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Interner Leitfaden zeigt: Bioland will AfD-Bauern ausschließen

Der ökologische Anbauverband Bioland versucht, Landwirte aus dem Verein zu drängen, die bei der AfD aktiv sind. Das geht aus einem internen Dokument hervor, das Apollo News exklusiv vorliegt.

Nur wer bei Bioland Mitglied ist, darf seine Produkte unter diesem Namen vermarkten. (imago images/Fotostand)

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Der Öko-Anbauverband Bioland schließt offenbar systematisch Mitglieder aus, die sich bei der AfD engagieren. Das geht aus einem internen Dokument hervor, das Apollo News exklusiv vorliegt. Es ist mit „Leitfaden zum Umgang mit der AfD“ betitelt und wurde im Oktober 2024 an hauptamtliche Mitarbeiter des Bioland-Verbands verschickt.

Dem Leitfaden zufolge sollen Personen, „die für die AfD eine Funktion ausüben“, nicht als Mitglieder aufgenommen werden. „Bei Mitgliedern, deren AfD-Funktion (Amt, Kandidatur etc.) bekannt wird, sollen Kündigungsmöglichkeiten geklärt werden. Immer in Absprache mit der Rechtsabteilung“, heißt es weiter.

Das Dokument stützt die Darstellung des bei Bioland hinausgeworfenen Öko-Landwirts Mathias Kreiß aus Bayern, der politische Gründe hinter der Entscheidung vermutet. Bioland kündigte ihm im Februar kurzfristig den Erzeugervertrag, nachdem er im Januar seine Bürgermeisterkandidatur für die AfD bekannt gemacht hatte (Apollo News berichtete). Nun darf er das Bioland-Logo nicht mehr für die Vermarktung seiner Produkte nutzen.

Der Verband äußerte sich auf Nachfrage von Apollo News nicht – weder zu dem Fall von Matthias Kreiß noch zu dem internen Leitfaden. Damit bleibt auch die Frage unbeantwortet, in wie vielen weiteren Fällen Bioland bisher Landwirten gekündigt hat, die sich für die AfD engagieren.

Selbst einfache AfD-Mitglieder, die keinerlei Funktion für die Partei ausüben, will Bioland nicht akzeptieren – allerdings ohne diesen politischen Grund für die Ablehnung offen zu kommunizieren. In dem internen Leitfaden heißt es dazu: „Mitglieder der AfD werden als Verbandsmitglieder nicht aufgenommen, falls diese Information vorher bekannt ist. Die Ablehnung muss ohne Begründung erfolgen.“

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Bioland positioniert sich in der Öffentlichkeit klar gegen rechts und betont auf seiner Website sein Engagement für Vielfalt. Dort warnt der Anbauverband auch vor einer möglichen Unterwanderung der Ökolandwirtschaft: „Bioland ist sich darüber bewusst, dass rechtsextreme Bewegungen sich des Themas Ökologie und Naturschutz annehmen.“ Um sich vor „rechtsextremer Einflussnahme“ zu schützen, hat Bioland sogar eine eigene Arbeitsgruppe eingerichtet, die entsprechende Strategien entwickeln soll. Der Leitfaden gegen die AfD scheint ein Ergebnis davon zu sein.

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123 Kommentare

  • Ich kaufe heute schon bewusst Müller Milch Produkte.

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    • Die Kündigung des Spenden-Abos für die DLRG nicht vergessen…

      • Bin vor einigen Jahren beim Arbeiter-Samariter Bund ausgetreten. Die wollten damals keine Erste-Hilfe-Kurse für AfD-Mitglieder anbieten oder so.

        Es gibt so viele Dinge, die jeder einzelne tun kann: Abos kündigen, Leserbriefe schreiben, Bücher in Bücherschränke stellen usw.

        • Nach deren Logik müßten sie ja dann auch jeden Blutenden VOR der Ersten-Hilfe nach seiner Gesinnung fragen!

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      • … und den ADAC, Kirchen, Gewerkschaften, Versicherungen etc.pp.
        Wir werden noch „richtig reich“. Einfach mal die Daueraufträge durchgehen und allen Schmarotzern kündigen – empfiehlt auch Meister Zwegat (RIP) und Meister Tenhagen. Manchen Luxus können wir uns einfach nicht mehr leisten. Unser aller Dank geht an die Blockparteien.

