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Antifa-Kontakte: Landesfrauenrat will CDU-Frauen ausgrenzen – in enger Rücksprache mit dem SPD-Ministerium

Der Landesfrauenrat Sachsen wirbt im Antifa-Radio, kämpft gegen die AfD und will jetzt auch die CDU-Frauen ausgrenzen. Kontakte ins von SPD-Bundesvize Petra Köpping geführte Sozialministerium bestätigt die Staatsregierung nun auf Anfrage von Apollo News.

Die sächsische Staatsministerin für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie Stellvertreterin von Ministerpräsident Michael Kretschmer: Petra Köpping. (IMAGO/dts Nachrichtenagentur)

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Am Freitagnachmittag tagt die Delegiertenversammlung des Dachverbandes Landesfrauenrat Sachsen e.V. Dort soll die CDU-Vertreterin aus dem Vorstand abgewählt werden. Sie hatte es gewagt, öffentlich über Satzungsverstöße und Verbindungen anderer Vorstandsmitglieder ins linksextreme Antifa-Milieu zu sprechen. Rückhalt und üppige Demokratie-Fördergelder erhalten die linken Führungsfrauen, die sich teils bei SPD, Linkspartei und Grünen engagieren, dabei von der SPD-Sozialministerin Petra Köpping.

Schon im Herbst 2025, teilt das von der stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden geführte Ministerium Apollo News auf Anfrage mit, habe die Staatsregierung durch die Landesdirektion als Aufsichtsbehörde von einer laufenden Prüfung erfahren. Dem sei ein „Hinweis zu möglichen Unstimmigkeiten“ vorausgegangen. Weitere Details seien dann durch einen Artikel der Bild im Januar 2026 bekannt geworden. Gegen die Missstände unternommen hat das Ministerium jedoch nichts. Im Gegenteil.

Unmittelbar in Reaktion auf diese Berichterstattung kam es zu einer Schalte des Landesfrauenrates mit der Leitung des Sozialministeriums. Die CDU-Vertreterin war dabei nicht erwünscht, wie aus einem Vorstandsprotokoll hervorgeht, das Apollo News vorliegt. Sie wurde wegen ihres Kontakts zur Presse als Verräterin wahrgenommen. Diesen Austausch bestätigt nun auch das Sächsische Sozialministerium auf Anfrage von Apollo News.

Laut dem Vorstandsprotokoll des Landesfrauenrates für diese Sitzung soll die Landesbeauftragte für Antidiskriminierung, Andrea Blumtritt, zugesichert haben, bei der Landesdirektion zu intervenieren. In der Behörde, die infolge der Zusammenlegung der Regierungsbezirke entstand, wurde die politische Vorgabe aus dem Ministerium, den Landesfrauenrat weiter zu fördern, in der Folge deutlich wahrgenommen, hört man aus Sachsen.

Weitere Kontakte von Sozialministerin Köpping zur Führung des Landesfrauenrates bestreitet das Sozialministerium gegenüber Apollo News ebenso wenig wie die Schalte. Diese seien „selbstverständlich“, da die linken Führungsfrauen teils im Landtag sitzen beziehungsweise „Vorsitzende einer Gewerkschaft“, konkret des DGB, seien. Rechtlich beraten habe man diese allerdings nicht. Der Austausch passt zu dem Anliegen des Landesfrauenrates, das Staatsministerium „fortlaufend“ über die Vorgänge zu informieren.

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Wie wichtig den Frauenvertretern die Abstimmung mit der Ministerin und die Dokumentation derselben war, verdeutlicht ein Hinweis unter dem Protokoll, das Apollo News vorliegt. Nicht nur eine Protokollantin aus dem Vorstand, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Pirna, unterzeichnete dort. Auch die Vorsitzende des Landesfrauenrates, Jessica Bock, hat das Dokument demnach „geprüft und ergänzt“. Ferner ist das Kürzel GJ für Grit Jandura, die Schatzmeisterin des Vereins, zu finden.

Dokumente, die belegen, wie eng der Landesfrauenrat mit Linksextremisten – und auch der Linkspartei, die hier eine Scharnierfunktion einzunehmen scheint – verbunden ist, liegen Apollo News vor. Teilweise sind diese Kontakte auch öffentlich. So strahlte das öffentlich geförderte Radio Corax, das wöchentlich die „Antifa-News“ produziert, im November ein Interview mit der Vorsitzenden aus. Anlass war der „Tag gegen patriarchale Gewalt in Dresden“.

