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England

Dank der Unterstützung von Muslimen: Grüne vor Reform UK – Tories spielen bei Nachwahl keine Rolle mehr

Bei einer Nachwahl in England triumphieren die Grünen mit über 40 Prozent. Sie hatten vor allem auf eine propalästinensische Haltung und die Unterstützung von Muslimen gesetzt. Die Konservativen erreichten nicht einmal mehr fünf Prozent – dank Reform UK.

Die grüne Siegerin Hannah Spencer bei ihrer Siegesrede am Wahlabend. (IMAGO/ZUMA Press Wire)

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Das Parteiensystem im Vereinigten Königreich befindet sich mitten in einem umfassenden Wandel. Das zeigte sich auch am Donnerstag bei einer Nachwahl im Wahlkreis Gorton and Denton in der Grafschaft Groß-Manchester. Dort gewann mit Hannah Spencer die Kandidatin der Grünen Partei von England und Wales mit fast 41 Prozent der Stimmen.

Laut dem Spiegel war es vor allem die „propalästinensische Haltung“ der Klempnerin, die den Grünen den ersten Platz sicherte. 28 Prozent der Bevölkerung in dem Wahlkreis sind demnach Muslime. Wer sie auf seine Seite zieht, hat gute Chancen, zumindest eine relative Mehrheit der Wähler auf sich zu vereinen.

Auf Rang zwei folgte Matt Goodwin, der für Reform UK antrat, mit 29 Prozent – plus 15 Prozentpunkte gegenüber vor zwei Jahren. Erst auf Rang drei platzierte sich die Kandidatin der Labour Party. Sie hat das Ergebnis der linken Volkspartei glatt halbiert und nur noch 25 Prozent erreicht.

Die konservativen Tories spielten bei der Wahl mit 1,9 Prozent der Stimmen keine Rolle mehr. Ihre Kandidatin landete nur wenige Stimmen vor den Liberaldemokraten mit 1,8 Prozent. 2004 hatten die Konservativen noch acht Prozent der Stimmen erhalten, die Liberaldemokraten vier Prozent. Damals traten sechs Kandidaten an, diesmal ganze elf.

Damit haben die Konservativen erstmals in dem Wahlkreis ihre Wahlkaution („election deposit“) verloren: Kandidaten müssen nämlich in Großbritannien, um bei Unterhauswahlen antreten zu dürfen, 500 Pfund bei der Wahlbehörde hinterlegen. Das soll Spaß- und Scheinkandidaturen verhindern – ohne dass aufwendig Unterschriften gesammelt werden müssen wie in Deutschland.

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Erreicht ein Kandidat mindestens fünf Prozent der Stimmen, erhält er seine 500 Pfund zurück. Das ist in Gorton and Denton aber nur den drei besten Kandidaten von Grünen, Reform UK und der Labour Party gelungen. Die Konservativen und Liberaldemokraten sind – genau wie sechs weitere Kandidaten von Kleinstparteien – unter der Hürde geblieben und haben ihre Wahlkaution dadurch verloren.

Bei der regulären Unterhauswahl 2024 hatte noch ein von Labour unterstützter Kandidat der Co-operative Party den Wahlkreis mit absoluter Mehrheit für sich entscheiden können. Die Gegend gilt als linke Hochburg und wurde erst 2024 zu einem Wahlkreis zusammengefügt.

Die Nachwahl wurde nötig, weil der langjährige Abgeordnete, der zuvor einen der beiden Vorgängerwahlkreise repräsentiert hatte, aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten war. Schon 2025 war er aus Partei und Fraktion ausgeschlossen worden – wegen beleidigender Kommentare in einer Facebook-Gruppe.

Dieses Ergebnis aus Gorton and Denton ist sicherlich nicht repräsentativ für das gesamte Land. Es zeigt jedoch, wie schnell sich die Verhältnisse im englischen First-Past-the-Post-System ändern können, wo schlicht der Kandidat mit den meisten Stimmen direkt ins Parlament einzieht. Sobald die Wähler merken, dass andere Parteien als die beiden etablierten Volksparteien und ihre Wahlempfehlungen Chancen auf Platz 1 haben, brechen alle Dämme.

Dieser Sitz ist erst der fünfte für die Grüne Partei. Doch laut einer Erhebung der Prognoseplattform Electoral Calculus aus dem Dezember könnte die Partei derzeit auf 52 Sitze hoffen. In Umfragen geben bis zu 19 Prozent der Wähler in Großbritannien an, für die Grünen stimmen zu wollen. Das könnte sogar für den zweiten Platz hinter Reform UK ausreichen, die seit Mai 2025 in allen Umfragen führt.

