos angesetzt, das ist
      Ein Relikt!
      Eine linke Geisterikone!
      Trotzkisten? Kasperkisten!!

    • Nun der Herr den man da hört ist schon in den 70igern Linksradikal unterwegs gewesen. Interessant finde ich das „Töten“ bei den Linken durchaus eine Option darstellt, da gab es ja auch die Äusserung auf einen Parteitag der LINKEN Reiche zu erschiessen.

    • Die sind wohl als Studenten eingeschrieben, studieren aber bis auf Einzelne nicht, weil sie andere Gramattchen im Kopf haben, müssen die AfD bekämpfen. Das werden sicherlich Studienabbrecher, oder ewige Studenten.

    • Entschuldigung, das sind keine Akademiker, auch wenn sie an der Uni sind. Das sind die intellektuellen Limbotänzer, die mit einem für nichts geschenkten 1er-Abitur an die Uni gehen durften, ohne studierfähig zu sein. Es ist die Schwachkopf-Generation, die, sobald dem Staat das Geld ausgeht, um es unzuverteilen, nicht überlebensfähig sind.
      Dann erledigt sich das Problem von alleine. Diese Typen sind schon tot, sie merken es nur noch nicht.

    • Diese Ideoten müssen meine Rente erwirtschaften und werden selber in Armut leben. Dazu müssen die wieder Krieg spielen. Die sind genug bestraft.

    • Wieso? Die studieren alle Marxismus-Leninismus, Gender-Kack und Bombenbasteln für SED-Jünger…

  • Traurig was in Gießen abging. Das war offener Terror .

    261
    • Die offiziellen Reaktionen der Landesregierung waren armselig.

      121
    • Laut ÖRR war doch alles „friedlich“. Wie bei den BLM-Protesten in den USA damals, wo im Hintergrund die ganze Straßenzeile brannte und der Reporter im Vordergrund sagte, alles sei friedlich.

      112
      • Klar, CNN beschrieb das vor laufenden Kameras als „Fiery, but peaceful“ während im Hintergrund ein Autohaus abbrannte. 😕

        • CNN ist sehr links.

          37
      • Der ÖRR in Deutschland ist von der Wahrheit soweit entfernt, wie das kommunistische Nordkorea von der Freiheit.

    • Mosler war schon immer so, nur bisher gab es auch einen Verfassungsschutz, der seinen Namen wert war. So wie er heute gegen die AfD kämpft so hat er auch
      schon gegen Kohl, die FDP und alles was einen Hauch von konservativ hat, gekämpft.

      https://www.marxists.de/germany/zeitlupe/1994.htm

      Ein von einer Paranoia getriebener Mensch, hat sich an die Spitze einer Protestbewegung gesetzt und deren Mitglieder merken nicht einmal welchem Irren sie folgen.

    • Was sollen den diese Jugendlichen auch sonst glauben oder für einen Weg gehen . Schon in den allgemeinen Schulen indoktriniert von linksextremistischen grünen Lehrern . Im örr nur Hass und hetze gegen konservative . Die Regierung und das Parlament durchsetzt von linkesextremistischen Unterstützern
      gewaltbereiten ngo,s . Flankiert von einer Justiz und Polizei die auf dem linkensextremen Auge Bild sind . Merkel hat ganze Arbeit geleistet . Es wird nicht mehr lange dauern und auch das letzte Tabu wird fallen .

  • Die Sturmabteilung (SA) war die paramilitärische Kampforganisation der NSDAP während der Weimarer Republik und spielte als Ordnertruppe eine entscheidende Rolle beim Aufstieg der Nationalsozialisten, indem sie deren Versammlungen vor Gruppen politischer Gegner mit Gewalt abschirmte oder gegnerische Veranstaltungen behinderte.

    125
    • Richtig! Offenbar muß uns die Trump USA wieder retten.
      Es wird dort genau beobachtet, was hier abgeht.
      Die Trump USA werden keine faschistischen Tendenzen unterstützen, auch wenn diese im Jahr 2025 rotgrün erscheinen und sich Anti….nennen.

      US DEPARTMENT of STATE
      Mr.Christopher Landau/Vize Außenminister

      • wer heute Frau Weidel bei der Pressekonferenz erlebt und gehört hat,kann davon ausgehen dass Giessen und alles Bisherige ein Nachspiel hat.
        Und das ist bitter nötig.

        • Mal sehen was passiert.

          6
        • Nachspiel? Im Läbe net. Es wird NIX passieren!

