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Das Stahl-Debakel: Wie das falsche Versprechen vom grünen Wirtschaftswunder das Saarland ruiniert

Die Illusion vom grünen Wirtschaftswunder zerstört die Stahlindustrie im Saarland. Weil Arbeiter um ihre Jobs bangen, demonstrierte nun eine Allianz aus IG Metall, Betriebsräten und SPD-nahen Kräften: für eine planwirtschaftliche Verteuerung herkömmlichen Stahls.

Protest am Stahl-Aktionstag in Völklingen (IMAGO/BeckerBredel)

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Am 12. Juni herrschte in der saarländischen Stadt Völklingen Ausnahmezustand. Tausende Beschäftigte der heimischen Stahlindustrie waren dem Aufruf der IG Metall und der Betriebsräte zum großen „Stahl-Aktionstag“ gefolgt. Sie trieb die sehr reale und berechtigte Existenzangst um ihre Arbeitsplätze und die Zukunft ihrer Familien auf die Straße.

Oben auf der Bühne inszenierte sich derweil ein eng geknüpftes Netzwerk, das man getrost als „saarländische Stahl-Allianz“ bezeichnen kann: Vertreter der Betriebsräte, Funktionäre der IG Metall, Landespolitiker wie Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) sowie der Chef der Stahl-Holding-Saar (SHS), Stefan Rauber.

Rauber steht sinnbildlich für das dichte, historisch gewachsene Beziehungsgeflecht an der Saar: Vor seinem Wechsel an die Konzernspitze agierte er unter anderem als Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion und verantwortete anschließend als Abteilungsleiter im Wirtschaftsministerium die saarländische Energie- und Industriepolitik.

Sein politischer Chef in diesen Positionen war der damalige SPD-Landesvorsitzende und Ex-Bundesminister Heiko Maas, der heute wiederum als Aufsichtsratschef der SHS-Gruppe fungiert. Man kennt sich an der Saar. 

Die Kernbotschaft dieser eng vernetzten Allianz in Richtung Berlin und Brüssel war laut und unmissverständlich: Die Politik müsse strikt an der planmäßigen Verteuerung der CO₂-Emissionen festhalten, auf der das 4,6 Milliarden Euro teure Umbauprojekt „Power4Steel“ kalkulatorisch aufbaut.

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Konkret forderte man auf der Bühne des Aktionstags die unnachgiebige Fortführung des europäischen Emissionshandels (ETS), die lückenlose Anwendung des neuen Klima-Zolls (CBAM) an den Außengrenzen sowie die sofortige Schaffung sogenannter „grüner Leitmärkte“ – also staatlicher Kaufgarantien für grünen Stahl. Wer diese Forderungen jedoch kaufmännisch übersetzt, blickt in den Abgrund einer industriepolitischen, ökoplanwirtschaftlichen Geisterfahrt.

Die ökonomische Realität: Systematische Konkurrenzabwehr statt Wettbewerb

Im Kern geht es bei diesen Forderungen um das nackte Überleben eines Projekts, das am freien Markt keine einzige Sekunde bestehen könnte. Die klassische Stahlherstellung über die Hochofenroute kostet derzeit etwa 450 Euro pro Tonne.

Die anvisierte Produktion von „grünem Stahl“ hingegen, der auf absehbare Zeit mangels ausreichenden und bezahlbaren Wasserstoffs maßgeblich mit Erdgas befeuert werden muss, treibt die Herstellungskosten auf 800 bis 1.000 Euro pro Tonne in die Höhe. Es klafft eine gewaltige Lücke von bis zu 500 Euro pro produzierter Tonne.

Die Antwort der saarländischen Verantwortlichen auf diesen eklatanten Wettbewerbsnachteil liegt jedoch nicht darin, die Wirtschaftlichkeit des eigenen Projekts kritisch zu hinterfragen, sondern in der künstlichen, staatlich verordneten Verteuerung der Konkurrenz. Genau aus diesem Grund benötigt die SHS zwingend einen unnachgiebigen europäischen Emissionshandel (ETS 1) mit massiv steigenden CO₂-Preisen.

Diese Abgaben sollen dafür sorgen, dass die Produktion der klassischen Hochofenerzeuger innerhalb der EU verteuert wird. Flankiert wird dies durch den geforderten Klima-Zoll (CBAM), der sicherstellen soll, dass auch Importstahl aus Nicht-EU-Ländern an der Grenze diese hohen CO₂-Preise nachzahlen muss. Die Alternativen werden schlichtweg so lange staatlich bestraft, bis sie ähnlich unrentabel und teuer sind wie der eigene Grünstahl. 

Da selbst dieser künstliche Schutzwall möglicherweise nicht ausreicht, ruft SHS-Chef Rauber, unterstützt von Ministerpräsidentin Rehlinger, zusätzlich nach sogenannten „grünen Leitmärkten“. Hinter diesem Begriff verbirgt sich der Versuch, industrielle Abnehmer durch staatliche Anreize oder gar gesetzliche Quoten dazu zu zwingen, künftig diesen teuren grünen Stahl zu kaufen.

