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Wegners Tausalz-Affäre: Die unglaubliche Gleichgültigkeit der Politik gegenüber dem Leben der Normalbevölkerung

Wegners Senat schaffte es über Tage nicht, Tausalz auf die Fußgängerwege Berlins zu bringen – während die Krankenhäuser voll laufen und es für ältere Menschen lebensgefährlich wird. Wieder einmal wurde die Krise unterschätzt – weil das Leben der Normalbevölkerung längst nicht mehr im Mittelpunkt steht.

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Die SPD rettet Bäume und Kai Wegner sein Image – zumindest versucht er das. Fünf Tage, nachdem sich Berlin dank Eisregen und Minusgraden in eine große Schlittschuhbahn verwandelt hat, entschied sich der regierende Bürgermeister tatsächlich, „unverzüglich“ zu handeln. Hunderte, wenn nicht Tausende Verletzte brauchte es, damit Wegner „unverzüglich“ einen Fotografen einbestellte. Denn ohne Social-Media-Kachel mit bedeutungsschwangerem Blick und präsidialem Hintergrund keine Allgemeinverfügung für Tausalz – versteht sich von selbst.

Eines muss man Herrn Wegner zugestehen: Der Mann hat wirklich – wie sagt man auf gut Deutsch – Eier. Man muss sich erst mal trauen, eine Stadt über Tage teilnahmslos im Chaos versinken zu lassen und sich dann hinzustellen und zu behaupten: „Die Sicherheit und Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner haben für mich oberste Priorität“. Auf die Gefahr hin, dass es morgen um 6 Uhr an meiner Tür klopft: Das Einzige, was hier wirklich oberste Priorität hat, ist, dass Herr Wegner in Zukunft kein relevantes politisches Amt mehr bekleidet. Das hat er nach dem Blackout durch einen linksextremistischen Anschlag auf das Berliner Stromnetz nun zum zweiten Mal eindrücklich bewiesen. 

Die SPD blockierte eine Gesetzesänderung zum Einsatz von Tausalz, weil sie sich allen Ernstes Sorgen um einen „Blattverlust“ bei Bäumen machte. Und Wegner? Das Einzige, was er machte: Er „appellierte“ an die Abgeordneten – mit traurigem Hundeblick, festgehalten von einem Fotografen. Sein peinliches Statement kam am Donnerstag. Am selben Tag wurden in nur einem einzigen der insgesamt 88 Berliner Kliniken, dem BG Unfallkrankenhaus, 100 Glätteopfer in nur 24 Stunden behandelt. Eine Person erlitt infolge ihrer Verletzungen eine Querschnittslähmung. Ob Wegner sich trauen würde, vor diesem Menschen, dessen ganzes Leben aufgrund politischer Untätigkeit zerstört wurde, sein hohles Statement zu wiederholen? 

Erklären Sie diesem Menschen mal, dass er „oberste Priorität“ war. Generell würde mich – und wahrscheinlich auch jeden anderen Berliner – die Begründung interessieren, warum man so lange mit der Allgemeinverfügung gewartet hat. Dass die Feuerwehrleitstelle schon mehrfach „Auslastungsstufe 3“ ausrufen musste, war offenbar nicht Grund genug. Was das heißt? In der ganzen Stadt, die immerhin fast vier Millionen Einwohner beherbergt, waren nur zehn oder sogar weniger Rettungswagen verfügbar. Nach Berichten verschiedener Zeitungen waren Notaufnahmen so überlastet, dass sie zumindest zeitweise schließen mussten. Aber was ist das alles schon im Angesicht der Gefahr, dass die Berliner Stadtbäume ihre Äste hängen lassen. 

Die SPD und Wegner dachten sich wahrscheinlich: Sollen die Leute sich nicht so haben – sie könnten ja auch vernünftig sein und einfach zu Hause bleiben. Wir sind doch schließlich alle lockdown-erfahren. Wer bei dem Wetter rausgeht, ist eigentlich sowieso selber schuld. Rentner, die ihre Wohnungen nicht mehr verlassen können; Kinder, die sich auf dem Schulweg verletzten; überforderte Rettungskräfte – all das scheint die Berliner Politblase erst dann zu interessieren, wenn es dem Image schadet. Erst dann ringt man sich am Ende noch dazu durch, irgendetwas zu machen. Und tut dabei ungeniert so, als wäre man immer schon dafür gewesen. Man will schließlich wieder gewählt werden. 

