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Umstrittene Satzungsänderung

„Ihr passt nicht zur DLRG“: Verbandspräsidentin verteidigt Vorgehen gegen rechte Rettungsschwimmer

Ex-SPD-Politikerin und DLRG-Präsidentin Ute Vogt hat im Bundestag ihren verbandsinternen Kampf gegen rechts verteidigt. Eine Satzungsänderung soll helfen, bei den ehrenamtlichen Rettungsschwimmern „unsere Werte“ durchzusetzen.

Von  

Rettungsschwimmer der DLRG (DLRG - Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft)

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Die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, hat eine umstrittene Satzungsänderung ihres gemeinnützigen Verbandes verteidigt. Die beschlossene Änderung sei noch nicht in Kraft; „deshalb ist aufgrund der neuen Satzung noch niemand ausgeschlossen worden“, sagte Vogt vergangene Woche bei einer Sachverständigenanhörung im Sportausschuss des Bundestages.

Der sportpolitische Sprecher der AfD-Fraktion, Jörn König, hatte das Thema angesprochen. „Sie persönlich, Frau Vogt, haben jetzt eine Satzungsänderung vorangetrieben, die Menschen aufgrund ihrer politischen Überzeugung von der Mitgliedschaft ausschließt“, sagte er. „Betroffen sind davon wir, die AfD, eine Partei, die bei der letzten Bundestagswahl von Millionen Deutschen gewählt wurde und inzwischen umfragenstärkste Partei ist.“

Auf Königs Frage, ob die DLRG Menschen, die sie retten wolle, vorher nach deren politischer Meinung frage, antwortete Vogt: „Wir sind eine humanitäre Rettungsorganisation, eine humanitäre Hilfsorganisation und wir fragen niemanden danach, in welcher Partei er Mitglied ist. Und wir fragen auch niemanden danach, was er wählt.“ Doch dann stellte die DLRG-Präsidentin und frühere SPD-Politikerin klar: „Was wir beurteilen, ist, ob Menschen, die bei uns aktiv sind, unsere Werte teilen.“

Es gehe dabei um humanitäre Werte, um eine positive Einstellung zum demokratischen Rechtsstaat und „um die Frage, dass man Menschen annimmt, wie sie sind, sie nicht diskriminiert, sich gegen Rassismus stellt“. Diese Menschen und DLRG-Mitglieder sollten sich „darauf verlassen können, dass wir diese humanitäre Einstellung in allen Bereichen durchtragen“, verkündete Vogt. Es gehe darum, dass die DLRG die Möglichkeit habe, zu sagen: „Ihr passt nicht zur DLRG, weil ihr unsere Werte nicht teilt.“ Doch dies sei „unabhängig von der Parteimitgliedschaft“.

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Anlass für die Debatte zwischen Vogt und König im Sportausschuss ist eine Änderung der Satzung des DLRG-Bundesverbandes, die im November 2025 beschlossen wurde, aber noch nicht veröffentlicht und in Kraft getreten ist. In der bisher gültigen Version heißt es bereits: „Die DLRG tritt rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen entschieden entgegen.“ Nun soll der Halbsatz ergänzt werden: „und duldet dies weder in ihren Gliederungen noch bei ihren Mitgliedern.“ Welche weiteren diesbezüglichen Regelungen verschärft wurden, ist bisher unbekannt. Auf Anfrage von Apollo News wollte die DLRG ihre neu beschlossene Satzung nicht zur Verfügung stellen.

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Der DLRG-Landesverband Württemberg ist allerdings bereits vorgeprescht und hat seine verschärfte Satzung im Vereinsregister hinterlegt. Der dort neu eingefügte Absatz erlaubt einen Ausschluss von AfD-Mitgliedern. Denn darin heißt es, dass „nicht Mitglied werden oder sein kann, wer Organisationen, Vereinigungen oder Parteien aktiv unterstützt, deren Ziele in Wort und/oder Tat mit § 2 (4) unvereinbar sind“. Und weiter: Insbesondere dann nicht, wenn diese Organisation „im Verfassungsschutzbericht des Bundes oder des Landes Baden-Württemberg aufgeführt ist“. Da sowohl das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg als auch das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD in ihren Berichten als rechtsextremen Verdachtsfall aufführen, sind aktive Unterstützer dieser Partei laut Satzung bei den schwäbischen Rettungsschwimmern ausgeschlossen.