Die Mehrkosten verschwinden dadurch nicht, sie werden lediglich in die nachgelagerten Lieferketten gepresst. Es ist der Versuch, ein planwirtschaftliches System mit eingebauter Umsatzgarantie und systematischer Konkurrenzabwehr zu konstruieren, das unangenehm an die wirtschaftlichen Lenkungsmechanismen der ehemaligen DDR erinnert.

Szenenwechsel: Der lautlose Tod der deutschen Gießereien

Während die „saarländische Stahl-Allianz“ auf offener Bühne vehement die unnachgiebige Beibehaltung der europäischen CO₂-Belastungen fordert, vollzieht sich im Rest der Republik eine beispiellose Deindustrialisierung. Wie fatal diese Strategie für das Rückgrat der deutschen Wirtschaft ist, zeigte jüngst ein dramatischer Bericht im Handelsblatt über das rasant fortschreitende Sterben der Gießereien. Einer der Hauptgründe für die Existenzkrise dieser Branche mit ihren 545 Betrieben sind exakt jene hohen Energiepreise und CO₂-Kosten am Standort Deutschland, welche die saarländische Lobby zur künstlichen Rettung ihres eigenen Konstrukts so eisern verteidigt.

Gießereien stehen symptomatisch für ein ganzes Bündel an Branchen am Anfang der Wertschöpfungskette – von Papier und Glas bis zur Metallverarbeitung. Die Produktion der Gießereien liegt laut einer dem Handelsblatt vorliegenden Studie von IW Consult heute bereits rund 35 Prozent unter dem Niveau von 2018. Ein weiterer Einbruch bedroht die historischen Clusterstrukturen der deutschen Industrie irreparabel. Bei einem Einbruch der inländischen Gussproduktion um 50 % könnte laut dieser Studie die gesamtwirtschaftliche Wertschöpfung um 65 Milliarden Euro sinken, fast 600.000 Arbeitsplätze stünden weit über die Branche hinaus auf dem Spiel.

Das unnachgiebige Festhalten an einer Strategie stetig steigender CO₂- und damit Energiepreise, wie es im Saarland zum Schutz der eigenen Stahl-Utopie so lautstark eingefordert wird, entpuppt sich damit als industriepolitischer Sprengsatz. Zu den eigenen explodierenden Energiekosten kommt für die Betriebe nämlich ein weiterer toxischer Effekt hinzu: Eine Industriestrategie, die exakt darauf abzielt, den Grundstoff Stahl innerhalb der EU künstlich massiv zu verteuern, treibt unweigerlich auch die Bezugspreise der Gießereien für ihre unverzichtbaren Vormaterialien in die Höhe.

Wer den nachgelagerten Mittelstand derart rücksichtslos explodierenden Klima- und Materialkosten opfert, mag sich regional einen künstlichen Schutzwall erhoffen, doch er zieht damit verhängnisvolle Konsequenzen für den gesamten Wirtschaftsstandort nach sich. Denn ohne eine funktionierende Industrie in der Fläche gibt es am Ende niemanden mehr, der den subventionierten Stahl im Inland noch abnehmen und verarbeiten kann, und im Ausland, wo die europäischen CO₂-Regeln nicht greifen, ist saarländischer Grünstahl ohnehin unverkäuflich.

Rhetorische Eskalation und ordnungspolitische Abgründe

Weil in Berlin und auf EU-Ebene angesichts der dramatischen Deindustrialisierung mittlerweile ernsthaft darüber nachgedacht wird, den fatalen Anstieg der CO₂-Kosten für die Industrie zu bremsen, schrillen an der Saar die Alarmglocken. Entsprechend befremdlich fallen derzeit die Äußerungen von Unternehmensführung und Landespolitik aus.

SHS-Chef Rauber feuert regelrecht aus allen Rohren: In der FAZ pocht er vehement auf die unbedingte Beibehaltung des strengen Emissionshandels, während er in der Saarbrücker Zeitung angesichts eines drohenden Kurswechsels der Politik öffentlich von einem „Anschlag“ auf sein Unternehmen und einer „Bananenrepublik“ spricht.

Diese rhetorische Eskalation ist für die Führung eines Unternehmens, dem der Steuerzahler bereits 2,6 Milliarden Euro an Subventionen zugesagt hat, zumindest fragwürdig. Für den objektiven Beobachter drängt sich vielmehr der Eindruck auf, dass hier präventiv die Kulisse vorbereitet wird: Der „Schwarze Peter“ für das absehbare Scheitern der eigenen kaufmännischen Fehlkalkulation soll rechtzeitig nach Berlin abgewälzt werden.

In diese Kulisse reiht sich auch die Landespolitik nahtlos ein. Wirtschaftsminister Jürgen Barke (SPD) brachte jüngst allen Ernstes staatliche „Entschädigungen“ für die saarländische Stahlindustrie ins Spiel, falls die Politik die CO₂-Daumenschrauben für die restliche Wirtschaft tatsächlich lockern sollte. Man muss diese ordnungspolitische Realsatire kurz wirken lassen: Ein amtierender Landesminister artikuliert Entschädigungsforderungen für ein privatwirtschaftliches Unternehmen gegenüber der öffentlichen Hand.

