„Leben von der Substanz“: Katherina Reiches düsteres Geständnis und die Konfrontation mit Merz
Wirtschaftsministerin Reiche ist viel Kritik an ihrer Politik ausgesetzt. Doch die aktuelle Konfrontation mit Merz und Klingbeil lässt vermuten: Die falsche Richtung ist vor allem dem Koalitionskorsett geschuldet. Sie selbst weiß um Strukturkrise und Arbeitsplatzabbau – und kennt Gegenmaßnahmen.
Katherina Reiche geht aufs Ganze. Plötzlich verteidigt die Bundeswirtschaftsministerin wieder Marktprinzipien, attackiert die SPD und diagnostiziert Deutschland im Handelsblatt „eine Strukturkrise“ – nicht nur ein Konjunkturproblem. Damit erkennt ein Mitglied der Bundesregierung an, dass das aktuelle Tief für die deutsche Wirtschaft nicht einfach nur vorübergehend ist – und auch nicht durch immer mehr Staatsausgaben bekämpft werden kann.
In ihrem Gastkommentar führt Reiche aus, dass „viele Menschen“ es „im Alltag“ spürten, „dass wir von der Substanz leben“. Nur Wachstum könne „die soziale Frage“ lösen. Daher müsse sich in „unserem Land“ Leistung lohnen. Familien müssten „auf eine verlässliche Zukunft bauen können“.
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Ob Reiche all das ernst meint? In den letzten Wochen war ihre Rhetorik oft ins Leere gelaufen. Teils hatte sie versucht, die wirtschaftsfeindlichen Maßnahmen der Bundesregierung mit Marktrhetorik zu übertünchen. Das gipfelte in der Aussage, dass Tankstellenbetreiber ihre Preise immer senken könnten, sei ja der Kern von Freiheit. Dass gleichzeitig Erhöhungen verboten wurden – ein massiver Eingriff in die freie Preisbildung – sah sie nicht als Problem an.
Reiche behauptete gar, das Kraftstoff-Maßnahmenpaket sorge für „mehr Wettbewerb“, „Transparenz“ und „Fairness“. Bislang seien die Preise „meistens nach oben“ korrigiert worden, meinte die Ministerin im Interview mit Welt TV. Noch Mitte März hatte sie verlautbart: „Wir wollen keine staatlichen Preise festlegen.“
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Leiten also nur die Interessen von Großindustrie und Gaskonzernen ihre Politik? Oder ist sie tatsächlich die Verfechterin von Marktwirtschaft und Ordnungspolitik, als die sie in linken Medien oft kritisch porträtiert wurde?
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Die Krise um Bundeskanzler Friedrich Merz spitzt sich weiter zu: In der Union kursieren Szenarien über einen Kanzlertausch. Schlechte Umfragen und Gerüchte um Hendrik Wüst setzen das Kanzleramt unter Druck.Der Freitag könnte als Tag der Festlegung auf letzteren Kurs und finale Wende in die Geschichte dieser Regierungsperiode eingehen. Reiche ist plötzlich bereit, die Konfrontation mit Friedrich Merz und Lars Klingbeil aufzunehmen. Die beiden agieren als sozialdemokratische Front und wollen die Einheit der Bundesregierung um jeden Preis verteidigen.
Reiche hat mit ihrem Pressestatement am Freitagmorgen (Apollo News berichtete) – während Klingbeil mit den Sozialpartnern konferierte – eine Bekräftigung ihrer Bereitschaft zur Kursänderung abgegeben. Sie hat klassische Unions-Positionen klargemacht und eine kleine Koalitionskrise ausgelöst. Die Bereitschaft, diese Positionen auch umzusetzen, ist nun mit deutlich mehr politischem Kapital verknüpft.
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Die konkreten Forderungen aus dem Gastbeitrag im Handelsblatt lesen sich harsch: „Ein weiterer Anstieg der Steuer- und Abgabenquote verbietet sich“, stellt Reiche fest. Die von ihr genannten Maßnahmen liefen dagegen auf eine Senkung der Einkommens- und Gewinnsteuern hinaus.