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75 Kommentare

  • Cool … sie haben sich tatsächlich ihre eigenen Wähler ins Land geholt … das nennt man Wähleraustausch

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    • Das läuft in Deutschland nicht anders. Wenn die Macht der Grünen, Linken und SPD nicht an den Schaltstellen massiv begrenzt wird, dann sind wir auch nur noch einen Wimperschlag entfernt davon.

    • Darauf hat Merkel wohl auch spekuliert. Tja, knapp daneben, ist auch vorbei.

      • der wahlbezirk (gehoert zu manchester) hat 65% muslimische einwohner. meist aus bangladesh. dieser wahlbezirk ist nicht repraesentativ fuer uk. der wahlkampf wurde allerdings teilweise auf urdu gemacht, weil offensichtlich zahlreiche waehler kein englisch verstehen. wenn das bestimmte parteien in D erstmal mitbekommen, gibt es in manchen bezirken deutscher grosstaedte moeglicherweise bald wahlkampf auf arabisch.

        • Gibt es schon, die Linken machen dies.

          9
    • Nicht überbewerten, denn die Gegend ist eine grüne Oase.

      • haette der britische PM nicht diese unglaublichen aussagen zu gaza gemacht, dann haetten die muslime sicher auch weiterhin labour gewaehlt. ich habe eine muslimische freundin in london, die hat schon vor 2 jahren gruen gewaehlt. das ist fuer sie die alternative zu labour wegen gaza. – viele muslime wissen doch garnicht, was gruene ideologie wirklich bedeutet. sobald es zum thema LGBT, gendern, fruehkindliche sexualerziehung, geschlechtsumwandlung, elektroauto, waermepumpe oder selbstbestimmung der frau kommt, hoert es mit der gruenen freundschaft in diesen wahlbezirken doch sofort wieder auf. die meisten dieser themen sind ja nicht mal in englischen wahlbezirken populaer, besonders bei konservativen waehlern ist sowas doch auch tabu. da schliesst sich der kreis wieder. lang wird das mit der liebe zu den gruenen in uk nicht klappen. moechtegern-weltverbesserer und moralisten gibt es in uk naemlich nicht.

        • Ihr Wort, in des „Spagetti-Monsters“ Ohr, das es so werden wird ..

          0
    • Islamisten sollten nirgendwo im Westen zur Wahl zugelassen werden! Niemals!

    • Habt ihr den Mitstreiter der obigen Lady gesehen?
      Ich liebe sein englisches NHS-Gebiss.

      https://www.dailymail.co.uk/home/index.html

      Der Kerl ganz rechts.

  • Es wird eines frommen Tages der König zum Kalifen werden müssen, so er auf dem Thron hocken bleiben will.

    • Reform und andere werden dies zu verhindern wissen.

      • bis die mal soweit sind, ist es laengst zu spaet.

    • Wird dann garantiert ausgetauscht .
      Da Muslium sein muß !

  • Die englische Regierung sollte keine Atomwaffen mehr besitzen. Sie sind eine Gefahr für sich und andere. Grüne sind doch gegen Atom-Technologie und Waffen.

    • Es gab schon mal so eine Aussage, England wird das erste muslimische Land in Europa sein, welches Atombomben besitzt!

      • Stichwort: Pakistan

    • na dann wird bald die USA, England entwaffnen müßen.
      Die Nato wird bald zerbrechen.

  • Mir graut es schon vor Ergebnissen der SED… äh linken die nächste Zeit!

  • London has fallen.

    • Es gibt einen Afrikanischen, einen islamischen Kolonialismus und der läuft gerade hier ab. Unsere Länder werden kolonisiert.
      Und unsere Rolle ist die der Eingeborenen, der Indianer.
      Wir werden ein Teil von Afrika, vom islamischen Siedlungsgebiet.

  • Grün+Labour+Worker’s Party 2024: 74,3% auf jetzt: 66,1%
    Reform+Tories 2024: 22,0% auf jetzt: 30,6%

    Das ist ein extrem linker WK. Keine Überraschung soweit, eher ein Ruck nach rechts. ABER: Führend die beiden „neuen“ Parteien Reform und Green statt Labour, Tories.

  • Liebe Briten, schaut nach Deutschland, was grüne Politik anrichtet. Grün muss never heißen!