Gegen wen genau sich diese Forderung eigentlich richtet und auf welcher wundersamen rechtlichen Grundlage der Steuerzahler für das Platzen einer planwirtschaftlichen Illusion haften soll, ließ Barke im Unklaren. Ganz abgesehen davon, dass dauerhafte Betriebskostenzuschüsse für ein ohnehin unrentables Geschäftsmodell in Konflikt mit dem strengen EU-Beihilferecht treten könnten.

Während man Barkes Ausführungen noch als saarländische Polit-Folklore glossieren könnte, liefert die Opposition die wohl gefährlichste Forderung für den deutschen Industriestandort. Da direkte Staatshilfen rechtlich schwierig sein könnten, beschloss die CDU/CSU-Gruppe im EU-Parlament nach Informationen der Saarbrücker Zeitung ein Papier, das nach Angaben der Saar-CDU auf ein Schreiben von deren Chef Stephan Toscani zurückgeht und es in sich hat. Die Idee: Unternehmen, die künftig klimaneutral produzieren, sollen einfach weiterhin kostenlose CO₂-Zertifikate erhalten, um diese dann gewinnbringend am Markt verkaufen zu können.

Die Mechanik hinter diesem Vorschlag ist absolut toxisch: Die Stahlindustrie soll weiterhin kostenlose Verschmutzungsrechte erhalten, die sie gar nicht mehr benötigt, um sie gewinnbringend am Markt zu versilbern. Dieser Verkauf von überschüssigen „Luft-Zertifikaten“ soll genau jene finanzielle „Entschädigung“ einspielen, nach der an der Saar so lautstark gerufen wird. Die Zeche dafür zahlt jedoch nicht der Staat, sondern direkt die ohnehin unter diesem System leidende Konkurrenz.

Die Einnahmen zur Querfinanzierung des saarländischen Leuchtturmprojekts werden auf diesem Weg eins zu eins von den übrigen Nachfragern im Emissionshandel aufgebracht – also von genau jenem Mittelstand und jener energieintensiven Industrie, die bereits unter immensem Kostendruck stehen. Dies wäre nicht mehr und nicht weniger als ein weiterer fataler Frontalangriff auf die industrielle Basis der Republik – ein Stück aus dem Tollhaus einer offenkundig wirtschaftspolitisch orientierungslosen Union. 

Das Ende der Illusion und die bittere ArcelorMittal-Lektion

Die überbordende CO₂-Belastung der energieintensiven Grundstoffindustrie durch den europäischen Emissionshandel muss umgehend eingestellt werden. Solange Deutschland den Industriestandort durch regulatorische Strafsteuern zusätzlich zu den ohnehin hohen Energiepreisen belastet, ist kein Unternehmen der Grundstoffindustrie im globalen Vergleich konkurrenzfähig.

Die unternehmerische Eigennützigkeit, wie sie am „Stahl-Aktionstag“ zelebriert wurde, mag aus isolierter Konzernsicht nachvollziehbar sein. Sie wird der Dramatik der Gesamtlage des Landes jedoch in keiner Weise gerecht. Die verfehlte Klimapolitik und die enorm hohen Energiekosten drohen, die gesamte deutsche Industrie zu zerstören und ins Nicht-EU-Ausland zu vertreiben.

Wenn Herr Rauber in der FAZ energisch die Beibehaltung des Emissionshandels einfordert, forciert er am Ende des Tages die Fortsetzung dieses fatalen Trends. Was der Industriestandort Deutschland jetzt aber eigentlich bräuchte, ist kein egoistischer Kampf um noch mehr isolierte Fördermilliarden für politisch ersonnene Leuchtturmprojekte, sondern ein radikales Umsteuern in der allgemeinen Wirtschafts- und Energiepolitik.

Fehlt der Politik für diesen echten Befreiungsschlag jedoch die Kraft, bleibt als Alternative nur die schonungslose Akzeptanz der Deindustrialisierung der Primärproduktion. Wenn der derzeitige Kurs der Energiewende ohne grundlegende Korrektur fortgesetzt wird, ist die hiesige Rohstahlerzeugung ökonomisch schlicht nicht mehr darstellbar.

Um dann zumindest die nachgelagerte Veredelung und die spezialisierten Walzwerke in Deutschland zu retten, muss die CO₂-intensive Roheisengewinnung aufgegeben werden. Die logische Konsequenz ist der Import von kostengünstigem Roheisen beziehungsweise Eisenschwamm aus Regionen, in denen Energie und Ressourcen marktgerechte Preise ermöglichen. Dass dies die strategische Importabhängigkeit Deutschlands weiter ausweitet, ist dabei eine bittere, aber unvermeidbare Realität dieser grünen Transformation, an der die Politik nach wie vor uneinsichtig festhält.

Man hätte es an der Saar im Übrigen schon viel früher besser wissen können. Als der direkte Konkurrent ArcelorMittal seine eigenen Grünstahlprojekte in Bremen und Eisenhüttenstadt mit dem klaren, kaufmännisch ehrlichen Verweis auf die fehlende Wirtschaftlichkeit und die viel zu hohen Energiepreise in Deutschland auf Eis legte, trotz hoher Subventionszusagen, reagierte die SHS-Führung völlig anders.