SPD-Projekte wie eine Anhebung der Einkommensteuer oder die Wiedereinführung einer Vermögensteuer lehnt Reiche kategorisch ab. Statt weiterer Schulden brauche es „eine strukturelle Neuordnung“ zur Entlastung der Wirtschaft und den Abbau von Fehlanreizen. In diese Richtung zielt etwa die Idee, die Sozialabgabenquote wieder auf 40 Prozent zu begrenzen, wie es lange Absicht der Merkel-Regierungen war. Doch dafür müssten Leistungen gestrichen, nicht aus Steuermitteln finanziert werden.
Wer arbeitet, müsse einen größeren Anteil seines Einkommens behalten dürfen – die „Anrechnungsquoten“ beziehungsweise Transferentzugsraten für Sozialleistungsempfänger seien zu hoch. Eine Abschaffung des Ehegattensplittings lehnt Reiche als „faktische Steuererhöhung“ ab. Die Berechnungsmethode sei als Ausdruck der ehelichen Zuverdienstgemeinschaft „verfassungsrechtlich verankert“.
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Die massiven Arbeitsplatzverluste in der Metall- und Elektroindustrie, zu der auch die Automobilbranche zählt, sind der Ministerin bewusst. Auf 100.000 Stellen schätzt sie den zu erwartenden Abbau im Jahr 2026. Künstliche Intelligenz führt sie dafür nicht als Grund an – vielmehr sei diese Technologie eines von mehreren Chancenfeldern für „künftige Wertschöpfung“. Die Arbeitsmarktpolitik müsse „Übergänge in neue Beschäftigung“ unterstützen, statt „den Status quo zu zementieren“.
Als Energieministerin äußerte sich Reiche in ihrem Text auch erneut zur Höhe der Energiepreise in Deutschland. Diese sind im internationalen Vergleich besonders hoch und im vergangenen März um teils über 40 Prozent gestiegen (Apollo News berichtete). Zur Forderung nach der dauerhaften Senkung von Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe kann sich die CDU-Politikerin aber weiterhin nicht durchringen. Immerhin will sie die Pendlerpauschale erhöhen.
Ihre Mahnung bleibt: Erneuerbaren-Ausbau und Elektrifizierung müssten kosteneffizienter werden. Dabei erkennt Reiche auch an, dass es bereits Gebiete gibt, wo die Netze wegen Solar- und Windstrom heillos überlastet sind. Auch die heimische Erdgasförderung müsse ferner wieder in die Debatte um die Energieversorgung aufgenommen werden (mehr dazu hier).
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Nichts davon scheint mit den Sozialdemokraten von Vizekanzler Klingbeil und Arbeitsministerin Bärbel Bas zu machen zu sein. Doch in einer Koalition mit genau dieser Partei stecken CDU und CSU weiterhin fest. Schon allein deswegen will der Bundeskanzler um jeden Preis verhindern, dass Unionspolitik sichtbar gemacht wird – das könnte den (sehr) kleinen Partner schließlich verärgern und damit die letztverbliebene Mehrheitsoption weiter erschweren.
Dass Klingbeil auf seinen Kanälen in den sozialen Medien verbreiten lässt, „Druck machen“ zu wollen – und zwar auf die eigene Regierung und den selbstgewählten Bundeskanzler – scheint Merz hingegen weniger zu stören (mehr dazu hier und hier). Der SPD-Vorsitzende hat seine eigene Agenda für eine Übergewinnsteuer auf europäischer Ebene gegen die Linie von Merz vertreten und einen Brief an den Kanzleramtsminister formuliert – und mutmaßlich sofort an die Öffentlichkeit gegeben.
