„The Goodforces“
Hass und Kampagnen, aber in Grün: Wie eine Politikagentur Stimmung im Netz macht
Die Kampagnenplattform „Edelweissnetzwerk“ will mit Angriffen auf Medien von sich reden machen. Dahinter stehen grüne Kampagnenmacher, die auch schon in den Wahlkampf in Baden-Württemberg eingriffen. Ihr Motto: „Fakten allein“ reichen nicht.
„Wir leben mietfrei in Julian Reichelts Kopf“, erklärt eine Gruppe namens „Edelweissnetzwerk“. Da war wohl der Wunsch Vater des Gedankens. Denn zu dieser seltsamen Organisation hatte der Nius-Chef in mehreren Monaten genau zweimal etwas gesagt.
Dabei tut das Edelweissnetzwerk viel, um in Reichelts Kopf zu kommen. „Das ist kein Chefredakteur, das ist ein geistig zurückgebliebener Menschenfeind“ – dieser Satz fuhr vor wenigen Wochen auf einer großen Bildschirmwand rund um den Reichstag. Ein auf Reichelt gemünzter User-Kommentar von der Website Nius, wie es heißt. Die Reaktion von Reichelt: gleich null.
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Viel Lärm, aber kaum ein öffentliches Echo – das ist bisher das traurige Schicksal des Edelweissnetzwerks. Los ging es damit, dass es auf Instagram groß verkündete: „Bei 30k Followern geht es los“. Aber diese 30.000 Abonnenten erreichte man über rund vier Monate einfach nicht. Also verabschiedete man sich still und heimlich von der eigenen Zielmarke und legte trotzdem los. Aber womit genau?
Laut eigener Aussage ist das Edelweissnetzwerk „das Netzwerk gegen die Medienmacht der Neuen Rechten“. Was genau ausgerechnet Julian Reichelt mit der „Neuen Rechten“ zu tun haben soll, bleibt offen. Offenbar weiß man im Edelweissnetzwerk nicht so recht, was die Neue Rechte ist. Außer: böse. Also sind alle Bösen, zum Beispiel der böse Julian Reichelt, auch Neue Rechte. Falls das wie ein geradezu brutal simples Weltbild wirkt: Die Schlichtheit der eigenen Weltsicht ist das, was sich wie ein roter Faden durch alles rund um diese Kampagnenplattform zieht.
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So diffus wie die öffentliche Zielsetzung dieser Gruppe ist auch ihr Wirken. Womit hat das Edelweissnetzwerk jetzt begonnen? Bisher mit nicht wirklich viel. Nachdem der peinliche Trommelwirbel sang- und klanglos verhallt war, trumpfte man mit dem digitalen Plakatwagen mit vermeintlich pfiffigen Reichelt-Beschimpfungen auf. Auch das verpuffte quasi ohne öffentliche Wirkung. Und auch konzertiert veröffentlichte Gastbeiträge von der linken „Rechtsextremismusexpertin“ Natascha Strobl oder der Grünen-Politikerin Renate Künast auf der Website der Kampagne interessierten die breite Masse eher weniger.
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In Amerika kennt man „Astroturfing“ als Instrument von Wirtschaftslobbys und Interessenverbänden, die mit inszenierten Kampagnen eine vermeintliche öffentliche Unterstützung für ihre Anliegen simulieren wollen. Eine Praxis, die vonseiten der Grünen gerne kritisiert und problematisiert, aber noch lieber selbst verwendet wird.
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Nicht anders arbeitet das Edelweissnetzwerk. Hier agieren keine besorgten Bürger, sondern grüne Aktivisten. Das zeigt schon der Kopf des Edelweissnetzwerks, Peter Jellinek. Jellinek arbeitete als Kampagnenmacher für den WWF und später auch für die Grünen im Europäischen Parlament, bis er die Kampagnenagentur „The Goodforces“ gründete. Auf Deutsch heißt das: die guten Kräfte. Auch das ist vor allem Zeugnis eines sehr simplen Weltbildes.
„Wir stehen für ein politisches Campaigning, das Haltung zeigt und Klartext spricht“, beschreibt sich die Agentur selbst. „Mit unseren Kampagnen bewegen wir die Gesellschaft. Ob für die Biodiversität, den Klimaschutz oder für unsere europäische Demokratie: Wir mobilisieren Menschen, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken.“
Der NGO-kritische Verein „Initiative Transparente Demokratie“ (ITD) hat sich der Agentur und ihrem Wirken gewidmet und die Spuren nachgezeichnet, die diese zieht. Die ITD zeigt auf: „The Goodforces“ ist auch auf konkretes, unmittelbares Wirken in den demokratischen Prozess hinein bedacht.