Nachdem Apollo News darüber berichtet hat, kündigten in sozialen Medien empörte DLRG-Unterstützer an, ihre Spenden an den gemeinnützigen Verband einzustellen. Einige schrieben dies auch an den von Ute Vogt geführten Bundesverband. In einem Antwortschreiben der „Förderbetreuung“, das unserer Redaktion vorliegt, wird die Satzungsänderung des Landesverbandes Württemberg verteidigt. „Es geht darum, unsere Werte und das Wesen unserer Organisation zu schützen“, heißt es darin. Die DLRG dulde „keinen Rassismus, keine Ausgrenzung und keine Ideologien, die Menschen abwerten oder unsere Verfassung infrage stellen.“

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204 Kommentare

  • Tja dann passt meine Spende auch nicht zu euch.

    262
    • Auf meine Spende wird der Laden ebenfalls verzichten müssen.

      • Ja also wirklich … für den Fall, dass die wiedermal vor der Haustür stehen oder mir den Weg abschneiden, werde ich mir einen unmißverständlichen Kurztext überlegen – gesagt getan Tür zu!

        • Sie haben ja recht ! Aber wie Geistig kaputt muss man sein um den DLRG als Politisches Instrument gegen die Stärkste Demokratische Oppositionspartei ohne Not Sinn und Zweck zu Instrumentalisieren .
          Am Ende fehlt es ohne Not an Freiwilligen und Spenden . Für solche zusätzlichen Opfer sollte diese Frau direkt haftbar gemacht werden . Das ist nach meiner Meinung grob und Vorsätzlich Fahrlässig!!
          Ich würde ihr schon einmal vorsorglich den Reisepass entziehen und eine Wöchentliche Meldepflicht bei der Polizei auferlegen .
          Dieser Extremistische Wahnsinn der Altparteien muss ein Ende haben !

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    • Sofort Gemeinnützigkeit aufheben, denn Ausgrenzung nützt NICHT dem Gemeinwohl/der ganzen Gesellschaft, sondern nur Klientel.

      Dann wird massiv der Verein unter die Räder kommen, nachdem die Gesellschaft hoffentlich Gegenwehr bildet, und eben diese Parteisoldatin des Amtes enthebt.

      Leben zu retten, hat NICHTS mit Ideologie und Parteidoktrin aus den Parteizentralen zu tun.

      Heute darf man keine rechten Retter engagieren und morgen verlangen jene keine rechten Opfer zu retten.

      Diese Unterwanderung der SPD ist in diesem Falle lebensfeindlich, würden manche sagen.

      193
      • Ich wurde sagen, das ist faschistoid.

      • Die DLRG wird sich bald selbst erledigt haben.
        Welcher echte Demokrat wird da noch als Freiwiliger arbeiten wollen.
        Und viele Spenden fallen weg.
        Ergo: selbst ins Knie geschossen

    • Unsere Werte unsere Demokratie wenn ich das schon höre.
      Ok wenn ihr mein Geld nicht wollt.
      Wenn ihr nächstes Mal Hilfe in Not seit dann werdet ihr sicher auch diese ablehnen.

    • Das wäre der allerletzte Verein, dem ich etwas spenden würde. Und danke für den Tipp. Ich bin auch ausgebildeter Rettungsschwimmer. Wenn dann mal so eine linke Rasterlocke in Seenot gerät: Tja, würde ihn/sie ja gerne retten, aber darf nicht. Weil ich deren „Werte nicht teile“. Und zwar ganz definitiv nicht.

  • Und wie sieht das dann bei der Rettung rechter Menschen aus?
    Kommt man da nicht in einen Gewissenskonflikt?

    143
    • Nein, es geht um Hass und Hetze. Das ist ein fundamentaler Grundpfeiler „unserer Demokratie“. Der Rettungsschwimmer schwimmt dazu zunächst um den Ertrinkenden herum und untersucht auf rechte Tattoos. Bei Befund wird die Rettung eingestellt. Hass und Hetze werden reduziert.

      137
      • Aber auch unter der Badehose schauen, vielleicht hat man sich ja ein Rechtes Tattoo
        auf die Pobacke tätowieren lassen!