Am Montag soll sich Reiche laut der Bild im CDU-Bundesvorstand rechtfertigen. Grund dafür ist eigentlich die Lage an den Tankstellen; der Termin ist wohl schon seit Donnerstag festgezurrt. Die Situation an der Zapfsäule lastet Merz seiner Ministerin an – und will so die Verantwortung von sich selbst ablenken, der das untaugliche Instrumentarium einschließlich Preisregulierung maßgeblich vorangetrieben hatte.
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Inhaltlich stehe Kanzler Merz an Reiches Seite, wiederholt das Handelsblatt am Freitag eine übliche Einschätzung der Verhältnisse im Kabinett. In Regierungskreisen soll laut der Bild jedoch von einer „Entfremdung“ die Rede sein. Wie weit diese Konfrontation noch gehen wird und ob am Ende Köpfe rollen werden, ist noch nicht abzusehen.
Für die wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik ist jedoch festzuhalten, dass fast jede Veränderung der gegenwärtigen Verhältnisse positiv aufgenommen werden würde – vielleicht auch eine Katherina Reiche außerhalb des Bundeskabinetts.
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Kann es sein, daß Reiche sich für das Amt der Regierungschefin empfiehlt?
Ist in der Union eine kritische Masse erreicht?
Zu Ihrer zweiten Frage:
Nein – die Union ist immer noch nicht so weit.
Wobei man sich schon langsam fragt, was Christdemokraten noch so alles mit sich machen lassen.
Immer mehr Mittelständler steigen in das Rüstungsgeschäft ein,
angezogen von steigenden Verteidigungsausgaben.
Experten warnen jedoch, dass der Sektor zu klein ist, um alle profitieren zu lassen. Das Geld fließt vor allem in höhere Preise für Rüstungsgüter und weniger in zusätzlichen industriellen Output.“
„Für den Mittelstand wird eine Hinwendung zur Rüstungsproduktion nicht die Lösung aller Probleme sein.“
aus https://table.media/ceo/executive-summary/mittelstaendler-draengen-ins-ruestungsgeschaeft-aber-nicht-fuer-alle-geht-der-plan-auf
Rüstung ist Konsum ohne Mehrwert für die Gesellschaft.
Man darf aber wegen des Straftatbestandes der Verharmlosung nicht aussprechen, wann das schon einmal so war, dass in der schweren Strukturkrise plötzlich Wirtschaft und Arbeitsmarkt durch Aufrüstung angekurbelt wurde.
Es ist womöglich so, dass immer mehr Mittelständler aufgrund der allgemeinen Umsatzrflaute ihr Heil dann auch in der Produktion von Rüstungsgütern suchen, weil dies derzeit doch erwünscht ist. Der eine oder andere Mittelständler dürfte damit doch womöglich nicht so glücklich sein, wenn seine Zukunft mehr oder weniger von der Rüstungsindustrie abhängig wäre. Das Ergebnis ist doch bekannt, denn diese Investitionen könnten funktionieren oder auch nicht.
„Berliner Zeitung“ gestern: Rheinmetall kriegt die 10-fache „Förderung“ für die gleiche Leistung, die 2 Start-ups bereits erbringen!… FOLGE DEM GELD…!
Eine Schwalbe macht noch lange keinen Frühling 😀
Es wäre für Frau Reiche definitiv zielführender die Partei zu wechseln. Die von Rentner- und Bürgergeldempfänger-Stimmen abhängigen Kartellparteien werden keinesfalls auch nur einen einzigen Euro bei den Sozialleistungen einsparen.
Ich denke nicht, dass sich Frau Reiche als Kanzlerin ins Gespräch bringen möchte. Es ist nur so, wenn sie die Marktprinzipien verstehen, wissen welche Auswirkungen Maßnahmen haben, dazu noch ein wenig von Finanzen verstehen, dann können sie in dieser Regierung irgendwann nicht mehr schweigen. Da es mir selbst auch so geht, kann ich gut nachvollziehen, warum Frau Reiche es tut. Das was aus der SPD und dem linken Lager kommt, ist nicht nur unerträglich sondern auch unverantwortlich.
kurzum, sie gehört (wie wir beide auch) ggf. zur Gattung der aussterbenden Altruisten. Danken wird es ihr und uns keiner, aber wir nehmen es mit Fassung.
