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„Extrem angespannte Haushaltslage“: Jetzt explodiert Berlins Beamten-Rechnung um Milliarden

Berlin steckt in einer erdrückenden Haushaltslage – für 2026 und 2027 sind neue Schulden in Milliardenhöhe eingeplant. Nun droht die nächste gewaltige Rechnung: Weil das Land bei seinen Beamten über Jahre hinweg sparte und deren Besoldung verfassungswidrig niedrig ausfiel, könnten Nachzahlungen von bis zu 7,2 Milliarden Euro fällig werden.

Thilo Sarrazin trieb als Berliner Finanzsenator den Sparkurs der 2000er-Jahre voran – auch bei den Ausgaben für die Landesbeamten (imago stock&people)

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Die öffentliche Hand gibt sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene von Jahr zu Jahr zunehmend größere Summen für ihre eigenen Beschäftigten aus. Doch mancherorts war das offenbar nicht genug: Ein neuer Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zeigt nun, dass das Land Berlin seine Beamten über Jahre hinweg zu niedrig bezahlt hat – nun könnten milliardenschwere Nachzahlungen erzwungen werden. Für den Berliner Haushalt, der schon jetzt unter großem Finanzdruck steht, ist das eine erschreckende Nachricht.

Konkret dreht sich der Fall um eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem vergangenen Jahr, aus der hervorgeht, dass die Besoldung der Berliner Landesbeamten der Besoldungsordnung A in den Jahren 2008 bis 2020 überwiegend gegen das Grundgesetz verstoßen haben soll – rund 95 Prozent wurden als verfassungswidrig eingeordnet. Unter die Besoldungsordnung A fallen unter anderem Polizisten, Feuerwehrleute und Lehrer.

Wie hoch die Nachzahlungen tatsächlich ausfallen werden, ist bislang noch unklar. Bis zum 31. März 2027 muss der Berliner Gesetzgeber verfassungskonforme Regelungen schaffen. Erste Prognosen der Berliner Finanzverwaltung gibt es jedoch bereits. Wie die Behörde gegenüber rbb24.de klarstellte, lägen die Kosten im günstigsten Fall bei 882 Millionen Euro. Nach oben ist allerdings reichlich Luft: Im teuersten Szenario könnten sich die Nachzahlungen auf bis zu 7,2 Milliarden Euro belaufen. Wie teuer das Ganze am Ende wird, hängt vor allem von einem Faktor ab: Erhalten alle 72.000 betroffenen Berliner Beamten Geld zurück – oder nur die 41.300, die rechtzeitig Widerspruch gegen ihre Besoldung eingelegt haben?

Berlins Sparpolitik aus der Finanzkrise wird zum Milliardenproblem

Die milliardenschweren Nachzahlungen, die nun anfallen könnten, kommen nicht von ungefähr. Sie sind unter anderem die Folge einer Sanierungsstrategie aus der Berliner Haushaltsnot der frühen 2000er-Jahre, bei der an allen Ecken und Enden Mittel eingespart wurden. Hintergrund: Nach der Wiedervereinigung war das Land in eine schwere Schulden- und Finanzkrise gerutscht und stand finanziell vor dem Abgrund. Ausgelöst wurde dies unter anderem dadurch, dass Bundeshilfen rasch abgebaut wurden, während die wiedervereinigte Stadt hohe Ausgaben- und Verwaltungsstrukturen übernahm.

Mit dem Bankenskandal rund um die mehrheitlich landeseigene Bankgesellschaft Berlin spitzte sich die Krise weiter zu. Als die Bankgesellschaft Berlin 2001 wegen ihrer risikoreichen Immobilienfonds und Garantieverpflichtungen in Schieflage geriet, bestand die Gefahr eines Zusammenbruchs. Das Bundesland Berlin musste eingreifen und gewährte weitreichende Finanzhilfen. Das Land gab 2001 eine Kapitalspritze von rund 1,755 Milliarden Euro. In den Jahren 2005 und 2006 zahlte Berlin im Rahmen des Risikoausgleichs noch einmal rund 120 Millionen Euro an die Landesbank.