Statt die Warnung des Marktes ernst zu nehmen, gab es zu der Entscheidung von ArcelorMittal von Stefan Rauber gegenüber dem ZDF die befremdliche Kommentierung: „Für uns ist die Welt eine andere. Wir haben unsere Standorte im Saarland in unmittelbarer Nähe zueinander. Deshalb gibt’s für uns nur einen Weg, nämlich nach vorne.“

Zwölf Monate später hört sich dies bei ihm ganz anders an.

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112 Kommentare

  • Kein Arbeiter sollte diesen Gewerkschaften, Organisationen und vor allem Politikern nachlaufen. Denn gerade die sind es, die mit ihrem Unsinn die Arbeitsplätze vernichten.
    Leider erkennen das nur die wenigsten…

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    • Ich verstehe die Menschen auch nicht. Vielleicht meinen sie ja, daß diese Idee vom neuen Sozialismus ganz toll für unser Land sei. Immerhin gab es in der DDR ja die Vollbeschäftigung. Und den Überwachungsstaat etablieren wir ja auch gerade. Für die gering gebildeten Zuwanderer ist es dann immer noch besser als in den Herkunftsländern. So gewinnen alle…
      (Achtung Zynismus!)

      • In der DDR musste aber sogut wie jeder arbeiten, Bürgergeld gab es nicht. Jeder der nicht arbeiteten wollte, konnte als asozial gelten und in das Gefängnis kommen.
        Lenin soll den Spruch getätigt haben: Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen!
        Soweit sind die heutigen Linken aber noch nicht, die verteilen lieber um und zerstören unser industrielle Infrastruktur.

        • 2030 steht auf dem Speiseplan.

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        • Ja, darum nennen sie es ja das beste Deutschland aller Zeiten – Leistungen vom Staat ohne Gegenleistung. Endlich die totale Hängematte! Und so schön bunt, ganz im Sinne von Bärbel („Einheitsbraun“).

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        • zitiere: “Lenin soll den Spruch getätigt haben: Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen!“

          Aber steht diese Aussage nicht in der Bibel, sprich in einem der Briefe des Apostels Paulus? (2. Thessalonicher 3,10)
          War Lenin überhaupt ein Christ?

          3
        • Der Spruch kommt aber aus dem Neuen Testament!

          3
        • Nee, heute sagen die Linken:
          Wer arbeitet braucht nicht mehr zu essen.

          4
        • Zitat kommt aus der Bibel – wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen

          4
        • Das Land sah aber so aus, als hätte dort nie einer gearbeitet.

          3
      • Ihr Wort in Gottes Gehörgang!
        Anlässlich der letzten Landtagswahl 2022 haben 72% der Saarländer Wählerschaft sich für die CDU&SPD entschieden. Bei der dortigen Einwohnerschaft scheint es sich um einen Riesenhaufen Spezialisten für das abpumpen des Länderfinanzausgleichs zu handeln. Die Herrschaften leben -wie die Bremer- seit weit über 50 Jahren auf Schmarotze. Mein Mitleid geht gegen Null.

    • So lange die CDU eine relevante Größe bleibt,wird das so bleiben.
      Diese Partei hält das Ganze am Laufen.
      Und die greise Wählerschaft macht dort ihr Kreuz bis zum Ableben.
      Komme,was da wolle.

    • Habe mir die Videos von dem Event Familienunternehmertag angeschaut zu denen auch Stefan Rauber von Saarstahl gehört.

      Die sind so naiv und degeneriert.

      Auch das Interview mit Nikolas Stihl bei Maischberger spricht Bände über die geistige Verfassung dieser Familienunternehmer.

      Ich empfehle jedem Mitarbeiter dieser Firmen so schnell wie möglich einen Plan B zu entwickeln. Das wird nichts mehr mit ihren Arbeitgebern.

      Es heisst: Die erste Generation baut auf, die zweite Generation verwaltet den Status Quo und die dritte Generation ruiniert es. Genau da sind wir jetzt.

      • „Ich empfehle jedem Mitarbeiter dieser Firmen so schnell wie möglich einen Plan B zu entwickeln. Das wird nichts mehr mit ihren Arbeitgebern.“

        Ich stimme Ihnen zu aber das ist doch genau das Problem.
        Im Saarland gibt es nicht viele bzw für viele gar keinen Plan B. Ebenso wie in vielen anderen Regionen die Deutschland. Wenn die letzten großen Industriearbeitgeber dicht machen kommt nur noch „Strukturwandel“. Das wissen die Leute, die wissen auch was das bedeutet. Darum protestieren sie. Die haben einfach Angst.
        Es wird ihnen auch keine Alternative oder Lösung angeboten. Nur die Sozialisten kommen und versprechen ihre Arbeitsplätze mit Planwirtschaft zu retten… was sollen die Menschen den tun?
        Ja, klar kann man sagen: Wählt halt anders aber das hat bisher noch nirgendwo in Deutschland verfangen und ist, wenn überhaupt, eine langfristige Lösung. Die Bedrohung der Arbeitsplätze ist aber jetzt. Also brauchen die jetzt oder maximal kurzfristig ein Lösungsangebot.