Wo ist eigentlich der „Seeheimer Kreis“ der sPD abgeblieben?
Den Seeheimer Kreis gibt es zwar ncoh, aber die Macht haben die Linken. In der SPD wächst da auch nicht mehr richtig was nach. Wer Lust auf eine andere Politik hat, der geht doch heute eher zur AfD, als zur SPD.
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Es wird wohl sogar gemunkelt, dass sie bald weg ist und jetzt noch Kontra gibt, weil sie es selbst vermutet.
Das würde mich gar nicht wundern. Sie läuft nicht im Gleichschritt mit den Abwirtschaftungsministern und dem Pinocchio. Da muss sie natürlich weg und durch einen neuen Robert ersetzt werden.
Ich hatte es früher schon mal geschrieben, sie könnte mehr, wenn man sie machen lassen würde.
Ich hoffe, sie bleibt. Wenn der ganze Sozialistenmurks endlich zusammengebrochen ist, braucht es fähige Menschen, die zu einer neuen konservativ-bürgerlichen Koalition bereit sind.
Reiche und Alice, 2 Power Frauen die Deutschland wieder auf Vordermann/Frau bringen würden!!
Bloß nicht sie als „Chefin“, wenn man heute noch der Auffassung sei „man lebe nur noch von der Substanz“ – ist ungeeignet die Realität wahrzunehmen.
Merkel Ära lebte von der Substanz bzw. zerrte enorm an der Substanz.
Sobald man begann mit Schattenhaushalten zu agieren, war der Zeitpunkt gekommen, das man NUR noch mit Krediten und Buchungstricks ReGIERen konnte, weil Substanz aufgebraucht.
Und Merzowitsch hat es mit 850 Mrd. Krediten getoppt, das ist KEINE Substanz, sondern Belastung jetziger und künftiger Generationen.
D. ist bankrott, hat mehr als 17.000 Mrd. Schulden (Implizite Schulden sind verdeckte, zukünftige Finanzverpflichtungen des Staates wie z.B. Rentenansprüche, die nicht in der offiziellen Schuldenstatistik auftauchen).
Und jedes Jahr wächst der Schuldendienst, den man dann nur noch mit Neuverschuldung ODER eben Enteignung beim Volk durch Besteuerung, Lastenausgleich, Inflation etc. entgegenwirken will.
sie sind offenbar keiner mit politischen Ambitionen? Sie wird jetzt eher von den längst in Stellung befindlichen politischen Heckenschützen abgeschossen. Das ministerielle Todesurteil ist quasi schon gesprochen. Es geht hier nicht darum, was volkswirtschaftlich vernünftig wäre. Es geht um Macht.
Nochmal zur Union.
Seht euch das mal an:
https://www.welt.de/politik/deutschland/article69d9f6d0246b3860d5022de7/nach-kritik-am-koalitionspartner-cdu-sozialfluegel-fordert-auswechslung-von-bundeswirtschaftsministerin-reiche.html
Wir sind ja jetzt einiges von dieser kaputten Partei gewohnt. Gebe allerdings zu, dass ich diesen Artikel erst einmal völlig ungläubig gelesen habe.
Wahnsinn!
Warum ist man jetzt nicht so ehrlich und vereint sich mit SPD, Grünen und Linken zu einer Partei?
Es ist doch wirklich zum schreien!
Zumindest versucht sie die Probleme anzupacken und zu lösen.
Mit Maulheldentum und durchgeknallten linksgrünen Thema geht es nur berab.
Frau Reiche for Kanzler – warum nicht….
Der war gut !🤣🤣🤣
Können Sie EINEN Unionspolitiker nennen, der gegen die linksgrüne Politik von Messermigration, Klimawahnsinn und Steuermilliarden von Afghanistan bis Ukraine, statt für Bildung, Rente und Infrastruktur, auftritt?🙈
Bas und Klingbeil, die beiden Bundeskanzler, lassen sich das nicht bieten. Im Hintergrund werden schon die Vorstellungsgespräche für ihren Nachfolger laufen, der dann auch funktionieren wird.