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Die Folge der finanziellen Verwerfungen: Das jährliche Haushaltsdefizit erreichte Ende 2001 – kurz vor dem Amtsantritt von Finanzsenator Thilo Sarrazin – mit satten 5,2 Milliarden Euro einen Höchststand. Im Jahr 2000 hatte es noch 2,6 Milliarden Euro betragen. Der damalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) machte bekannt, es müsse gespart werden, „bis es quietscht“. Die eigenen Beamten wurden zu einem zentralen Sparposten dieser Strategie.

Schon bald wurden das 13. Monatsgehalt und das Urlaubsgeld gestrichen und durch ein einheitliches Weihnachtsgeld von 640 Euro ersetzt. Die letzte Besoldungserhöhung jener Ära trat am 1. August 2004 in Kraft, danach blieben die Bezüge über Jahre hinweg, genauer gesagt bis August 2010, eingefroren. Sarrazin betont, dass ohne die damals erfolgten Konsolidierungsleistungen die heutige Finanzlage Berlins katastrophal wäre. Und tatsächlich hatten die Maßnahmen zusammen mit anderen Einsparungen Effekte: 2007 und 2008 verzeichnete Berlin sogar Finanzierungsüberschüsse.

Die Rechnung präsentiert sich nun. Die jahrelang von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelte Besoldung ist genau das, was das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe nun rückwirkend als verfassungswidrig einstuft.

Besonders belastend ist, dass die Rechnung nun ein Land trifft, dessen Finanzlage sich erneut dramatisch zugespitzt hat. Der im Dezember beschlossene Doppelhaushalt 2026/2027 erreicht mit rund 45,5 beziehungsweise 46,5 Milliarden Euro ein Rekordvolumen, das nur über eine Neuverschuldung in Höhe von vier Milliarden Euro im Jahr 2026 und weiteren 3,9 Milliarden Euro im Jahr 2027 finanzierbar ist.

Schon ohne die bevorstehenden Nachzahlungen bei der Beamtenbesoldung überschreiten die Personalkosten sowohl 2026 als auch 2027 jährlich 11 Milliarden Euro und binden damit rund ein Viertel des Etats. Der aktuelle Finanzsenator Stefan Evers (CDU) spricht in einer aktuellen Stellungnahme von einer „extrem angespannten Haushaltslage“ – eine Nachzahlung von bis zu 7,2 Milliarden Euro könnte das Land wohl nur über zusätzliche Kredite oder neue Kürzungen aufbringen.

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104 Kommentare

  • Wenn kein Geld da ist muss man sparen. Am einfachsten geht das beim Personal. Also, drastischer Abbau der Angestellten. Die Arbeit auf die Beamten verteilen, schon ist die Lohnerhöhung bezahlt die Produktivität der Beamten erhöht und gleichzeitig die Staatsquote abgebaut.

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    • Aber nur wenn sie dann nicht mal kurz für die nächsten 15 -20 Jahre alle bei vollen Bezügen Krank machen !
      Die doch sehr Überschaubare leistungsmäßige Belastbarkeit von Beamten hat ihren Ursprung nicht erst zuletzt im Beamtenstatus als solchen .
      Aber das ist ja eigentlich auch keine wirklich neue Erkenntnis .

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      • Es ist kein Beamtenprivileg, faul zu sein. Auch Angestellte im Staatsdienst beherrschen die Klaviatur, auf der man spielen kann, wenn man nicht arbeiten will. Extreme Faulheit führt da oftmals zu schwer diagnostizierbaren Beschwerden, die eine ausgedehnte Tour durch die Facharztgefilde zu Lasten der Krankenkassen ermöglichen, mit jeweils passenden Krankschreibungen, und am Ende gerne psychischen Problemen, die einfach nicht verschwinden wollen und dem Arbeitseinsatz dauerhaft im Weg stehen. Frühverrentung kommt dennoch nicht in Frage, da mit finanziellen Einbußen verbunden. Oft lassen die Beschwerden wiederholt nach, ermöglichen kurze Arbeitsversuche, um dann erneut aufzubrechen. Kündigung des Arbeitsvertrages ist nicht möglich. Die rechtliche Grundlage ist so.

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        • Jeder Mensch beherrscht das aber ohne einen gewissen Zwang/Druck funktionieren Gesellschaften einfach nicht.

