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Medienberichte

Rentenreform: Kommission empfiehlt Anhebung des Rentenalters, Abschaffung von Minijobs und neue Pflichtzusatzrente

Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat sich Berichten zufolge auf Vorschläge für eine Rentenreform geeinigt. Dazu gehören unter anderem eine Anhebung des Rentenalters, die Abschaffung der „Rente mit 63“ und eine verpflichtende kapitalgedeckte Zusatzrente.

Sitzt gemeinsam mit Constanze Janda der Rentenkommission der Bundesregierung vor: der ehemalige Vorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise (IMAGO/IPON)

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Die von der Bundesregierung eingesetzte Rentenkommission hat sich nach rund fünfeinhalb Monaten Beratung auf ein umfassendes Reformpaket für die Zukunft der Altersvorsorge verständigt. Nach Medienberichten umfasst das Konzept rund 30 bis 35 Empfehlungen, die am Dienstag offiziell an Bundeskanzler Friedrich Merz und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas übergeben werden sollen. Ziel der Vorschläge ist es, die Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung angesichts des demografischen Wandels langfristig zu sichern.

Zu den zentralen Empfehlungen gehört eine schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters. Künftig soll die Regelaltersgrenze nicht mehr politisch festgelegt, sondern an die Entwicklung der Lebenserwartung gekoppelt werden. Nach den Berechnungen der Kommission würde das Rentenalter zwischen 2031 und 2041 zunächst von 67 auf 67,5 Jahre steigen. Anschließend könnte es in Zehnjahresschritten jeweils um weitere sechs Monate angehoben werden. In den 2090er-Jahren würde die Regelaltersgrenze damit bei 70 Jahren liegen. Die Berechnungen sollen regelmäßig überprüft werden.

Die Rente mit 70 ist damit zunächst vom Tisch. Zudem soll die Möglichkeit eines vorzeitigen Renteneintritts ohne Abschläge weitgehend entfallen. Die Kommission empfiehlt die Abschaffung der sogenannten „Rente mit 63“. Für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder besonders belastenden Erwerbsbiografien sollen allerdings besondere Härtefallregelungen geschaffen werden.

Als Kernstück der Reform gilt die Einführung einer verpflichtenden kapitalgedeckten Zusatzrente nach schwedischem Vorbild. Dafür soll der Rentenbeitrag über einen Zeitraum von vier Jahren schrittweise um insgesamt zwei Prozentpunkte erhöht werden. Die zusätzlichen Beiträge würden am Kapitalmarkt angelegt und von dem staatlichen Fonds Kenfo verwaltet, der bislang die Rücklagen für die Endlagerung von Atommüll verwaltet. Nach den Berechnungen der Kommission könnten dadurch jährlich rund 35 Milliarden Euro zusätzlich investiert werden. Jeder Versicherte soll ein individuelles Konto erhalten, auf dem die eingezahlten Beiträge und die erzielten Kapitalerträge nachvollziehbar dokumentiert werden.

Die Kommission erhofft sich von dieser zusätzlichen Kapitalsäule langfristig höhere Renditen und eine Stabilisierung des Rentensystems. Nach ihren Annahmen könnte langfristig ein Realzins von rund vier Prozent pro Jahr erzielt werden. Nach Angaben des Deutschlandfunks soll die neue Kapitalrente dazu beitragen, das Rentenniveau dauerhaft bei 48 Prozent zu stabilisieren und langfristig sogar auf 50 Prozent anzuheben. An den bereits erwarteten Beitragssatzerhöhungen bis 2028 würde sich zunächst allerdings nichts ändern.

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Darüber hinaus empfiehlt die Kommission eine deutliche Ausweitung des Kreises der Beitragszahler. Künftig sollen grundsätzlich auch Selbstständige in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden, sofern sie nicht bereits über berufsständische Versorgungssysteme abgesichert sind. Zudem spricht sich das Gremium dafür aus, dass künftig auch Berufspolitiker wie Bundestagsabgeordnete sowie Vorstände von Aktiengesellschaften Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung leisten. Die Einzahlungspflicht soll jedoch nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze gelten.