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Kai Wegner hat das perfektioniert. Ohne Scham gibt er sich bei seiner Verkündung der Allgemeinverfügung noch heroisch: Ihm sei bewusst, „dass dieser Weg mit rechtlichen Unsicherheiten verbunden ist“. Trotzdem schreitet er voran – ein Mann, ein Wort, eine Tat. Doch, lieber Herr Wegner, in Berlin kauft Ihnen das schon lange keiner mehr ab. Nach der Tennis-Affäre rund um den Berliner Blackout und dem Totalversagen der letzten Tage bleibt eigentlich nur noch eins: der Rücktritt. Selbst wenn die Allgemeinverfügung nun nicht nur angekündigt, sondern tatsächlich schnell in die Tat umgesetzt wird – was angesichts der Erfahrungen mit der Berliner Verwaltung mindestens zweifelhaft ist. Der Schaden ist bereits angerichtet. Und das sollte Konsequenzen haben.

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133 Kommentare

  • Guten Morgen Berliner.
    Einfach bei den nächsten Wahlen einmal darüber nachdenken.
    Arbeiten die gewählten Kandidaten für mich oder muss ich nur für die Arbeiten.

    155
    • Die Menschen vergessen zu
      schnell!

      • Vor dem Mauerfall genügte der Umzug nach Berlin, um sich vor Wehr- und Zivildienst ohne „Gewissensprüfung“ selbst zu befreien.

      • Ich glaube, in Berlin ist das noch mehr. Ich bin ganz gelegentlich da, und da meint man oft, fast so eine Art von komischem Stolz darauf zu spüren, dass da nichts funktioniert. Schwer, das festzumachen: irgendwie so ein Selbstbild der Berliner, dass diese „sloppieness“ damit zusammenhängt, dass man halt weltstädtisch ist und nicht so spießig wie der Rest von Deutschland.

        Man braucht nicht zu diskutieren, dass das natürlich an der Realität vorbei ist, aber es würde vielleicht (mit) erklären, warum viele dort sich so schwer tun, wahltechnische Konsequenzen zu ziehen.

      • Berlin war und ist schon immer ein Sammelsurium von Asozialen Linksextremisten Wehrdienstverweigerern Terroristen Islamisten Opportunisten aller Art usw .

        Das ist nicht erst seid 1990 so ! Wieso sollte man ernsthaft glauben dass die Politik in dieser Stadt keine Demokratische Mehrheit hat ? Zumal ja es jedem Freisteht auch die Stadt verlassen zu können !
        Dumm nur das die Stadt sich immer mehr negativ wie ein Krebsgeschwür auf den Rest des Landes Auswirkt .

        • Erste Absatz 💯

          17
    • Denken ist vielen zu anstrengend. Das sieht man bei jeder Wahl, ausnahmslos.

      • Vor allem, wenn das Denken von den rotgrünen Öffentlich Rechtlichen Extremisten gesteuert wird.

    • Da wird dann links statt CDU gewählt.

      • Mehr links als CDU geht kaum mehr. Sehen sie das etwa anders ?

      • Naja, ich sehe den Wegner schon sehr weit links. Genau wie seine Genossen Wüst und D. Günther. Aber , eine linke Regierende Bürgermeisterin in Berlin wäre schon eine ganz andere Nummer.

      • Meinen Sie diese CDU, die Jahrzehnte lang schon dieses Land regiert?

      • Worin besteht da der Unterschied? Noch mehr links als diese Wegner-CDU geht nicht.

    • Mich umtreibt die Frage, wie Wegner einschließlich der Senatorenriege auf die Idee gekommen sind, sie wären zur Regierung einer Stadt geeignet. Was ist da in den Köpfen abgelaufen ??

    • Einfach aus der Stadt herausziehen, ist wohl die bessere Empfehlung. In diesem Sumpf wird das nichts mehr.

    • Ich bin ja bei ihrer Meinung, aber wie war es denn vor 90 Jahren, da wurde auch gewählt und wie wurde da gewählt? Da muss ich nur meine Mutter fragen, die wird nächstes Jahr 100. Die Deutschen sind politisch weniger unmündig als ein vierjähriges Kind im Sandkasten. Und deswegen werden die Wahlen wieder so ausfallen wie sie immer ausgefallen sind, oder der Leidensdruck ist noch nicht hoch genug, aber die Skala ist noch lange nicht nach unten erreicht. Und da schließt sich der Kreis zu meiner Bemerkung oben

