Werbung:

Werbung:

Das hessische Innenministerium warnt vor einer Einflussnahme von Linksextremisten auf das Anti-AfD-Bündnis „Widersetzen“. Dies zeige sich auch daran, „dass einzelne bekannte Linksextremisten“ öffentlich für das Bündnis in Erscheinung treten. Das Bundesamt für Verfassungsschutz äußert sich nur indirekt.

Einflussnahme von Linksextremisten: Verfassungsschutz nimmt Anti-AfD-Bündnis „Widersetzen“ ins Visier

Von

Mit Hammer und Sichel: Straßenblockade gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt. (IMAGO/5VISION.NEWS)

Werbung

Die deutschen Verfassungsschutzbehörden haben das gegen die AfD gerichtete Blockade-Bündnis „Widersetzen“ im Blick und warnen vor dessen Beeinflussung durch Linksextremisten. Besonders deutlich macht dies das hessische Innenministerium, dem das Landesamt für Verfassungsschutz untersteht.

Bereits Ende 2025 kam es bei den von „Widersetzen“ organisierten Protesten gegen die Gründung der AfD-Jugendorganisation in Gießen zu Ausschreitungen. Anfang Juli scheiterte dann die groß angekündigte Blockade des Bundesparteitags in Erfurt an einem massiven Polizeieinsatz. Dennoch kam es zu zahlreichen Straftaten, darunter auch Angriffe auf Journalisten.

„Feststellbar ist, dass Linksextremisten und linksextremistische Gruppierungen aus dem aktionsorientierten Spektrum in Hessen versuchen, auf einzelne hessische Ortsgruppen von ‚Widersetzen‘ Einfluss zu nehmen“, teilte das Wiesbadener Innenministerium nach dem Erfurter Parteitag auf Anfrage von Apollo News mit.

„Im Sinne einer sogenannten Scharnierfunktion sollen so Anknüpfungspunkte zwischen demokratischen und extremistischen Akteuren geschaffen werden, um die eigene linksextremistische Ideologie in den zunächst bürgerlichen Diskurs einfließen zu lassen und diesen nach eigenen Vorstellungen zu prägen“, heißt es in der schriftlichen Stellungnahme aus Wiesbaden weiter. „Dass dies in Teilen gelingt, zeigt sich daran, dass einzelne bekannte Linksextremisten öffentlich für das Bündnis ‚Widersetzen‘ in Erscheinung treten.“

Wer genau damit gemeint ist, ließ das hessische Innenministerium offen. Zu den Erkenntnissen des Landesamts für Verfassungsschutz könnten „mit Blick auf die Gefährdung laufender und künftiger Aufklärungseinsätze“ keine näheren Auskünfte erteilt werden.

Lesen Sie auch:

Zugleich verweist das Ministerium jedoch auf öffentlich zugängliche Informationen: Anhand der Mobilisierung in den sozialen Medien zu den Protesten in Gießen und Erfurt sei nachvollziehbar, dass sich bundesweit – auch in Hessen – zahlreiche regionale Gruppierungen aus dem autonomen und postautonomen Spektrum, darunter die „Offenen Antifaschistischen Treffen“ (OAT) und die „Interventionistische Linke“ (IL), mit den Zielen des Bündnisses identifizierten und dessen Aktionen unterstützten.

Die Nennung der IL ist bemerkenswert, weil diese Gruppierung in ganz Deutschland aktiv ist und vom Bundesamt für Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft und beobachtet wird. Bei den Protesten gegen den AfD-Parteitag in Erfurt trat Noa Sander als Sprecher des Bündnisses „Widersetzen“ auf. In der Vergangenheit war Sander bereits als Sprecher der IL in Erscheinung getreten. Die Angriffe auf Journalisten rechtfertigte er mit den Worten: „Faschist*innen mit Presseausweis sind immer noch Faschist*innen.“

Sanders Auftreten und seine Äußerungen passen zu jener Strategie, die das Bundesamt für Verfassungsschutz der IL zuschreibt. Die Postautonomen verfolgten das Ziel einer „aktionsorientierten Zusammenführung militanter und nicht gewaltorientierter linksextremistischer Strukturen sowie nicht extremistischer Akteure“, schreibt der Inlandsgeheimdienst. Und weiter: „Um diese Funktion wahrnehmen zu können, verzichtet die IL einerseits aus strategischen Gründen auf die Propagierung von Gewalt, distanziert sich andererseits aber auch nicht von gewaltsamen Aktionsformen oder einem militanten Auftreten.“

In diesem Zusammenhang bestätigte das Bundesamt für Verfassungsschutz gegenüber Apollo News, dass sich „Akteure der IL beispielsweise an den Protesten gegen den Gründungskongress der ‚Generation Deutschland‘ Ende November 2025 in Gießen“ beteiligt hätten. Zum Bündnis „Widersetzen“, das diese Proteste organisiert hatte, äußert sich das Bundesamt hingegen nicht. Man bitte um „Verständnis, dass sich das BfV zu Organisationen und Gruppierungen, die nicht im Verfassungsschutzbericht erwähnt werden, grundsätzlich nicht öffentlich äußert.“

dg

Werbung

Kommentar schreiben

Strafbare Inhalte, Beleidigungen oder ähnliches sind verboten (hier unsere Kommentar-Richtlinien). Kommentare sind auf maximal 1.000 Zeichen limitiert.