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        • „Daumen runter“ zeigen:
          Die Wahrheit will niemand lesen, wenn sie das geliebte Vorurteil erschüttert.
          Beamte werden turnusmäßig nach ihren Leistungen und Befâhigungen beurteilt (Zeugnis).
          Eingestellt und befördert werden nur die
          Besten (Bestenauslese).

          0
    • bevor bei den Beamten angesetzt wird sollte lieber mal die Regierung richtige Arbeit machen (ja ich weiß sind teils auch Beamte) und nicht automatische Gehaltserhöhungen jedes Jahr kassieren welche im Übrigen exorbitant hoch ausfallen. Was wird denn wohl passieren wenn wir die Stellen bei Polizei Zoll oder Justiz noch mehr abbauen?

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      • Was wird denn wohl passieren wenn wir die Stellen bei Polizei Zoll oder Justiz noch mehr abbauen?

        Die armselige übliche Ablenkung von Beamten gegen Reformen des Beamtentums !

        Ich glaube niemand hat bei dem Thema ernsthaft an diesen Personenkreis gedacht . Aber das wissen Leute wie sie ja wohl auch ! Nur leider haben wir eben keine 1,9 Millionen Beamte in Polizei Justiz und Zoll !

        Und am ende geht es nicht einmal um die Abschaffung des Beamten an sich !
        Es geht um Reformen und Anpassungen des Beamtenstatus auf das Niveau aller Nettosteuerzahlenden Arbeiter und Angestellten der freien Wirtschaft in Deutschland !
        Vorbehaltlich gewisser Sachlicher oder Fachlicher Privilegien .

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        • Um das Beamtensystem umzustellen ist interessanterweise nie Geld da, ansonsten gibt es alle möglichen Sondervermögen (Schulden) um etwas zu erwirken. Mit anderen Worten: Diese dumme Ausrede sprengt auf jeden Fall unser Sozialsystem in die Luft, denn der Verteilungskampf hat erst begonnen.

          3
      • In den Ministerien sitzen die am höchsten bezahlten Beamten. Und was kommt dabei raus ?
        Siehe zB angebliche Entlastungen der SchwarzRoten Koalition: Nix Gutes.

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      • Ja, die sog. „Wahlbeamten“ greifen das Meiste ab. Und das für absolut kontraproduktive „Tätigkeiten“.

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      • Polizei, Zoll und Justiz sind doch längst gleichgeschaltet. Und zwar gegen die autochthone deutsche Bevölkerung. Corona hat es gezeigt – und es zeigt sich immer noch und immer mehr. Also von mir aus können die alle weg. Was wird sich dadurch groß ändern?

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      • Bösartiges Halbwissen oder grobes Unwissen.
        Eine Automtik gibt es nicht, ausser im PKW.

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    • Warum nicht einfach weniger Geld in der Welt verteilen? Warum müssen Rentner knapp über der Grundsicherung bei Wohlfahrtsverbänden für ein paar Euro mehr betteln während unser Staat zig Milliarden an Steuergeld in der Welt verteilt, ohne wirklich kontrollieren zu können, wer das Geld tatsächlich einstreicht. Es würde für arme Rentner und gut besoldete Beamten gleichermaßen reichen, würde man an anderer Stelle die Spendierhosen endlich ausziehen. Wer hat eigentlich beschlossen, dass Deutschland nach den USA der größte Geldgeber für Entwicklungshilfe ist? Und die Wirtschaftskraft der USA ist mit unserer ja nun wirklich nicht zu vergleichen. Das ist, als würde Goliath den Entwicklungsländern ein paar Groschen hinwerfen während Deutschland als kleiner David unter den schweren Geldsäcken fast zusammenbricht.