          5
    • Nachtigall ick hör Dir trapsen

    • Tja, und wer verhält sich heute ganz genauso? Von den Konservativen kommen werder Gewaltaufrufe noch Straßenblockaden. Aber wer mit seinem Kopf im ideologischen Sandkasten steckt, kann die Realität nicht sehen.

    • Hatte ich auch gerade gepostet, musste Ihr Kommentar auch auf Freigabe warten? 😉

      Schon irgendwie witzig, sich genau jeder Dinge zu bedienen, bzw. sich genauso zu benehmen wie die Organisation, welche angeblich durch die Gegner entstehen soll. Merken die eigentlich noch was oder plappern die nur nach?

    • Da die Kommunisten die neue Konkurrenz auf dem linken Spielfeld gewaltsam bekämpften (Rotfrontkämpferbund), sah die sich genötigt, ihre Versammlungen mithilfe einer eigenen Organisation zu schützen. Es entstand die SA. Ich kann nicht erkennen, daß es in der AfD entsprechende Bestrebungen gibt. Warum nicht? Weil die AfD eben gerade keine linke Konkurrenz ist, sondern strikt auf die bürgerliche Demokratie verpflichtet. Sie wird nicht, wie die Nationalsozialisten, paramilitärische Massenorgnisationen aufbauen, sondern sie wird den linken Terror mit den Mitteln des Rechtsstaates bekämpfen, vor allem durch den Entzug der Finanzierung aus Steuergeldern und Zwangsabgaben.

    • Stalin ließ Trotzki in Mexiko einen Eispickel in die Rübe hauen.
      Mosler ist Trotzkist.
      Noch Fragen, Kienzle….?

    • Wenn der Faschismus wiederkehrt….

  • „In dem Augenblick, in dem sie zu einer Masse gehören, werden der Gelehrte und der Ungebildete gleichermaßen unfähig zur Beobachtung. Eine Masse braucht nicht zahlreich zu sein, um die Fähigkeit des richtigen Sehens zu verlieren und die wirklichen Tatsachen durch Täuschungen zu ersetzen.“ – Gustave Le Bon

    104
    • Psychologie der Massen!……. Genau, wie in seinem Buch beschrieben und alles von Gefühlen gesteuert!

      • nicht mal mehr Gefühle: fremdgesteuert

    • …sein ebenso wichtiges Buch „Psychologie des Sozialismus“, endlich auch in Deutsch, beschreibt gut 130 Jahre vor uns, was jetzt auf uns einschlägt…., (der Gute: Le Bon)

  • Falls man mich direkt fragen würde, ob Deutschland eine Demokratie ist, würde ich inzwischen antworten: auf dem Papier ja, mehr aber auch nicht. Angesichts dieser Entwicklungen ist es auch nicht verwunderlich.

    123
    • Ein Staatsgebilde, das seine Bürger durch Listenwahlen, immer länger werdende Wahlperioden, durch parteipolitisch gebundene Richter des Höchstgericht immer weiter entmachtet, ist keine Demokratie!
      Echte Demokratie wäre eine, in der die Abgeordneten direkt gewählt werden, nicht über Listen. in der die Parteien an der politischen Willensbildung nur MITwirken, so wie es das GG eigentlich vorsieht. In der die Bürger Klageberechtigung vor dem Höchstgericht haben, das Verbandsklagerecht (Klageerhebung, ohne selbst betroffen zu sein) abgeschafft ist. In der auch Richter und Staatsanwälte von Bürgern angeklagt werden können, wenn sie geltendes Recht dehnen/brechen. In der es keinen Verfassungsschutz und keinen Inlandsgeheimdienst gibt. In der die Beamtenschaft auf 20% der derzeitigen Mannstärke reduziert wird, weil die bürgerliche Selbstverwaltung Priorität hat (funktioniert in der Schweiz ja auch). In der es für wichtige Entscheidungen über die Zukunft der Gesellschaft Volksabstimmungen gibt.

    • Nein. Auch auf dem Papier nicht mehr.
      Gewaltenteilung ist nicht vorhanden, Meinungsfreiheit stark eingeschränkt, Presse und ÖRR gleichgeschaltet, Recht auf Eigentum permanent in Frage gestellt, Gleichheit vor dem Gesetz nicht gegeben, Justiz ist nicht unabhängig, Opposition wird behindert und unterdrückt, öffentliche Hetze gegen Andersdenkende, Besetzung von Staatsorganen mit Parteimitgliedern, …
      Was wir haben ist UnsereDemokratie irgendeine Vorstufe des Sozialismus.