        • Auf jeden Fall ist die Sache geschäftlich gesehen eher als Kontraproduktiv oder sogar Geschäftsschädigend zu bewerten !!
          Sich ohne Not ca 30% der potentiellen Kunden zu vergraulen ist alles andere als Klever .
          Am Ende bestimmen aber die Verbraucher über die Zukunft von Bioland und auch ihrer Mitglieder .
          In sofern ist es eine wichtige Information für die Verbraucher und ihrer Kaufentscheidungen von Apollo !
          Ich bezweifele mal auf jeden Fall dass die Sache den Umsatz steigern wird !

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        • @Dr.Stefan Braun RIP = Rest in Peace

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        • Meister Zwegat (RIF) sollte es wohl heißen

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        • Apropos Schmarotzer: Bekommt Bioland nicht auch Geld aus deutschen Ministerien? Justiz&Verbraucherschutz? Famillje, Frauen? Gesundheit? Ernährung?

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    • Das ist die richtige Antwort!

    • Müller Milch Produkte sehen lecker aus und schmecken richtig gut.
      Oft deutlich besser als der Bioland Müll

    • Geht mir (uns) genau so, bei jedem Wochen Einkauf, Produkte von Müller Milch. Vorher ganz selten!!

      • „Müller Milch Produkte sehen lecker aus und schmecken richtig gut.“
        Über Geschmack lässt sich trefflich streiten…
        Es gibt kaum schlechtere Produkte als das Zeug da von Müller-Milch. Und dieser AfD-Patriot hat seine Zentrale nach Luxemburg verlegt. Passt gut zur Weidel, der Mann. Und Sie rennen dem hinterher, wie kindisch kann man nur sein?

    • und statt AfD Islamist eintragen und dann allen zur Verfügung stellen. Anschließend beobachten wer hyperventiliert. 😀

  • Es dauert zwar noch etwas, eventuell sogar etwas länger, aber irgendwann werden Vorstände von Verbänden wie Bioland oder auch DLRG schnelle Füsse haben müssen.

    • Ja, ich bezweifle, dass die Bioland-Mitglieder alle mit den linksradikalen Machenschaften ihrer Funktionäre einverstanden sind.
      Der ADAC-Chef musste auch schon schnell das Weite suchen….

    • Das hoffe ich doch sehr, denn sie verstoßen gegen Art. 3 und 5 des GG und sollten demnach als Staatsfeinde betrachtet werden.

  • Gegen „kauft nicht bei..“ hilft „kauft nichts von Bioland!“.

    • So ist es. Abstoßend ist außerdem die Heuchelei, keinen Grund zu nennen. Ich nenne die Heckenschützen.

      • Die Gründe sind doch eigentlich egal !
        Hauptsache Firmen Verbände Vereine und Vereinigungen werden offen benannt !
        Das der freiheitliche demokratische Bürger selbst entscheiden kann wo und wie er sein Geld ausgibt oder spendet .

  • Rechtlich ist das Ganze erst einmal völlig unproblematisch. Ein Verein kann sich auf seine Vertragsfreiheit berufen und grundsätzlich selbst entscheiden, wen er als Mitglied aufnimmt oder ausschließt. Das Grundgesetz schützt in erster Linie die Bürger vor einem übergriffigen Staat und nicht die Bürger vor den Entscheidungen anderer Bürger oder privater Organisationen. Insofern ist es auch legitim, wenn sich ein Verband von Positionen distanzieren möchte, die er als extrem oder menschenfeindlich einordnet.

    Trotzdem würde ich mir bei solchen Themen mehr Augenmaß und gesunden Menschenverstand wünschen. Die politische Realität ist oft komplexer als einfache Schubladen oder voreingenommene Einordnungen. Wie rechtsextrem ist die AfD tatsächlich? Und will man wirklich alle ihre Wähler oder Unterstützer pauschal über einen Kamm scheren? Solche Pauschalisierungen tragen am Ende eher zur weiteren gesellschaftlichen Spaltung bei, statt zu einer sachlichen Auseinandersetzung.