        • Ja, Sie haben leider recht. Aber das demonstrieren wird nichts bringen. Die einzige Lösung ist die Region oder noch besser das Land zu verlassen bevor es zu spät ist.

          Deutschland wird von den internationalen Eliten geplant vor die Wand gefahren, dass werden Demos von Arbeitern und den Gewerkschaften nicht verhindern.

          Meine Empfehlung: so schnell wie mögliich Haus und Hof verkaufen und neu orientieren – habe ich übrigens auch gemacht. War eine super Entscheidung.

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        • Doch sicher wird das Demonstrieren was bringen bzw es gibt eine gute Chance darauf. Die Arbeitsplätze bleiben erstmal erhalten. Ob sie langfristig erhalten bleiben, die Gehälter so hoch bleiben, die Steuern steigen oder das Geld was wert bleibt ist eine Frage der man sich vielleicht in der Zukunft stellen muss. Jetzt und für die nächsten 2-5 Jahre hat man einen Arbeitsplatz.
          Die meisten Arbeitnehmer denken nicht in großen, globalen Zusammenhängen.
          Es kann auch nicht jeder Auswandern bzw es ist nicht für jeden einfach. Klar als unverheirateter Mann, Anfang-Mitte-30 der sich idealerweise mit seiner Familie nicht gut versteht ist es leicht, wenn man das entsprechende Ausbildungsniveau hat. Für andere sieht das komplett anders aus.
          Ich habe die Region in der ich aufgewachsen bi, dank Strukturwandel verlassen müssen. Bin danach immer mobil geblieben. War durchaus positiv für mich. Ein Großteil der Leute aus meiner Generation hat das aber nicht geschafft. Jetzt können sie nicht mehr.

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        • @schnuersi: Erstmal Danke für die konstrutive Diskussion, die wir hier haben. Schade, dass der Artikel jetzt so alt ist, dass ausser uns das keiner mehr lesen wird.

          „Je mehr Leute an solchen Entscheidungen beteiligt sind um so schwieriger wird es. Ich kenne eine ganz Reihe Leute die sich verändern würden aber der Partner oder die Familie verhindert das. Oft ist schon ein Umzug innerhalb Deutschlands nicht möglich.“

          Ja, wenn es schleichend geht, sind die meisten Menschen dann doch zu bequem bzw. veränderungsunwillig.

          Am Ende ist Jeder für sein Glück verantwortlich und die Unterlassungshandlung ist auch eine Handlung.

          Wenn sich jemand entscheidet nicht zu handeln, obwohl es offensichtlich ist, dass sich die Lage verschlechtert, muss er mit den Konsequenzen leben und die sind mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit Verlust des Jobs / Vermögens und gleichzeitig wachsende Kriminalität.

          Wenn man für sich entscheidet, zu handeln und nach Alternativen sucht, tun sich Alternativen auf.

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        • „Bin mit 55, verheiratet und Kleinkind ausgewandert. Geht alles.“
          …und wenn die Frau sagt „nein“ geht es nicht.
          Je mehr Leute an solchen Entscheidungen beteiligt sind um so schwieriger wird es. Ich kenne eine ganz Reihe Leute die sich verändern würden aber der Partner oder die Familie verhindert das. Oft ist schon ein Umzug innerhalb Deutschlands nicht möglich.
          Für die Optionen die sie beschreiben muss man qualifiziert sein. Für einen Teil der Stahlarbeiter aus dem Saarland trifft das vieleicht zu, die Frage ist wie es mit der Sprachkompetenz aussieht.
          Ich lebe unmittelbar an der Schweizer Grenze… ja, die nehmen gerne gute Leute aber eher weniger für „gute“ Jobs. Studierte haben die selber genug. Die brauchen Leute die körperliche und unangenehme Arbeiten erledigen. Mit 50+ husten die ihnen auch einen. Die goldenen Jahre in der Schweiz sind für die meisten Deutschen vorbei.
          Waren sie schon mal in Indien?… da will man nicht hin. Es gibt andere attraktive Alternativen in Ostasien.

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        • Grundsätzlich bin ich der selben Meinung.
          Allerdings habe ich inzwischen beobachtet das es bei vielen Leuten nicht nur am Willen oder der Motivation mangelt.
          Wenn ich brutal direkt bin: es liegt oft an den Frauen.
          Die haben meist keine technischen Berufe die man weltweit ausüben kann und die gesucht werden. Auch sind Frauen oft stärker mit ihrer Familie verbunden. Den Mindset haben sie auch nicht. Für Männern unserer Generation (ich bin etwas jünger als sie) war Aussendienst oder längerfristig Montage eigentlich immer eine Möglichkeit. Bei den Frauen nicht. Die haben ihren Nestbautrieb, den sie ausleben und oft auch ausleben möchten.
          Mut braucht es auch, vor allem wenn man schon etabliert ist und ein Nest hat. Daran fehlt bei Männern und Frauen oft gleichermassen. Man wurde ein Leben lang auf Risikoaversion getrimmt. Die Freiheit und Selbstständigkeit die in anderen Ländern normal ist kann durchaus auch erschrecken.
          Die, denen es möglich ist, wandern zum Großteil aus.