Keine Mehrheit fand hingegen die von Arbeitsministerin Bas mehrfach geforderte Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung. Die Kommission spricht sich stattdessen dafür aus, das bestehende Pensionssystem grundsätzlich beizubehalten. Allerdings sollen die Pensionen künftig stärker an das Niveau der gesetzlichen Renten angeglichen werden. Außerdem empfehlen die Experten, die Verbeamtung künftig stärker auf klassische hoheitliche Aufgaben wie Polizei und Feuerwehr zu beschränken und für neue Beamte zusätzliche Rücklagen zu bilden, um die künftigen Pensionslasten zu begrenzen.

Verändert werden soll auch die Berechnung künftiger Rentenerhöhungen. Die bislang enge Kopplung der Rentenentwicklung an die Lohnentwicklung soll gelockert werden. Hierfür empfiehlt die Kommission die Reaktivierung des sogenannten Nachhaltigkeitsfaktors. Künftig würden die Renten dadurch langsamer steigen als die Löhne, um die Belastung der Beitragszahler zu begrenzen.

Einen weiteren Schwerpunkt bilden Maßnahmen gegen Altersarmut. Rentner, die zusätzlich Grundsicherung beziehen, sollen künftig größere Teile ihrer Rentenzahlungen behalten dürfen. Die Kommission empfiehlt höhere Freibeträge, sodass Renteneinkünfte weniger stark auf die Grundsicherung angerechnet werden. Dadurch sollen insbesondere Menschen mit kleinen Renten finanziell besser gestellt werden.

Zudem schlägt das Gremium einschneidende Änderungen bei Minijobs vor. Rentenversicherungsfreie Minijobs sollen künftig grundsätzlich nur noch für Schüler möglich sein. Auch dadurch soll die Zahl der Beitragszahler im gesetzlichen Rentensystem erhöht werden.

Nach Angaben aus dem Umfeld der Kommission verstehen die Experten ihre Empfehlungen ausdrücklich als Gesamtkonzept. Die Politik solle die Vorschläge nicht als „Buffet“ betrachten, aus dem einzelne Maßnahmen beliebig herausgenommen werden könnten. Nun liegt die Entscheidung bei der Bundesregierung und anschließend beim Bundestag, der über die gesetzliche Umsetzung der Reformvorschläge beraten wird.

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184 Kommentare

  • Mancher Rentner ist auf einen Minijob angewiesen weil der Staat ihn um seine Lebensleistung gebracht hat.

    235
    • Ich sag nur Norbert Blüm (CDU) und sein „Die Rente ist sicher“.

      • Ja. Aber nur seine eigene war es.

        • Die Rente ist ja auch „sicher“, nur die Höhe halt nicht, das hatte ich mir damals schon bei dem Spruch von Blüm gedacht. Wenn man irgendwann jedem Berechtigtem jeden Monat nur noch einen Cent Rente auszahlt ist das offensichtlich in den Augen gar mancher Politiker noch irgendwie tragbar, weil man seinen Verpflichtungen ja wenigstens minimalst noch nachkommt.

          14
      • Ja, aber auf welchem Niveau, das hat er unter den Tisch gekehrt.

      • Klingbeil sagte doch letztens ähnliches. Meiner Erinnerung nach sagte er, dass die Rente schon x-mal todgesagt wurde, aber es gäbe sie immer noch.

        • Die Aussage von Blüm war richtig ,es fehlte nur das Wort
          –NICHT —
          WENN die 900 Mrd die geklaut wurden zurückgezahlt werden dann geht es wieder aufwärts.

          14
    • Ich bin absolut kein Freund der Regierung und deren Reformen können die sich eh sonstwo hinstecken.

      Aber beim Minijob wird nunmal jetzt echt wieder übertrieben bei der Kritik. Bei einem vollen 603€-Minijob fallen für den Arbeitnehmer rund 20€ an Abzug für die RV an (Arbeitgeber bezahlt natürlich deutlich mehr). Abgeschafft werden soll diese Befreiung für die 20€ mehr Nettoauszahlung, nicht der Minijob als Ganzes.

      • Das würde bedeuten, dass Rentner sich nicht mehr von dieser Versicherungspflicht befreien lassen können. Es ist keine große Summe, trotzdem unverschämt.

      • Ob der Michel schön langsam schnallt, dass er bald völlig mittellos im Zelt hausen wird? Das linke Einheits-Kartell ist drauf und dran, diesen Staat vollends zu zerstören.