  • Journalismus at its best. Danke für die gute Recherche. Ihr gebt den Glauben an guten und investigativen Journalismus zurück.

  • Heftig. Das muss man erstmal verdauen.

    • einfach mal im kreml anrufen und ein lager im kalten sibirien buchen. da dann die extremsten hinsenden mit handy. sie werden schon die passenden fotos in die heimat schicken, so das da dann wenigstens ruhe ist.

    • Diese Worte des Alt68er, Herrn Mosler sind verheerend.

  • Die USA müssen uns wieder befreien wie damals im Jahr 1945.

  • Dazu habe ich wieder eine Hassbotschaft im Briefkasten gefunden.

    Die Rechnung meines Stromanbieters…😵‍💫😡

  • Die Prinzipien „Aktion und Reaktion“ oder „Versuch und Irrtum“ können anscheinend nur Leute begreifen, die in ihrer Jugend nicht nur mit Grenzen und Regeln aufgewachsen sind, sondern auch frühkindliche Traumata selbst später hinterfragt, reflektiert und für sich gelöst haben, ohne eine Schuldkompensation im Äusseren zu suchen (welches wieder eine neue Schuld hervorrufen würde). Ebenso muss ein bestimmter Typus, der seine inneren frühkindlich-geprägten Konflikte durch Gewalt und Erniedrigung an Anderen abarbeiten will, vorhanden sein.

    Sie sind eigentlich Opfer ihrer selbst, die aber als Manövriermasse und Mittel zum Zweck instrumentalisiert werden und dieses leider nicht oder zu spät erkennen.

    Wir könnten es anbei auch genauso sein oder werden, wenn wir auch bei alternativen Parteien allzu schnell den kritischen Blick abwenden: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

    Grundsätzlich fehlt die Fähigkeit, immer wieder ernsthaft die Perspektiven wechseln zu können und zu wollen.

    • Analyse auf den Punkt! Danke.

  • „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: ‚Ich bin der Faschismus‘. Nein, er wird sagen: ‚Ich bin der Antifaschismus‘. (Ignaziiio Silone)

  • Dagegen kann man sofort Strafanzeige erstatten, wg. Aufrufens zu Straftaten (§111 StGB) und wg. Billigens von Straftaten (§140 StGB).

  • @Godzilla
    Atlas ist Zeitverschwendung.
    Es gibt maps.

  • Es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht wird. Allerdings kann einem da schon angst und bange werden.

  • @Godzilla
    Danke!!! für den link
    Da wird jetzt aufgeräumt.

  • ChatGPT
    Blindheit gegenüber der Mitte:
    Mosler sieht keine Möglichkeit, eine moderate Position einzunehmen; Neutralität wird gar nicht als Option wahrgenommen.

    Absolutsetzung der eigenen Position: Die Notwendigkeit, gegen die AfD aktiv zu werden, wird existenziell dargestellt.
    Echo-Mechanismus: Die Aussagen mobilisieren die eigene Gruppe, verstärken die ideologische Kohärenz und eliminieren kritische Reflexion.

    Polaritätsdynamik: Extremismus reproduziert sich selbst, indem er die Gegenseite überhöht und die eigene Position moralisch und emotional absichert
    Psychologische Mechanismen dahinter

    Angstverstärkung: Ein überhöhter Gegner erzeugt emotionale Spannung, die Gruppenkohäsion stärkt.
    Moralische Absolutsetzung: Die eigene Handlung wird zur Pflicht, weil „der Gegner so gefährlich ist“.
    Kognitive Vereinfachung: Komplexe gesellschaftliche Prozesse werden zu einem klaren Gut-gegen-Böse-Schema reduziert.

  • „Wenn solche Individuen als normal behandelt werden, werden aufmerksame Individuen die Gruppe verlassen. Wenn die Gruppe hinreichend pathologisch geworden ist, werden die Mitglieder ihre neue Richtung entweder als moralisch (z. B. „Wir müssen sie alle nach den Grundsätzen von Gerechtigkeit und Demokratie töten“) oder als eine Form des psychologischen Terrors wahrnehmen.