Es ist als Bundeskanzler menschlich und moralisch völlig verwerflich, einem Mitglied der eigenen Partei so in den Rücken zu fallen.
Aber hat jemand von Merz etwas anderes erwartet?
Wenn Reiche geht, findet sie innerhalb von Stunden einen neuen und besser bezahlten Job.
Wenn Merz mal geht oder gehen muss, dürfte er massive Probleme haben, einen Job zu finden, Aber mit seiner Pension und in seinem Alter ist das dann auch nicht mehr erforderlich.
Blackrock wird schon etwas finden.
Er könnte sein soziales Jahr in einem Pflegeheim leisten
Braucht der noch einen neuen Job? Ich glaube nicht. Er wird doch vom Steuerzahler weiter gut gefüttert.
Er braucht einen neuen Job um weiterhin Unsinn anstellen zu koennen, der fürstlich bezahlt wird. für seine Erben…
Vielleicht als Vogelfutterverkoster.
Mit dem Kopf wackelt er ja schon wie ein Vogel.
@Voopoo………Pinocchio wird im November 71 Jahre alt, er sieht jetzt schon aus wie ein 95jähriger Greis. Der braucht keinen Job mehr, ist Multimillionär. Dieser Typ ist sowas von hinterfotzig, da ist man ständig in Bademantel-Gefahr wenn man ihn beschreiben würde………….
Am Besten auch noch von der SPD. Dann sind wir endgültig am A….
Nun, Frau Reiche – die Lobbyistin – funktioniert jedenfalls nicht. Anstatt die Laienschauspielerin noch zu verteidigen sollte man doch zu dem Schluss kommen, dass sie ungeeignet für den Posten ist und keine Entlastung der Betroffenen – vor allem Niedrigverdiener und einige Branchen – möchte. Frau Reiche ist nicht unfähig oder gar dumm, aber sie arbeitet im Auftrag ihrer Lobby. Und damit ist sie nicht für diesen Job geeignet.
Nun ja, denn ordentliche Politik und Lobby-Politik ist doch etwas anderes. Vielleicht möchte Frau Reiche ja eher Poltik als nur Lobby machen?
…so wie der stinkende Rest der Regierung!
Völlig richtig.Siehe mein Kommentar oben.
Und dieser wird dann mit Sicherheit von einem spd Parteisoldaten besetzt (vielleicht Lauterbach od. Stegner), in der Sammlung der Kleistpartei spd fehlt jetzt nur noch das Wirtschaftsministerium, auch dieses wir der Münchhausen dann der spd Schenken damit die ihn weiter Kanzler spielen lassen ohne wirkliche Macht!
Die Voraussetzungen für beide wäre gegeben : Parteihörig, keine eigene Meinung ( EIER), Kriegstreiber !
Schön wäre es, wenn die SPD noch etwas von Kleist hätte.
Es gibt nunmal 2 Gründe warum Linnemann den Posten nicht haben wollte und die hießen Bas und Klingbeil.
Was man dem Linnemönnchen auch als Feigheit auslegen könnte. Auch jetzt wagt er sich nicht aus der Deckung oder ist er gar nicht mehr da?
Egal! 😃
Linnemann ist meiner Meinung nach nur ein Maulheld und Waschlappen.
Hier in OWL bei den Unternehmen ist der durch.
Meine Rede. Eben ganz “ cdu-like „…
Die Substanz ist bald weg. Durchhalten, bald ist’s vorbei.
Die Veranstaltung der Weimer Media Group geriet zuletzt in den Fokus, weil angeblich mit exklusivem Zugang zu Bundesministern geworben wurde.