        • Ich weiß wirklich nicht wofür wir Reformen brauchen ?! Am fehlenden Geld kann es ja wohl nicht wirklich liegen ! . Geld ist doch massenhaft für alles und jeden auf der ganzen Welt mehr als vorhanden ! Anscheinend nur für die die es in Deutschland erwirtschaften nicht .
          Es scheint nur darum zu gehen die Bevölkerung (den Mittelstand )vorsätzlich zu verarmen und enteignen .

          50
      • Umso schlimmer, daran herumzudoktoren. Zeigt nur Kleinlichkeit.

      • Der Minijob ist eine Erfindung der Linken und damit Unsinn und daher sofort abzuschaffen

        -22
        • Fällt die verdeckte „Mehrarbeit“ bei den Minijobs plötzlich auf? Dann gehen aber ganze Geschäfts- und Lebensmodelle den Bach runter…

          5
        • Was gibt es daran auszusetzen wenn dich Leute wie z.b Rentner oder Mütter etwas nebenbei verdienen können . Da hängen auch eine Menge Jobs in der Gesamtwirtschaft mit dran !
          Arbeiten ist immer besser als nur Sozialhilfe abkassieren !

          18
        • Wieder so ein jämmerlicher Kommunist mit gestohlenem Nick (Komma statt Punkt).

          Die AgitProp-Brigade macht wieder Fälschungstraining.

          Auweia, sind Sie erbärmlich!

          8
        • pfffffft.

          1
      • Wenn man keine Ahnung hat sollte man auch mal schweigen. Ersten fallen für den Minijobber keine Abgaben an, auch keine für die Sozialversicherung. Zweitens, wenn auf den Minijob Steuern zu zahlen wären, wer wollte den dann noch machen? Und das alles nur, um jene, die keine Lust auf Arbeit haben, auch weiterhin fürstlich alimentieren zu können.

        • @ Ich warte noch ein bisschen…
          Das ist so nicht ganz korrekt. Viele Arbeitgeber holen sich die 2% Steuer, die bei pauschal versteuerten Minijobs anfällt, von den Beschäftigten zurück. Möchte der AG, dass der Minijob auf Steuerkarte abgerechnet wird, ist er voll Steuer- und SV pflichtig.

          0
        • Anderen keine Ahnung attestieren und selber nur Müll labern…

          Keine SV-Abgaben beim Minijob? Komisch, dass Arbeitgeber 30% des Lohns zusätzlich für SV aufbringen müssen, wenn es das doch nicht gäbe… Tuppes…

          0
    • Das Geld was Deutschen zusteht, wird mit Goldröhrchen anderen reingeblasen, die hier nichts zu suchen haben.

    • Dann verstehe ich nicht das gerade diese Rentner CDU und SPD weiterhin wählen.

  • Ob die sich vorstellen können, dass viele deshalb einen Minijob machen, weil der Hauptjob allein nicht (mehr) ausreicht?

    132
    • Ich dachte, sie wären alle selbstständig in der Pfandflaschenwirtschaft?

    • Entweder alle zahlen anteilig ihre Steuern oder keiner wie z.B. in VAE.

      • Der Arbeitgeber zahlt für jeden Minijobber eine Pauschalsteuer.

        • 155 Euro sind es

          0
        • …auf seine 40 Stundenwoche? Nicht immer, aber immer öfter.

          0
        • @Thorsten
          …die er sich vom Minijobber zurückholen darf. Das ist gängige Praxis.

          0
    • Dessen ist man sich schon bewusst.
      Arbeiten und Steuern zahlen, bis das der…uns scheidet

  • Pünktlich zur Weltmeisterschaft- hat meist nicht gutes zu bedeuten.

    112
  • „Der Handelsverband HDE kritisiert die Vorschläge zur Abschaffung von Minijobs. Dies sei ein gefährlicher Irrweg, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. „Das vernichtet Hunderttausende Jobs im Einzelhandel. Denn viele Minijobber können beispielsweise wegen fehlender Möglichkeiten zur Kinderbetreuung gar nicht Vollzeit arbeiten.“

    • Wo steht denn da, dass die Minijobs abgeschafft werden sollen? Es soll die Option auf Befreiung von der RV im Minijob abgeschafft werden (außer für Schüler, obwohl die Abschaffung bei denen wenigstens noch Sinn machen würde), nicht der gesamte Minijob an sich.

      • LESEN UND VERSTEHEN!!!

        Zitat: „Minijobs sollen künftig grundsätzlich nur noch für Schüler möglich sein.“ tatiZ

        • @Yossarian:

          Das was du da zitierst ist eine Erfindung von dir und steht nicht im Artikel.