    • Wenn dem so wäre, dürfte ein Vermieter auch bestimmte Mieter von vorneherein ausschließen und ein Arbeitgeber müsste seine Stellenangebote nicht auch für „d“ ausschreiben. Nach meinem Verständnis endet diese Vertragsfreiheit, wenn gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz verstoßen wird. In Art. 2 ist dort der Anwendungsbereich festgelegt. Und bei Nr. 4 wird aufgeführt: „… die Mitgliedschaft und Mitwirkung in einer Beschäftigten- oder Arbeitgebervereinigung oder einer Vereinigung, deren Mitglieder einer bestimmten Berufsgruppe angehören, einschließlich der Inanspruchnahme der Leistungen solcher Vereinigungen“. Trifft das denn hier nicht zu?

      • Nein.

        Das AGG verbietet Diskriminierung nur wegen bestimmter Merkmale: z. B. ethnische Herkunft, Geschlecht, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexuelle Identität. Politische Meinung oder Parteizugehörigkeit gehören nicht dazu.

        Der zitierte § 2 Abs. 1 Nr. 4 AGG bedeutet nur, dass auch Berufs- oder Arbeitgebervereinigungen diese geschützten Merkmale nicht diskriminieren dürfen. Er erweitert aber nicht die Liste der geschützten Gründe.

        Ein Verein kann sich grundsätzlich auf Vereins- und Vertragsfreiheit berufen und selbst entscheiden, wen er aufnimmt oder ausschließt, solange dabei keine AGG-geschützten Merkmale verletzt werden und die eigene Satzung eingehalten wird.

        • Wenn Sie sich schon auf das Gesetz berufen, dann sollten Sie auch den korrekten einschlägigen Paragraphen zitieren, nämlich das Grundgesetz Art. 3 Abs. 3:

          „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“

          Und hierbei gibt es nichts zu deuten: das gilt für alle und jeden in Deutschland, den Staat, den Bürger und Körperschaften, ohne Ausnahme!

          Glänzen Sie hier also bitte nicht mit falschem Halbwissen!

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        • Das Grundgesetz bindet primär den Staat. Zwischen Privatpersonen wirken Grundrechte nur mittelbar, z. B. über Gesetze wie das AGG.

          GG-Artikel 5 schützt die Meinungsfreiheit nicht direkt gegen private Vereine oder Vermieter.

          -1
        • @Atlas:
          Bullshit!

          Das Grundgesetz wirkt auch zwischen Bürgern, da es die Rahmenbedingungen für die Wahrung der Grundrechte definiert. Zum Beispiel schützt die Meinungsfreiheit (Artikel 5 GG) nicht nur vor staatlichen Eingriffen, sondern gilt auch im Verhältnis zwischen Bürgern. Über den Rechtsweg können Grundrechte eingeklagt werden, wenn sie von anderen Bürgern oder Institutionen verletzt werden. Zudem können Gesetze, die aus dem Grundgesetz abgeleitet sind, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, direkte Ansprüche im Verhältnis zwischen Bürgern schaffen. Das GG bildet somit die Grundlage für den Schutz individueller Rechte, auch im privaten Bereich.

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        • Art. 3 Abs. 3 GG gilt in erster Linie für den Staat. Das steht ausdrücklich in Art. 1 Abs. 3 GG, der die Grundrechte an die staatliche Gewalt bindet. Zwischen Privatpersonen wirken Grundrechte nur mittelbar über einfache Gesetze. Deshalb gibt es z. B. das AGG, das Diskriminierung im Privatrecht regelt, allerdings nur wegen bestimmter Merkmale wie Herkunft, Geschlecht oder Religion. Politische Meinung oder Parteizugehörigkeit gehören nicht dazu. Vereine können daher grundsätzlich selbst entscheiden, wen sie aufnehmen, solange sie nicht gegen das AGG oder ihre eigene Satzung verstoßen. Beschränken Sie sich bitte auf eine korrekte und sachliche Auseinandersetzung.