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So beteiligte sich die Agentur mit viel Einsatz an der Kampagne gegen Manuel Hagel rund um das „Rehaugen“-Video. Der acht Jahre alte Clip, in dem Hagel von einer Schülerin mit „rehbraunen Augen“ schwärmt, schlug im Baden-Württemberg-Wahlkampf ein wie eine Bombe – gezündet von der Grünen-Abgeordneten Zoe Mayer. Accounts unter dem Namen „neunund20.de“, eine von „The Goodforces“ betriebene, quasi fassadenartige Plattform auf Instagram und der linken X-Alternative Bluesky, griffen das direkt auf, duzten die Abgeordnete in ihren Videos dabei sehr vertraut und verbreiteten weitere Videos über Manuel Hagel. In den Kommentaren gibt es dabei teils wüste Entgleisungen; Hagel wird etwa kaum verhohlen als Pädophiler bezeichnet.
Als „Edelweissnetzwerk“ beschwert sich „The Goodforces“ über den Hass, den Nius in seinen Kommentaren zulasse und angeblich schüre – als „neunund20.de“ macht man sich fast gleichzeitig genau dessen selbst schuldig. Es gilt: Doppelmoral ist besser als keine Moral – frei nach Luisa Neubauer, die durch die Agentur übrigens auch prominent eine Plattform geboten bekommt. Grünen-näher könnte die Organisation insgesamt kaum noch sein.
Offenbar will man auch im von Grünen so oft beklagten „postfaktischen Zeitalter“ grüne Erfolge feiern. „Wir müssen aufhören zu glauben, dass Fakten allein im digitalen Rauschen gewinnen“, schreibt Melanie Goemmel, Direktorin für Strategie und Kommunikation bei „The Goodforces“. Auf ihrer Website schreibt die Agentur, sie verstehe sich als „Instanz, die Aufmerksamkeit strategisch bündeln und zuspitzen kann. (…) Dort, wo NGOs vorsichtig sein müssen, Medien neutral bleiben und Parteien taktisch agieren, dürfen wir zuspitzen“ – so verschiebe man Medienmacht und „die Grenzen des Sag-, Denk- und Machbaren“. Ist das nicht das, was man gerne auch als „Hass und Hetze“ bezeichnet, wenn es nicht von links kommt?
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Die Grünen wollen gerne die Saubermänner der Politik sein und machen sich scheinheilig laut gegen „Hass im Netz“, gegen böse und gesteuerte „Kampagnen“, gegen die Polarisierung der Gesellschaft. Ihr Mann Jellinek und seine Agentur zeigen: Kampagnen, Hass, Diffamierungen und Beschimpfungen kann auch das eigene Team.
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Freund von Apollo News werden
Die können noch so viel Propaganda machen. Ein Spaziergang durch meine Stadt mit vielen schließenden oder bereits geschlossenen Geschäften reicht mir, um die Realität zu erkennen. Zudem das berühmte Stadtbild. Oder die wirtschaftlichen Kennzahlen etlicher Branchen auf meinem Schreibtisch sprechen eine deutlichere Sprache als jede grüne Propaganda.
Je drückender die Wirklichkeit, desto schriller die Propaganda für das sterbende System.
Gegen die Realität haben linksgrüne Nichtsnutze on the long keine Chance, zumal dem Staat mittlerweile auch das Geld ausgeht.
Ja. Die Energie die es vermehrt kostet, die Lügen und die Propaganda aufrecht zu erhalten, ist mittlerweile nicht mehr zu stemmen. Nicht mehr lange und das Kartenhaus wird kollabieren.
Ich gebe Ihnen Recht! Aber die Problematik liegt in der Tiefe des Euro. An den steigenden Nominalwerten ist es für die dumme Mehrheit nicht sichtbar. Die Geldillusion wird die Mehrheit noch lange blind halten! Erst, wenn die EU gezwungenermaßen Kompensationsgeschäfte nach DDR Vorbild abschließen muß, werden Deppen es merken.
Und lebt diese NGO auch von Steuergeld?
Alles, aber auch wirklich alles was mit der grünen Sekte irgendwie in Verbindung gebracht werden kann ist toxisch !
Diese Politagentur ist nicht das Problem sondern das System dahinter die es finanziert. Der zwangsfinanzierte Staatsfunk allein schafft es wohl nicht mehr die Bürger zu belehren…
Ich freue mich auf die noch ausstehenden Wahlen in diesem Jahr. Deutschland wird sich verändern und ich freue mich darauf 🇩🇪💙
Sich selber die „Goodforces“ nennen. Genau mein Humor.