          Wieso zitierst du etwas, das nirgends steht?

          Und dann forderst du andere noch auf besser zu lesen und zu verstehen…
          Kann es sein, dass du SPD wählst?

          0
        • „Rentenversicherungsfreie Minijobs…“. Lesen und verstehen – so wichtig…

          -4
  • Die Kommission wurde genau so besetzt, dass auch genau das herauskommt, was politisch gewünscht wurde. Warum fragt niemand nach den tatsächlichen Ursachen für die Probleme der Rentenversicherung? Dann würde sich die Lösung des Problems von ganz alleine ergeben. Dafür braucht es keine Kommission. Aber das ist politisch nicht gewollt. Die vorgeschlagenen „Lösungen“ schieben den Zusammenbruch nur hinaus.

    • Dass ausgerechnet der Weise als ehemaliger absurd überbezahlter und total erfolgloser Oberbeamter des Arbeitsamtes den Vorsitz dieser „Kommission“ bekam, sagt doch schon alles.

  • Wir müssen millionenfach auf die Straße und friedlich gegen diese Ungerechtigkeit demonstrieren… so wie 1989 in der DDR.

  • Ohne einen Generalstreik aller Abgabenzahler ist dieses Land nicht mehr zu retten 😔

    • Da sorgt der GEZ-finanzierte Staatsfunk mit seiner Tagesschau für, dass ein solcher Streik nicht geschieht.

      Die Kürzungen bei Rente und Co. sind schließlich Trump, Putin und die AfD schuld, aber niemals die von Gott persönlich gesandten Politiker von CDU, SPD und Grünen.

  • Diese „Kommission“ soll Symptome bekämpfen, die das System aus rein ideologischen Gründen mühsam geschaffen hat.
    So kann es nicht laufen.
    Ursachen bekämpfen ist angesagt!
    Das schafft man eben nicht mit Reförmchen zulasten der Beitragszahler und Rentner.

  • Gruselig, die BRD kann man einfach nur noch verlassen.

    • Wer dies noch nicht gemacht hat, sollte das schnellstmöglich in Erwägung ziehen.

  • Nur 4% Rendite im Durchschnitt für die kapitalgedeckten Zusatzrente? Werden mit dem Geld vielleicht deutsche Staatsanleihen gekauft? Nein danke, das Geld kann ich selber besser und sicherer anlegen.

  • Pensionsfonds wurden von allen Dienstherrn gebildet. Sie speisten sich aus verringerten Gehaltsanpassungen.

    Alle Dienstherrn haben die Fonds wieder aufgelöst. Mit dem Schlachtfest wurden Lücken in den Kernhaushalten geschlossen. Die Beamten gingen leer aus.

    Dieses Vorgehen ist auch ein Grund gewesen, warum das Bundesverfassungsgericht zur verfassungswidrigen Alimentation gekommen ist.

    • „Wo“ waren da die so genannten Gewerkschaften, sie sind im Prinzip Regierungsgesangsvereine, verkaufen Ihre Tarifabschlüsse, die in Wirklichkeit deutliche Kaufkraftverschlechterungen besiegeln, als ihre große ihre Errungenschaft nach den Tarifabschlüssen

  • Lasst Euch nicht beeindrucken! Auf Euch ruhen fast alle Hoffnungen!

  • Sigmar Gabriel, SPD: Niemand wird was weggenommen!

  • Nun, die Vorschläge aus der Klamottenkiste des Schwarz-Weiß-Fernsehens erzwingen vielleicht eine grundlegende Reflexion über den Staat und seine Aufgaben:

    #1: Jeder Einzelne gibt einen Teil seiner Freiheit und seines Einkommens ab, damit der „Staat“ in seinen unterschiedlichen Wirkungskreisen jene Aufgaben übernehmen kann, die das Vermögen des Einzelnen, der Familie und/oder Nachbarschaft übersteigen:
    * Sicherheit: Im Inneren wie nach außen.
    * Infrastruktur: Verkehr(swege), Bildung, Energie(versorgung).
    * Für- & -vorsorge: Sozial-, Arbeitslosen-, Kranken-, Renten-, Unfallversicherung.