In rund zwei Wochen, vom 28. bis 30. April, startet der Ludwig‑Erhard‑Gipfel am Tegernsee und noch immer halten sich die Organisatoren bedeckt, was das konkrete Programm und die Rednerliste betrifft. Auf Nachfrage von Table.Briefings heißt es: „Ein offizielles Programm inklusive Speakernamen liegt aktuell noch nicht vor.“
aus https://table.media/ceo/analyse/ludwig-erhard-gipfel-fehlendes-programm-prominente-absagen-wachsende-zweifel
Ich begrüße es, dass endlich mal ein Kabinettsmitglied die Dinge beim Namen nennt, befürchte aber, dass sie alsbald entweder aus dem Kabinett entfernt wird oder irgendein „Unglück“ passiert.
Ganz vage möchte ich daran denken, dass sie noch andere Mitglieder des Kabinetts überzeugen kann und dann endlich die Mitläufer zum Teufel gejagt werden.
Ach, reine Show. Wie bei der angeblichen Rentenrevolte der Jungen Union gegen Spahn und Co. Man muss sich ins Gespräch bringen und bekannt werden. Schließlich will man eines Tages an die gut gefüllte Fiskalspeisekammer für Politiker ran!
Nach fast 30 Jahren wird unser Land erneut durch eine Mauer geteilt. Die gewollte, und das ist der Unterschied zur DDR, die gewählte Wiederholung einer nationalen Schande!
Was heißt denn, sie muß sich vor dem CDU-Vorstand rechtfertigen? Viel eher muß sich die CDU rechtfertigen, warum sie noch länger an diesem Irrsinn festhält.
Das wäre das Normal. Inzwischen regiert aber der komplette Irrsinn und da muss Normal sich vor dem Irrsinn rechtfertigen.
Nicht die Reiche, der Kanzler muss weg!!
“ Genossinnen und Genossen, wir müssen das Vertrauen de Bevölkerung in uns wieder aufbauen. Dabei müssen wir bereit sein ungewöhnliche Wege zu gehen. Daher schlage ich vor, dass eines unserer Clanmitglieder der ein wichtiges Ministeramt sein Eigen nennt, sich für unser Wohl opfert. Der Vicepate kommt dafür aus verständlichen Gründen nicht in Frage. Wie wäre es hingegen mit der Wirtschaft? Die ist ohnehin schon so gut wie nicht mehr vorhanden. Wenn also ein neuer Wirtschaftsminister bei NULL anfängt, kann er keine Fehler machen, der GROKO-CLAN ist nicht länger angreifbar und wir sind alle fein raus. Wenn dazu noch ein scheinbarer Bruch mit mir, eurem Herrn, Kaiser und Gott, insceniert wird, wirkt dieses Theaterschauspiel absolut glaubwürdig. Ich bitte um eure Vorschläge.“
Ich würde eine Wette eingehen, dass Frau Reiche noch im laufenden Jahr zurücktreten muss, sie ist zu viel „zum Wohle des deutschen Volkes “ aktiv.
Jedenfalls passen ihre Aussagen überhaupt nicht zu den Aussagen von Merz und Klingbeil.
Von einem Regierungschef wird ausgeprägtes Verhandlungsgeschick, Vertrauenswürdigkeit und Führungsstärke erwartet, besonders in Krisenzeiten. Konnte Merz diese Eigenschaften überzeugend unter Beweis stellen? Offenbar nicht. Wir brauchen jemanden, der es kann. Und das so schnell wie möglich.
Mag sein, dass sie die Katastrophe sieht, aber machen darf sie nichts dagegen. Das werden schon entsprechende Politiker zu verhindern wissen. Also weiter mit Volldampf auf die Wand zu.
Währenddessen in Frankfurt
„ Letzter Ausweg Crowdfunding: Immer mehr Frankfurter bitten online um Geld für die Miete“
https://www.fnp.de/frankfurt/mehr-frankfurter-bitten-online-um-geld-fuer-die-miete-letzter-ausweg-crowdfunding-immer-94241208.html
Ja, Danke. Betrifft ja nicht nur Frankfurt. Bis in die Mittelschicht hinein, erleben wir die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten. Ich zähle mich noch(!) zur Mittelschicht, sehe aber wie es teilweise Kollegen von mir geht, die noch kleine Kinder haben und jeden Euro umdrehen müssen, um über die Runden zu kommen. Ein Land, welches Nichtarbeitende mit Bürgergeld belohnt und die Steuerzahler immer weiter belastet, wird nicht mehr lange in seiner jetzigen Form existieren (können).