    • Guten Morgen! Unsere Stadt ist voll mit linken Studenten, massenweise Eingebürgerten (40.000 pro Jahr), ein Senat, der links ist (das ist gewachsen, schon immer am Tropf der Westdeutschen- die Zeiten wo ein H.Lummer,CDU ,gegen Hausbesetzer knallhart vorgegangen ist,sind lange vorbei- da war die CDU noch konservativ) ), ältere linke Wehrdiensverweigerer ,die in den 70er Jahren hergekommen sind ( in Westberlin gab es keine Wehrpflicht),massenweise Menschen,die dem ÖRR (rbb) verfallen sind, bzw. Politikverdrossen sind.In dieser Gemengelage ist es für mich erstaunlich, das wir (AfD-Wähler) bei zur Zeit 16+% stehen. Vor den Grünen und der SPD! Ich glaube, ich sollte mir die linke Kandidatin als Bürgermeisterin wünschen, damit mehr Menschen aufwachen.Linksgrüne lösen keine Probleme. Linksgrüne sind Ideologen und (für mich) gefährlich,Linksgrüne haben den Blick für die Menschen verloren (Für die, die hier Steuern zahlen). Rot-Rot hat unsere Siedlung hier damals an Heuschrecken verkauft…..

    • Aktuelle Umfrage zur Wahl des Berliner Senat und den OB : CDU 22% / LINKE 17,3 % / GRÜNE 15,8% SPD 15,3 % —AfD 16,3 % !—- Somit steht doch alles wieder auf eine klare Fortsetzung und sogar noch extremere Linksgrüne woken Regierung, diesmal sogar mit den GRÜNEN und den LINKEN in einer Dreierkoalition LINKE/SPD/GRÜNE mit dem ersten LINKEN OB …oder CDU/GRÜNE/ SPD erneut mit Wegner

      Glauben sie die Berliner würden nachdenken ? Die denken gar nichts

    • Machen die Berliner doch, bei den Wahlen in diesem Jahr in Berlin stehen die Chancen nicht schlecht, dass die Linken gewinnen und es zu einer ROT ROT Grünen Regierung kommt!! Was sagt uns dass!? alles so gewollt in Berlin, deshalb Mauer drumherum Deckel drauf und fertisch ist die Kloake Berlin!!

  • Ist der Weg zur Tennishalle eisfrei?

    • Das sind ja nur ein paar Schritte, ansonsten hat er ja sein großes Dienstauto davor stehen

  • Das mit den Bäumen ist ein modernes Märchen!
    Vor 50 Jahren wurden bei uns an der Landstrasse Bäume gepflanzt.
    Jeden Winter wir Salz gestreut.
    Die Bäume wachsen tadellos.

    • So isses !
      Wir haben auch etliche Alleen in freier Wildbahn. Den Bäumen hat noch keine Salzstreuung den Garaus gemacht.

    • Es gilt: Baum gegen Mensch? Baum gewinnt. Baum gegen Windrad? Windrad gewinnt.
      Egal ob Salz so schädlich sei wie behauptet. Ideologie gewinnt.

      • Neue Analyse: Glyphosat in Gewässern stammt aus Waschmitteln
        Die Werte sind zudem gleichmäßig über das Jahr verteilt messbar.
        Würden sie aus der Landwirtschaft kommen, wären diese vor allem hoch, wenn das Unkrautvernichtungsmittel ausgebracht wird, also im Frühjahr und Herbst.
        Erhöhte Glyphosat-Werte in Bayerns Gewässern – doch es ist nicht unbedingt die Landwirtschaft, die sie verursacht.
        Eine neue Untersuchung von Abwässern in Bayern bestätigt den Verdacht, dass das Glyphosat vor allem aus unseren Waschmaschinen stammt.
        https://www.br.de/nachrichten/wissen/neue-analyse-glyphosat-in-gewaessern-stammt-aus-waschmitteln,V9mYCfB
        – Nur in Bayern?

  • Umweltschutz in allen Ehren, aber die Gesundheit von Bäumen über die Gesundheit von Menschen zu stellen, kann man als Bürgermeister nicht machen.
    Und Einzelschicksale interessiert die Politik sowieso kaum noch, erst recht, wenn es der eigenen Agenda widerspricht.
    Gerade wenn ältere Menschen stürzen, ist das oft der Anfang vom Ende.
    Das löst dann einen Kette an Verschlechterungen aus.
    Wir leben in 2026 und eisfreie Straßen und Gehwege sollten im Winter eine Selbstverständlichkeit sein.
    Meinen Dank an die Arbeiter der Stadt, die das morgens in aller Frühe erledigen.

    • Zu der Passage mit den älteren Menschen: so kann sozialverträgliche Rentenbereinigung aussehen. Geschickt eingefädelt!

      • @ThomBa
        Für diese doch sehr morbide Sicht auf die Dinge, brauche ich erst einen zweiten Kaffee.