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        • @schnuersi. Bin mit 55, verheiratet und Kleinkind ausgewandert. Geht alles. Habe es aber mehrere Jahre vorbereitet.

          Wenn man 2-3 Jahre Sicherheit haben will muss man bei Rheinmetall, etc. anfangen oder zur Bundeswehr gehen.

          Ansonsten:

          – Viele Unternehmen, die ihre Produktion ins Ausland verlagern, benötigen immer einen kleinen Teil deutsche Mitarbeiter, die beim Aufbau helfen. Dort sollte man dabei sein. Z.B. BMW -> Ungarn, BASF / VW -> China, etc.

          – Indische Stahlunternnehmen haben immer wieder versucht deutsche Stahlunternehmen zu übernehmen, warum nicht direkt dort anfangen. Indien ist mittlerweile auch ein schönes Land.

          – Die Schweiz sucht immer gute Leute.

          – Polen hat sich stark entwickelt und hat Dank EU-Geld bessere Infrastruktur als Deutschland.

          – Ein Mitarbeiter einer Umzugsfirma den ich kannte, ist nach Russland gegangen und ist dort jetzt LKW-Fahrer. Netto gleiche Gehalt bzw. gleicher Lebensstandard.

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      • Die werden dann einfach bei Diehl und anderen Rüstungsunternehmen unterkriechen. Der Krieg gegen Russland ist ja offenbar alternativlos.

      • Wenn wir alle auswandern haben diese Idioten gewonnen. Nein bleibt hier, aber steht endlich auf und wehrt Euch, wir sind das Souverän. Wir müssen keine Straßenschlachten kämpfen, aber ein organisierter Generalstreik wäre der Anfang und dann ein Neuanfang, ohne diese Parteistrukturen der Globalisten-Mafia.

    • Ich bin von Haus aus gelernter Stahlschiffbauer und habe kein Verständnis für Politiker die behaupten
      Stahl sei grün. 🫣🫣 Es sind eben nur Altparteien die so etwas behaupten, genauso wie den gleichen Politiker behauptet wurde, Strom ⚡ sei gelb..
      Was für ein Quatsch und der deutsche Michel glaubt so einen Quatsch 🫣🫣, Und wählt diese Altparteien für weitere vier Jahre 🤑

    • Die Gehirne der Proletarier wurden doch von der „Tagesschau“ und dem „heute-journal“ weichgespült. Und die ehemalige Arbeiterpartei SPD tut ihr Übriges dazu. Nicht umsonst nennt man sie heute Spezialdemokröten.

  • Die Saarländer warten immer noch auf das Versprechen des Grünen Wirtschaftswunder? Diese Habeck-Graichen-Agora- Energiewende war von Anfang an eine Chimäre. Und seit Trittins Eiskugel-Aussage sollte auch jedem klar sein, wozu dies alles führt. Zu Deindustrialisierung und den teuersten Energiekosten der Welt.

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    • die energiewende bleibt.
      zumindest in der EU.
      in vielen staaten ist sie teil der regierungerklaerung.
      andere haben sich einfach so zu ihr bekannt.
      es gibt kein zurueck.
      die ukraine soll nach dem krieg sogar als musterland fuer energiewende aufgebaut werden.

      heute findet in wien das austrian world summit zum klimawandel statt.
      viele namhafte profiteure haben weder kosten noch muehen noch co2 ausstoss gescheut, um dabeizusein. schwarzenegger, kamala harris, tim walz, dan jørgensen.

      sie wollen loesungen anbieten.
      eine davon ist: totaler verzicht auf foossile energie und putins erpressung.
      oesterreich arbeitet bereits genau daran.

      • jemand schrieb ueber heuchler schwarzenegger ( habe es nicht ueberprueft):

        Hier ein Auszug aus Schwarzeneggers Fuhrpark:

         Hummer H1 (mehrere Exemplare, einige auf alternative Antriebe umgerüstet)
         Bugatti Veyron Grand Sport Vitesse (zumindest zeitweise in seinem Besitz)
         Mercedes-Benz G-Class
         Bentley Continental GTC
         Bentley Arnage
         Audi R8
         Porsche 911 Turbo Cabriolet
         Mercedes-Benz SLS AMG Roadster
         Cadillac Escalade
         Dodge Challenger SRT
         M47 Patton

        und wir sollen zu fuss gehen.
        ja, mit vollen hosen ist gut stinken !

    • Und wer hat den grünen Bodensatz gewählt? Die Wohlstandsverwahlosten, gerade eben in BW. Bravo, blöder geht’s wirklich nicht.

      • Sieg des Sozialismus an der Saar: Unsere Genossen kämpfen unerschrocken
        Am 12. Juni demonstrierten die Werktätigen der Saar-Stahlindustrie in Völklingen ihre unerschütterliche Kampfbereitschaft für den wissenschaftlich fundierten Aufbau des grünen Sozialismus. Die durch vielfältige Kaderfunktionen geprüften Leitungskader des Kombinates formulierten die historisch notwendige Forderung nach planmäßiger CO₂-Verteuerung mit jener parteilichen Klarheit, die der Klassenfeind als „Anschlag” zu verleumden wagt. Die reaktionären Kräfte des ungezügelten Marktes und ihr Anhang, werden durch das fortschrittliche Emissionshandelssystem solange erzogen, bis ihre Produktionskosten das gesellschaftlich erforderliche Niveau erreichen. Die Genossen unserer Landesführung sichern dabei durch ihre Entschädigungsforderungen die planwirtschaftliche Kontinuität. Der Sieg gehört uns, Genossen. Vorwärts!