…der Merz zeahlt sich auch zur Mittelschicht…
„Wir leben von der Substanz „
Genau diesen Satz hat ein Verwandter, führender Mitarbeiter im Landwirtschaftsministerium derDDR, 1986 auf einer Familienfeier gesagt.
Es ist bekannt, wie es endete.
Yep, denn kurze Zeit später kam Gorbi und wollte mit der Führung reden.
Das war wohl nicht so einfach und es konnte durchaus der Eindruck entstehen, dass dadurch der berühmte Satz „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ entstand.
Die EU und Deutschland sind fertig. Ja, es wird von der Substanz gelebt.
Die meisten Bürger haben es immer noch nicht erkannt, der wirtschaftliche Abstieg wird gewaltig sein. Mangelwirtschaft wird zu Weihnachten herrschen.
Aber egal, wir schützen das Klima
Ich glaube Katherina Reiche wird in den Geschichtsbüchern einst als die einzige Ministerin dieser Regierung stehen, die die Katastrophe hat kommen sehen und versuchte sie zu verhindern. Wieviele Seiten sie bekommt, hängt davon ab, ob die Katastrophe „nur“ Wirtschaft und Wohlstandsverlust betraf oder gleich das ganze politische und gesellschaftliche System erodiert wurde.
Wieso sollte Reiche das nicht ernst meinen? Riskiert sie damit doch ihr gut dotiertes Pöstchen. Am Ende muss man doch auch würdigen, wenn ein Politiker als Ausnahmeerscheinung mal tacheles redet. Lindner war doch auch der Kragen geplatzt, mit aller Konsequenz. Wenn jetzt noch unser Hohn zu deren Schaden kommt, dann finde ich das nicht sehr sportlich.
Hat sie das nötig? Überlegt mal.
Solange die Brandmauer steht, wird sich in diesem Land kaum etwas positiv verändern. An ihr wird sich auch eine Frau Reiche höchstwahrscheinlich die Zähne ausbeißen. An dieser desaströsen Politik unserer Regierungskoalition wird sie kaum rütteln können. Hat sie doch so befürchte ich bisher keine großen aktiven Unterstützer für ihre Vorschläge in ihrer eigenen Partei.
Aber sie haben die Rechnung ohne ihre Wähler gemacht, die zwar nur langsam aber in wachsendem Maße aufwachen und verstehen, dass die aktuelle Politik kontraproduktiv ist und nur dazu dient, die Macht der Regierung auszubauen und die Mauer, um diese zu schützen.
Selbst die jüngeren CDU-Wähler mit höherer Bildung haben das auch noch nicht so kapiert.
Degrowth, die Vision der Grünen ist jetzt deutsche Realität. Dazu sind die Grenzen offen und die Türen in die Sozialkassen auch. Open Borders sind der deutsche Status Quo.
Das Land baut die Erbschuld ab. Merkel hat ihr Ziel erreicht.
Währenddessen
https://www.welt.de/politik/deutschland/article69d9f6d0246b3860d5022de7/nach-kritik-am-koalitionspartner-cdu-sozialfluegel-fordert-auswechslung-von-bundeswirtschaftsministerin-reiche.html
Die CDU tanzt nach der Pfeife einer Minderheit –
oder, die CDU tanzt nach einer Pfeife aus der Minderheit….
Sie hat sich einbetonieren lassen von Parteien, die sich mit der
Brandmauer ihr Überleben sichern. Merkt sie es nicht?
Diejenigen, die vorgeben die Demokratie schützen zu wollen,
sind die größte Gefahr für sie.