      6
    • „Arbeit auf die Beamten verteilen“
      Hahha, guter Witz 😅👍

      6
    • Man kann die Produktivität eines Beamten nicht erhöhen. Er hat keine. Niemals. Ein Beamter produziert nichts. Nimmt nicht an der Wertschöpfung teil. Er konsumiert nur. Verbraucht Ressource die andere erwirtschaftet haben.
      Es ist auch ein grundsätzliches Missverständnis, das Beamten oder Angestellte im öffenlichen Dienst nichts tun. Die sind durchaus den ganzen Tag beschäftigt und haben sogar zuviel zu tun und Stress… ABER die Dinge die sie tun, tun sie für die Verwaltung. Die gesamte Bürokratie und Verwaltung dreht sich fast ausschliesslich um sich selber. Das erweckt dann nach aussen hin, dass nichts getan würde, weil es keine Aussenwirkung gibt. Gleichzeitig ist „drinnen“ aber alles in Bewegung und Hektik.
      Dann gibt es noch so schöne Dinge wie das Gesetz von Parkinson und das sehr treffende Zitat von Wilde: „Die Bürokratie wächst, um den Bedürfnissen der wachsenden Bürokratie gerecht zu werden“.
      Das einzige was hilft ist brutalen Kahlschlag. Kettensäge!

      9
    • Wie soll das gehen, für jeden der nur aufgrund seiner politischen Ansichtungen oder Haltung in höhere Ämter gekommen ist, musste mind. noch jemand eingestellt werden, der den Job halbwegs machen kann. Erste werden auf keinen Fall entlassen, zweite können nicht entlassen werden 😛

      1
  • Länderfinanzausgleich streichen und untergehen lassen !
    ÖRR komplett nach Berlin umsiedeln !
    Besser kann der ganze Wahnsinn dem Rest der Welt nicht aufgezeigt werden !

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    • Sie wollen es einfach noch nicht zugeben.
      Der Arbeitgeber der Beamten, der Staat, ist bankrott. Egal ob Bund oder Länder. Sie sind bankrott. Und von einem bankrotten Arbeitgeber gibt es bald kein Geld mehr.
      Man hat einen riesigen Beamtenapparat aufgebläht und den Beamten Zahlungen versprochen, die unbezahlbar sind. Und die Regierenden wissen das seit Jahrzehnten.
      Nun werden sie versuchen, den Apparat noch eine Weile am Leben zu erhalten. Mit noch noch mehr Steuerausplünderung der Bürger und Unternehmen sowie noch mehr Schulden.
      Aber die Wirtschaft kollabiert oder verlässt das Land. Und die Bürger werden arbeitslos oder verweigern die Arbeitsleistung und so die Steuerplünderung.
      Bei einer Vermögenssteuer auf Omas Häuschen gibt es Aufstände und noch mehr Staatschulden scheitern bald am Misstrauen der Finanzmärkte gegenüber der deutschen Kreditwürdigkeit.
      Das Kartenhaus des Staatsapparats bricht zusammen.
      Sie wollen es nur noch nicht zugeben……

      34
  • Was wäre denn der Vorschlag der Gerichte zum Auftreiben des fehlenden Geldes gewesen? Ein Staat oder Land muss nichts leisten, was es nicht leisten kann. Zumindest sollte es so sein.

    25
    • Das ist nicht die Aufgabe von Gerichten, Bund, Ländern und Gemeinden vernünftige Haushaltsführung beizubringen. Gerade Berlin wirft Geld für den größten Unsinn mit vollen Händen zum Fenster hinaus.

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    • Das scheint mir der entscheidende Punkt zu sein. Die Einnahmen des Einen, müssen von anderen erarbeitet werden. Die Bürger müssen mehr schuften.

      9
    • Dazu müsste Berlin eine allgemeine Haushaltsnotlage ausrufen ! Dann kann man auch an den Beamten sparen !
      Das Problem ist nur dass die politischen Entscheider selbst häufig Beamte sind wie auch viele ihrer Parteikollegen und Wähler in Berlin .
      Außerdem würde man ja die Verschwendung und Veruntreuung von Steuergeldern in Monomentalem ausmaß in Berlin damit zugeben .

      9
  • Etwa 40 bis 50 Prozent aller Tierarten auf der Erde sind laut National Geographic Parasiten. Parasitismus ist damit eine der erfolgreichsten Lebensweisen in der Evolution des Tierreichs

    16
    • Was wollen Sie damit sagen ?
      Das Beamte „Parasiten“ sind ?
      Das wäre strafbare Volksverhetzung.