Dessen Höhepunkt, so berichtet das linksextreme Radio, sei die Demonstration mit dem Landesfrauenrat am 25. November 2025 gewesen, an der auch vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppen beteiligt gewesen sein sollen. In dem Gespräch behauptete die Vorsitzende des Landesfrauenrates etwa, dass „wir immer noch in einem patriarchalen Geschlechterverhältnis leben, dass diese Gewalt begünstigt und damit die Hauptursache ist, dass Frauen dieser Gewalt ausgesetzt sind“.

Eigentlich sieht sich der Landesfrauenrat Sachsen selbst als Dachverband aller sächsischen Frauenvereine und Gleichstellungsinitiativen. Deshalb sieht die Satzung auch einen Schutzmechanismus bei inhaltlichen Differenzen vor: Mitgliedsvereine können jedem Beschluss ihre eigene, abweichende Meinung auf schriftlichen Antrag beifügen – ein Recht, das der CDU-Frauenvereinigung Frauen Union zeitweise verwehrt worden sein soll.

Auch an anderer Stelle in seiner Satzung versucht der Landesfrauenrat, den Eindruck einer offiziellen Stelle zu erwecken. So beruft er sich explizit auf Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes. Dabei ist dort gar nicht die Rede von Frauen- oder Gleichstellungs-Vereinigungen. Der Absatz lautet: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Die Liste der Ziele des Landesfrauenrates liest sich derweil in weiten Teilen wie das Programm einer linken Partei: „Chancen- und Lohngerechtigkeit, die aktive Mitsprache von Frauen, Stärkung Alleinerziehender, Schließung der Rentenlücken von Frauen, Anerkennung der Vielfalt von Lebensentwürfen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, zählt der Verband auf seiner Webseite auf.

Das Landessozialministerium hingegen versucht, diesen quasi-amtlichen Charakter kleinzureden. Bezüglich vieler Aspekte heißt es auf Anfrage nur, es handele sich um „vereinsinterne“ und „vereinsorganisatorische“ Fragen. Entsprechend nehme das Sozialministerium auch „keinen Einfluss auf Verfahren, Maßnahmen oder Sonstiges“.

Auffällig ist auch die explizite parteipolitische Positionierung des Verbandes. Im Vorfeld der Landtagswahl 2024 sprach der Landesfrauenrat eine Wahlempfehlung für „demokratische Parteien, die sich für reproduktive Selbstbestimmung und Frauengesundheit einsetzen“, aus. Jedenfalls nicht gemeint waren damit AfD und BSW, deren Positionen gar nicht erst angefragt wurden.

Die erfahrene DGB-Vorsitzende Daniela Kolbe, eine frühere SPD-Bundestagsabgeordnete, hat in der Auseinandersetzung nun laut einem Vorstandsprotokoll das Ruder an sich genommen. Sie soll die Abwahl der CDU-Vertreterin koordinieren, den Umgang mit Presseanfragen prüfen – und mit einem Anwalt Kontakt aufnehmen, der einem Netzwerk angehört, das unter anderem „antirassistische entwicklungspolitische Bildungsarbeit“ leisten will.

Sollte der Abwahl-Antrag gegen die CDU-Frau erfolgreich sein, könnte die Frauen Union ganz aus dem Verband austreten. Dann könnte auch die Mitgliedschaft anderer nicht-linker Vereinigungen wie des Landfrauenverbandes auf dem Prüfstand stehen. Möglicherweise droht eine Spaltung. Das wäre allerdings kein Novum für den Verband: Schon von 2000 bis 2007 bestanden zwei fast gleichnamige, konkurrierende Landesfrauenräte.

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20 Kommentare

  • Das Mantra von Merz: „Links ist vorbei“
    Gar nichts ist vorbei.
    Es wird überall nur noch linker und damit schlimmer…

    • Merz ist ein steinzeitlicher linksextremer rotgrüner Ökostalinist.