Ohne Account kommentierenKein gesicherter Name, von jedem frei wählbar

Mit Account kommentieren Ihr Nutzername für Sie gesichert & einmalig

Anmelden ›Kostenlos registrieren

16 Kommentare

  • Der Verfassungsschutz darf sich mit Linksextremisten beschäftigen? Ich bin positiv überrascht.

    • @Susanne Finke-Röpke für mich ist es nur ein Ablenkungsmanöver nach dem UN Bericht über den Deutschen Verfassungsschutz brauchen sie eine Alibiübung um den Schein einer Demokratie zu wahren.

    • Die dachten sich wohl:
      Selbst vom dümmsten kann man noch was lernen 👻

      • Das ist eine Soße. Die arbeiten Hand in Hand. Solange staatliche Finanzierungen weiterlaufen, braucht man über die „wahren Verursacher“ gar nicht weiter spekulieren. Es liegt auf der Hand wer das ist. Und die Amis wissen das auch. Nicht umsonst soll der nächste Kongress gegen Antifa-Gruppen in DE stattfinden. Man will unsere Regierung mittels einer Gesichtswahrenden Diplomatie auf den rechten Weg bringen. Wenn das nicht klappt, wovon man ausgehen darf, müssen andere Saiten aufgezogen werden. Das wird noch heiter bis wolkig.

  • Wozu nehmen Linksextremisten Linksextremisten ins Visier? Um herauszufinden, wo sie noch Unterstützung gebrauchen können?

  • Ich denke mal das es ewig dauern wird,bis etwas dabei herauskommt,wenn überhaupt.

  • „…, dass Linksextremisten und linksextremistische Gruppierungen […] ‚Widersetzen‘ Einfluss zu nehmen“.

    Diesem Einfluss wird sich bei „Widersetzen“ niemand widersetzen. Bei ihren Genossen rennen die Linksextremisten sperrangelweit offene Türen ein. Viel bedenklicher ist die unverhohlene Unterstützung linksextremer Strukturen aus dem polit-medialen Komplex heraus. Solidaritätsbekundungen aus dem Linksblock im Bundstag und eine Union, die sich feige hinterm Baum versteckt. So gedeiht demokratieverachtender Extremismus prächtig.

  • Das ist doch alles nur Chow, wer glaubt denn das noch.

    • Dusselige Nixchecker glauben sowas. Und damit ist noch nicht die Bürgerkaste gemeint, die kriegen nämlich von alledem sowieso nichts mit und es interessierte sie auch nicht. Gemeint ist die im Speck zufrieden schlummernde Polit-Kaste im Ausland. Man will in der EU den Schein wahren: „Guckt mal, was wir Deutschen alles gegen den Linksextremismus tun!“ – dabei ist hier sein Geburtsland und feiert staatsfinanzierte fröhliche Urstände. In der EU mag das funzen, aber in den USA eben nicht. Die kennen ihre Pappenheimer.

  • Zitat:
    „Die deutschen Verfassungsschutzbehörden haben das gegen die AfD gerichtete Blockade-Bündnis „Widersetzen“ im Blick und warnen vor dessen Beeinflussung durch Linksextremisten.“
    Hä? Das sind Linksextremisten!!!

  • ‚aus dem aktionsorientierten Spektrum‘
    = Terroristen

  • Hat sich der Nazi Experte Horst Schlämmer schon empört gemeldet und diesen Vorgang das der Verfassungsschutz Widersetzen beobachtet, als Demokratiefeindlich einstuft?

  • Sie belügen uns, wir wissen, dass sie lügen, sie wissen, dass wir wissen, dass sie lügen, aber trotzdem lügen sie weiter, und der „Deutsche Untertan“ tut weiter so, als würde er ihnen glauben.

  • Alles nur heiße Luft.
    Die Linksradikalen profitieren schon sehr lange von Steuergeldern, ja, man kann sagen, der Staat hat sie aufgebaut, um sie gegen die Opposition in Stellung zu bringen. Und der Verfassungsschutz hat sie „im Visier“ um sie vor Rechten zu beschützen. Alle Anzeichen sprechen dafür: kaum Verbote; linke Taten werden zu rechten umdeklariert; Indymedia wird nicht abgeschaltet; die Finanzierung dieser“NGOs“ geht munter weiter; kaum Verurteilungen und die Terroristen vom Berliner blackout werden wahrscheinlich auch nie gefasst. Da hält die Bundesgeneralstaatsanwaltschaft ihre schützende Hand drüber. Linker Täterschutz ist Chefsache!

  • Jetzt ein „Fest der Demokratie“ beim Verfassungsschutz auf der Suche nach gewalttätigen Linksterroristen von Erfurt.

  • Ihr linken Chaoten könnt euch auf den Kopf stellen, ihr werdet den Politikwechsel nicht aufhalten. Ihr seid lediglich Karikaturen von Menschen, ihr seid eine kleine Minderheit und werdet staatlich gefördert. Wir werden siegen, weil wir mündigen Bürger die Mehrheit sind! Wir sind erwacht und nicht bereit, uns von euch terrorisieren zu lassen!

Werbung