      -2
  • Laut Schuldenuhr steigen die Staatsschulden rasant an. Schuldenstand mittlerweile bei 2800 Milliarden €. Pro Kopf mittlerweile bei 32 700 €.
    Ifo: Großteil der neuen Staatsschulden wird zweckentfremdet.
    RPonline: Regierung steuert Deutschland in die Schuldenfalle.
    Die größte Ausgabe, auch auf Grund der Weltrettung, macht mittlerweile das Sozialbudget aus und lag 2025 bei 1,43 Billionen €. Die Sozialausgaben machen mittlerweile 32 % des BIP aus. 2025 stiegen sie um 6 %. INSM. Ähnlich hohe Anstiege werden für 2026 erwartet. Deutschland in einer gigantischen Schuldenfalle. Abgrund naht.

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    • Europa geht unter. Nicht nur die EU:
      Um dieses aus unzähligen Richtlinien, nutzlosen Gipfeltreffen und überbezahlten Beamten zusammengenietete Gebilde wäre es nicht schade. Doch es ist der ganze Kontinent, der abrutscht. Seine Wirtschaft, sein Wohlstand, seine Sicherheit und sein kulturelles Selbstverständnis: Alles verdunstet in rasender Geschwindigkeit. Im Herzen Europas liegt Deutschland – und sticht mit seinem Polit-Dolch wieder und wieder in eben dieses Herz.
      Dabei macht die Bundesrepublik stets ein feierliches Gesicht
      aus https://www.tichyseinblick.de/meinungen/europa-scheitert-an-deutschland/
      – Die Zinsen für Staatsschulden steigen auf den höchsten Stand seit 15 Jahren.
      Das setzt hochverschuldete Euro-Staaten unter Druck.
      Und auch Deutschland trifft die Trendwende jetzt spürbar…

      21
    • ‚Laut Schuldenuhr steigen die Staatsschulden rasant an. Schuldenstand mittlerweile bei 2800 Milliarden €. Pro Kopf mittlerweile bei 32 700 €.‘
      @Pleitegeier Die Specknacken (USA) sind mittlerweile bei 119 000 USD pro Kopf,
      da scheint noch ein wenig Luft nach oben vorhanden!

      1
    • Auch die ganzen EU-Schulden und Garantien sollte man nicht vergessen. Wenn Frankreich kippt zahlt Deutschland,…. Somit hat Deutschland locker über 10 Billionen Schulden

      1
  • Sehr gut recherchierter Artikel!

    Wer keinen Widerspruch eingelegt hat, geht leer aus.

    Ein Personalkostenanteil von 25 Prozent gilt als niedrig! Andere Länder haben einen Anteil von 28 oder über 30 Prozent.

    Es zeigt vielmehr, dass Berlin 75 Prozent fur andere Ausgaben frei hat. Die Frage muss daher lauten, für welche Zwecke dieser Anteil eingesetzt wird. Da liegt der Hase im Pfeffer!

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  • Ich weiß gar nicht, warum da jetzt die Angst umgeht. Dann muss man eben ab kommendem Jahr von den 32 Milliarden Entwicklungshilfe diese Summe einbehalten und für die eigenen Leute ausgeben. Warum soll Deutschland denn die Klimawende Indiens stemmen? Auch Indien hat einen Staatshaushalt und sollte die Klimawende mit eigenen Mitteln selbst vorantreiben.

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    • Btw: Indien hat die höchste Dichte an Milliardären…

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    • Warum müssen wir Hunderttausende ausreisepflichtige Ausländer mit vielen Milliarden all-inclusive versorgen, nur weil die Behörden ihren gesetzlichen Auftrag der Abschiebung nach § 58 Absatz 1 AufenthG nicht erledigen ?

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  • Die armen Beamten. Sollen wir einen Spenden-Aufruf machen?

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    • 40% der Lohnerhöhung für Beamte fließen als Lohnsteuer zurück (heiße Progression). Damit werden auch die Steuerzuschüsse zur gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung bezahlt.
      Und Ihr Bürgergeld evtl. ebenso.

      -2
  • Berlin hat die Beamten der untersten Gehaltsgruppen fast wie Bürgergeldempfänger (Existenzminimum) bezahlt, um Geld zu sparen. Das war ein Verstoß gegen das verfassungsrechtliche Abstandsgebot (Bezahlung mit Mindestsbstand zum Existenzminimum). So „sozial“ sind
    Linke.