      • Gerade wollte ich vorschlagen, dass sich vollwertig linke Menschen bitte kennzeichnen mögen, damit sie nicht in die Verlegenheit kommen, sich bei einem unwerten rechten bedanken zu müssen.
        Ein wasserdicht eingeschweißtes Kärtchen am Handgelenk würde genügen.
        Frau Vogt darf die Widerspruchslösung als erste testen.

    • Wir sind auf dem Weg dahin, ja.
      Vielleicht müssen rechte Bürger nächstens irgend ein Symbol gut sichtbar an der Kleidung tragen, wenn sie auf die Strasse gehen…..haben Sozialisten im letzten Jarhundert doch schon mal so gemacht…

      100
    • Das ist ein konstruiertes Scheinproblem.

      Erstens: Ein Verein darf sich seine Mitglieder selbst aussuchen. Das ist durch die Vereinsfreiheit aus Art. 9 Abs. 1 GG sowie das Vereinsrecht nach §§ 21 ff. BGB eindeutig gedeckt. Niemand hat einen Anspruch darauf, Mitglied in diesem Verein zu sein, erst recht nicht, wenn er den Werten des Vereins widerspricht.

      Zweitens: Der Verweis auf „politische Neutralität“ zieht hier nicht. Das Grundgesetz bindet den Staat, nicht private Vereine (Art. 1 Abs. 3 GG). Es schützt Bürger vor dem Staat, nicht Bürger voreinander. Ein Verein darf sehr wohl sagen, wofür er steht und wofür nicht.

      Drittens: Das Ziel der DLRG ist die Rettung von Menschenleben. Punkt. Natürlich werden Rettungsschwimmer auch rechte Menschen retten. Das ist ihr Auftrag. Das ist kein Gewissenskonflikt, sondern professionelle Ethik. Wer daraus einen Widerspruch bastelt, verwechselt Mitgliedschaft mit Menschenwürde.

      -62
      • Niemand hat einen Anspruch darauf, Mitglied in diesem Verein zu sein, erst recht nicht, wenn er den Werten des Vereins widerspricht.

        Könnten sie sich in Deutschland z.b einen Sportverein vorstellen der in seiner Satzung Explizit Mitglieder der Linksparteien Katholiken Muslime oder Abstinenzler ausschließt ?
        Das währe wohl nicht vom Vereinsrecht gedeckt und er würde wohl nicht als Gemeinnützig eingestuft werden können .

        Aber das macht der DLRG ja auch nicht wirklich ! Er bedient sich eines Tricks über die politisch gesteuerte Einstufung der AFD im Verfassungsschutzbericht und Ihrer Unterstützer . Die Grundlage bildet ein willkürlich politisch Konstruierter und nicht Juristisch überprüfter Bericht einer politischen Behörde .
        Das bildet den Skandal lieber Atlas .

        Kommt der Einschätzung von Malik gefühlt schon sehr nahe !

    • Ach selbstverständlich, Malik!

      Der nächste logische Schritt nach „Ein Verein möchte keine Extremisten als Mitglieder“ ist natürlich die staatlich verordnete Kennzeichnung auf offener Straße. Wie konnten wir das nur übersehen?

      Sie vergleichen hier freiwillige Vereinsentscheidungen mit totalitärer Zwangspolitik. Das ist nicht nur sachlich falsch, sondern auch bemerkenswert respektlos gegenüber echten historischen Verbrechen. Niemand entrechtet Sie, niemand zwingt Sie zu irgendetwas, niemand „markiert“ Sie. Ein Verein sagt lediglich: „Diese Werte“ oder eben nicht.

      Wenn Sie das bereits als „sozialistische Methoden“ empfinden, dann ist das kein Alarmsignal für den Rechtsstaat, sondern für Ihre Maßstäbe.

      Wer jede Form von Widerspruch oder Ausgrenzung aus privaten Strukturen zur Diktatur erklärt, betreibt keine Kritik, sondern Selbstdramatisierung.