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    • Hier ist tatsächlich zu überprüfen, ob beim Bioland e. V. der Status der Gemeinnützigkeit weiterhin gegeben ist. Gegen Ausgrenzung, Diffamierung und Erpressung unliebsamet Mitglieder muss hier vorgegangen werden. Leider ist hier die früher mit guten Ansätzen versehene ökologische Bewegung im tiefen Moloch der politisierenden Verwahrlosung und gesellschaftlichen Spaltung aufgeschlagen. Die Zeit wird es sowies richten. In naher Zukunft werden keine aufgeblähten Verbände mehr benötigt und vielleicht entwickelt jeder wieder ein gutes Gespür für gute Nahrungsmittel – und kauft eben dort – wo es hergestellt wird.

      • So ist das. Wer sich so verhält, handelt alles andere als gemeinnützig und hat deshalb auch keinen Anspruch auf die damit zusammenhängenden Vorteile.

      • Der Einwand greift rechtlich und sachlich zu kurz. Die Gemeinnützigkeit eines Vereins hängt nicht davon ab, ob er sich politisch positioniert oder Werte vertritt, sondern davon, ob er gemeinnützige Zwecke verfolgt und diese auch praktisch umsetzt. Ein Verband darf sich sehr wohl von Positionen oder Mitgliedern distanzieren, die er als unvereinbar mit seinen Grundsätzen betrachtet. Das ist Teil seiner Selbstbestimmung und keineswegs automatisch „Ausgrenzung“ oder „Erpressung“.

        Die ökologische Bewegung pauschal als „politisch verwahrlost“ zu bezeichnen, trägt im Übrigen selbst wenig zu einer sachlichen Debatte bei. Unterschiedliche Positionen lassen sich besser durch Argumente klären als durch pauschale Abwertung.

        -18
    • Bioland ist als eingetragener Verein organisiert. Wenn er sich als gemeinnützig ausgibt und dadurch Steuervorteile genießt oder sogar staatliche Förderungen bekommt, ist er sehr wohl an das Diskriminierungsverbot des GG gebunden. Das wäre doch eine wunderbare Sache, wenn er aufgrund von Diskriminierungen seine Gemeinnützigkeit verliert.

    • Dazu hat Udo Vetter kommentiert wenn man das Parteiprogramm von AsD und CDU nebeneinanderlegt doch erheblich Übereibstimmungen bestehen!Ergo müsste auch die CDU mindestens ein Verdachtsfall sein!

    • Die Aussage Rechtsextrem in Verbindung mit der AFD, wurde grade erst vom VG Köln untersagt und gaben der AFD im Eilverfahren recht! Der Mainstream, ÖRR und das Linke Kartell, Framen aber weiterhin die AFD als Rechtsextrem.

  • Bioland boykottieren. Basta!

    • Unser sauteurer Luxus-Bioladen geht mir eh schon auf den Geist. Neuerdings kosten Papiertüten für Obst und Gemüse 8 Cent. An der Kasse werden die Tüten dann drei mal abgestempelt, damit man sie beim nächsten Einkauf wiederbenutzen kann.
      Bei allem was recht ist, aber so langsam grenzt es an Wahnsinn.

      • Warum betreten Sie solche Geschäfte?

      • Die Waren sind überteuert, häufiger mal von Rückrufen betroffen und es bedarf schon eines sehr vollen Geldbeutels, wenn man sich das leisten möchte. Gerade Bioware ist in den Regalen schneller verdorben. Ich kaufe bei meinen Markthändlern, welche selbst anbauen. Deren Ware ist frisch, weil frisch geerntet und hat noch jede Menge Nährstoffe.
        Schaut man auf die Bioware und die Transportwege, dann kann das häufig nichts Vernünftiges mehr sein. Wer einen Balkon oder Garten hat, der sollte zumindest einen Teil seines Gemüses selbst anbauen. Das ist billiger und auch gesünder als Bio.

  • Ab sofort sind Bioland Produkte bei mir gestrichen.

  • Ich kann gut auf Bioland verzichten.

    • ….Bioland sieht das ganz ähnlich und braucht ‚jouissance‘ nicht.

  • Es gibt genug Alternativen !

    Man muss nicht bei “ Ihr habt mitgemacht “ einkaufen !

  • Damit kommt Bioland bei mir zunächst auf meine persönliche Sanktionsliste bis zur Klärung dieses Sachverhaltes. Ich unterstütze Tyrannen nicht, auch dann nicht, wenn sie sich selbst für Wohltäter halten.