Mit ihrer gegenwärtigen Feststellung, „dass wir von der Substanz leben“, kritisiert Katherina Reiche in Wirklichkeit insbesondere neopositivistische Tendenzen unter der Bevölkerung hierzulande, von denen spätestens seit Ausgang der 1940er Jahre bekannt ist, wie sehr es dadurch zu einer Vernichtung dessen kommt, was eine moderne Gesellschaft ausmacht. Es würde insofern der Sache der Bundeswirtschaftsministerin nicht einmal im Ansatz gerecht, wenn weiterhin der soziale und historische Kontext ausgeblendet wäre. Zumindest aber hätte es vor allem die Öffentlichkeit verdient, auf dem aktuell erreichten Stand eine Auseinandersetzung zu führen. Ansonsten stünde zu befürchten, dass die wahren Gründe zuvörderst für die inzwischen jeden Monat in die Zehntausende gehenden Freisetzungen allein in der Industrie auch künftig unbegriffen bleiben.
Sollte sie daraus keine Konsequenzen ziehen, ist sie politisch verbrannt.
Reiche erkennt mitunter das, was viele Bürger im Land schon lange sehen und merken. Merz Kanzlerschaft wird auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen. Der Bürger bezahlt mit ständig steigenden Kosten, drohendem Arbeitsplatzverlust und Verlust der Meinungsfreiheit. Nur um den viel zu großen Sessel im Kanzleramt zu besetzen , liefert sich die CDU dem abwärts taumelndem Koalitionspartner vollkommen aus.
Reiche ist doch voll auf dem Kurs des neuen Grundsatzprogramm, das Linnemann über ein Jahr lang mit den Landesverbänden und Arbeitskreisen entwickelt und der CDU-Parteitag verabschiedet hat. Gehts eigentlich um die Sache, oder nur um die Personen, Eitelkeiten und Parteien??
Gerade weil sie offenbar nicht so ganz „auf dem Kurs“ ist wird sie ja angefeindet.
Das Kartell hat eine chronische Allergie…gegen die Wahrheit und gegen die Realität.
Reiche hat wohl eher nicht damit gerechnet, daß ihr Pinocchio in den Rücken fällt und dachte sie wäre ja nicht allein. Aber die lange Nase hat sie aufgespießt wie einen seltenen Schmetterling.
Man darf sich ob vieler Kommentare hier einmal mehr die Augen reiben, denn viele sehnen sich offenbar wieder die „Ampel“ zurück.
Was soll jetzt besser sein als unter der Ampel?
Wahrnehmungsstörungen?
Wozu noch CDU. Wenn man die von SPD, Grünen und Linken politisch kaum mehr unterscheiden kann.
Der Kanzler springt Klingbeil bei, um die die eigene kompetente Wirtschaftsministerin in die Schranken zu weisen.
Es gibt nur noch eine CDU, die heißt heute AfD. Fleisch vom Fleische…
Nicht 100%, aber doch die politischen Erbgene…
Ich hoffe, dass Frau Reiche so viel Rückgrat hat,
dass Sie die Vernunft wieder in die Politik zurück bringen kann.
Alle anderen Akteure in Kabinett und Bundestag sind Flitzpiepen und haben nur die Selbstversorgung im Blick.
Leute mit Rückgrat werden in einer solchen Situation entlassen.
Frau Reiche wird das nicht lange durchhalten und vom stets überschätzten Linnemann kommt kein einziger Satz zur Unterstützung. Damit ist sie allein auf weiter Flur.
Das regeln die zuerst intern. Die Öffentlichkeit wird über die Wahrheit in der Energiepolitik um Unklaren belassen. Die Gasspeicher sind runter unter 20%. Ob und wann und zu welchen Preisen sie aufgefüllt werden, steht in den Sternen. Und das ist nur der Anfang……..Was erreicht denn der Bundeskanzler in Teheran für die deutsche Öl- und Gasversorgung, damit der Winter nicht dunkel und kalt wird?