        • Ich nicht. Das ist mein erster Gedanke.
          Wenn Alte durch längere Arbeitszeiten; ewig lange Anfahrtswege zu Notfallkliniken u. geeigneten Therapien; Klinikschließungen; schlechte Termin- u. Arztversorgung; Minimalrenten; abgebaute Infrastruktur auf dem Land; Kriminalität usw. usw., und dann noch per Glatteis frühzeitig ins Jenseits befödert werden, kann man nichts anderes mehr als „Rentenbereinigung“ denken.

          23
      • Ich würde es diesen Politikern zutrauen, dass sie so verblödet sind ihr wichtigstes Wählerpotential um die Ecke zu bringen

    • Der Berliner würde sagen:: „Wat se nich saaachen“ , oder „Janz wie se meinen“ oder: janz wie se denken“…da könnse nal sehen…

    • Wo leben Sie? Bei uns in einem kleinen Städtchen wird auch nicht richtig gestreut, angeblich kein Salz da, sowie ja auch die gemachte Gasknappheit. Wer da glaubt, es sei alles wegen dem Schutz der Umwelt, dem ist nicht zu helfen. Das ist eine Agenda wie bei Corona. Gebe Ihnen ansonsten recht, aber mein Dank an die Arbeiter, die ja nicht streuen, hält sich in Grenzen. Montag wird wieder gestreikt, dafür stehen die Arbeiter der Straßenbahnen gerne früh auf.

    • Die Gesundheit von Bäumen interessiert einen Dreck, wenn es um Windmühlen geht. Dann besteht nicht nur die Möglichkeit (wie bei einem Einsatz von Salz), dass die Schaden nehmen könnten, die werden dann gleich vollständig weggeballert.
      Geht eigentlich noch mehr Doppeldenk ??

  • Ohne Länderfinanzausgleich ist in Berlin schnell Schluss mit lustig.😝

  • Bravo!

  • Es gab in letzter Zeit auch weniger Demos gegen Rechts 🤔

    • Ist draußen auch ungemütlich, da machen Demonstrationen einfach keinen Spaß 😂😂

    • Anfang 2024 hat Correctiv über das Potsdamer „Geheimtreffen“ berichtet. Alle Medien haben das ungeprüft übernommen, mit dem Ergebnis der Massenproteste gegen Rechts (extrem?). Alle nachfolgenden Demonstrationen gegen Rechts waren zahlenmäßig rückläufig. Leider wurde dem durchschnittlichen ÖRR Zuschauer nicht übermittelt, zwischen Rechts/konservativ und Rechtsextrem (gewalttätig) zu unterscheiden. Und genau hier beginnt und endet meine Kritik am ÖRR. Nicht Reformierbar, aus meiner Sicht.

    • Das liegt wahrscheinlich am Wetter. Sind jetzt im Süden,

  • Es ist so, als würde man die Feuerwehr nicht zu einem Großbrand schicken, um Wasser zu sparen. Verantwortlich dafür ist nicht nur der Bürgermeister, sondern alle Kartellparteien im Senat.

  • „Und das sollte Konsequenzen haben.“ Na hat es doch! Künftig werden Trafohäuschen polizeilich bewacht und wenn`s draußen glatt ist, geht man einfach nicht mehr vor die Tür! Es kann so einfach sein.
    *Ironie*

  • Selbst, wenn Wegner zurückträte: Die Links-Grün-Rote Ideologie hat unsere Hauptstadt fest im eisigen Griff.

    • Nein, nicht die Ideologie hat die Stadt im eisigen Griff, sondern eine Myriade offenbar total verstrahlter Bürger, die R2G an die Macht helfen.

    • Es würde helfen, die Berliner Wähler sofort zur politischen Vernunft zu rufen, wenn Bayern alle Zahlungen sofort einstellen würde.
      Dann wäre sofort auch dem Dümmsten klar, wie wirtschaftlich unfähig und ideologisch borniert heute die Berliner Politiker sind.

  • Ab morgen ist alles nur eine ganz schlimme „rechte“ Kampagne. Ein Rücktritt ist bei der CDU nicht mehr vorgesehen.

  • Ich versuche mir vorzustellen, was passiert wäre, wenn Helmut Schmidt 1962 bei der großen Flutkatastrophe in Hamburg genauso agiert hätte wie Kai Wegner 2026…

    • Schmidt wurde bekanntlich Bundeskanzler – Wegner wird Wimbledonsieger..