  • Also kein Bioland mehr…

    • Und am besten auch keine Supermärkte wie Tegut, die mit denen zusammenarbeiten.

      • Nicht Lidl vergessen, die vertreiben über 130 Biolandprodukte.

      • Alle Supermärkte arbeiten mit denen zusammen. Insofern müsste man dann alle boykottieren. Einfach mal selbst überlegen, ob ich ein Produkt will, wo die Bauern gegängelt werden und wo sich ein Verband und seine Funktionäre zu Lasten der Bauern und Endverbraucher die Taschen voll machen. Dabei können sie nicht einmal sicherstellen, dass die propagierte Qualität auch wirklich drin ist.
        Für mich ist das eher eine wirtschaftliche Frage, was ich einkaufe und ich lasse egal in welchem Supermarkt das liegen, was vom Preis-Leistungsverhältnis nicht meinen Ansprüchen entspricht.
        Übrigens, je mehr Siegel, umso mehr Inflationsrate, weil bei jeder Preissteigerung jedes Siegel auch mehr verlangen wird.

  • War da nicht auch mal was mit Alnatura (Bio-Hirse)?

    • Altnatura kaufe ich gezielt nicht mehr genauso wie Milram.

      • Mit geht’s genauso,, kann man darauf verzichten!

    • Danke, Claudia!
      Du hast mir die Suche nach der Alnatura – Hirse erspart. Die Firma boykottiere ich seit damals konsequent. Und kommt eben noch Bioland dazu…

      LG Chris

  • -> Neuer Verein: Deutschland Bio

  • Ein Verstoß gegen das Grundgesetz. Hier sollte der Verfassungsschutz tätig werden und nicht bei der AfD Zeit und Ressourcen verschwenden. Die Verfassungsfeinde kommen heute von links daher.

  • Die neu zu gründende Bauerngenossenschaft wird zukünftig unter

    AAfD

    firmieren; steht für AgrarAlternative für Deutschland.

  • Bio-Bauern sind einem ziemlichen Druck unterlegen. Wir kaufen nicht mehr bio, es reicht konventionell ohne Glyphosat. Die arbeiten wirklich hart und die Kosten müssen auch bezahlt werden. Dieser Bauer ist nicht unbedingt billiger als ein Bio-Bauer, aber das Gemüse ist gut. Die arbeiten sich alle an der AfD ab, anstatt zu fordern, dass endlich die selbstgeschaffenen Probleme wie der wirtschaftliche Absturz Dlands zu bearbeiten. Wer soll dann das teuere Bio-Zeug kaufen?

    • Die Leute aus dem Staatsapparat, Verwaltung etc. In Stuttgart haben über 50 Prozent Grüne am Sonntag gewählt. Mercedes schließt jetzt dort Werke, die Einnahmen der Stadt sind über 750 Mio Euro gesunken. Porsche Gewinn minus 98 Prozent Körperschaftssteuerinus 90 Prozent usw. Und die Leute wählen weiter die Metzger.

  • Schneider
    „Nach 37 Jahren schließe ich meine Manufaktur“ – Helga (68) verkauft ihre letzten Schafmotiv-Tragetaschen zum Sonderpreis. Ihre beliebtesten Schaf-Taschen gehen in den Ruhestand.
    In einem kleinen Atelier in Süddeutschland nähte und entwarf Helga Lambrecht fast vier Jahrzehnte lang außergewöhnliche Stoffstücke – handgefertigte Taschen, Kissen und Accessoires, jede mit einem Augenzwinkern und viel Liebe zum Detail. Jetzt beendet die 68-jährige Designerin ihre Arbeit – und verabschiedet sich mit einem ihrer größten Erfolge: der Schafmotiv-Tragetasche mit dem charakteristischen Schafmotiv. Warum diese besonderen Taschen gerade zum Lieblingsbegleiter für Markt, Stadtbummel und Alltag werden? Weil dies die letzte Kollektion ist, die Helga jemals anfertigen wird.

    -13
  • Niemand hat einen Anspruch darauf, in einen Verband aufgenommen zu werden. Aber Mitglieder eines Verbands haben sehr wohl das Recht, gegen eine Kündigung der Mitgliedschaft vorzugehen. Um das in diesem Fall einzusehen, braucht man kein Rechtsexperte zu sein, man muß nur lesen können:

    Grundgesetz Artikel 3 (3)
    Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Hier wurde jemand wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt (die Mitgliedschaft bei Bioland macht sicher die Bewerbung und Vermarktung der landwirtschaftlichen Produkte einfacher). Das ist grundgesetzwidrig.