      -50
      • Privat ?
        Sie sind ja wiedermal „bestens“ informiert.
        „Die DLRG erhält staatliche Unterstützung primär durch projektbezogene Zuwendungen und Förderprogramme der Länder und Kommunen, beispielsweise für den Bau und die Sanierung von Liegenschaften oder spezielle Schwimm- und Rettungsprojekte.“

        • Atlas 22.01.2026 um 08:40 Uhr

          Haben Sie Atemnot?
          112 – da werden Sie geholfen.
          Aufgrund politischer und gesellschaftlicher Auslese, kann es zu Verzögerungen kommen. Wir bitten dies zu entschuldigen.

          15
        • Atlas 22.01.2026 um 09:09 Uhr

          So so, tut man das?
          Und wo bleibt dann Ihrer?

          6
        • Wenn man sonst keine Argumente mehr hat, flüchtet man eben in schlechten Humor.

          -8
        • Nur weil die DLRG projektbezogene Fördermittel von Ländern und Kommunen erhält, wird sie dadurch nicht zu einem staatlichen Organ. Sie bleibt ein privater Verein, der seine Mitglieder nach eigenen Werten auswählt und seinen Zweck selbst bestimmt. Es wirkt, als wollten Sie absichtlich eine Ungerechtigkeit herbeischwören, weil Sie sonst nichts Besseres zu tun haben. Von Recht keine Ahnung, aber Vollprofi im Empörtsein. Für Apollo reicht’s allemal! Ist ja geradezu Grundvoraussetzung hier.

          -26
      • In Deutschland verschwimmen immer mehr die Grenzen zur Diktatur.
        Wer in solchen Ländern gelebt hat, tut sich leichter das zu erkennen und ich spreche nicht von der DDR

      • @Herr Atlas!
        Dieser Verein macht genau das, was er anderen vorwirft – er grenzt aus. Und wieder einmal kommt es von einer Dame, die traditionsgemäß alle wegmobbt, die ihr nicht passen. Da sie keinen guten Charakter hat, will sie sich auf diese Weise einen anmaßen. Es ist feministische Innenpolitik. Diese Entwicklung habe ich vor einem halben Jahrhundert bereits prophezeit. Sie wird aber alsbald wegen Charakterlosigkeit zusammenbrechen.

    • Wie das so aussieht kann man in einem Weichreite Video sehen wo er Sanis anspricht die ihm entgegnen sie würden ihm nicht helfen. Aber hey, das sind „die Guten™“.

    • Bei der Rettung wird zuerst die Parteizugehörigkeit geprüft.
      Die Parteizugehörigkeit kann gerne einmal 2 Stunden dauern,
      wenn keine Partei Halskette oder Partei Tattoo vorhanden ist.

      Bitte solange die Luft einfach anhalten.

      Bei Falscher Parteizugehörigkeit:
      Die zuständigen AfD Retter werden per Rauchzeichen benachrichtigt.

    • rechte werden nicht gerettet.
      die anderen aber auch zum untergang verurteilt.
      und das hat auch mit wasser zu tun:

      eine neue religion befindet sich in den startloechern.
      ich habe hier schon haeufiger mal das video von maria mazzucato verlinkt.

      nun nimmt der spiegel das thema auf um es den untertanen schmackhaft zu machen.
      leider bezahlartikel. ich konnte ihn noch lesen.

      das meist vorkommende wort ist *begrenzte entnahme*.

      seid euch dessen bewusst, auch dies wird kommen, genauso sicher und geplant wie e-ID, cbdc und all die anderen schoenen spielzeuge des globalismus.

      https://x.com/SHomburg/status/2014013224723636390

    • Es ist einfach nur dummes Geschwätz einer Person, die sich profilieren will.

  • Bin da letztes Jahr ausgetreten. Ohne mich, liebes DLRG.

    • Ich möchte mal wissen, was die ganzen Ehrenâmter tun würden,wenn alle der AfD nahestehenden Personen nichts mehr tun würden.o

  • Mir ist es egal welche politische Gesinnung oder Einstellung der Mensch hat der mir das Leben rettet. Eins weiß ich, dieser Mensch ist human und will Leben retten. Und er tut es. Darauf kommt es an.

  • Wer, zumeist auch noch ehrenamtlich, bei der DLRG arbeitet, macht doch deutlich genug, dass er humanistische Werte teilt…

    • Humanistisch ist nicht dasselbe wie human. Bitte googeln.