      • Merz hat offenbar nur eine Aufgabe, Kanzler zu bleiben, egal was er dafür tun muss. Er selbst ist völlig beliebig, er lügt vorsätzlich die Bürger an, er sollte dafür rechtliche Konsequenzen bekommen. Ich bin der Ansicht das Politiker, besonders die Führungspositionen, rechtlich den Geschäftsführer privater Unternehmen gleichgestellt werden sollten. Wenn z.b. Habeck ein Gutachten des Ministeriums zu NorthVolt vorsätzlich ignoriert, dann muss er dafür volle rechtliche Verantwortung übernehmen und wie Geschäftsführer auch privat haften.

  • Die Antifa ist eine Terrororganisation. Kontakte zu einer Terrororganisation sind gesetzeswidrig. In diesem Fall sind also langjährige Haftstrafen zu verhangen.

    • Ist das jetzt eigentlich schon wieder offener Staatlich Anti demokratischer Klassenkampf wie damals in der DDR oder noch dumme Spielerei von Naiven völlig überforderten Inkompetenten und Ideologisch fehlgeleiteten Staatlichen Funktionsträgern ?

    • Egal, wenigstens Merz bleibt Kanzler.

      -17
      • Blödsinn. Pinocchio muss noch heute durch die kluge und sehr kompetente Frau Dr. Weidel ersetzt werden. Wir haben keine Zeit mehr zu verlieren. Deutschland steht am Abgrund und Frau Dr. Weidel muss und wird uns retten. Sie wurde uns von der Vorsehung geschickt und wir müssen diese Gelegenheit nutzen. Sonst ist alles aus.

        • Klingt wie @Zeph!r auf Ironie.

          -7
  • https://www.cicero.de/innenpolitik/nach-cicero-recherche-vorstand-des-landesfrauenrats-tritt-zuruck-sozialministerin-mauert (Paywall)

    Nach Cicero-Recherche – Vorstand des Landesfrauenrats tritt zurück, Sozialministerin mauert
    Turbulenzen in Dresden: Der Vorstand des Sächsischen Landesfrauenrats tritt infolge von Cicero-Recherchen geschlossen zurück. Gleichzeitig gerät Landessozialministerin Petra Köpping (SPD) unter Druck. Wie eng sind die Seilschaften zwischen Politik und unabhängigen Gremien?

    Die Berichterstattung von Cicero bringt Bewegung in die Debatte um SPD-Seilschaften im politischen Dresden. Nach dem zuerst ein Vorstandsmitglied ausgeschlossen werden sollte, ist nun der Vorstand des sächsischen Landesfrauenrats geschlossen zurückgetreten. Als Begründung nannte der Verein die derzeitige „mannigfaltige herausfordernde Situation“.

  • Auch an dieser Stelle wird er vorangetrieben, der Übergang in die Räterepublik.

  • Die CDU fördert den Kampf gegen sich selber das ist längst klar !
    Da kann vermutlich nicht mal der Psychologe noch helfen !

  • Die haben da aber was übersehen. „Ausgrenzen“ kann man nur Minderheiten. Wenn man CDU und AfD augrenzen will, dann kann man das nur darurch erreichen, indem man sich selbst ausgrenzt und darum würde ich auch höflich, aber dringend bitten.

  • Haß und Lügen machen wirklich *häss*-lich.

  • Auch dies wurde bereits thematisiert, dass es die CDU sein wird, auf die sich die Antifa mit ihren Schlägern stürzen wird – mit freundlicher Unterstützung von SPD, GRÜNEN und LINKEN im Allgemeinen und AntifaLars und „wir sind Antifa“ im Speziellen.

  • Quotenfrauenrat heißt es richtig…

  • Kann weg!

  • Linkes Polit- „Gangsta´s Paradiese“ in Sachsen. Die Union befindet sich im linken Würgegriff. Die ehemalige FDJ- Sekretärin für Agitation und Propaganda hat ganze Arbeit geleistet. Zeit für den Zeitenwandel. Das Land braucht frische, unverbrauchte Köpfe.

  • Landfrauenverband?! Inzwischen scheint nahezu jede Organisation von links unterwandert zu sein. Vermutlich gibt es auch bald „Feuerwehr*_Innen“ gegen Faschismus.

    • Gibts bestimmt schon. Mitmachen kann nur, wer den Schlauch nicht mit rechts ausrollt.

      • Mmd 👍🏻👍🏻👍🏻👍🏻🤣

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