        • 100%.

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    • Zu Jürgen Trittins Eiskugel-Aussage:

      Ich habe neulich in einem Podcast gehört, das er jetzt auf Mallorca wohnt und dort regemässig beim Rotwein trinken gesichtet wird.

      Ich kann mir bildlich vorstellen, wie er sich innerlich tot lacht, dass die dummen Deutschen seine erfundene Eiskugel-Story geglaubt haben.

  • Eine Grundvoraussetzung dafür, dass es in Deutschland wieder aufwärts geht, ist die radikale Abkehr von der linksgrünen Ideologie. Also ein grundlegender Politikwechsel. Ein solcher ist bei realistischer Betrachtung nicht in Sicht. Jeder kann sich ausmalen, wohin das führen wird.

  • Leider wird in dem Bundesland weiter SPD / auch noch Grün gewählt!

  • Das erinnert mich fatal an „vorwärts immer – rückwärts nimmer“ oder auch „den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf“.
    Nunja, der Souverän muß wissen was er wählt…

    • Passt sehr gut zum ehemaligen Staatsratsvorsitzenden der DDR, Erich Honecker war auch Saarländer. 😅

      • Ja der Osten ist mit Erich Honecker aus dem Saarland groß geworden, aber der Westen eben mit Holywood.

  • Ein weiteres Unternehmen im Saarland, das den Kampf gegen die hohen Energiepreise bereits verloren hat und demnächst dicht macht ist die Firma Voit in St. Ingbert, die u.a Druckgussteile hergestellt haben. Das Gießereisterben geht weiter. Jetzt wird auch klar, woran es liegt. Danke für den aufschlussreichen Artikel.

  • Das Saarland perfektioniert offenbar die hohe Kunst der Deindustrialisierung: Erst den Bergbau von der Bühne geschickt, dann der Autoindustrie den Motor abgewürgt und jetzt die Stahlbranche im Schongang Richtung Stillstand geführt. Wer hier von Strukturwandel spricht, meint offenbar den strukturierten Abbau dessen, was einmal Wertschöpfung hieß.

  • Guter Beitrag von Herrn Canne 17.06.2026 im Kontrfunk
    „Christoph Canne: Planwirtschaftliche Rettungsversuche der Stahlindustrie“

  • Kein Problem. Leihen wir uns einfach 1.000.000.000.000 und schon geht’s weiter. Machen wir eine Inflation und schon ist das gelöst. Die genannten Experten können das erklären.

  • Tja, die Leute wollten es genauso. Schließlich hat’s ihnen der Fernseher ja unablässig so vorgetrötet (also muß es das einzig richtige sein).

    Wie bestellt, so geliefert.

    • Unser Bundesland besteht in der Tat aus 90% komplett verblödeten Trotteln. Bei den Demos gegen den Pandemie-Faschismus haben wir mit Ach und Krach 5.000 Leute zusammenbekommen, bei Demos gegen „Rääächts“ kommen ohne Probleme doppelt so viele zusammen. Momentan ist die Fußball-WM das Wichtigste. Und die Schwachköpfe bei Saarstahl demonstrieren unter dem Banner der IG Metall und der SPD, die ihnen den ganzen Schlamassel eingebrockt haben.

      Ein einziges Irrenhaus hier. Und dazu eine Totalausfall-AfD, die immer noch vom Dörr-Clan kontrolliert wird,

  • Bin Saarländer.
    Dieser „grüne Stahl von der Saar“ wird tatsächlich grün und „klimaneutral“ sein, da er gar nicht erst hergestellt werden wird.
    Die Konkurrenz im Ausland freut sich.
    Hier gehen bald die Lichter aus.
    Deutschland wurde aus dem Inneren heraus zerstört.
    Ob „blau“ da überhaupt noch was wird retten können?

  • Neues aus der Heimat Erich Honeckers, hört, hört. 😀

  • Eine Illusion wird nicht bewusst, weil sie jemand benennt. Denn Verhalten wird überwiegend von Gefühlen gesteuert und nicht vom Verstand.

    Wie bei einer Sucht reicht es nicht, die Sucht zu benennen, um sie abzubauen, weil der Verstand die Sucht rationalisiert – sich schön redet.

    Der Wunsch nach Planwirtschaft, um die eigene Illusion sich schön zu reden, ist ähnlich.

    Die aktuelle Epoche Aufklärung kann Illusionen nicht abbauen, denn der Verstand führt nicht zur Vernunft – Myside Bias.

    • guck da, angepasstes Geschwurbel

  • Was machen diese Funktionäre in wirtschaftlichen Leitungspositionen?

  • Haben die CEOs sich nicht mal Physikern beraten?
    Wie konnte ein ganzes Land glauben, dass grüner Stahl aus grünem Wasserstoff wirtschaftlich sein kann???