  • Sowohl die SPD als auch die DLRG haben mit Frau Vogt das große Los gezogen. Das läßt hoffen.

    • Der SPD’ler Scharping wurde Präsident des Bundes der Radfahrer. Scheint ein Versorgungsmodell in Form der Anschlussverwendung zu sein.

  • Allen Vereinen und Organisationen die sich nicht an das Gebot
    der Politischen Neutralität halten gehört sofort jegliche Unterstützung gestrichen !

    160
    • Zumindest die Aberkennung der Gemeinnützigkeit ! Eine Organisation die Millionen von Menschen und Wählern sogar per Satzung ausgrenzt dürfte eigentlich überhaupt nicht in unserem Lande existieren .
      Mich würde ja mal interessieren wie es die Frau überhaupt an die Spitze des Verbandes gebracht hat und was uns Steuerzahler ihr Posten gekostet hat .
      Den Qualifikation ,Intellekt oder Führungsqualitäten werden es ganz offensichtlich nicht gewesen sein !

    • Die Definition der Gemeinnützigkeit ist allerdings (§ 52 Abgabenordnung) dehnbar. Vogt wird sich im Zweifel wohl auf Nr. 24 „die allgemeine Förderung des demokratischen Staatswesens im Geltungsbereich dieses Gesetzes“ berufen. Und nicht vergessen: Die linke NGO Gesellschaft für Freiheitsrechte GFF, die derzeit ein umfangreiches teures AfD-Gutachten erstellt, arbeitet daran, dass ein Verein auch dann gemeinnützig ist und Steuergelder bekommen darf, wenn er offiziell gegen die AfD kämpft.

      • P.S. Quelle u.a. Pressemitteilung vom 30.01.2025: „Unser Gutachten wird ein wichtiger Wegweiser für die öffentliche Diskussion. Es könnte aber auch andere Debatten prägen wie jene zu den zulässigen AfD-kritischen Tätigkeiten gemeinnütziger oder öffentlich geförderter Organisationen.“

        • „Allgemein“ bedeutet „die Gesamtheit betreffend“.

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    • Das wird im Läbe net. Die werden mit Geld zugeschüttet!

  • „Es geht darum, unsere Werte und das Wesen unserer Organisation zu schützen“,
    Und ich Dummerle dachte immer, daß es ihnen um das Retten von Leben geht.

    • In nicht allzu ferner Vergangenheit wurde Leben in solches aufgeteilt, das wert war, gelebt zu werden und solches, das es nicht war. Die DLRG heutiger Prägung scheint da fein zu differenzieren. Nicht mehr mein Verein – in dem ich übrigens jahrelang aktiv war.

    • “ …daß es ihnen um das Retten von Leben geht.“
      Jaaaa, schooon … aber doch nur durch politisch korrekte Schwimmer 😮
      Da kann doch nicht einfach „Irgendwer“ mitmachen!

      Wenn sie Compliance-Regeln aufstellen würden (keine Politik im Dienst!) wäre dieser Anspruch ja okay.
      Allerdings haben die Rettungsschwimmer doch seit einiger Zeit deutlichen Nachwuchsmangel? Kann man (ups: frau!) sich da noch solche Statements erlauben?

      „Betroffen sind davon wir, die AfD …“
      Kann man sich solche Statements erlauben, wenn man hart am rechten Rand segelt?
      „Betroffen sein werden die in der Badesaison in Not geratenden Schwimmer!“
      … hätte zumindest deutlich die Gesamtsituation aufgezeigt und auch noch etliche Umfragepunkte gebracht.

  • Ich habe für den DLRG Rettungsdienste gemacht. Damals ging es um Werte.

    • Es sollte um „menschenleben“ retten gehen.

  • Nach nunmehr 46 Jahren Mitgliedschaft, passe ich jetzt nicht mehr zum DLRG? Mir fehlen die Worte…

  • diskriminierend, verfassungsfeindlich und illegal
    DAS ist Volksverhetzend und strafbar.

    Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    Art 3

    (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
    (2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
    (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder POLITISCHEN ANSCHAUUNGEN benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    Strafgesetzbuch (StGB)
    § 130 Volksverhetzung

    (1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
    1.
    gegen eine nationale, ……, gegen Teile der Bevölkerung oder ….
    wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

    • Dieser Teil des Grundgesetzes interessiert unsere linke Regierung schon lange nicht mehr.
      Das gleiche gilt für das phantastische Antidiskriminierungsgesetz.
      Wird nur bei ausgewählten angewannt.