    Je mehr gesunde Menschen die Gruppe verlassen & konterrevolutionäre Positionen einnehmen, desto mehr Menschen mit psychologischen Anomalien schließen sich ihr an & legen ihre Masken der Vernunft immer öfter ab. Ohne entsprechendes Wissen leiden normale Menschen, die aus einer solchen Gruppe ausgestoßen wurden, enorm, da sie von ihrem ursprünglichen ideologischen Grund für den Beitritt abgeschnitten sind. Infiziert mit ungesunden Emotionen & pathologischem Material, können sie Positionen einnehmen, die denen entgegengesetzt sind, die sie früher vertraten.“
    ― Dr. Andrzej M. Łobaczewski („Politische Ponerologie“)

    • Nun, für alle durchaus anstrengend – man möchte meinen, die Gesellschaft wäre dann bald in einem allgemeinem Staats-Burn-Out, weil naturgemäß die kaputte Psyche auch die Körper schwächt. Auch diese Methoden kommen ja nicht aus dem Nichts. Aber, was war zuerst da? Diese Konflikte oder die Beobachtung dieser Gruppen und die Forschung dazu? Denn strategisches Denken gab es ja bereits in der Antike.

      Man mag die Konfliktparteien am liebsten ihren Streit an einem Schachbrett austragen lassen oder wahlweise in einem Boxring, auf einem Fussballfeld oder bei anderen Hormon-abbauenden Spielen.

      Aber, eigentlich müssten es die geistigen Brandstifter austragen, denen anscheinend zu viele junge Männer und überhaupt zu viele Menschen auf der Welt leben. Und diese Moral überträgt sich ja auch über deren Themen/Motti.

  • Hervorragende Pressekonferenz von Frau Weidel und Herrn Chrupalla.
    Frau Weidel wird m.E. jetzt Nägel mit Köpfen machen.

    Letzter Kommentar wieder in Zensur.
    Armselig.

  • Ich hoffe das gibt eine Strafanzeige.

    • Wird kommen! Gegen die Polizei! Die armen Aktivisten, pflückten Blumen, da kamen aus den Hinterhalt die böse Polizei!

  • Wir haben nun mal Demokratie und die Hoffnung, dass mit „richtigem“ Kreuzchen besser wird. Genau deswegen sind die absolut meisten AfD Wähler keine Extremisten sondern normale Bürger, die eine andere Einstellung haben.
    Richtige Extremisten genau sagen sowas wie SIE. Wahlen bringen nichts! Dann sagen sie doch gleich, Demokratie bringt nichts! NEIN.
    Die AfD und auch die Wähler wollen nicht das System ändern, sondern wollen einfach nur das wieder für Deutschland regiert wird und nicht gegen.
    Das ist der gewaltige Unterschied zu Linken und Linksextremisten, die wollen ein Systemwechsel haben.

  • In Gießen fanden sowohl die Gründung der „Generation Deutschland“ als auch die Gründung der RAF 2.0 statt. Diese RAF 2.0 wird Deutschland in den nächsten Jahren sehr beschäftigen.

  • Nicht dass die anderen plötzlich schneller sind als die linken Studenten*innen 😉

    -10
  • Da frage ich mich ernsthaft, wen der Verfassungsschutz so üblicherweise während seiner Dienstzeit so beobachtet… und wo er zum Beobachten die doppelte Filzbrille aufsetzt.

    • Er beobachtet die Reichsbürger.

  • Auch nach fast 90 Jahren kommt es wieder hoch. Und die glauben, die „Guten“ zu sein. Unfassbar. Und wieder fragt man sich, wie das passieren konnte. Überwiegend junge Leute, die wieder dieser Ideologie hinterherrennen.

    • nun….heute sind es junge Leute, denen es zu gut geht, viel zu gut

  • Das mit den Hochschulen und Unis sollte man Weltweit(!!!) zerschlagen, komplett neu durchdenken und neu aufbauen

    • Leider scheinen sich unzählige Universitäten in den satanischen Tentakeln des „Bösen“ zu befinden, aus denen es praktisch kein Entfliehen mehr gibt. Angeblich „renommierte“ Unis – auch in den USA werden von faschistischen NGO’s und dergleichen in vielen Belangen „unterstützt“ und gesponsert. Das „Ganze“ ist ein extrem ausgeklügelter Plan eines globalen uns alle unterdrücken wollenden Terrors (NWO usw. usf.), welcher uns in eine immer weiter vorwärts treibende erschreckende Abhängigkeit treibt und zwingt. Die Freiheit ist schon jetzt nicht mehr jene die noch vor 2 -3 Generationen vorherrschte. Die Subtilität hat inzwischen einen extrem gefährlichen Machtstatus erhalten.

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