  • „Für uns ist die Welt eine andere. Wir haben unsere Standorte im Saarland in unmittelbarer Nähe zueinander. Deshalb gibt’s für uns nur einen Weg, nämlich nach vorne.“
    Da erinnerte ich mich an einen Spruch von Erich Honecker: „Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“
    Bald darauf war es zu Ende mit den Genossen. Die SPD-Leute reden sich doch auch mit Genossen an. Sozialismus pur! Nun geht es auch mit dem Land/Wirtschaft zu Ende. Wie in der DDR.

  • Keiner will den Saarland Stahl vernichten !!!! Unser Stahl wird grün aber die Arbeitsplätze sind in China oder USA. Wir produzieren nichts mehr mit CO2, wir kaufen billig im Ausland. Land der Lagerlogistik.

    • Drohender Handelskrieg: China sagt EU-Treffen ab
      Die Stimmung im Handel mit China trübt sich zusehends ein, nachdem Peking zwei hochrangige Treffen mit der EU kurzfristig und ohne jede Begründung platzen ließ. Von den Absagen war zuerst das ministerielle Digital-Dialog-Treffen betroffen, bevor kurz darauf auch die Gespräche mit Olof Skoog, dem stellvertretenden Generalsekretär des Europäischen Auswärtigen Dienstes, gestrichen wurden.
      Das chinesische Außenministerium reagierte auf diplomatische Nachfragen aus Brüssel lediglich mit dem Hinweis auf eine ohnehin laufende Kommunikation.
      Durch diese ausweichende Haltung wurden die geplatzten Termine von der Führung in Peking weder offiziell bestätigt noch dementiert, was die Ungewissheit über die eigentlichen Hintergründe weiter verschärft.
      aus https://finanzmarktwelt.de/drohender-handelskrieg-china-sagt-eu-treffen-ab-392253/

  • Es ist traurig zu sehen, wie politik, Gewerkschaften und Arbeiter ihre eigenen Arbeitsplätze zerstören. Die Demos hätten vor Jahren kommen müssen, und dann gegen den klimawahn. Mit 1000 € pro tonne kann die Dillinger Hütte nicht mal ihren Premiumstahl, der heute noch verkauft wird, absetzen.

  • Immer höhere CO2 Bepreisung? Nein danke! Weg mit dem ganzen Klimawahnsinn!
    Grüner Stahl? Wer soll den kaufen? Wir importieren seit etlichen Jahren u.a. aus China. Wirklich unabhängig wird Deutschland, mangels Bodenschätzen, nie werden. Seit Schließung der Zechen und Vernichtung der Kraftwerke, ist die Abhängigkeit noch größer. Egal wie man es betrachtet, mit Flatterstrom und Solaranlagen, gibt es bald keine Industrie mehr und der Bürger wird im Stall neben Pferd und Kuh nächtigen, um nicht zu erfrieren.

  • Sozialismus und Planwirtschaft sind die Ursache all dieser Probleme, niemals die Lösung.
    Deutschland und besonders auch die EU braucht dringend eine Entsozifizierung.

  • Wer mit der sozialistisch kommunistisch unterwanderten IGM protestiert, dem ist nicht mehr zu helfen. Die CO2 Abgabe ist nichts anderes als ein Werkzeug, um den Menschen immer mehr Kohle abzupressen. Die Welt rettet damit keiner. Die Kumpels können dann in ihrer zukünftigen Freizeit, auf ihrem mit grünem Stahl produziertem Grill, ein veganes Schnitzel für ihre Familien bruzzeln. Für ein saftiges Steak wird es dann wohl nicht mehr reichen.

    • Und aus der 15-Minuten-Stadt kommen sie dann auch nicht mehr raus.

  • Vorwärts immer Rückwärts immer , fällt spontan ein ,zu dieser dramatisch Geschichte um den grünen Stahl im Saarland.
    Ich glaube den Verantwortlichen ist bewusst;das es ein weiterer Schritt zur Deindustrialisierung was die da verstalten mit der IG Metall,SPD an ihrer Seite.
    Sie müssen noch etwas Show machen für die Metaller an den Hochöfen und dann sagen wir kämpfen für jeden Arbeitsplatz, dabei liegt der Sozialplan schon in der Schublade,zum Abbau der Arbeitsplätze.

    Was ist aus diesem Land geworden,durch fehlgeleitete diese Klima und Energie Politik.

  • Ich rate jede Deutschen zu einen Urlaub ausserhalb Europas und dann stellt dort den Leuten mal die Frage: Glaubt ihr an das Co2?
    Ja, ihr werdet überrascht sein. Jetzt fragt euch mal, was passiert wenn die Deutschen das merken. Ich denke sie zucken mit den Achseln und brauchen min. 1 Jahr um es sacken zu lassen.

  • Sozialismus in Reinkultur, Vertrter und Chefs ohne jegliche Wirtschaftskompetenz

  • Nachdem ich mal in Völklingen war, bezweifele ich, dass man da noch etwas ruinieren kann. 😉

    • Na dann beim nächsten Mal noch Neunkirchen und Burbach besuchen!

    • Ja, ich denke auch die Franzosen würden das Saarland nicht mehr haben wollen…..

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