      • Sorry, soll heißen angewandt.

  • Mit der Abkehr von politischer und weltanschaulicher Neutralität verwirkt die DLRG die Anerkennung als gemeinnützige Einrichtung und alle damit verbundenen finanziellen Vorteile.

  • Also so eine Art „Volksfront Baywatch“ 🙂

    • In roten Badehosen und Badeanzügen.

  • Gründet ein eigenes Ding, würde ich vorschlagen.
    Und nehmt dort eben alle auf, nicht nur rechte!
    Ganz betont unpolitisch für9 alle, denen es wichtig ist fie Hilfe in den Mittelpunkt zu stellen…!

    • Man könnte aber auch spekulieren, dass erst durch den DLRG viele Menschen ihr Verantwortungsbewusstsein für sich selbst und ihre Kinder verlieren.
      Kennt man doch : Eltern sind am Schnacken und die Lütten schwimmen ohne Aufsicht. Wofür bezahlen wir Rettungsschwimmer und Bademeister, gell.
      Wir züchten uns eine Verantwortungslose Gesellschaft. Unser Versicherungswesen für alles und jedes zeugt auch davon.

  • Damit ist keine Gemeinnützigkeit mehr gegeben.

  • Aber sie haben wenigstens schon die passende Bekleidungsfarbe: rot.
    Na prima, hier muss dann ja nichts geändert werden.

  • Die DLRG passt nicht zu den Schwimmern! So wird wohl eher ein Schuh draus!

  • Warum wird im Artikel nicht erwähnt (oder habe ich das überlesen?), dass Ute Vogt eine SPD-Politikerin ist, die u.a. für die SPD im Bundestag saß?

  • Es geht hier nicht um Wasser, um Lebensrettung und Gemeinnützigkeit! Es geht um Europa und seine Rechts- und Werterahmen! Es geht um „Citizens, Equality, Rights and Values“ (CERV)! Und es geht um europäisches Fördergeld!
    Die AfD und ihre Mitglieder können sich dazu klar bekennen! (Ich empfehle es sogar!)

    Und danach geht es um den Parteienstaat, Eliten-Lobbyismus und Absicherung von Funktionären absterbender Parteien, die ihr Maß und ihre Mitte verloren haben!

    Wenn das erkannt ist, kann die Europäische Generalstaatsanwaltschaft und der Europäische Rechnungshof eingeschaltet werden, um zweckpolitische Netzwerkskorruption zu bekämpfen! Eine Form der Korruption, in der Politik & Ideologie & Manipulation vor die Ziele und Zwecke geschoben werden, um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen! 10.000 € – das ist die EU-Bagatellgrenze.

  • Wer bestimmt, was die richtige Meinung, Haltung oder oder Einstellung ist? Es ist wie im Straßenverkehr: jeder der schneller oder langsamer als ich unterwegs ist, ist ein Idiot. Wenn jeder so denkt, sind alle Idioten oder eben nicht.

    • Guter Vergleich. Gut beobachtet.

  • Nicht die AfD, Ute Vogt passt nicht zur DLRG.

  • Wenn ich mir die Kommentare so durchlese komme ich zur Überzeugung, dass die Spenden phänomenal einbrechen werden.
    Vieleicht kommen sie dann darauf wofür ihre Organisation eigentlich steht.
    Gut so, vieleicht kehrt dann wieder normales denken ohne Ideologie zurück.
    Mich jedenfalls haben sie als Spender dauerhaft verloren.

  • Gibt es eigentlich noch Rechtshänder oder werden jetzt alle auf links umgestellt?

  • Jetzt dachte ich ganz kurz, das ist der Ute auf dem Bild.

  • Wasser ist zum Waschen da,
    vallerie und vallera,
    auch zum Zähneputzen,
    kann man es benutzen.
    Wasser braucht das liebe Vieh,
    vallera und valleri,
    auch die Feuerwehr
    benötigt Wasser sehr.
    Doch wer darin schwimmt,
    ersäuft dort ganz bestimmt.

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