    #2: Wenn der „Staat“ die ihm obliegenden,, übertragenen oder von ihm übernommenen Aufgaben nicht (mehr) im Interesse seiner Bürger wahrnimmt, läuft dies auf die Aufkündigung des sog. „Gesellschaftsvertrages“ (vgl. N° 1) hinaus.

    • Jeder Vollkaufmann würde in einer solch prekären Finanz Situation erst mal sachfremde. nicht nutzbare, sinnlose Ausgaben an ALLEN Positionen prüfen und kürzen. Mrd. versickern in NGO, Kriegen; quasi ENTWICKLUNGS HILFEN, die uns nichts angehen.
      In Aufrüstung, die wir wie die DDR 1990 in wenigen Jahren publikumswirksam verschrotten werden. Dort waren es ca. 35 % des BIP. Wer bietet mehr?

      • Thema Aufrüstung:
        das Geld wird sinnlos für Panzer ausgegeben obwohl seit dem Ukraine und dem Iran Krieg klar erkennbar ist das Drohnen das Mittel der Wahl sind.

        • Nun, verehrte „Geldverschwendung“: Selbst Drohnen sind nur „Konsumgüter“ und keine volkswirtschaftliche Investition!

          4
  • Interessant ist, daß die Rente jetzt etwas mit Atommüll zu tun haben soll.

  • Hat sich Einer schon mal die Mühe gemacht und berechnet was er für die Rente die er gerade erhält anlegen hätte müssen? Da kommt mit Sicherheit der Masse die Tränen. Ist das Sozialsystem wirklich sozial oder eher Ausbeutesystem für diejenigen die in abhängigen Jobs gezwungen werden, diese Abgaben abzuführen?

    • Habe ich, und dabei festgestellt dass ich an beiden Ohren über den Tisch gezogen wurde!!!

    • wenn Sie heute ein Jahresgehalt von rund 52.000 Euro brauchen um einen einzigen mickrigen Rentenpunkt zu erwirtschaften und dann nach 45 Jahren (und immer genau das Durchschnittgehalt hatten) auf gerade etwas über 1900 Euro Brutto kommen wovon nochmals Steuern und diese besch…. Krankenkassenbeiträge abgehen, dann wissen Sie was Sache ist. Die Schlafschafe habens immer noch nicht genschnallt, daß sie vollends Vergackeiert werden mit diesem Murks den diese Volksgenossen seit Jahrzehnten zusammenbasteln. Sie werden immer wieder gewählt, es tut noch nicht weh genug! Aber Hauptsache Billionen in sinnlose Kriege, irrsinnige Bürokratie oder irgendeinem Klima-Transformationsschwachsinn zu stecken, da wird ohne Limit verschleudert und alle tun so als könne man sich das leisten. Aber jetzt ist ja wieder allgemeine Verblödung angesagt, da rutscht das dann wieder alles lautlos durch…

      • Exakt auf den Punkt gebracht.

    • 40 Jahre den Rentenbeitrag zu 6% anlegen ergibt dann ca. 1,3 Millionen.
      Durchschnittliche Rente 1400 EUR die ich 20 Jahre beziehe: 336.000,00 EUR
      In diese „Versicherung“ würde niemand freiwillig einzahlen.
      Immerhin fehlen mir am Ende ca. 1 Million an Auszahlung!
      Ich wage zu behaupten: Renten“versicherung“ ist staatlich organisierte Betrug bekannt als Ponzi-Schema.
      Ein Ponzi-System ist eine Form des Anlagebetrugs. Anleger werden mit hohen, risikofreien Renditen geködert. Tatsächlich werden aber keine Gewinne erwirtschaftet; Auszahlungen an frühere Investoren erfolgen schlichtweg aus den Einzahlungen neuer Anleger. Das System kollabiert, wenn nicht mehr genügend neue Investoren gefunden werden.

      • Nachtrag. Es wurden 800 EUR monatlich angelegt, Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil.

      • Genau so ist es.

  • Waren in dieser Kommission auch Menschen die Rente zahlen?

  • Ich weiß nicht, ob die Strategie:
    „Nehmt Ihnen das letzte Hemd!“
    auf Dauer klug ist und für sozialen Frieden sorgt.
    Aber die Personen, die das entscheiden, werden alle woanders ihre Ruheplätze haben, nicht in D.