    • Artikel 1(3) GG lesen!!

      Das, was Sie schreiben, ist lediglich das, was die Sozialisten von Linke bis CDU uns einreden wollen, nämlich, dass der Bürger vor Bürgern via Grundgesetz geschützt wäre. Lediglich staatliche Stellen müssen sich ans GG halten. Das GG schützt uns vor einem übergriffigen sozialistisch-kollektivistischen Staat, wie es – mit deutschem Bezug- im dritten Reich und unter Stalin verankert war. Irgendwelche anderweitigen Gesetze, dass bspw. ein Vermieter oder Arbeitgeber nicht diskriminieren darf, hat in keinster Weise was mit dem Grundgesetz, insbesondere mit dessen Artikel 3 zu tun

    • Artikel 3 des Grundgesetzes schützt vor staatlicher Diskriminierung, nicht vor Entscheidungen privater Verbände. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) schützt vor Diskriminierung etwa wegen Geschlecht, Religion, Herkunft oder Behinderung, nicht jedoch wegen politischer Anschauungen. Ein Verband darf also ablehnen, solange die Entscheidung satzungskonform und sachlich begründet ist. Eine Ablehnung allein aufgrund politischer Ansichten ist daher nicht automatisch grundgesetzwidrig oder AGG-verboten.

      Und darf ich nun auch mal etwas Dampf ablassen, weil es mir so unfassbar schwerfällt, sachlich zu bleiben?

      Nun denn:

      Diese ganzen Volltrottel, mit ganz viel Meinung und null Ahnung, die meinen, sich ständig auf das Grundgesetz zu berufen, obwohl sie dahingehend nicht mal die einfachsten Grundsätze checken, gehen mir so unfassbar auf den Keks!

      Geht es mir jetzt besser? Nein. Hätte ich mir sparen können.

      • „………gehen mir so unfassbar auf den Keks!
        Geht es mir jetzt besser? Nein. Hätte ich mir sparen können.“

        Selbst schuld #Atlas.
        Was reiben Sie sich auch hier auf und geben Leuten mit stark limitiertem Intellekt ellenlange Erklärungen.

        „Gefährlich ist’s den Leu zu wecken, gefährlich ist des Tigers Zahn, und der Schrecklichste von allen Schrecken ist der Mensch in seinem Wahn.“(Goethe)
        Das trifft auf die hier zu in ihrem AfD- und MAGA-Wahn.

  • „Unsere“ Demokratie im „besten Deutschland aller Zeiten“….

  • Na, dann müssen AfD-Kunden eben auch Bioland ausschließen🤷‍♂️

  • Nun, vielleicht eine Beobachtung:

    „Immer in Absprache mit der Rechtsabteilung … Die Ablehnung muss ohne Begründung erfolgen.“

    Diese beiden Passage beweisen, daß sie sich ihrer Sache keineswegs sicher sind und wissen, daß sie da auf ganz dünnem Eis stehen, denn sie befürchten, bei einer klageweisen Anfechtung ihrer Entscheidung gerichtlich zu unterliegen.

  • Auch hier zeigt sich wieder wie überflüssig Verbände und Funktionäre sind.

  • NICHTS werde ich mehr von denen kaufen. Auch wenn ich bisher den Tieren zuliebe Bioland geschätzt habe. Schluss mit dieser Spalterei!

  • Wer andere ausgrenzt, den sollten die Kunden dann ebenfalls ausgrenzen. Ideologen kann man in die Schranken weisen, so wie die Wähler die SPD

  • Man sollte sich überlegen ob man noch bei Lidl einkaufen geht, denn Lidl vertreibt nicht gerade wenig Bioland Produkte.

  • HAMMER! Keiner will einfach mehr „seine Produkte verkaufen“ heutzutage, nein, jeder meint nun einen Erziehungsauftrag am Kunden zu haben, der politisch korrekt abgearbeitet werden muss.

    WAS läuft mittlerweile schief in diesem Land!?

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