Wohl eher eine Farce.
Niemand kennt diesen Verein, aber sie machen Werbung für Nius. Ist doch in Ordnung.
Es wäre wichtig zu erfahren, ob solche Leute für ihre Umtriebe auch noch Geld vom Staat bekommen.
Eine der 551 Fragen wird wohl zutreffen …
Edelweissnetzwerk? Hört sich an wie ein Nazinetzwerk von vor Neunzig Jahren!
Wiglaf Droste: „Ist das Hirn zu kurz gekommen, wird sogleich Moral genommen.“
Hätte Apollo News nicht von diesem seltsamen Netzwerk berichtet – ich hätte nie etwas davon erfahren. Hat ein bisschen was vom Streisand-Effekt wenn man so einer links-grünen Agitations-Plattform auch noch durch Erwähnung Reichweite verschafft.
Deren Reichweite beschränkt sich auf ihren Mikrokosmos.
Wer nimmt denn solche Schwurbler eigentlich ernst?
Über so einen offensichtlichen Schwachsinn kann ich nur schmunzeln.
Anscheinend passen bei den Linken Realitäten und Fakten nicht in ihr Weltbild.
Sie können nur Stress machen, mehr nicht.
Die Grünen sind Moralweltmeister. Eine Moral reicht aber nicht und auch zwei nicht. Drei oder vier müssen es jetzt schon sein.
Edelweissnetzwerk – haben sie doch schon die Sonne und den Regenbogen ver[miss]braucht.
Ich hoffe doch , dass die Edelweissnetzwerke wissen , wofür das Edelweiss in der Nazizeit eigentlich stand/steht ??? !
Ich freu mich darauf wenn diesen NGO’s bald der staatliche Geldhahn abgedreht wird. Wahlen werden das möglich machen!
Die tägliche Propaganda der NS Zeit, hatte die gleichen Ziele.
Wer keine Argumente im Kopf hat, braucht eine Kampagne.
Grün war 1933 Braun.
Seien wir doch ehrlich, jedem ist bewusst, das die Edelweißpiraten in der NS-Zeit gründeten in nd sich gegen Nazis und deren Machenschaften stellten, dabei ihre Freiheit, Unversehrtheit und sogar loben riskierten.
Das „Kapern“ des Ortes „Edelweiß“, soll das Handeln und die Ideologie Linker und Grüner, ins positive/gute verkehren.
Tatsächlich bedient sich das Edelweißnetzewerk der Instrumente und Methoden der Nazis, durch aktives verbreiten von Hass und Hetze, entwurzeln durch Ausgrenzung, bis zur Unterstützung von Gewalttaten Linker, die verschwiegen werden.
Wenn man bei dem Namen ein „o“ weglässt, kommt man der Sache schon näher. Sowas wie Islamismus eben. Eine Religion mit politischem Bezug. Von irgendwem finanziert.
Edelweiß ist doch Nahzie: Bergsteigen, Luis Trenker, Watzmann, Heimat, Exklusivität. Passt nicht zu Sozialisten.
Was die selbsternannten Retter der Demokratie allerdings immer so in Wahrheit empfinden, wird immer dann deutlich, wenn ihnen die örtliche Kommunalverwaltung ein Flüchtlingsheim direkt vor die eigene Bude stellen will. Hahahaha. Dann entdecken sie plötzlich die oberseltene Hafenameise oder den noch selteneren Gerechtigkeitskäfer oder so, ja nee, is klar. Aber immer erst mal Alarm machen, den lokalen Che Gevara geben und immer „gegen“, ganz wichtig. Gefühlt alles bewaffnete lokale Kämpfer in medialer Tarnuniform.
Sie können schon denken, aber nur nicht so intensiv um was zu verstehen ^^
mit anderen Worten: das Gesetz der Bundesrepublik Deutschland gilt nicht für diesen Verein. Er hat sein eigenes Gesetz, es gilt nur eine Meinung und die bestimmen wir.
Wem das nicht gefällt, den denunzieren wir öffentlich ungestraft.
Wann wird der Rollator-Prinz endlich freigelassen?
Für den gelten die Menschenrechte und die StPO (§121/122a) offensichtlich nicht!
Die Haß-Antifa könnte auch gleich die blaue Kornblume nehmen:
https://linkswende.org/das-edelweiss-der-fpoe-adolf-hitlers-lieblingsblume/
Was ist immer und überall!
Hätten wir einen VS, was könnte der jetzt loslegen …