  • Ich habe einen guten Rat für die Berliner: wartet noch paar Wochen dann gehen Glätte, Eis und Schnee allein wieder weg. Oder sind vielleicht doch die Salzlager leer? Man kann es eben nicht so genau wissen

  • Was machen nur all die Leute, die sich ihre täglichen Bedarfsartikel und ihr Essen gewöhnlich von Radfahrern nach Hause liefern lassen? Gerät da ein ganzes Zukunftsmodell unter die Räder?

  • Berlin setzt konsequent die seit Jahrzehnten herrschende Naturschutzideologie um: Der Mensch ist darin nur Störfaktor und Verursacher aller Übel.

  • Nun, vielleicht ist es überflüssig zu erwähnen, daß mit einer Allgemeinverfügung das Steusalz noch keineswegs allgemein verfügbar ist.

    (Vielleicht halten sie in Berlin „Allgemeinverfügung“ ja für einen Zauberspruch …)

  • Wenn man sich bei Tausalz schon so affig hat, warum nahm man zumindest als erste Gegenmaßnahme nicht Split? Vergesse ich hier etwas?

    • Weil wahrscheinlich von beiden nichts mehr vorhanden ist.

    • mit Split baut man Tennisplätze!

    • Man will kein Geld für Streusalz und die Sicherheit der Bürger, Autos etc. ausgeben. Man hat früher immer Salz gestreut, das hat keinem Baum geschadet.

  • Vor 30 Jahren sind Politiker zurückgetreten. Vor 15 Jahren hätten man diese zumindest nie mehr wieder gewählt… Heute werden diese befördert… 😀

  • Besonders ärgerlich für die CDU Wähler, die damals Wegner ihre Stimme anvertraut hatten. Wer hätte geahnt, dass sowas dabei heraus kommt? Und weil’s so schön war, zieht Merz nun den gleichen Streifen ab: Vertrauensbruch am Wähler. Schauen wir mal, ob’s diesmal bei Michel „Klick“ gemacht hat. Obwohl…..🥴

  • Die Berliner hätten halt auch in die Tennishallen gehen sollen, da ist es warm und nicht glatt. Alternativ sich einfach zuhause im homeoffice einschließen und per Telefon mithelfen, zu betreuen und koordinieren. Ihr Berliner üsst eben schlau handeln. Ist doch nicht so schwer!

  • Das ist ganz normal wenn glaubt man müsste alle Belange der Menscheit verbessern wie Klima, Armut, Hunger, Geschlecht etc verliert man schnell das wesentliche aus den Augen. Alle deutschen Politiker wollen das Klima retten und können dabei nichtmal für Sicherheit, Bildung und Gesundheitssystem vor der eigenen Nase am laufen halten. Diese Art von Hochmut ist schon immer gefährlich gewesen

    • Das Klima in der Gesellschaft ist eh überbewertet..

  • Was ich mich frage:
    Wie kann es sein, dass völlig inkompetente Menschen in solch ein Amt gelangen, und damit meine ich nicht nur den OB.
    Anscheinend sind viele politische Ämter in der Berliner Regierung gezeichnet durch Inkompetenz, Ignoranz und verblendete Ideologie.
    Wo sind die politischen Macher und Pragmatiker wie einst Helmut Schmidt? Eine aussterbende Spezies?

    • Dieselbe Frage können sie in Bezug auf den Bundestag stellen. Das liegt an der NEGATIVAUSLESE, welche die Folge des völlig verkommenen Kandidatenkürsystems der Kartellparteien ist.
      Loyalität und Gesinnung stehen heute weit vor fachlicher und charakterlicher Qualifikation.

    • Leider eine bereits ausgestorbene Spezies..

    • Es ist die erste Voraussetzung für solche Posten. Denn da sie ansonsten in keinem anderen Wirtschaftsbereich, mit so wenig Wissen und Ausbildung, solche ein Gehalt erzielen könnten! Und das wichtigste daran ist noch, sie können für Fehlleistungen nicht zur Verantwortung gezogen werden! Sebst bei Vorsatz wird da auch von der Justiz weg geschaut!

  • Das ist grob fahrlässige Pflichtverletzung. Die Opfer müssen die Stadt auf Schmerzensgeld verklagen. Die Krankenversicherungen müssen die Stadt in Regress nehmen. Allerdings: Den Wegner wird man nicht persönlich haftbar machen können. Für den haftet Berlin. Und vor der Wut der Bürger schützt den auch noch § 188 StGB.
    Und außerdem ist der Klimawandel – Wandel schuld.

  • Berlin ist sowieso ein hoffnungsloser Fall. Kommt in meiner Lebensplanung schon lange nicht mehr vor.

  • Wäre für die Tage ein CSD angekündigt, wären die Straßen und Gehwege eisfrei, undzwar ganz schnell!

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