  • Obelix: „Die spinnen, die in Briten.“

    • das sind keine briten von frueher. das sind meist 1. oder auch 2. generation briten aus bangladesh und pakistan. es gibt probleme mit „familienwahl“ in diesen kulturkreisen. das heisst die familienmitglieder werden im wahllokal vom familienoberhaupt angewiesen, wo sie ihr kreuz machen sollen. das trifft besonders auf die frauen zu. deshalb wurde 2023 ein neues gesetz eingefuehrt, das „family vote“ verbietet. trotzdem soll es bei der letzten wahl in diesem wahlbezirk laut britischer presse wiederum vorgekommen sein. auch die moscheen beeinflussten die waehler in der vergangenheit manchmal in solchen wahlbezirken,

  • Die Gewinnerin hatte ein WahlkampfVideo auf Urdu veröffentlicht .

    • Ach daher hat Jan van Aken die Anregung, die Leute ebenfalls auf Arabisch, Türkisch, etc., anzusprechen….

    • Urdu wird dann bald zweite Amtssprache in UK.

  • Dieser Vorgang wird im Buch „Unterwerfung“ gut beschrieben.
    Bald auch in Deutschland!
    Und es sind immer wieder linke Frauen die sich zum Islam hingezogen fühlen.

    • Weil linke Frauen sich selber hassen und unterdrückt werden wollen… könnte man meinen.

  • Demnächst auch im deutschen Kino zu sehen…. Die Linken üben ja schon arabisch, türkisch etc.

  • Deshalb kann man grüne nicht wählen. Hier nicht, im vereinigten Königreich. Nicht überhaupt nicht.

  • 40% Grüne , das muss man erst einmal verkraften , die sind irre .

    • Der Wählerimport funktioniert. Nicht nur in England.

    • Jahrelang Tanzkühe gefressen…

    • Das ist nur eine kleine Gemeinde in Manchester.
      Nicht der Rede wert.

    • Nein Moslem.

    • Der Wahlkreis Gorton and Denton war schon vorher ein linkes Genossenschaftsshithole.

  • Das erhoffen sich die dunkelgrünen in BW auch. Siehe Zugewinn. Deswegen auch ihre Zustimmung zur Masseneinwanderung.

  • Immer das Gleiche – sobald die Linken eine halbwegs attraktive Dame ins Schaufenster stellen, geht die Zustimmung für sie durch die Decke. Das sagt viel über die politische Reife breiter Wählerschichten aus.

    • Diese Taktik wendet das WEF mit den Young Global Leader auch am. Es funktioniert, leider.

    • Nix Heidi.
      Lieber Peter und die Ziegen….

    • das lenchen kam bei vielen maennern rein aeusserlich recht gut an.
      sanna marin auch, ardern in jungen jahren auch.
      trudeau, macron bei der damenwelt.
      die juengere generation YGL wurde auf jeden fall, nicht nur, aber auch unter diesem aspekt ausgewaehlt.
      so lassen sich die anliegen des WEF leichter anbringen.

  • Wie das Direktmandat in Neukölln .

  • Wahlbetrug vergessen zu erwähnen? Ein Haufen Family Votes für die Grünen. Familie Votes sind verboten.

  • “ Die grüne Siegerin Hannah Spencer … “

    Wie sie erst in Burka aussehen wird ….

  • Wer Muslime auf seine Seite zieht, hat gute Chancen? Deswegen hatte man auch hierzulande wohl wenig Probleme mit pro-palästinensischen Demos…

  • Die „Strategischen Frauen“ dürfen bald nur noch mit Kopftuch auf die Strasse.

  • Und die Grünen denken wahrscheinlich, dass es dabei bleiben wird, also das die Muslime sie immer wählen werden, bis es weitere Parteien geben wird, also im Grunde genommen nur nützliche Idioten…

  • Uhhhhh, dass könnte eng werden, viele gewaltbereite junge Männer gegen eine alternde Gesellschaft. Aber in mindestens einer Sache sind die Bios ihnen unendlich überlegen….

  • Grün, propalästinensisch, links und sich mit den Moslems in’s Bett legen…… fast wie hierzulande…… gut, ohne Schuldkomplex, aber die Briten wollen scheinbar auch in’s Kalifat

  • Grüner Faschismus der wieder auf Antisemitismus als Basis baut.

    Austausch der Wählerschaft findet nicht statt, auch keine Durchmischung.

    Jedes Wahlvolk besiegelt nicht am Wahltag, sondern jeden Tag an dem es NICHT handelt wenn die Gesellschaft zugrunde geht und man eben sich dominieren lässt statt selbst zu agieren.

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