Olkiluoto
Finnland ebnet Weg für weltweit erstes Atommüll-Endlager
Finnland steht vor einem historischen Schritt in der Atommüllentsorgung. Die Strahlenschutzbehörde STUK hat den Weg für das weltweit erste geologische Endlager freigemacht.
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Finnland will als weltweit erstes Land ein geologisches Endlager für hochradioaktiven Atommüll in Betrieb nehmen. Mit der Insel Olkiluoto an der Westküste des Landes scheint dafür ein geeigneter Standort gefunden worden zu sein. Dort soll abgebrannter Kernbrennstoff künftig dauerhaft tief im Gestein gelagert werden. Nun hat die finnische Strahlenschutzbehörde STUK den Weg für das Projekt freigemacht und erklärt, die erforderlichen Sicherheitsanforderungen für eine Betriebsgenehmigung seien erfüllt.
Die Behörde erklärte in ihrer Stellungnahme, die „für die Erteilung der Betriebsgenehmigung erforderlichen Sicherheitsanforderungen“ seien erfüllt. Aus Sicht der Behörde gebe es daher „keine strahlenschutz- oder nuklearsicherheitsbezogenen Hindernisse“ für die Erteilung der Betriebsgenehmigung, heißt es weiter.
Der Fortschritt, den das Projekt dadurch erzielt hat, ist historisch, denn noch niemals zuvor hat ein geologisches Endlager für abgebrannten Kernbrennstoff das Stadium der Betriebsgenehmigung erreicht.
Die Insel Olkiluoto an der Westküste Finnlands ist bereits seit Jahrzehnten ein Standort der finnischen Kernenergie. Dort befinden sich seit den späten 1970er-Jahren die Kernkraftwerke Olkiluoto 1 und 2, während ein dritter Reaktor später hinzukam. Bereits in den 1990er-Jahren begann zudem die Planung und Erschließung des Standorts für die langfristige Lagerung radioaktiver Abfälle, bevor nun die weltweit erste geologische Endlagerstätte für abgebrannten Kernbrennstoff errichtet werden soll.
Die endgültige Entscheidung über die Betriebsgenehmigung liegt nun bei der finnischen Regierung. Sollte diese erteilt werden, kann die Endlagerung dennoch nicht unmittelbar beginnen. Zuvor muss STUK in einer weiteren Prüfung bestätigen, dass die Anlage alle Anforderungen für den tatsächlichen Betrieb erfüllt. Betreiber des Projekts ist das finnische Unternehmen Posiva Oy, das die Anlage bis Ende 2070 betreiben will.
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Es braucht kein Lager für Atommüll. Der „Müll“ ist noch zu 90% verwertbar. Die Endlagerlüge ist schon längst widerlegt.
Das ist m. Ans. nach so NICHT richtig.
Die „alten“ Lasten sind nach wie vor ein echtes Problem!
Wenn auch nicht 100% nachweislich, aber gewisse wie massive Lagerkontingente machen nach wie vor ÜBELSTE Probleme, weil man damals in dieser Hinsicht zweifelsohne viel zu nachlässig in Sachen „Endlager“ etc. agierte.
Aber ja – ich hoffe, dass ich Sie da richtig interpretiere – die moderne Wissenschaft der nuklearen Energieerzeugung kann künftig DAS leisten, wass Sie da postulieren.
In dieser Hinsicht liegen Sie m. Ans. nach schon richtig.
Und ja – in dieser Hinsicht ist mein Dit zu höchstproblematischen, pervers teuren „Ur“-Altlasten nicht mehr aktuell, denn diese „Ur“-Altlasten haben kaum noch etwas mit den neuen Technologien und deren Möglichkeiten zu tun.
ABER – man möge das Altzeug NICHT aus den Augen verlieren!
Mit den SMR, Reaktoren der 4. Generation, Kernfusion, ITER, Wendelstein, wer-weiß-was-noch ist ein neues Kapitel offen. Klar.
Mein PUNKTUM? H a B eck & Co? -> ab damit in die Hö11e!
Bin jetzt Ü60 schon in den 80er hat die Atomlobby, den Fusionsreaktor in 5 Jahren versprochen. In den 90er, der Atommüll kann in 10 Jahren wiederverwendet werden. Wir haben jetzt 2026, immer noch keinen Fusionsreaktor und immer noch jede Menge nicht verwertbarer Atommüll. Und sie reden von der Endlagerlüge.
Du hast offensichtlich den Unterschied zwischen Kernspaltung und Kernfusion nicht kapiert.