  • Höhere Beiträge, längere Lebensarbeitszeit, okay bis hierhin nicht gerade prickelnd. Aber einfach nur abenteuerlich wird es, wenn der Teil der zusätzlichen Beiträge von einer Regierungsorgination „erfolgreich“ am Kapitalmarkt investiert werden soll. Bezeichnenderweise kümmern die sich um „Endlagerung“ möglicherweise in Investitionen in die „Energiewende“.

  • Es ist ein Skandal, dass die berufsständischen Versorgungssysteme unangetastet bleiben. Jede Ärztin oder Rechtsanwältin erhält Mütterrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung, obwohl sie keinen Cent in dieses System eingezahlt haben.

  • die Minijobs sind doch wichtig, um sich über wasser zu halten !

  • Sorgt mal lieber dafür, dass sich Deutsche Kinder wieder leisten können.
    Eines geht vielleicht noch, mit zwei durchschnittlichen Einkommen.
    Zwei wird schon eng.
    Drei und aufwärts nur noch als Sozialhilfeempfänger.
    Und du kommst nie wieder auf einen grünen Zweig.

    Liegt an grüner CO2 Politik.
    Und an früherem Lohndumping, wo die Gehaltssteigerungen nicht mit der Inflation mitgehalten haben.

    Ist aber Marktradikalen oft schwer zu vermitteln.

    • Das „sich leisten können“ von Kindern ist relativ. Migrantische Frauen haben Kinder auf sinkenden Booten im Mittelmeer zur Welt gebracht.

      Keine Frau, die bei uns ein Kind zur Welt bringt, wird verhungern, wird auf Gesundheitsvorsorge für sich und ihr Kind verzichten müssen, wird obdachlos.

      Die Ansprüche in dieser materialistischen Gesellschaft sind bei vielen Frauen und Männern überzogen.

      Vielleicht wird man sich keine Fernreise mehr leisten können, wenn in einer Akademikerfamilie zwei, drei Kinder geboren werden. Aber mit welchem Recht will man eine solche Reise für sich behaupten wollen? Auch frühere Generationen in unserem Land konnten sich solche Reisen nicht leisten und sind wegen des Verzichts darauf nicht gestorben.

  • Dafür brauchte die Kommission fast 6 Monate und dann kommen sie mit solch einem Ergebnis. Unglaublich! Es zeigt einmal mehr, wie weltfremd diese Menschen sind.
    Ich würde gerne wissen, was diese Kommission den Steuerzahler gekostet hat.

  • Das mit den Beamten ist ein heißes Eisen:
    Die Arbeitgeber (sprich Bund, Länder und Kommunen) müssten ihre Beamten dann „nachversichern“, d.h., rückwirkend für deren Dienstzeit den Arbeitgeberanteil blechen. Das wäre für die „öffentliche Hand“ ein enormer Kostenfaktor, weswegen die das nicht wollen.
    War selbst Beamter, ich weiss wovon ich rede. Und welche Beträge da auflaufen. Deshalb wollen die das nicht.
    Wissen halt die Wenigsten von denen die sagen, Beamte sollen auch einzahlen.
    Klingt simpel, ist es aber bei Lichte betrachtet nicht.
    Man muss erstmal damit aufhören, jeden Verwaltungsfuzzi in den Beamtenstatus zu erheben. Das ist ok z.B. für Polizeibeamten oder Richter (die wirklich originär hoheitliche Aufgaben erfüllen). Lehrer erfüllen diese Voraussetzungen nicht. Nur mal so.

    • Diese „Lehrerflut ( verbeamtet )“ ist nicht zu bezahlen

  • Menschen, die notwendig ihr Leben eingesetzt haben und dadurch, wenn sie zuvor nicht verstorben sind, früh Invalide wurden, wirft die Deutsche Rentenversicherung inzwischen seit etlichen Jahrzehnten aus zutiefst nichtigem Anlass heraus vor, angeblich der Arbeit ausgewichen zu sein. Angesichts dessen täte es Not, zunächst die Deutsche Rentenversicherung zur Ordnung zu rufen, damit nicht länger die wirklichen Verhältnisse von ihr umgefälscht werden. Es kann schließlich nicht sein, dass auch künftig Fakten einfach ausgeblendet sind. Die Folge davon wäre ansonsten bloß eine weiterhin sich gesellschaftlich zunehmend schneller drehende Abwärtsspirale. Im englischen Sprachraum ist ohnehin bereits von einem „race to the bottom“ die Rede, wenn nicht bald die vom Souverän gebotene Vernunft einkehrt.

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