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  • Berlin ist das beste Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Nicht zuletzt erinnere ich mich in diesem Zusammenhang an – man nannte es damals das Millionengrab, den BER Flughafen.
    Offizieller Baustart September 2006 –
    kalkulierte Baukosten rund 2 Milliarden Euro –
    geplante Fertigstellung bis Herbst 2011 –
    Tatsächlich erfolgte Eröffnung des Flughafens am 31. Oktober 2020 (ca. 14 Jahre Bauzeit!) –
    reine Baukosten 6 Milliarden Euro (Gesamtkosten inklusive Finanzierung und weiterer Posten über 7 Milliarden Euro) . —
    Das ist nur ein Beispiel. Und Einsparungen wurden dann als erstes wo vorgenommen? Bei der Polizei und der Feuerwehr? Hätte man die Rechtmäßigkeit dieser Sparmaßnahmen im Vorfeld überprüft, dann hätte Berlin heute nicht das Nachsehen. – Und jetzt wird allen Ernstes dort darüber nachgedacht, ob nur diejenigen eine Nachzahlung erhalten, die rechtzeitig Widerspruch eingelegt hatten. Der reine Wahnsinn. Eine solche Stadt nennt sich unsere Hauptstadt! Armes Berlin

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  • „Der Staatshaushalt muß ausgeglichen werden. Der Staatsschatz sollte wieder aufgefüllt werden. Die öffentlichen Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll. Die Leute müssen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben.“

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  • Ganz einfach: das Bundesverfassungsgericht, welches so großzügig über die richtige Besoldung der Staatsbediensteten entscheidet, zahlt die 7,2 Milliarden aus eigener Tasche. Im übrigen hat bereits Sokrates gefordert, daß die Führung von Staat und Verwaltung eine besonders niedrige Besoldung erhält! Denn wer in solch verantwortlichen Positionen steht, sollte dies nicht tun, um sich finanziell gut zu stellen, sondern weil er sich in besonderer Weise dem Gemeinwohl verpflichtet fühlt. Ob die heutigen Verfassungsrichter Sokrates gelesen haben darf man wohl bezweifeln.

    4
    • So ein Quatsch. Das BVerfG-Urteil betrifft die Beamten der untersten Besoldungsgruppen, die von Berlin nahe zum Bürgergeld (Existenzminimum) bezahlt wurden.

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      • Kein Quatsch. Richtig ist: alle Besoldungsgruppen waren von der Erhöhung der Bezüge ausgenommen. Und: es sollte an dieser Stelle nicht der Eindruck erweckt werden, als hätten wir es bei unteren Besoldungsgruppen mit einer notleidenden Bevölkerungsgruppe zu tun. Wenn ein Staat nicht mit dem Geld umgehen kann, dann dürfen sich die Staatsdiener nicht beschweren, wenn ihre Gehälter nicht mehr steigen. Die Menschen, die in der freien Wirtschaft arbeiten, sind in solchen Fällen weitaus stärker betroffen. Und sollen dann am Ende noch die Zeche, über Steuern, Abgaben und Inflation, für den Erhalt der Privilegien der Staatsdiener zahlen? Nein danke!

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  • Der Untergang Europas ist der ausufernde Beamtenstaat und die Zentrale wurde nach Brüssel ausgelagert.

    2
  • Irgendwann hat Deutschland seinen Kompass verloren. Ich schätze mal es war gegen Ende der 90er Jahre, Anfang 2000 so.

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    • 1998 mit Start von Rot-Grün vielleicht?

      0
  • Für die Kartell-Brandmauer muss Söder für Berlin noch ein paar Milliarden für die Beamtenbesoldung über den Länderfinanzausgleich freimachen. Söder bezahlt doch immer sehr gerne für das Linke Berlin, wenn nur die AFD immer von politischen Entscheidungen ausgegrenzt wird.