In bereits in Betrieb befindlichen Reaktoren ist die Verwertung durch Kernspaltung von „Atommüll“ längst möglich. Solche Reaktoren arbeiten bereits in Russland. In China gibt es eine kleinere Ausgabe davon. In Frankreich war ein solcher Reaktor 37 Jahre in Betrieb. Japan hatte einen solchen Reaktor 21 Jahre in Betrieb. In Deutschland sollte ein Prototyp gebaut werden. Reaktoren diese Typs, die mit schnellen Elektronen arbeiten, gibt es seit 1951.
Aber die „Grünen“ haben ja etwas gegen nachhaltige Kreislaufwirtschaft, gegen Naturschutz, und gegen florierende Deutsche Wirtschaft, von der auch Arbeiter profitieren, und sich sogar ein eigenes Häuschen leisten können. Ein Traum, den in Deutschland die Einheimischen noch bis in die 1960er Jahre träumen und sich auch erfüllen konnten. Die vernünftigen im Volk der Deutschen hatten die Schnauze voll von Krieg, Hunger und zerstörter Wirtschaft.
@Marc Greiner wen Finland das Lager voll haben sitzen sie auf einer Goldgrube!
Interpunktion, Rechtschreibung und Grammatik gab es während deiner Schulzeit nicht?
@Bernaldo_Rotti ALLES KLAR HERR OBERSTUDIENRAT!
Wir haben bereits ein „Endlager“ für Atommüll: die Asse II. Und die Lagerung dort ist massiv schiefgegangen.
Das Bergwerk säuft buchstäblich ab. Sämtliche bisherigen Rettungsversuche sind gescheitert. Inzwischen wird sogar darüber nachgedacht, das Lager sich selbst zu überlassen.
Wenn das die Realität eines Endlagers ist, sollte man sich sehr genau überlegen, ob man wirklich behaupten kann, das Problem der Endlagerung gelöst zu haben.
In den USA war Yucca Mountain in Nevada ab 1987 im US-Atomgesetz als einziges nationales Endlager für hochradioaktiven zivilen Müll vorgesehen, wurde aber durch die Obama-Regierung aufgegeben und bislang nicht weiter verfolgt.
Für militärische (!) hochradioaktive Abfälle gibt es in den USA ein einziges tiefengeologisches Endlager namens „Waste Isolation Pilot Plant (WIPP)“ in New Mexico.
Wir hätten auch noch Platz, es gibt da die Grüne Parteizentrale…
„Während man in Finnland offenbar fündig geworden ist, zieht sich die Suche nach einem Endlager in Deutschland weiterhin hin.“
Wir haben bereits ein „Endlager“ für Atommüll: die Asse II. Und die Lagerung dort ist massiv schiefgegangen.
Das Bergwerk säuft buchstäblich ab. Sämtliche bisherigen Rettungsversuche sind gescheitert. Inzwischen wird sogar darüber nachgedacht, das Lager sich selbst zu überlassen.
Wenn das die Realität eines Endlagers ist, sollte man sich sehr genau überlegen, ob man wirklich behaupten kann, das Problem der Endlagerung gelöst zu haben.
Der Dual-Fluid-Reaktor ist serienreif und der produziert keinen Müll. Unfälle können damit sucht passieren. Der ist also perfekt für jeden Privathaushalt und den Blödsinn mit dem Endlager kann man auch gleich vergessen.
Kam gestern oder vorgestern im Mainstream.
Apollo IST Mainstream.
@Afd ist mir zu links so, so ihm ist die Afd ist mir zu links und Apollo IST Mainstream..
Hast du die Orientierung verloren?
Medikamente könnten helfen
Du linker AfD-Oppah merkst echt nix mehr.
Die deutschen verhinderer würden selbst in Finnland den berühmten Steinbeißer Käfer finden der das Projekt sterben lies!
Als wenn wir keine Möglichkeit hätten…..
„Der Prozess wird durch politische Einflussnahme und Interessenkonflikte erschwert.“ Nicht schlecht 🙂 Seit mehr als 50 Jahren eine nicht enden wollende ABM.
Die Finnen werden mit Hilfe der üblichen Verdächtigen die Länder mit genutztem und für eine potentielle Weiternutzung brauchbaren „Atommüll“ nötigen, dort zu endlagern und damit ein Vermögen machen.
MACHT NIX, wenn Finnland so weiter macht ist es sowieso bald eine atomar verstrahlte Wüste.
Atlas, bist du es?
Na, wieder mal Urlaub aus der Geschlossenen? Gute Besserung weiterhin!
Und den nuklearen Winter merkt man dort naturgemäss auch nicht so stark.