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  • Uiuiui – da müssen dann aber auch die Krankentage abgezogen werden, da ist Berlin wohl einsame Spitze. Daten 2024/25
    Berlin – 36,8 Krankentage pro Beamten
    Magdeburg – 31,9 Krankentage pro Beamten
    Gera – 30,0 Krankentage pro Beamten
    Tipp an den Ersatz für den Tennisprofi, Stefan Evers (cDU), : SPAREN !

    13
    • Ihre Zahlen stimmen nicht. Sie werfen die Krankentage von Angestellten im öD und von Beamten in einen Topf. Außerdem vermischen Sie Bürodienste mit Hochrisiko-Beamtendiensten, zB Polizei, bei denen immer mehr immer lânger ausfallen (oder sogar getötet werden). Sie scheinen vom ÖRR gelernt oder irgendwo unkritisch abgeschrieben zu haben.

      3
  • Es wäre genug Geld für ALLE Deutschen da, man man nicht jährlich Fremde, sogar im Ausland in Milliardenhöhe alimentieren würde und für unnütze Dinge ausgeben würde. Diese Staatsführung versagt und das ganz bewusst und schon seit Jahren.

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  • Insolvent und sexy Vögel auf der Strasse.

    2
  • Wo sind meine Nachzahlungen seit 1995??

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  • Berliner Beamte haben die höchsten Kranktage in Deutschland. Wofür sollen die mehr bekommen?

    Und dieses Bundesland will Wohnungen enteignen für einen zweistelligen Milliardenbetrag?

    Fusioniert Berlin erstmal mit Brandenburg und schafft den Länderfinanzausgleich ab. Vielleicht schaltet sich dann ja mal der Verstand ein.

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    • Wenn ich Beamter in Berlin wäre, würde ich mich aus Gründen des gesundheitlichen Selbstschutzes auch häufig krank melden. Das ist schlicht eine Überlebensfrage!

      Aufgrund der merkwürdigen Bevölkerungszusammensetzung in der deutschen Hauptstadt, die das Ergebnis der Politik von verkommenen Senatsführungen ist, muss fast jeder öffentlich Bedienstete in Berlin mit Übergriffen in Form von Verbalattacken, Bedrohungen und realen Angriffen in seinem Tätigkeitsbereich rechnen.

      Jeder Polizist, der nach der Schicht seine Uniform in den Schrank hängt, muss froh sein, wenn er einen ereignislosen Dienst-Tag hinter sich gebracht hat.

      Und das Schlimmste: Irre Senatsvorgesetzte verbieten ihm, Ross und Reiter im Klartext zu nennen, wenn es zu Übergriffen kommt, denn das wäre rassistisch.

      55
    • Warum sollte Berlin mit Brandenburg fusionieren?

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  • Bürlün – arm aber nicht sexy!

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  • Was für eine Logik: Man stellt gerichtlich fest das Beamte unterversorgt sind und das stellen natürlich Beamte fest. Genauso wie man zuvor festgestellt hat das Lehrer am besten Beamte sind. Ganz ganz falscher Ansatz! Man braucht keine verbeamteten Lehrer da die Schüler eine Bringschuld haben. Es gab Zeiten da mußten Kinder arbeiten um Schule und Essen zu genießen. Ich will jetzt nicht sagen das Kinder wieder arbeiten sollen um Ausbildung in einer Schule zu genießen aber die Bringschuld (sich ordentlich in der Schule zu benehmen) besteht schon.

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  • Einzige Abhilfe m. Ea. : Berlin wird für mindestens eine Dekade unter Sonderverwaltung eines Militärtribunals gestellt, Notgesetzgebung, eiserne Strenge, Sparsamkeit und Disziplin.
    Danach können wir sehen wie es weitergeht..
    (Artikel modifiziert wegen Zensor!)

    0
  • Einzige Abhilfe n.Ea. : Berlin wird für mindestens eine Dekade unter Sonderverwaltung eines Militärtribunals gestellt, Notgesetzgebung, Absetzung der zivilen Führung und der Judikative, eiserne Strenge, Sparsamkeit und Disziplin.
    Danach können wir sehen wie es weitergeht..

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  • Wer in diesem Land noch außerhalb vom Staatsdienst arbeitet und für dieses Land und seine Politik malocht, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.

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    • „Malocht“ haben Bergleute, aber keine Sesselpupser wie Sie.

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